Der Schatz der Mannheimer Hugenotten

von Dagmar Hafner 
2,0 Sterne bei1 Bewertungen
Der Schatz der Mannheimer Hugenotten
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Chick-lit-Roman über eine Schatzsuche - unterhaltsam, allerdings lektoratsbedürftig...

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Inhaltsangabe zu "Der Schatz der Mannheimer Hugenotten"

Tess hat die Nase voll, sie kann ihr Leben in der lieblosen Ehe nicht länger ertragen und setzt sich kurzentschlossen in einen Zug nach irgendwo. Aus einem unbestimmten Gefühl steigt sie in Mannheim aus und findet in der „Goldenen Gans“ einen ersten Ankerpunkt. Schnell werden ihr Mannheim und seine zugänglichen Bewohner lieb und wert. Umso mehr, als sie an ihrer neuen Arbeitsstelle, einer Buchhandlung mit angeschlossenem Antiquariat in einem Mannheimer Vorort, eine alte Bibel findet, die Hinweise auf einen versteckten Schatz der ehemaligen Hugenottengemeinde in Friedrichsfeld enthält. Mit ihrem aktuellen Schatz, ihrem Freund Marcus, und ihrem Chef, dem Buchhändler Philipp Decreux, macht sie sich auf Spurensuche und erfährt eine Menge über die wechselvolle Geschichte der Hugenotten und der Kurpfalz kurz nach den Wirren der Reformation, ihre eigenen Gefühle und ihre Position im Leben. Und sie wird fündig.

„Der Schatz der Mannheimer Hugenotten“ ist ein vielschichtiges Erstlingswerk, das Lokalkolorit mit subtiler persönlicher Entwicklung kombiniert.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783864760778
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:312 Seiten
Verlag:Waldkirch Verlag
Erscheinungsdatum:25.11.2016

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    Faiditvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Chick-lit-Roman über eine Schatzsuche - unterhaltsam, allerdings lektoratsbedürftig...
    Eine Frau in den besten Jahren findet einen Schatz - oder zwei...

    Dieser Chick-lit-Roman mit Lokalkolorit unterhält in einer legeren Umgangssprache. Er spielt im Mannheim der 2010-er-Jahre, wo die Protagonistin, eine etwas planlose und in ihrer Handlungsweise zu Beginn noch sehr unsichere Frau, die ihrem Ehemann davongelaufen ist, ein neues Leben auf dem Weg in die Unabhängigkeit beginnt. Zentrales Geschehen, um das sich die fiktive Handlung spannt, ist die Suche nach einem alten Schatz der ehemals in Mannheim angesiedelten Hugenotten.


    Was den Lesegenuss meiner Meinung nach beträchtlich schmälert, ist der sehr einfache Schreibstil mit vielen Gemeinplätzen und Wortwiederholungen. Auch sind die Sätze durch ihre Kürze wenig melodisch. Nach den ersten 100 Seiten wird die Sprache ausgewogener, der Schreibstil besser und die Geschichte interessanter. Nach Seite 250 scheint ein anderer Lektor gearbeitet zu haben, da von dort an die Sprache lebhafter wird. Seltsamerweise ist der Schreibstil der Autorin in den zahlreichen und lebhaften Dialogen locker fließend und teilweise sogar amüsant, aber ihre Erzähltexte bleiben hölzern, wenn sie sich auch sprachlich gegen Ende bessern.

    Ich denke, dem Buch kann mit einem intensiven Lektorat geholfen werden. Es finden sich zum kleinen Wortschatz der Autorin auch noch einige Grammatik- und Tippfehler. Auf S. 76 fand ich z. B. sechsmal das Adjektiv "alt"! Auch das Layout ist nicht einheitlich.

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