Dagmar Fohl Der Duft von Bittermandel

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Inhaltsangabe zu „Der Duft von Bittermandel“ von Dagmar Fohl

Frankreich im 16.Jahrhundert. Oberküchenmeister Bertrand de Baladoux, Koch des französischen Königs, legt sein Geständnis ab. Er hat Kanzler Antoine Duprat und König Franz den Ersten, der sich im Krieg mit dem deutschen Kaiser Karl dem Fünften befindet, vergiftet. Aber warum? Was hat den gutmütigen Menschen zu einer solchen Tat getrieben?
Die Antwort gibt das Tagebuch der Königin, das sie nach ihrem frühen Tod dem Hofnarren Paltoquet hat zukommen lassen …

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  • Rezension zu "Der Duft von Bittermandel" von Dagmar Fohl

    Der Duft von Bittermandel

    Wilde_Ina

    13. December 2011 um 21:49

    Genuss pur! „Der Duft von Bittermandel“ von Dagmar Fohl ist ohne Einschränkung sehr zu empfehlen. Ein spannender Roman, der brillant recherchiert, sprachlich elegant geschrieben ist und alle Sinne anregt. Fohl lässt das 16. Jahrhundert in allen Schattierungen aufblühen. Der gutmütige Oberküchemeister Baladoux, Koch des Königs Franz I. erzählt, wie er auf giftige Abwege gerät. Dabei werden dem Leser die persönlichen Schicksale der Protagonisten, das Leben zur Zeit der Renaissance sowie die politischen und religiösen Geschehnisse und Verwicklungen des Jahrhunderts deutlich und nachfühlbar gemacht. Man meint, die Zeit beim Lesen zu schmecken und zu riechen. Ein Roman auf hohem Niveau gewürzt mit duftenden Festmahlen, giftigen Speisen und klugen Narrenscherzen. Fazit: Ein großes und kluges Lesevergnügen! Ein Buch, das süchtig macht.

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  • Rezension zu "Der Duft von Bittermandel" von Dagmar Fohl

    Der Duft von Bittermandel

    manu1983

    11. December 2011 um 21:33

    Der Titel und das Cover haben mich sehr neugierig werden lassen. Auf dem Cover zu sehen ist eine Obstschale mit Äpfeln, die auf einem gedeckten Tisch steht. Leider wurde ich beim Lesen sehr enttäuscht. Die Geschichte handelt von Bertrand de Baladoux, dem Oberküchenmeister des französischen Königs. Er erzählt über sein Leben in seinem Beruf und das Geschehen am Hof. In Form von Tagebucheinträgen kann man seine Lebensgeschichte nachverfolgen. Auch Königin Claude berichtet aus ihrer Sicht über das Leben am Hof. Da dies immer nur sehr kurze Passagen waren, brauchte ich lange, um herauszufinden, welche Einträge von wem stammten. Die Spannung fehlte mir während des gesamten Werkes sehr und ich empfand die Handlung als ein großes Durcheinander. Bis ich mich zurechtgefunden hatte, dauerte es sehr lange und dann war das Buch auch schon fast wieder zu Ende. Die Passagen lasen sich für mich sehr zäh, weil sie für meinen Geschmack zu ausführlich beschrieben waren. Dadurch war es mir jedoch möglich, die einzelnen Charaktere kennenzulernen und mich in sie einzufühlen. Fazit: Nachdem ich mich so auf diese Geschichte gefreut hatte, war ich am Ende eher enttäuscht und kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Der Duft von Bittermandel" von Dagmar Fohl

    Der Duft von Bittermandel

    Munro

    02. September 2011 um 22:47

    Spannend und interessant , ein stern abzug gibt es aber ,da ich mir mehr komplexität gewünscht hätte ,bessere beschreibungen usw.. da die geschichte nur knapp über 300 seiten hat , war das aber zu erwarten

  • Rezension zu "Der Duft von Bittermandel" von Dagmar Fohl

    Der Duft von Bittermandel

    Lesegenuss

    02. May 2011 um 10:03

    Der Koch des Königs Frankreich im 16. Jahrhundert. Oberküchenmeister Bertrand de Baladoux, Koch des französischen Königs, legt sein Geständnis ab. Er hat Kanzler Antoine Duprat und König Franz I., der sich im Krieg mit dem deutschen Kaiser Karl V. befindet, vergiftet. Aber warum? Was hat den gutmütigen Menschen zu einer solchen Tat getrieben? Die Antwort gibt das Tagebuch der Königin, das sie nach ihrem frühen Tod dem Hofnarren Paltoquet hat zukommen lassen … Statement: Mit den Worten auf S. 8 … „Ich habe Papier und Feder bereitgelegt, um meine Geschichte aufzuschreiben….“ Beginnt der historische Roman „Der Duft von Bittermandel.“ Ich ergänze und schreibe dazu: Ich habe den Faden der Geschichte aufgenommen und war gefangen vom Anfang bis zum Ende. Exzellent recherchiert präsentiert die Autorin Dagmar Fohl einen Roman, der den Leser in die Zeit der Renaissance führt und auf eine besondere Art in die Töpfe der damaligen Küche, Köche, der Leidenschaft des Kochens aufzeigt. Aber nicht nur diese Seite wird gezeigt. Da gibt es die Intrigen, die politischen Spielchen, das Leben des Jahrhunderts, umfassend, sehr reichhaltig und detailliert geschildert. Beginnend mit der Geschichte des Oberküchenmeisters, dessen Leben sich durch den Tod von König Louis im Jahre 1514 ändert. Ein neuer König kommt und mit ihm die Überheblichkeit, Gehässigkeit und vieles andere mehr. Die hauptsächlichen Charakteren der Handlung sind gut beschrieben und der Einblick in diese historische Zeit glaubwürdig niedergeschrieben. Um die teilweise Schwere der Handlung zu entflechten, bedient sich die Autorin wechselnder Ausführungen. Königin Claude, verheiratet mit einem Mann, der sie nicht liebt, sondern nur als Gebärmaschine/Mutter für die königlichen Kinder sieht, findet in dem Hofnarren einen Vertrauten. Dieser wiederum steht in Freundschaft mit dem Oberküchenmeister. Durch das Tagebuch der Königin, welches sie nach ihrem Tod dem Hofnarren zukommen lässt, werden die intimsten Gedanken offenbart. Trotz all der düsteren Seiten einzelner Personen lässt sich das Buch gut lesen. Hilfreich der Anfang: Zeittafel, Familien der Herrscher, Glossar und den Literaturangaben. Fazit: Ein gelungener historischer Roman, allerdings keine leichte Lektüre. Doch für Liebhaber dieses Genre sehr empfehlenswert. „Kleine, wilde Nachtigall im Unterholz Lehre mich, deine Sprache zu sprechen. Lehre mich, zu lieben.“ … (S. 61)

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  • Rezension zu "Der Duft von Bittermandel" von Dagmar Fohl

    Der Duft von Bittermandel

    h_anke

    21. March 2011 um 22:06

    Meisterhaft erzählt! Dagmar Fohls Romane sind ein Erlebnis! In ihrem dritten Roman "Der Duft von Bittermandel" lässt Fohl auf ihre ganz besondere Art die Renaissance aufleben. Aus dem Blickwinkel des königlichen Oberküchenmeisters Baladoux führt sie den Leser in die Tiefen der menschlichen Seele und entfacht dabei ein Feuerwerk der Epoche in allen Schattierungen und fernab von jedem Klischee. Ein fesselnder Ausflug in die Welt von Köchen, Hofnarren und Königinnen und in die politischen und religiösen Wirren der Zeit. Tiefsinnig und spannend, gefühlvoll und bissig, detailgenau recherchiert, sprachlich perlend elegant! Ein Genuss besonderer Art. Fünf Sterne für diesen "Gourmet-Roman".

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