Dagmar Isabell Schmidbauer

 4.1 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Der Tote vom Oberhaus, Und dann kam das Wasser und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dagmar Isabell Schmidbauer

Dagmar Isabell SchmidbauerDer Tote vom Oberhaus
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Der Tote vom Oberhaus
Der Tote vom Oberhaus
 (13)
Erschienen am 01.10.2012
Dagmar Isabell SchmidbauerUnd dann kam das Wasser
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Und dann kam das Wasser
Und dann kam das Wasser
 (6)
Erschienen am 04.11.2013
Dagmar Isabell SchmidbauerMarionette des Teufels
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Marionette des Teufels
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 (6)
Erschienen am 11.11.2011
Dagmar Isabell SchmidbauerTodesfalle Campus
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Todesfalle Campus
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 (2)
Erschienen am 15.03.2016
Dagmar Isabell SchmidbauerTote Engel
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Tote Engel
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 (1)
Erschienen am 01.11.2006
Dagmar Isabell SchmidbauerDann Stirb Doch Selber
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Dann Stirb Doch Selber
Dann Stirb Doch Selber
 (0)
Erschienen am 01.07.2003

Neue Rezensionen zu Dagmar Isabell Schmidbauer

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Rezension zu "Todesfalle Campus" von Dagmar Isabell Schmidbauer

Frisch, munter und durchaus sexy
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Frisch, munter und durchaus sexy

Da sind sie wieder, die Passauer Ermittler und ihr Umfeld. Bunt, je eigenständig, mit der gewissen Portion Humor, je eigenständigen Ausprägungen und jeder Menge Lokalkolorit versehen.

Und einer schönen, jungen Studentin, die brutal abgeschlachtet in erotisch-exotischer Bekleidung an einem eher unwahrscheinlichen Ort auf dem Campus der Universität Passau aufgefunden wird (der schönste Campus Deutschlands, wie im Übrigen die Autorin nicht müde wird, in leuchtenden Farben zu betonen. Was so oft nicht unbedingt nötig gewesen wäre).

Während nun Frau Oberkommissarin Franziska Steinbacher gerade verbundene Augen hat (und auch sonst in ihrer Beweglichkeit in diesem Augenblick ziemlich eingeschränkt ist, während ihr Geliebter ihr den Notruf per Handy ans Ohr hält und ihr Kollege am anderen Ende des Telefongespräches das leichte Klirren Franziskas durchaus richtig zu deuten weiß), ist der leitenden Kriminalhauptkommissar Schneidlinger damit beschäftigt, seine (natürlich rein platonische) Freundschaft zur attraktiven Paulina (die sich gerade noch einmal für ein Studium in Passau eingeschrieben hat) in der Balance zu halten. Denn Franziska hatte damals, bei ihrem ersten Studium, eine besondere Art, sich ihr Geld nebenbei zu verdienen. Was Schneidlinger umgehend mit dem Status der Studentin verbindet. Und dass irgendwie nicht möchte. Alldieweil seine Frau ihm ausrichtet, dass es in nächster Zeit nichts mehr wird mit persönlichen Treffen in Passau.

Unbeeindruckt aufrecht hingegen wendet sich Hans Hollermann, Franziskas Kollege, den Ermittlungen zu, zunächst scheinbar ungestört und unberührt von persönlichen Verstrickungen (was sich aber noch ändern könnte).

Während zwischendurch Schmidtbauer in all dem auch humorvollen Treiben (jeweils mit der gewissen Note an pikanter Erotik versehen, die Schmidtbauer sehr natürlich und lebendig einzuflechten versteht) dem Leser immer wieder eine durchaus „kalte Dusche“ verabreicht, indem sie, je kurz, einen Blick auf und, vor allem, „in“ den Täter gewährt.

Geschickt verbindet der Roman lebendige und differenziert gezeichnete Figuren mit einem Hauch von „Shades of grey“ (samt ironischen Überspitzungen) und einem durchaus ernst zu nehmenden Mörder, der Geschmack an sein Werk gefunden hat und auch für die Ermittler selbst im Lauf der Ereignisse zur drohenden Gefahr werden wird. Jene Stellen im Buch dann, wo tatsächlich „Schluss mit lustig“ ist und Thriller-Elemente mit hinzutreten.

Mit zwar einigen Längen und einigen Wiederholungen, was die Schönheit Passaus und die jeweiligen Sonderlichkeiten der Personen angeht, insgesamt aber eine flüssige, in Teilen hochspannende und unterhaltsam geschriebene Lektüre.

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Archimedess avatar

Rezension zu "Todesfalle Campus" von Dagmar Isabell Schmidbauer

Spannend, bis zur letzten Seite, inklusive Gänsehaut!
Archimedesvor 3 Jahren

„Todesfalle CAMPUS“ von Dagmar Isabell Schmidbauer, erschienen im Renumero Verlag, ein Kriminalroman auf knapp 400 Seiten.

Bereits erschienen, Marionette des Teufels, Der Tote vom Oberhaus, und dann kam das Wasser, dann stirb doch selber und tote Engel.

Hat Passauers Polizei nicht schon genug zu tun? Täglich kommen mehrere tausende Flüchtlinge mit dem Zug am Hauptbahnhof in Passau an. Die Bundespolizei kommt da nicht mehr hinterher und so muss jeder von der Polizeistation ran. Und jetzt auch noch ein grausamer Mord an einer Studentin. Eigentlich hat der Chef der Kripo, Josef Schneidlinger, momentan ganz andere Problem- private Probleme und nun muss er auch noch einen solchen Fall auf den Tisch bekommen, dazu kommt noch, dass der zuständige Staatsanwalt Schwertfeger im Urlaub verweilt und er mit der Stellvertretung so gar nicht klar kommt. Gott sei Dank hilft ihm seine alte Bekannte, Paulina Schweitzer, die er schon von München her kennt und die jetzt ein paar Semester in Passau studiert, über so manches Tief hinweg. Der pathologische Bericht von der Gerichtsmedizin lässt den Ermittlerteam einen eiskalten Schauer den Rücken entlang laufen. Das war kein Mensch, der ein junges Mädchen so zugerichtet hat, aber nicht mal ein Tier wäre so grausam und unerbittlich mit seinem Opfer umgegangen. Wer treibt da sein Unwesen auf dem Campus? In das Visier gerät der Juraprofessor Klaus Markwart, den die leitende Kommissarin schon aus so manchem Seminar kennt und nicht gerade im Positivem im Gedächtnis geblieben. Schnell kommen die sexuellen Vorlieben des ehrenwerten Professors ans Licht. Hatte seine Frau Christine wirklich keine Ahnung davon, oder schweigt sie aus Scham? Als eine zweite Studentin ermordet aus dem Unigelände aufgefunden wird, gerät die Mordkommission in Bedrängnis. Wurden sie von einer Zeugin aufs Glatteis geführt? Wieso weiß die Presse mehr, als das Ermittlungsteam? Wer spielt hier ein falsches Spiel mit der Kripo? Mehr Fragen als Ergebnisse.

Fazit:

Ein Thriller der Extraklasse. Super spannend bis zur letzten Seite. Man tappt lange im Dunkeln, wer der Mörder ist. Die erste Seite hat mich als Hundebesitzerin total schockiert. Der Krimi ist sehr aktuell geschrieben, es sind die schrecklichen Vorkommnisse in Köln und die Flüchtlingskrise in Passau dokumentiert. Werde mir die anderen Bücher auch noch holen. Habe die Autor persönlich in Passau auf der Frühlingsmesse kennen gelernt und mir ein persönliches und signiertes Exemplar gekauft. Vielen Dank für dieses außergewöhnliche Lesevergnügen.

 

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kiki62s avatar

Rezension zu "Der Tote vom Oberhaus" von Dagmar Isabell Schmidbauer

Lokalkrimi
kiki62vor 4 Jahren

Dagmar Isabell Schmidbauer setzt mit diesem Krimi ihre lokale Mörderjadg fort. Die junge Kommissarin Franziska Steinbacher wird von ihrem erotischen Date mit dem Maler Walter Froschahmmer zu einem Toten geholt, der mit einer Partisane ermordet wurde. Die Ermittler werden mit recht zweifelhaften Lebensumständen des Getöteten konfrontiert. Er scheint ein eher freudbetontes Leben geführt zu haben, gerade was sein Verhältnis zu Frauen anbetrifft. 
Hat man den ersten Roman der Autorin gelesen, sind die Erwartungen sehr hoch angebunden. Leider erfüllten sie sich in diesem Roman für mich nicht. Zu viel Lokales, was die Spannung des Romans sehr drückt. Für mich war es eher ein Durchkämpfen als ein Lesevergnügen. Stellenweise ist der Krimi eher éine Abhandlung über die Stadt Passau, die die Liebe der Autorin zu dieser Stadt spüren lässt. Für einen Roman der sich als Krimi bezeichnet ist dies jedoch eher hinderlich und macht den krimi langweilig. 
Ich persönlich finde es sehr schade, da ich den ersten Roman der Autorin mit Vergnügen gelesen habe.

Das Cover lässt unmissverständlich auf die Autorin schließen, hat man den ersten Krimi gelesen, und wirkt recht anziehend auf den Leser.

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