Da Chen Meister Atami und der kleine Mönch

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Inhaltsangabe zu „Meister Atami und der kleine Mönch“ von Da Chen

Der junge Luka trägt fünf schwarze Muttermale und ist damit auserwählt, der künftige chinesische Kaiser zu werden. Der Bettelmönch Atami schützt ihn vor den mongolischen Besatzern und unterweist ihn in der geheimnisvollen Fertigkeit des Kung Fu. Doch dann gerät Atami in die Hände des Feindes, und Luka muß sich dem übermächtigen Gegner allein entgegenstellen, um den göttlichen Auftrag zu erfüllen … »Phantastische Duelle, finstere Schurken, zarte Liebe und rascher Witz machen den Charme dieses Buchs aus. Und ein anrührender junger Held, der die Leser in Atem hält.« Kirkus Review

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  • Rezension zu "Meister Atami und der kleine Mönch" von Da Chen

    Meister Atami und der kleine Mönch
    Die_Eule

    Die_Eule

    21. August 2011 um 18:04

    Wieder mal ein Beispiel dafür, wie leicht ein um prinzipiell schöne Ideen herumgebautes Buch im Schreiben komplett verhunzt werden kann. Das beginnt schon mit dem völlig kruden Plot: Das Buch "Meister Atami und der kleine Mönch" besteht eigentlich aus drei Erzählfäden, bei dem zwei unvollständige einfach in den ersten hineingeflochten wurden. Es gelingt dem Autor aber nicht, hier alles zu einem organischen Ganzen zu fügen, stattdessen zerfasert ihm die Geschichte ständig unter der Feder. Faden 1: Der junge Luka wird vom Mönch Atami aufgezogen. Laut einer Prophezeiung ist er dazu bestimmt, der nächste Kaiser von China zu werden und die Macht der Ursupatoren Chinas zu brechen. Bei einer ersten "Final Fight" zwischen Atami und dem Anführer der Ursupatoren Ghengi wird Ghengi verletzt und Atami vergiftet und entführt. Das ist auf Seite 50. 70 Seiten vor Schluss wird dieser Erzählfaden wieder aufgegriffen: Luka bricht auf, um Atami zu befreien und seine Vergiftung zu heilen. Das Gegengift aber ist das Blut des "Klobs", eines gigantischen Meereswesens, das von Ghengi auf die "dunkle Seite" gezogen wurde. Es gelingt Luka nicht, den Klob zu besiegen, aber glücklicherweise zieht er ihn während ihrem Kampf auf irgendeine geheimnisvolle Art und Weise wieder auf die gute Seite und der Klob frisst Ghengi. Damit ist dann auch schon die Macht der Usupatoren gebrochen, Atami ist geheilt und alles löst sich auf in Friede, Freude und Eierkuchen. Faden 2: Nach der Seite 50 wird auch Luka entführt und in ein Gefangenenlager verschleppt. Dort trifft er auf Atamis Lehrmeister Gulan, der ihn erstens die vollkommene Kampfkunst des yin-gong vermittelt (indem er laut aus einem Buch voller Beschwörungsformeln vorliest) und zweitens zur Flucht verhilft. Direkt nach dem Glücken der Flucht folgt die einzige Stelle, in der diese vollkommene Kampfkunst zum Einsatz kommt, ansonsten ist diese Vermittlung gänzlich irrelevant für das Buch. Gulan und Luka machen sich auf den Weg zur Hochburg des Mönchordens, zu dem Gulan und Atami gehören. Faden 3: Dieser spielt in dieser Hochburg; es ist eine "Schulgeschichte". Mit von der Partie: die chinesischen Varianten von Ron Weasley und Hermione Granger, bei denen partout nicht einzusehen ist, wann, warum und auf welche Weise sie sich mit Luka anfreunden, die bornierteste Severus-Snape-Variante, die nur denkbar ist und die dämlichste Draco-Malfoy-Figur, auf die ich jemals gestoßen bin (Yi-shen. Weil dieser nämlich eifersüchtig auf Luka ist, versucht er immer und immer wieder, ihn umzubringen). Dieser 3. Erzählfaden hat recht eigentlich keinen Plot, der für den Gesamtentwurf des Buches irgendwie entscheidend wäre; dennoch nimmt er rund ein Drittel des Buches ein. Kritikpunkt 1: Dieser völlig krude, zusammenhangslose Plot. Kritikpunkt 2: Die völlig überzogenen und alles andere als glaubhafte Figuren Kritikpunkt 3: Das Empfinden der Figuren steht nicht im geringsten im Zusammenhang mit den geschilderten Geschehnissen, die die Empfindungen der Figuren veranlassen; ihre Beweggründe sind völlig uneinsichtig etc. Kritikpunkt 4: Der Stil. Als hätte ein 15-jähriger einfach geschrieben, was ihm in den Sinn kommt. Es gibt eigentlich keinen Stil; wie das Buch wirkt, hängt allein am Geschilderten und nicht im geringsten an der Weise, wie geschildert wird. Das einzig Positive sind einige schöne Einfälle, auf die man hin und wieder stößt; aber diese reichen alles andere als aus, um über all diese handwerklichen Schwächen von Da Chen hinwegzutrösten. Nicht lesen!

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  • Rezension zu "Meister Atami und der kleine Mönch" von Da Chen

    Meister Atami und der kleine Mönch
    ginster

    ginster

    02. April 2008 um 19:59

    Wer chinesische Kampfsportfilme wie „Tiger and Dragon“ mag, der ist mit „Meister Atami und der kleine Mönch“ gut bedient. Dieses Buch ist genauso: voller unsichtbarer Trampoline und Kameratricks. Hier wie dort werden die unübersehbar riesigen Unmöglichkeiten als „die mystischen Kräfte des Shaolin, des Kungfu oder des Qi-Gong“ verkauft. Ja, ohne jeden Zweifel wurzelt dieses Buch in der chinesischen Kampfsporttradition, ohne jeden Zweifel fußt es auf buddhistischen Prinzipien, ohne jeden Zweifel sagt es viel über chinesische Mentalität aus. Und ohne jeden Zweifel ist es humorvoll, phantastisch und schamlos übertrieben. Ich finde das okay, so lange der geneigte Leser den Inhalt nicht für bare Münze nimmt – wer Harry Potter liest, weiß schließlich auch, worauf er sich einlässt. Aber obwohl ich persönlich Harry Potter mag, fand ich „Meister Atami und der kleine Mönch“ bestenfalls amüsant und werde ihn sicherlich nicht wiederlesen.

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  • Rezension zu "Meister Atami und der kleine Mönch" von Da Chen

    Meister Atami und der kleine Mönch
    kirara

    kirara

    28. September 2007 um 12:57

    Wer in chinesischen Filmen das übertriebene Herumgefliege und die überzogenen Fähigkeiten hasst, der sollte sich dieses Buch nicht antun. Aber amüsant ist es, eine Lektüre für nebenbei.