Dagmar Hoßfeld Conni & Co: Conni and the Exchange Student

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Inhaltsangabe zu „Conni & Co: Conni and the Exchange Student“ von Dagmar Hoßfeld

Aufregung in der 6a: Eine andere sechste Klasse kommt zu Besuch - und zwar eine aus England! Jeder will unbedingt jemanden zu Hause aufnehmen. Conni schafft es, ihre Eltern zu überreden, und freut sich schon riesig auf die Austauschschülerin. Als die endlich kommt, ist Connis Überraschung groß. Aber auch Paul macht große Augen!

Super Buch! Das Englisch ist gut und leicht zu verstehen und sogar mit Übersetzungen, perfekt für die Mittelstufe gedacht! Von mir 5 Sterne.

— Lily911

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  • Rezension zu "Conni & Co: Conni and the Exchange Student" von Dagmar Hoßfeld

    Conni & Co: Conni and the Exchange Student

    R-E-R

    14. July 2011 um 17:45

    Schadenfreude und Taschenriesen Ein wenig ungewohnt ist es schon die lange bekannte Familie Klawitter plötzlich Englisch sprechend zu lesen. “Sweethearts” nennt Connis Mutter ihre Kinder in diesem Buch. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Denn, wie mein Sohn ganz treffend sagte, es ist ein echter Conni Band. Connis Klassenlehrerin hat eine große Überraschung für ihre 6G. Ein Schüleraustausch mit einer englischen Schule aus Brighton ist geplant. Bald werden erste Adressen ausgetauscht und die Kinder müssen zu Hause nachfragen, ob sie einen Austauschschüler beherbergen dürfen. Connis Eltern stimmen zu. Auch viele von Connis Freundinnen dürfen sich auf Besuch aus England freuen. Als der rote Omnibus dann auf dem Parkplatz des Neustädter Gymnasiums ankommt, herrscht allerdings nicht überall eitel Sonnenschein. Pauls Austauschschüler Louis entpuppt sich als Louise. Und Connis neue Hausgenossin Mandy stellt sich im schrillen Punkeroutfit vor. Da müssen nicht nur Connis Eltern erst einmal schlucken. Dagmar Hoßfeld beschreibt in diesem ersten fremdsprachlichen Conni Band unkompliziert wie man sich einen Schüleraustausch mit zwölfjährigen vorzustellen hat. Sehr gut fängt sie die Nervösität der Kinder ein. Wie wird der mir zugeteilte Schüler sein? Werden wir uns vertragen? Wie werden wir sprachlich zurecht kommen? Aber auch Enttäuschungen spart sie nicht aus. Dina erhält beispielsweise nicht die Erlaubnis eine Austauschschülerin bei sich aufzunehmen. Die Wohnung der Eltern ist zu klein und die Mutter arbeitet im Schichtdienst. Aber auch der Aufenthalt der Gäste wird interessant und spannend dargestellt. Die erste Nacht, in der Mandy nicht etwa vor Heimweh weint, sondern heimlich mit dem Handy telefoniert macht schon neugierig. Zusätzlich gibt es wie immer viel wissenswertes. Zum Beispiel über die Unterschiede zwischen dem englischen und dem deutschen Schulsystem. Aber auch über die Essgewohnheiten. Pommes mit Majo statt Fish and Chips with Vinegar. Vom englischen Wortschatz her, fand ich das Buch überraschend anspruchsvoll. Zwar sind auf jeder Seite einige Vokabeln übersetzt. Oft fehlten mir jedoch ganz andere Worte. Allerdings lässt sich alles leicht aus dem Zusammenhang entnehmen. Außerdem gab ich das Buch meinem zwölfjährigen Sohn zum Lesen. Der hatte überhaupt keine Schwierigkeiten, wie er mir versicherte. Eine gute Idee ein erfolgreiches Serienbuch in einer anderen Sprache herauszubringen. Die Kinder die mit Conni & Co. angesprochen werden, Mädchen um die zehn Jahre, haben ja in der Regel schon einige Jahre Schulenglisch hinter sich. Da lässt sich sozusagen das Lesevergnügen gleich mit ein bisschen Übung für den Unterricht verbinden. Und über die Wortschöpfungen der Autorin kann man herrlich schmunzeln. Wer weiß schon was ein Taschenriese ist? Und das Schadenfreude auch im Englischen Schadenfreude heißt!

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