DBC Pierre Jesus von Texas

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Inhaltsangabe zu „Jesus von Texas“ von DBC Pierre

Vernon Little sitzt im städtischen Gefängnis von Martirio, der "Barbecuesaucen-Hauptstadt von Texas". Er hat ein ernsthaftes Problem: Sein Kumpel Jesus hat soeben 16 Klassenkameraden ins Jenseits befördert und sich anschließend selbst erschossen. Auf Vernon konzentrieren sich nun die gesamten Rachegelüste der Stadt und die Sensationsgier der Medien.Ausgezeichnet mit dem renommierten Booker-Preis, bejubelt von der Kritik, wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste eine literarische Sensation. »Wütend wie ein Song von Eminem und witzig wie ein Film von Tarantino."Bayerischer Rundfunk" Raffinierter und treffsicherer als Michael Moore. Wir schwören, etwas Besseres hat man lange nicht gelesen."AMICA" Die böseste und beste Satire auf Amerika."Die Welt" Ein perfektes Buch."Literaturen

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  • Rezension zu "Jesus von Texas" von DBC Pierre

    Jesus von Texas
    LiMBiC

    LiMBiC

    03. July 2007 um 15:26

    „Was soll das denn für ein scheiß Leben sein?“ In der staubigen Hitze von Central-Texas lebt Vernon Gregory Little. Auf dem ersten Blick scheint daran nichts ungewöhnliches erkennbar. Doch bedenkt man, dass sein bester Freund Jesus soeben Amok gelaufen ist und 16 Mitschüler mit sich in den Tod gerissen hat, wird schnell klar: hier laufen die Dinge anders, oder etwa nicht? „Man, dieses Buch rockt!“, rezensierte der Focus. Auch die Jury des Booker-Preises war von diesem Roman überzeugt. Treffsicherheit und Schonungslosigkeit sind nicht nur Charakerisitka, die auf den Amoklauf Jesus’ zutreffen, sondern auch auf die Sprache Dbc Pierres. Dunkle Satire dominiert seinen Stil. Obwohl von Seiten der Kritiker umjubelt und als „literarische Sensation“ bezeichnet, schafft es die Umsetzung des Romans als Hörbuch von RADIOROPA nur den kleinsten Teil des Buches zu übernehmen: den Text. Wegen der bösen Satire verfolgt einen beim Lesen des Buches die ganze Zeit die Frage, ob man jetzt lachen oder Mitleid haben soll. Beim Hören dagegen taucht diese Frage gar nicht auf, weil man sich alle Mühe geben muss, den Sprecher zu verstehen. Johann König würde sagen:„Das ist aber schnell geschrieben...“ Vieles von dem, was das Buch groß gemacht hat – die Satire, die versteckten Botschaften, die Seitenhiebe in die Nieren der Gesellschaft – geht durch die Lesung von Martin Pfisterer verloren. Seine Intonation ist oft merkwürdig bis gewöhnungsbedürftig, einfach ausgedrückt: schlecht. Ein wohlwollender Kritiker würde dieses Hörbuch bestenfalls als eigenwillige Interpretation bezeichnen. Jeder aufrichtige Kritiker würde aber sagen: Lesen Sie lieber das Buch!

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