Dagmar H. Mueller , Joëlle Tourlonias Liona Lix - Wer will schon einen Drachen?

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Inhaltsangabe zu „Liona Lix - Wer will schon einen Drachen?“ von Dagmar H. Mueller

Der miesepetrige Kater Kalle kann sprechen, und Lionas Mama Oktavia Mangoldina Lix hat viel zu große Füße und eine Warze auf der Nase. Wie peinlich!, findet die 9-jährige Liona, die vor allem eines möchte: stinknormal sein. Aber wie kann sie das in einer Familie, in der es nicht mit rechten Dingen zugeht? Mamas Geburtstagsgeschenk sieht jedenfalls so gar nicht nach dem normalen Hund aus, den Liona sich eigentlich gewünscht hat - Lustiger Mädchenroman mit vielen charmanten I llustrationen

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— StefanS
StefanS

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  • Rezension zu "Liona Lix - Wer will schon einen Drachen?" von Dagmar H. Mueller

    Liona Lix - Wer will schon einen Drachen?
    Nele75

    Nele75

    09. August 2012 um 09:52

    Meine Tochter (8Jahre) hat das Buch gelesen und es hat ihr sehr viel Spass gemacht. Liona ist 9 Jahre alt und möchte eigentlich ein ganz normales Leben führen. Allerdings ist ihre Mutter Oktavia alles andere als normal, sie hat viel zu grosse Füsse, eine Warze auf der Nase und verhält sich auch sonst oft seltsam (jedenfalls findet das Liona). Ausserdem zieht die Familie sehr häufig um, so dass Liona immer wieder die Klasse wechseln muss. Zu ihrem neunten Geburtstag wünscht sie sich einen richtigen Hund .... und bekommmt stattdessen einen kleine Drachen. Das Buch hat auf vielen Seiten tolle Zeichnungen, teilweise haben meine Tochter und ich es zusammen gelesen. Am besten gefallen haben ihr die Tagebucheinträge von Kater Kalle, der das Geschehen in der Familie nochmal aus einem anderen Blickwinkel beschreibt. Meiner Meinung nach ein Buch für Mädchen (und auch Jungs) ab der zweiten Klasse, die Schrift ist nicht zu klein und die einzelnen Kapitel sind auch nicht zu lange. Von unserer Seite aus ein absolut empfehlenswertes Buch für Kinder, die gerne lustige, ein wenig magische Sachen lesen, die aber nicht gruselig sind, sondern eher lustig.

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  • Rezension zu "Liona Lix - Wer will schon einen Drachen?" von Dagmar H. Mueller

    Liona Lix - Wer will schon einen Drachen?
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    11. July 2012 um 19:14

    Ich fand die Sprache und den Schreibstil zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Wörter wie "babyeierleicht" habe ich in Büchern noch nicht so oft (gar nicht?) gelesen... Meine Kollegin versicherte mir aber, dass Kinder in dem Alter so sprechen und das wahrscheinlich toll finden werden. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt, der immer mal die Personen, die er begleitet wechselt. Meistens ist er aber bei Liona. Durch den Wechsel lernt man aber alle gut kennen. Liona selbst, die am liebsten einfach nur normal wäre. Oktavia, Lionas Mutter, die gerne einen Mann hätte und zaubert und Kater Kalle, der sprechen kann und ein ziemlich interessantes Kerlchen ist. Liona ist ein ganz normales Mädchen mit einer nicht ganz so normalen Familie. Sie ist schon viele Male umgezogen und möchte jetzt einfach nur Freunde finden und normal sein. Liona war mir von Anfang an sympathisch und ich habe sie sehr gerne durch das Buch begleitet. Liona wirkt sehr authentisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass 9-jährige Mädchen so reagieren wie Liona es tut. Oktavia ist keine normale Mama. Sie zaubert für ihr Leben gerne, nicht immer gehen ihre Zaubersprüche gut, aber sie liebt ihren "Beruf" und kann nicht so recht verstehen, warum Liona ihn nicht mag. Oktavia hätte ich mir manches Mal etwas verständnisvoller für Lionas Sorgen gewünscht. Sie nimmt das alles sehr auf die leichte Schulter und wirkt selber manches Mal eher wie ein Kind als wie eine erwachsene Person und Mutter. Kater Kalle schreibt Tagebuch und würde gerne mal einen Goldfisch fangen. Kalle fand ich sehr schön ausgearbeitet, wie alle anderen Personen auch.Besonders schön waren die Tagebucheinträge. Ich musste das eine oder andere Mal lachen. "Die dummen Flossenträger können mich mal! Wer braucht schn frische Fische? Die gibt´s schließlich auch mit leckerer Tomatensoße in praktischen Dosen verpaclt! Mag ich sowieso viel lieber, pah!" Seite 124 Wunderschöne fand ich die Zeichnungen in dem Buch. Sie sind sehr liebevoll gestaltet und vor allem der Drache hat mir gut gefallen. Etwas enttäuscht war ich über das Ende. Kalle geht zum Hexenberg und bemerkt etwas. Der Leser wird neugierig gemacht, was Kalle dort bemerkt, aber das wird nicht mehr aufgeklärt. Ein Cliffhanger? Finde ich ehrlich gesagt für ein Kinderbuch nicht so toll. Ich war schon enttäuscht über das abrupte Ende. Wie wird das da erst einem Kind gehen? Mein Fazit: Ein wirklich schön geschriebenes Kinderbuch mit wundervollen Zeichnungen aber leider einem nicht so gelungenen Ende.

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