DERHANK HAUSE

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Inhaltsangabe zu „HAUSE“ von DERHANK

"Sieht er mich? Hat er mich gerade angelächelt? Nein. Wenn Josef lächelt, dann nicht für mich. Schon lange nicht mehr. Für ihn bin ich Luft. Er hat längst vergessen, dass ich sein Ein und Alles bin! Und doch. Sein Lächeln ist das Erste, an das ich mich erinnern kann." HAUSE, ein Mietshaus im Ruhrgebiet, liebt Josef, den Hausmeister. Eifersüchtig wacht es über ihn und bestraft jeden, der versucht, Josef von sich abzulenken – oder gar, ihn zu einem Leben jenseits der Fassaden zu überreden. Sei es das Mädchen in seiner Jugend oder Josefs trinksüchtiger Vater, sei es die Versandhauspuppe aus Silikon oder der mit Entlassung drohende Hausbesitzer - wer auch immer es wagt, Josef von HAUSE zu trennen, muss dafür bezahlen. Und HAUSE sieht alles. Sieht jeden, der Josef zu nahe kommt. HAUSE weiß, was im Penthouse des Vermieters abgeht und wie Josefs Mutter ihre Fleischeintöpfe zubereitet. HAUSE kennt die Leichen im Keller. Josef, der sein ganzes Leben in HAUSE verbracht hat, weiß nichts von dessen Liebe. Doch immer wenn er, seine Anstellung oder eben diese Liebe in Gefahr sind, gelingt es HAUSE, Einfluss zu nehmen: Einfluss auf die kleinen, bösen, tödlichen Zufälle des Alltags.

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  • Rezension zu "HAUSE" von DERHANK

    HAUSE
    SusannAnders

    SusannAnders

    09. October 2012 um 10:55

    Ziemlich irre! Hause hatte ich ziemlich schnell ausgelesen. Der Spannungsbogen ist toll aufgebaut. Jedes Kapitel hat seine Leiche, was will man mehr ! Manche Szenen schlagen sich einem ziemlich auf den Magen, aber das hat mich nicht abgehalten weiterzulesen. Der einfach geschnitzte Josef, der sich von seiner Mutter abnabeln und die große Liebe finden möchte, verdient die vollste Aufmerksamkeit. Ein sehr gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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  • Rezension zu "HAUSE" von DERHANK

    HAUSE
    Tru1307

    Tru1307

    22. May 2012 um 13:05

    180 Seiten stark ist die Geschichte von HAUSE, dem Mietshaus, in dem seit 40 Jahren Josef wohnt. Josef war damals 2 Jahre alt, als er HAUSE das erste Mal betrat und ist seit dem geblieben. Zuerst lebte er mit seinen Eltern, dann mit seiner Mutter und letztendlich alleine in einer der Mietwohnungen. Er bekam über Umwege sogar die Hausmeisterstelle auf Lebenszeit. Die Mutter ist mittlerweile 84 Jahre alt hat bis heute nichts von ihrem Einfluss auf Josef eingebüßt. Immer schon hat sie die Zügel in der Hand gehalten und Josef hat gehorcht. Mit jedem Satz, den sie ihren Sohn an den Kopf wirft, schafft es die Mutter, immer mehr zur Figur zu werden, die ich am Wenigsten leiden konnte. Ich mochte sie von Beginn an nicht und daran hat sich auch nichts mehr geändert. ;-) Dafür ist sie vom Charakter her wirklich realistisch gestaltet und man leidet jedes Mal mit Josef mit, wenn seine Mutter wiedermal die "Zügel in die Hand nimmt". Im Laufe der Geschichte lernt man viele weitere Charaktere kennen, die alle spannend gezeichnet sind. Jeder hat seine Geheimnisse und Gründe zu handeln, wobei es auch immer falsch verstanden werden könnte. Durch HAUSE ist man aber bei jedem wichtigen Ereignis dabei und hat immer die volle Übersicht. HAUSE kommentiert auch oft sehr treffend, was das Lesen wirklich zu einem Vergnügen macht. Es fällt schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, wenn man es einmal begonnen hat. Die Charaktere wirken auch deshalb so authentisch, weil sie in Dialekten sprechen, die genauso auch aufgeschrieben sind. Zu Beginn fiel es mir schwer zu entziffern, was manch einer der Personen gerade gesagt hat, aber nach und nach konnte ich mir das richtig gut vorstellen, dass jemand in einem Hausflur steht und so redet. Menschen aus vielen Kulturen kommen in HAUSE zusammen und ergeben eine für ein Mietshaus typische Mischung. Die Idee, einem Mietshaus ein eigenes Bewusstsein und sogar Gefühle zu geben, finde ich gelungen. Schon bei der ersten Begegnung mit Josef war HAUSE hin und weg. Anfangs fand ich es schwer, mich in HAUSE hineinzuversetzen, aber nach ein paar Seiten lässt man sich gerne auf die Idee ein. Der Autor hält die Perspektive - denn die komplette Geschichte wird aus HAUSEs Sicht erzählt - auch bis zum Ende durch. Der Vorteil ist, dass man als Leser mehr weiß, als die einzelnen Figuren und daher öfters auch mal schmunzeln kann, wenn falsche Schlüsse gezogen werden. Bewertung HAUSE zu lesen hat wirklich Spaß gemacht. Die Handlung ist spannend und durch die Perspektive außergewöhnlich und absolut lesenswert.

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  • Rezension zu "HAUSE" von DERHANK

    HAUSE
    dark_angel

    dark_angel

    26. March 2012 um 08:40

    Im Alter von zwei Jahren zieht Josef in sein neues Zuhause. Von diesem Moment an, ist es um HAUSE geschehen. So nennt Josef freudig das Haus, in dem er aufwächst und schließlich sogar dort Hausmeister wird. Er hat keine Ahnung, dass das Haus, in dem er lebt, ihn über alles liebt und über die Jahre hinweg Einfluss auf sein Leben nimmt. Wer auch nur versucht, ihm zu nahe zu kommen, wird auf einfallsreiche Weise bestraft oder gar umgebracht... HAUSE ist ein Miethaus in Dortmund, das alles sieht und hört. Es streift durch die Gänge und Wohnungen ihrer Bewohner und nimmt manchmal sogar direkt Einfluss auf ihr Leben. Der Autor hat eine sehr interessante Perspektive gewählt, die Handlung zu erzählen. Denn niemand geringeres als HAUSE selbst berichtet, was alles geschieht. Dadurch ist der Leser nah dran am Geschehen, wenn HAUSE seine Streifzüge durch die Mietwohnungen macht und so manche Geheimnisse offenbart, die sonst hinter verschlossenen Türen verborgen bleiben. Es ist zugleich ein Streifzug in die menschlichen Abgründe und wie das Schicksal so seine Fäden zieht. Auch die unerwiderte Liebe zu Josef kommt dabei natürlich nicht zu kurz, der seit jeher unter der Fuchtel seiner Mutter steht. Da die eine oder andere Szene etwas auf den Magen schlagen kann, ist das Buch nichts für zartbesaitete Leser. Denn es handelt sich nicht um einen reinen Roman, sondern vermischt sich mit Elementen aus Krimi, Thriller und gar Horror, wenn über so manchen Verbleib einer Leiche berichtet wird. Die Handlung ist spannend und unterhaltsam, wirkt jedoch im weiteren Verlauf fast schon überladen, wenn neben Mordaufklärung noch weitere Handlungsverläufe eingebaut werden und zeitgleich abzulaufen beginnen. Zudem empfand ich die Akzente von zwei gewissen Charakteren als zu überzeichnet bzw. die Übersetzung ins Hochdeutsche hat den sonst flüssigen Lesestil behindert. Fazit: Wer sich schon immer mal gefragt hat, was ein Haus denkt und fühlt, sollte sich das Buch nicht entgehen lassen. Flüssige und spannende Unterhaltung mit Einblick in die menschlichen Abgründe, die den Leser sogar zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "HAUSE" von DERHANK

    HAUSE
    marion_gallus

    marion_gallus

    04. March 2012 um 20:00

    HAUSE erzählt die Geschichte eines Mehrfamilienmietshauses in Dortmund und deren Bewohner. Hier geht es insbesondere um Josef, den Hausmeister. Er hat HAUSE damals im zarten Alter von 2 Jahren gemeinsam mit seinen Eltern bezogen, wuchs dort auf und hat bereits als Kind seine ganze Zeit mit dem damaligen Hausmeister verbracht. Nach dessen Tod hat Josef als junger Mann seinen Job übernommen. HAUSE erzählt die Geschichte selber, ein Haus mit Seele und zwar mit einer, die Josef über alles liebt und alles dafür tut, ihn zu schützen und an sich zu binden. Mit ihm leben in HAUSE Josefs alte, extrem aufdringliche, anhängliche und nervtötende Mutter, die, mittlerweile zwar 84 Jahre alt und an einen Rollator gebunden, nichts von ihrem Einfluss auf Josef eingebüßt hat. Sie wacht über ihn wie ein eifersüchtiger Drache und Josef findet keine Möglichkeit sich ihren Fängen zu entziehen. Obwohl er seit der Hausmeistertätigkeit eine eigene Wohnung in HAUSE bewohnt, entkommt er seiner Mutter nicht. Weitere Bewohner von HAUSE sind eine türkische Familie, deren Sohn Erhan am liebsten in der Araber Studenten WG abhängt, um gemeinsam mit ihnen Computer Kriegsspiele zu zocken, oder die Malevic. Sie ist Polin und anscheinend schmeißt sich diese Bewohnerin jedem männlichen Wesen an den Hals (und wohl auch anderes) um ihr Vergnügen oder auch ihren Verdienst zu haben. Eines Tages tut sich ein Riss in der Tiefgarage auf. Darunter verpackt eine Leiche und zwar eine, die bereits seit langer, langer Zeit dort ruht. Als Josef auf dieses „Problem“ stößt, kommen eine Menge schlimmer Erinnerungen hoch und von dem Tag an überschlagen sich die Ereignisse in HAUSE … Weiterlesen: http://buchwelten.wordpress.com/2012/03/04/hause-von-derhank-35/ © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "HAUSE" von DERHANK

    HAUSE
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. February 2012 um 22:45

    Handlung: Im Großen und Ganzen dreht sich die gesamte Geschichte des Buches um Josef und sein Leben - sein Leben in HAUSE. HAUSE ist ein Wohnhaus welches denken und fühlen kann. Es hat sich in Josef "verliebt" und versucht alles und jeden von ihm fernzuhalten - wenn es sein muss mit Gewalt -. Buchtitel: Passend zur Geschichte. Cover: Passt hervorragend zu Geschichte. Im Hintergrund das alles überragende HAUSE und im Vordergrund klein und schüchtern Josef. Fazit: "HAUSE" von Derhank ist das außergewöhnlichste Buch welches ich bisher gelesen habe. Und das meine ich durchweg positiv. Der Autor hat einem Gegenstand - einem Wohngebäude - eine Stimme verliehen. Er hat es fühlen, hören und denken lassen. So etwas habe ich bis jetzt in diesem Umfang noch nicht gelesen. Die Geschichte selbst hat Charakter. Sie ist sehr spannend geschrieben und regt den Leser an immer weiter zu lesen. Es fehlt sehr schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen, weil man unbedingt wissen will was „HAUSE“, Josef und Mutter sich wieder haben einfallen lassen. Der Schreibstil selbst ist gut lesbar und verständig. Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich empfehle sie gerne weiter. Vielleicht nicht für Kinder und Jugendliche, doch Erwachsene werden bestimmt ihre Freude an dem Buch haben. Vor allem da an manchen Stellen Gänsehaut-Feeling garantiert ist. Ich freue mich schon auf weitere Werke des Autors. 5 von 5 Sternen.

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