Dagmar Fohl Der Schöne im Mohn

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(3)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Schöne im Mohn“ von Dagmar Fohl

Berlin 1901. Die junge Aktmalerin Emma Bendes arbeitet in ihrem Atelier. Geprägt von einem traumatischen Kindheitserlebnis treibt sie unerbittlich ihren eigenwilligen künstlerischen Stil voran. Immer stärker gerät sie in eine manische Schaffensphase. Zwischen Malerin und Modell entspinnt sich eine verhängnisvolle Dynamik. Ihr letztes Werk »Der Schöne im Mohn« ist Zeuge für alles, was sich ereignet hat ...

tiefe Einblicke in die Künstlerseele

— BertSieverding

Wundervolle Geschichte - wundervolle Roman aus der Künstlerszene

— HEIDIZ

Stöbern in Historische Romane

Über dem Meer die Freiheit

spannendes Buch, sympathische Protagonisten , macht Lust auf den Film Gangs of New York, fängt langsam an nimmt dann Fahrt auf, überraschend

sabrinchen

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Fesseln der Auftakt der Trilogie rund um Harald

Bellis-Perennis

Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

Unterhaltsamer historischer Liebesroman, der zum Weiterlesen (Band 1 einer Trilogie) geradezu einlädt. 4 * und eine Leseempfehlung!

SigiLovesBooks

Die fremde Königin

Mein erster historischer Roman und er hat mich begeistert!

Sarahamolibri

Die letzten Tage der Nacht

Wer hätte gedacht, dass Physik und Patentrecht so spannend erzählt werden kann.

ulrikerabe

Das Fundament der Ewigkeit

Das Fundament der Ewigkeit ist Band drei der KINGSBRIDGE-Romane

HEIDIZ

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Schöne und kein Biest

    Der Schöne im Mohn

    HEIDIZ

    28. October 2016 um 08:53

    ·  Gebundene Ausgabe: 128 Seiten ·  Verlag: Gmeiner-Verlag; Auflage: 1., 2016 (3. August 2016) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3839219086 ·  ISBN-13: 978-3839219089 ·  Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren ·  Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 1,7 x 20,3 cm   PREIS: 12,00 Euro   Eine Malerin um 1900 und deren Schicksal werden im Roman von Dagmar Fohl beschrieben, romanhaft, spannend und lebendig glaubwürdig.   Wir lernen Emma Bendes kennen. Sie ist Aktmalerin und verfügt über einen eigenwilligen Stil, der sich entwickelt hat aus einer Kindheit, die ein traumatisches Ereignis beinhaltet. Ihre Entwicklung, ihre Gefühlswelt und die Beziehung zum Modell werden ineinander verwoben dargestellt. Der Erzähltstil hat mir sehr gut gefallen und mich von Beginn bis Ende gefangen genommen.   Leseprobe: ========   Du kannst dich jetzt ausziehen, rief ich. Dein Gesicht überzog sich mit einem tiefdunklen Rot ... du regtest dich nicht von der Stelle. Ich wurde nervös. Du bliebst sitzen ... die Furch, du könntest es dir anders überlegen, nahm mir die Luft, Sekunden wurden mir zu Stunden, ich war schon längst in deinem Bann, ich konnte mir nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu malen als dich. ...   Wundervoll geschrieben aus Sicht der Malerin, der Künstlerin, der Frau ...   Mich hat dieses Buch eine Nacht gefangen genommen, ich konnte nicht schlafen, ich habe einfach nur gelesen, gelesen, gelesen. ... Das Buch ist in mehrere Kapitel gegliedert, die jeweils mit passenden Überschriften versehen sind. Außerdem gibt ein Lesebändchen dem Büchlein einen edlen Touch.   Mir hat dieses Buch mit seiner künstlerischen Geschichte - hin und wieder epochal, allemal emotional und unbedingt liberal extrem gut gefallen. Der Untertitel "Ein Künsterroman" ist besonders treffend. Dass die Geschichte fiktiv ist spürt man überhaupt nicht, man meint, so - genau so - wäre sie passiert. Tiefgreifend geht es um Moral und um die Zeit, in der die Geschichte spielt.   Allemal lesenswert - unbedingt Empfehlung !!!

    Mehr
  • Ein faszinierendes Bild einer Malerin um 1900

    Der Schöne im Mohn

    SandraSst

    17. August 2016 um 15:40

    In ihrem neuen Roman „Der Schöne im Mohn“ stellt Dagmar Fohl das Schicksal einer Malerin um 1900 dar. Es ist faszinierend, wie die Autorin mich in das Innenleben der jungen Malerin Emma Bendes hineingezogen hat. Von den Eltern ungeliebt und vom Tod ihres Bruders erschüttert, beginnt die 13 Jahre alte Emma aus einem inneren Bedürfnis heraus zu zeichnen und zu malen. Mehr und mehr entwickelt sich in ihr eine Vision, die sie auf einen ungewöhnlichen künstlerischen Pfad führt. Sie hat nur noch ein Ziel: Sie will Aktmalerin werden. Emma verlässt das Elternhaus und geht nach Berlin und Paris. Dann lernt sie einen Mann kennen, mit dem sie glaubt, ihre Vision malen zu können. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Ich habe den Roman verschlungen und konnte Emmas Besessenheit am eigenen Leibe spüren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es Dagmar Fohl gelungen ist, die Psychologie und die Lebensumstände der Malerin absolut glaubwürdig und sprachlich beeindruckend nachfühlbar zu machen. Die Spannung erhöht sich von Seite zu Seite wie bei einem Thriller. Ich habe den Roman nicht aus der Hand legen können, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Das im Gmeiner-Verlag erschienene gebundene Buch ist sehr hochwertig und künstlerisch gestaltet. Aufmachung und Inhalt des Buches stimmen vollkommen überein. Eine kleine Kostbarkeit. Ich werde es häufig verschenken.

    Mehr
  • Ein besonderer Roman

    Der Schöne im Mohn

    MeikeB1

    10. August 2016 um 14:53

    „Es ist eigenartig, gerade eben verstieg ich mich in die Illusion, es sei nichts geschehen, doch ich sehe dich vor mir und ‚Der Schöne im Mohn’ steht auf der Staffelei, er ist Zeuge für alles, was vorgefallen ist, er ist mein Lebenswerk und damit der Spiegel meines Lebens.“Selten hat mich eine Lebensgeschichte so berührt, wie die der Berliner Aktmalerin Emma Bendes in ‚Der Schöne im Mohn’. Dagmar Fohl zeichnet in einer sehr niveauvollen, farbigen und einfühlsamen Sprache das Leben und Arbeiten einer jungen Malerin, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Schülerin von Käthe Kollwitz ohne Kompromisse ihren künstlerischen Weg verfolgt. Sie hat kein anderes Ziel, als männliche Akte zu malen und begibt sich damit ins Abseits und in ungeahnte Sphären. Um Anatomie studieren und mit nackten männlichen Modellen arbeiten zu können, geht sie nach Paris, kehrt schließlich nach Berlin zurück und trifft auf ihr Traummodell. Immer stärker steigt die Spannung, die die Autorin aufbaut. Wohin treibt es die Malerin?Ein tief bewegender, spannungsgeladener Roman, der dem Leser das Seelenleben einer obsessiven Malerin näherbringt und  gleichzeitig einen interessanten und sachkundigen Einblick in die Aktmalerei und in die Situation der Frauen im Kunstbetrieb der Jahrhundertwende gewährt. In jeder Hinsicht zu empfehlen. Wunderschön gestaltet ist auch die bibliophile Hardcover-Ausgabe mit Lesebändchen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks