Nach dem tollen ersten Band habe ich mich sehr auf die Rückkehr nach Junos Bay gefreut - und das gemütliche Small-Town-Feeling hat mich sofort wieder abgeholt. Diese besondere Atmosphäre des cozy Städtchens am Meer sorgt einfach für absolute Wohlfühl-Vibes.
Dieses Mal begleiten wir Bailey und Jackson, die sich vom ersten Moment an herrlich in den Haaren liegen. Haters to Lovers ist (neben Fake Dating) sowieso einer meiner absoluten Lieblingstropes und ich hatte richtig Spaß dabei, die Wortgefechte der beiden zu verfolgen. Dass die Story im Dual POV erzählt wird empfand ich als genau richtig. Auch Fans von Grumpy x Sunshine und Forced Proximity werden hier voll auf ihre Kosten kommen, die Dynamik, zwischen den zwei Protas hat mich jedenfalls immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
Ein kleines Highlight waren für mich auch die geheimnisvollen Postkarten, die der Geschichte einen besonderen, leicht magischen Touch verleihen und immer wieder neugierig machen, was als Nächstes passieren wird. Ebenso haben mir die kurzen Gedanken von Jackson zu Beginn der Kapitel richtig gut gefallen – sie haben perfekt auf das kommende Kapitel eingestimmt.
Mit dem Stalking-Handlungsstrang bin ich persönlich nicht warm geworden. Das liegt allerdings daran, dass dies generell ein eher schwieriges Thema für mich ist. (Zu viel Negatives habe ich im realen Leben im Bekanntenkreis erlebt - und die Polizei scheint oft machtlos zu sein, ehe etwas Schlimmes passiert … bis es letztlich zu spät ist.) Soll heißen: hätte ich jetzt nicht wirklich gebraucht, da es für mich nicht ganz zur sonst so heimeligen Atmosphäre passt. ABER: Zum einen war ich ja dank des Klappentextes vorgewarnt gewesen und zum anderen sorgte genau dieser Aspekt letztlich dafür, dass die Geschichte zum Ende hin noch spannender und dramatischer wurde.
Schreibstil: Dagmar Bach schreibt routiniert locker, humorvoll und leicht, sodass sich das Buch trotz der ernsteren Aspekte angenehm lesen lässt.
Gestaltung: Top! Das Cover und der farbenfrohe Farbschnitt versprühen einfach pure Summer Vibes.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Auch wenn der Stalking-Aspekt nicht my Cup of tea ist, habe ich die Zeit in Junos Bay sehr genossen. Cozy Atmosphäre + sommerliches SmallTown-Feeling + sympathische Figuren = glückliche Lesestunden.



































