Dagmar Chidolue Ein verrückter Hühnerhaufen

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Inhaltsangabe zu „Ein verrückter Hühnerhaufen“ von Dagmar Chidolue

Was, im Saustall soll Lilli wohnen? Pfff. Das stinkt doch! Aber dann sieht (und riecht) Lilli ihr neues Zuhause auf dem Land und muss zugeben, dass Papa den alten Stall wirklich wohnlich gemacht hat. Nach und nach lernt sie die verschrobenen Dorfbewohner kennen, das Nachbarsmädchen Sara und die Jungs von nebenan, die sich nur auf "Galaktisch" unterhalten und mit ihrem riesigen Hund schrecklich nerven. Langsam legt das Stadtkind Lilli seine Angst vor den vielen unterschiedlichen Vier- und Zweibeinern in der Umgebung ab. Mehr noch, schon bald wird sie zu einer richtigen Tierretterin: Sie befreit ein Kätzchen aus einer Schlinge, hilft einem Entenküken aus einem Teich und rettet einen Igel. Damit ist sie ganz schön beschäftigt. Dabei muss sie doch auch die Hühner im Auge behalten, die Carola vom Forstamt ihr geschenkt hat und die nun fröhlich den Garten um den alten Saustall aufscharren – damit sie nicht der Bussard holt … Dagmar Chidolue erzählt gewohnt warmherzig, fröhlich und mit viel Augenzwinkern in der Stimme. Ein neuer sommerlicher Band für die Reihe mit dem "Vintage"-Rücken!

Amüsantes Kinderbuch!

— mabuerele

Eine nette Geschichte über ein Mädchen, das aufs Land zieht. Den Schreibstil mochte ich nicht ganz so gern, aber die Story ist niedlich.

— CorniHolmes
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  • Umzug ins Dorf

    Ein verrückter Hühnerhaufen

    mabuerele

    11. October 2017 um 14:51

    „...Plötzlich steht da ein riesiger Hund vor mir, ein schwarzer Köter mit weißen und rostbraunen Fellflecken, der mich wütend anknurrt. Es gibt zwar einen morschen Zaun zwischen uns, aber ob der Hund da nicht einfach drüberspringen kann?...“ Heute ist Lucies Umzugstag. Zusammen mit ihren Eltern zieht sie von der Stadt aufs Dorf. Die ersten Bewohner, die ihr begegnen, sind zwei Jungen. Sie scheinen in galaktischen Sphären zu schweben. Am nächsten Tag erkundet Lucie ihr Umfeld. Tiere sind für sie fremde Wesen. Als Rolfi, der Nachbarhund, am Zaum lautstark bellt, geht sie auf Sicherheitsabstand. Sara, das Nachbarmädchen, zeigt ihr braune Schafe und ein mit der Flasche aufgezogenes Wildschwein. Die Autorin hat ein sehr realistisches und humorvolles Kinderbuch geschrieben. Die Geschichte wird von Lucie selbst zählt. Die Leser erleben, wie Lucie sich nach und nach auf dem Dorf einlebt. Hilfreich dafür ist ihre Freundschaft mit Sara. Der Sprachstil ist der Zielgruppe angemessen. Die galaktische Sprache von Timm und Torben, die an Raumschiff Enterprice erinnert, hat mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Doch die beiden entpuppen sich bald als ganz normale Jungen, ausgestattet mit einer großen Prise Phantasie. Orte und Personen werden gut beschrieben. Die Dialoge sind abwechslungsreich und kindgemäß. So muss Lucie begreifen, dass es normal ist, wenn eine Katze auf Mäusefang geht. Viele Schwarz-Weiß-Illustrationen veranschaulichen das Geschehen. Das Cover ist ein Hingucker und weckt Interesse. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Hier wird zum einen das Thema Freundschaft anschaulich dargestellt, zum anderen werden die Besonderheiten des Dorflebens, insbesondere die vielseitige Tierwelt, hervorgehoben.

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