Dagmar H Mueller , Verena Ballhaus Opa sagt, er ist jetzt Ritter

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Inhaltsangabe zu „Opa sagt, er ist jetzt Ritter“ von Dagmar H Mueller

Jonathans Opa hat Parkinson. Er fühlt sich wie gefangen in einem dicken Panzer. Opa kann sich nicht mehr gut bewegen und auch nicht mehr gut sprechen. Doch Jonathan heitert seinen Opa mit liebevollen Geschenken auf, hört ihm zu und lernt, mit Opas Krankheit umzugehen.

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  • Rezension zu "Opa sagt, er ist jetzt Ritter" von Dagmar H Mueller

    Opa sagt, er ist jetzt Ritter

    HeikeG

    18. August 2008 um 12:53

    Opa hat die "Zitter-Ritter-Krankheit" Das Team um Autorin Dagmar H. Mueller (Kinderbuchpreisträgerin des Landes NRW) und Illustratorin Verena Ballhaus haben ein schwieriges Thema aufgegriffen: Wie erkläre ich einem Kind die Parkinson-Krankheit. Eindrücklich ist das Bild, das die Autorin gefunden hat: Opa hat sich auf eine hohe, einsame Ritterburg zurückgezogen und muss dort den ganzen Tag mit einer schweren, großen und ihn in seinen Bewegungen stark einschränkenden und behindernden Ritterrüstung herumlaufen. Im Mittelpunkt dieses großartigen Bildersachbuches steht Jonathan, der aus der Ich-Perspektive von einem Wochenendbesuch bei seinem an Parkinson erkrankten Opa erzählt. Jonathan kann zwar die die Rüstung seines Opas nicht sehen, aber er spürt sie sehr deutlich. Dann nämlich, wenn sich sein Großvater nur noch mit kleinen trippelnden Schritten bewegen kann und er manchmal beinahe umkippt. Er weiß auch, warum es in der Wohnung seines Opas so viele Haltegriffe und abgepolsterte Ecken gibt und warum dessen rechter Arm immer viel mehr zittert, als der linke. Sein Opa hat es ihm mit vielen treffenden Vergleichen erklärt. Manchmal wird Opa gar zum "Eiszeit-Ritter", dann scheint er fast zu erstarren und kann sich gar nicht mehr bewegen. Der kleine Junge hat gelernt mit der Krankheit seines Großvaters und dessen Behinderungen umzugehen. Liebe- und verständnisvoll muntert er ihn bei seinen Besuchen am Wochenende auf, vertauscht gar die ursprünglichen Rollen. So liest der kleine Knirps - auch wenn er eigentlich noch gar nicht lesen kann - seinem Opa aus dem Bilderbuch vor bzw. erzählt ihm, was auf den Bildern zu sehen ist. Er knöpft ihm die Jacke zu und bindet dessen Schnürsenkel. Oder die Zwei sitzen zusammen am Computer und gucken sich Sachen an. Auch wenn Opa etwas länger braucht, um zu antworten oder zu reagieren, so kommt das nur daher, das seine "Zitter-Ritter-Krankheit" ihn überall langsam macht. "Langsam. Nicht dumm! Mein Opa ist genauso schlau und lustig, wie er ohne seine Ritterkrankheit war! Nur eben viel, viel langsamer." Lieb hat der Steppke seinen Opi auf jeden Fall so "wie immer, immer, immer!" Das Buch verschweigt nichts und nimmt gerade so die Angst vor der Krankheit oder das Unverständnis dem Patienten gegenüber. Der Text ist für ein Bilderbuch sehr ausführlich, wird aber zu keiner Zeit langatmig. Das Thema braucht die Wiederholungen, die unterschiedlichen Erklärungen und die vielen Beispiele. Kurze, prägnante Sätze und die frische, lebendige und lebensnahe, kindgerechte Sprache erleichtern das Verständnis und das Vorlesen. Das Verhältnis der Illustration zum Text ist sehr ausgewogen. Verena Ballhaus findet mit ihren fantasievollen Zeichnungen, die mit klarem kräftigem Strich die zwei Hauptpersonen umreißen, gelungene und eindrucksvolle Bilder für die Gedankenwelten von Opa und Enkel. Manchmal wirbeln sie beinahe losgelöst durch das Bild, immer begleitet von dem bedrohlichen großen Ritterschatten des Großvaters. Ballhaus spielt mit Perspektive und Größenverhältnissen und bringt gerade so die Gefühle der Zwei wirkungsvoll zum Ausdruck. Äußerst treffend das Bild vom einsam und verloren, hoch oben auf seiner riesengroßen Ritterburg sitzenden alten Mann, der den Berg nicht mehr hinabsteigen kann. Einprägsam die Darstellung der liebevollen Gefühle des erkrankten Großvaters für seinen Enkel in warmen roten, gelben und orangefarbenen großen Punkten, die in seiner Brust sitzen. Fazit: Großartig und mit erstaunlich viel Sachinformationen gelingt es Dagmar H. Mueller und Verena Ballhaus zu vermitteln, was die Symptome der Parkinson-Krankheit sind sowie ungewöhnliche Verhaltensweisen der Erkrankten besser zu verstehen. Eine einfühlsame Geschichte, die Kindern erklärt, was in den betroffenen Menschen vorgeht. Empfohlen für Kinder von 5 bis 7 Jahren.

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