Dagmar Fohl Amrum sehen und sterben: Kurzroman (Kurzromane im GMEINER-Verlag)

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Inhaltsangabe zu „Amrum sehen und sterben: Kurzroman (Kurzromane im GMEINER-Verlag)“ von Dagmar Fohl

Die Hamburgerin Anna Andersen verbringt jedes Jahr einige Tage auf der Insel Amrum. Wie es der Zufall will, trifft sie alle Menschen, die sie im Zug nach Dagebüll kennengelernt hat, auf der Insel wieder. Aus den harmlosen Bekanntschaften werden tödliche Begegnungen.

Tödliche Bekanntschaften auf Amrum! Eine kurzweilige Unterhaltung.

— Bambisusuu
Bambisusuu
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Intelligente und humorvolle Feriengeschichte

    Amrum sehen und sterben: Kurzroman (Kurzromane im GMEINER-Verlag)
    h_anke

    h_anke

    23. July 2016 um 18:14

    Wer eine intelligente und humorvolle Feriengeschichte sucht,
    sollte unbedingt Dagmar Fohls 'Amrum sehen und sterben'
    lesen. Mit der Hamburgerin Anna Andersen und ihren
    Inselaufenthalten unter Touristen gelingt der Autorin ein
    wunderbares mörderisches Gedankenspiel, das zwischen Realität und Fiktion balanciert und den Leser zum Lachen und Nachdenken anregt.

  • Tödliche Bekanntschaften auf Amrum

    Amrum sehen und sterben: Kurzroman (Kurzromane im GMEINER-Verlag)
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    25. May 2016 um 17:57

    Der Kurzroman "Amrum sehen und sterben" wurde von der Autorin "Dagmar Fohl" verfasst und ist als E-Book erschienen. Das Buch ist im "Gmeiner-Verlag" veröffentlicht worden und handelt von mysteriösen Bekanntschaften der Hauptprotagonisten. Die ruhige Insel Amrum ist eine bekannte Insel, die auch "Die Insel der großen Freiheit" genannt wird. Jedes Jahr verreist die Hamburgerin Anna Anderssen auf die gemütliche Insel und verbringt dort ihren Urlaub. Auf jeder ihrer Reisen lernt sie verschiedene Personen kennen, die sie zufälligerweise auch auf der Insel wieder trifft. Doch meistens enden die kurzen Bekanntschaften tödlich... Die Autorin Dagmar Fohl hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Zwar kann man der Erzählung gut folgen, trotzdem hat man als Leser viele Vermutungen, die häufig ins Leere führen. Durch die kurzen Kapitel kommt man dem Ende doch sehr schnell entgegen und lässt somit nur für einen kurzen Abend die Spannung entstehen. Der Hauptcharakter ist in diesem Kurzroman Anna. Anna scheint an ihrem Leben nichts auszusetzen, doch trotzdem verlangt sie jedes Jahr nach einem Urlaub mit Erholung. Trotz der geringen Seitenanzahl wird mit viel Detail die einzelnen Begegnungen von Anna geschildert. Durch die vielen verschiedenen Personen und der mysteriösen Erzählweise ist man bis zum Schluss verunsichert, welche Geschehnisse denn wirklich passiert sind oder ob es sich nicht alles nur um eine Einbildung handelt. Diese verwirrende Erzählweise bringt dadurch auf jeden Fall Spannung mit und lässt den Leser unaufgeklärt weiterlesen. Insgesamt hätte ich mir jedoch mehr zum Ende erhofft und fand dann, dass die Geschichte hätte doch mehr ausformuliert werden können. Eine Aufklärung wäre schön gewesen, um herauszufinden, ob sich die Handlungen um reale Begegnungen drehen oder nicht. Das Buch ist trotzdem interessant zu lesen und bringt einen in spannungsvolle Urlaubsstimmung. Die kurzen Seiten bringen viele Begegnungen mit und haben mich für eine kurze Zeit gefesselt!

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  • Tödliche Zwischenfälle

    Amrum sehen und sterben: Kurzroman (Kurzromane im GMEINER-Verlag)
    ChrischiD

    ChrischiD

    22. May 2016 um 20:17

    Amrum, wie auch andere Inseln und Orte am Meer im Allgemeinen, Idylle pur. Weite Landschaften, die raue See, Ruhe und Entspannung... oder etwa doch nicht? Anna Andersen gönnt sich jährlich mehrere Tage Auszeit auf der schönen Insel und macht schon im Zug nach Dagebüll regelmäßig Begegnungen mit Menschen, die ebenfalls in diese Richtung unterwegs sind. Doch ihre Reisebekanntschaften können mitunter mehr als nur nervenaufreibend sein. Als sie eine solche auf der Insel wiedertrifft und es zu einem tödlichen Zwischenfall kommt, glaubt Anna nicht an Zufall. Doch kann es wirklich sein, dass sie die Menschen, denen sie begegnet, ins Verderben schickt? Oder ist doch alles ganz harmlos? „In der Kürze liegt die Würze“, besagt schon ein altes Sprichwort. Doch ist es mitunter schwierig sich kurz zu fassen und doch alle relevanten Informationen zu liefern, die der Gegenüber benötigt. Was schon in der persönlichen Kommunikation so manch einen an die Grenzen bringt, wird sicherlich nicht leichter, wenn man es verschriftlicht und eine Kurzgeschichte beziehungsweise einen Kurzroman entwirft. Immer muss überlegt werden, wie bestimmte Sätze beim Leser ankommen könnten und ob Zusammenhänge tatsächlich konkret sichtbar sind, wenn sie es sein sollen. Oder schiebt man doch lieber noch einen erklärenden Satz ein? Überlegungen, die zwangsläufig dazu führen, dass man sich fragt, ob es in diesem Punkt nicht „einfacher“ ist, ein umfangreicheres Werk abzuliefern. Dagmar Fohl hat sich für die kurze Variante entschieden und macht dabei eine gute Figur. Der Ort des Geschehens, Amrum, ist bereits eine gute Wahl, verbindet man doch gemeinhin mit diesen Gefilden Einsamkeit, Ruhe und Entspannung, schwerlich vorzustellen, dass es zu Verbrechen kommen könnte. Und überhaupt, davon wird auch eigentlich gar nicht konkret gesprochen. Vielmehr ist es so, dass es zahlreiche Andeutungen gibt, die der Leser in seinem Kopf sortiert und eigene Interpretationen anstellt. Doch ist man sich nicht schlüssig darüber, ob die dargestellten Geschehnisse tatsächlich stattgefunden haben, oder ob es sich um ausgedachte Ereignisse seitens der Ich-Erzählerin handelt. Und doch ist man gewillt dem auf den Grund zu gehen, schließlich muss es doch irgendwo einen Hinweis darauf geben was sich wirklich um und auf Amrum abspielt. Gekonnt zieht die Autorin den Leser in den Bann und wartet mit einer Geschichte auf, die nicht nur Kürze, sondern auch Würze hat.

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