Dagmar Isabell Schmidbauer Marionette des Teufels

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Inhaltsangabe zu „Marionette des Teufels“ von Dagmar Isabell Schmidbauer

So hatte sich Kriminal-Hauptkommissar Berthold Brauser die letzten Wochen vor seiner Pensionierung nicht vorgestellt: Als die Leiche der Sopranistin Sophia Weberknecht in ihrer Wohnung gefunden wird, beginnt für ihn und sein Team eine nervenzerreißende Jagd nach ihrem Mörder. Jeder im Umkreis kommt als Täter infrage besonders die Mitglieder des Passauer Opern-Ensembles wissen offensichtlich mehr, als sie bereit sind zuzugeben. Und dann ist da ja auch noch der rätselhafte Tod von Klaus Wallenstein, der schlimm zugerichtet in seinem Auto auf einem Parkplatz gefunden wird. Dem Hauptkommissar wird bald klar, dass beide Fälle zusammenhängen. Aber das Wie und Warum soll zur größten Herausforderung in Brausers Berufsleben werden in die er auch noch persönlich verwickelt wird.

Fazit: „Marionette des Teufels“ ist wirklich beste Krimiunterhaltung auf hohem Niveau und überzeugt durch eine komplexe, ausgereifte Story, einen fesselnden Schreibstil und authentisch agierenden Charakteren.

— Bellexr

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  • Rezension zu "Marionette des Teufels" von Dagmar Isabell Schmidbauer

    Marionette des Teufels

    Fanti2412

    26. February 2013 um 10:10

    Zum Inhalt: Hauptkommissar Brauser, Leiter der Mordkommission in Passau, steht kurz vor seiner Pensionierung als die junge Sopranistin Sophia Weberknecht ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Brauser ermittelt mit seinem Team Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann zunächst im einzig bekannten Umfeld von Sophia, an der Passauer Oper unter deren Ensemble. Aber da gibt einen weiteren rätselhaften Mordfall. Klaus Wallenstein wird grausam zugerichtet in seinem Auto auf einem Parkplatz aufgefunden. In diesem Fall gibt es kaum Spuren und diese führen zu nichts. Die Ermittlungen werden zur Jagd nach dem Mörder und bald stellt sich die Frage, ob beide Fälle zusammenhängen könnten. Es soll der schwerste Fall in Kommissar Brausers Karriere werden, in den er auch noch persönlich verwickelt wird. Meine Meinung: Der Krimi spielt in Passau und man könnte zunächst einen beschaulichen Regionalkrimi vermuten. Es handelt sich hier aber um einen komplexen, gut durchdachten und spannenden Krimi, für den Passau die Kulisse bietet. Soweit ich mich an einen Besuch in Passau vor vielen Jahren erinnere, beschreibt die Autorin die einzelnen Schauplätze sehr bildhaft, detailliert und realistisch. Die Story startet mit einem Prolog, dessen Inhalt ich anfangs nicht einordnen konnte, weil er so gar nicht zur Handlung passte. Im weiteren Verlauf wird daraus jedoch ein eigener Handlungsstrang. Die Ermittlungen in den beiden Mordfällen bilden zwei weitere Handlungsstränge. Brauser ermittelt in dem rätselhaften Mordfall Wallenstein und Franziska und Hannes suchen in den Kreisen der Passauer Oper nach Verdächtigen und einem Motiv für den Mord an der Sopranistin Sophia. Die Autorin springt geschickt zwischen den einzelnen Handlungssträngen hin und her und lässt den Leser oft mit offenen Fragen zurück, was die Spannung immer weiter steigert. Allmählich erkennt man kleine Verbindungen, Fäden verknüpfen sich und es gibt immer wieder Überraschungen. Die Autorin hat mit viel Kreativität die Protagonisten angelegt, die alle sehr facettenreich und absolut realistisch und menschlich dargestellt werden. Es sind keine perfekten Ermittler, sondern "normale" Menschen mit Ecken und Kanten, kleinen Schwächen, einem Privatleben und Emotionen. Das lässt die Figuren sehr authentisch wirken und es gibt viel Entwicklungspotential für folgende Bücher. Der Alltag der Kommissare wird glaubhaft dargestellt, da passieren auch mal kleine Fehler oder es wird etwas vergessen. So wird man als Leser nicht nur neugierig auf die Motive für die Morde und den/die Täter sondern auch auf die weiteren Erlebnisse und Schicksale der Charaktere. Der Krimi hat mich durch eine absolut fesselnde, am Ende schlüssige und durchdachte Handlung überzeugt, in der es auch einen Schuss Humor gibt. Die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar, die Spannung steigert sich stetig und bietet ein spektakuläres Ende. Ein angenehmer und flüssiger Schreibstil hat mich förmlich durch die Seiten fliegen lassen. Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Passau-Krimireihe um das Kommissarenduo Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann. Für Krimi-Fans spreche ich eine klare Leseempfehlung aus! Fazit: 5 von 5 Sternen © fanti2412.blogspot.de

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  • Rezension zu "Marionette des Teufels" von Dagmar Isabell Schmidbauer

    Marionette des Teufels

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    12. September 2012 um 17:57

    Inhalt: Kriminalhauptkommissar Berthold Brauser ist kurz vor dem Ruhestand. So will er die letzten Wochen eigentlich etwas ruhiger angehen lassen und vertraut dabei in die Fähigkeiten seiner Jungen Kollegin Franziska Steinbacher. Doch dann wird die berühmte Opernsängerin Sophia Weberknecht tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Als die Ermittler feststellen, dass dieser Mord mit ihrem bisherigen Fall von dem ermordeten Klaus Wallenstein zusammen hängt, beginnt eine rasante Jagd nach den Zusammenhängen, Motiven und dem Täter. Als Brauser dann auch noch privat in die Sache verstrickt wird, drängt die Zeit immer mehr… Meinung: Das Cover gefällt mir richtig gut, da es durch das kräftige Pink erstmal alle Blicke auf sich zieht und auch danach noch eine gute Geschichte verspricht, die es auch halten kann. So erzählt der Roman eine packende Kriminalgeschichte aus dem Passauer Raum. Jedoch beginnt die Spannung erst ca. nach dem ersten Viertel des Buches. Denn die ersten 100 – 150 Seiten sind durch die detaillierte Schreibweise leicht verwirrend, aber vor allem ziehen sie sich etwas in die Länge. Hat man diesen Teil der ersten Informationen überwunden, dann beginnt der Lesespaß. Die Geschichte baut ab diesem Zeitpunkt mit jeder Seite mehr und mehr Spannung auf. Man rätselt mit den Kommissaren über die Zusammenhänge und einen möglichen Täter, kommt zu einem möglichen Ergebnis und muss dieses dann ein paar Seiten weiter wieder über den Haufen werfen. Vor allem gegen Ende des Romans haben Aufregung und Nervenkitzel ihren Höchststand erreicht und liefern ein weitgehenst überraschendes Ende mit unerwarteten Wendungen. Jedoch hätte ich mir die Überwältigung des Täters etwas ausführlicher gewünscht, da dies nach dem ganzen darauf hinarbeiten doch etwas schnell ging. Das endgültige Ende bringt dann doch nochmal einen Knaller mit sich. Jedoch bin ich mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Denn die Message die diese letzten Seiten mit auf den Weg geben ist zwar einerseits irgendwie nachvollziehbar, aber hinterlässt in mir doch ein bisschen ein schales Gefühl. Der Schreibstil ist sehr detailreich, ansprechend und passt sehr gut zur Geschichte. Dies wirkt eben nur zu Beginn etwas zäh und überladen. Doch danach lässt sich das Buch flüssig lesen und schafft es auch den Leser zu fesseln. Der Krimi ist logisch aufgebaut, in sich stimmig und durchdacht. Neben der Spannung platziert Frau Schmidbauer geschickt einige erotische Szenen, die sich nahtlos in die Geschichte einfügen und gekonnt Akzente setzen. Die Charaktere sind glaubhaft beschrieben und wirken sympathisch. Dennoch bleiben sie eher oberflächlich beschrieben, was für ihre Rolle in der Geschichte aber auch ausreichend ist. Fazit: Ein spannender Kriminalroman der zwar kleinere Schwächen hat, aber dennoch überzeugen kann. In unserer Origanalwertung hat er die 4 Sterne knapp verpasst und dadurch 3,5 Sterne erhalten. Da man hier aber keine halben Sterne vergeben kann, runde ich gerne auf 4 auf.

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  • Rezension zu "Marionette des Teufels" von Dagmar Isabell Schmidbauer

    Marionette des Teufels

    Natalie77

    28. August 2012 um 20:19

    Inhalt: Kriminal Hauptkommissar Berthold Brauser freut sich eigentlich schon auf seinen Ruhestand in den er in sechs Wochen eintritt als eine junge Frau tot aufgefunden wird. Die junge Sopranistin Sophia Weberknecht. Aufgefunden wurde sie von der Nachbarin, aber mitbekommen hat keiner etwas außer einem Mann der sie wohl kurz vorher noch besucht hat. Und dann ist da noch der Mord an einem Mercedesfahrer, der Tod in seinem Auto auf einem Parkplatz gefunden wurde.... Meine Meinung: Marionette des Teufels war mir gänzlich unbekannt, genauso wie Dagmar Isabell Schmidbauer. Als Buchcontact anfragte ob ich Lust hätte es zu lesen, sagte ich trotzdem nicht Nein, denn der Rückentext hört sich interessant an und jeder hat ja mal unbekannt angefangen. Leider allerdings habe ich recht schnell fest gestellt das mir die Art zu schreiben nicht so ganz liegt. Es ist nicht direkt der Schreibstil sondern die ganze Details. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen, aber manches zog sich für mich dann doch etwas. Am Anfang wurde wirklich in Rätseln gesprochen, in einem Comic hätte ich hunderte von Fragezeichen über meinem Kopf gehabt. Dann gibt es die beiden Morde und die Ermittlungen beginnen. Jemand der die ganzen Details mag wird begeistert sein. Mir war es teilweise zu viel des Guten. Irgendwie langweilte mich das xte ergebnislose Gespräch. Positiv hervorheben möchte ich aber die Figuren der Geschichte. Man erfährt nicht zu viel aber genug um sie gut genug kennen zu lernen. Sie sind ganz normale Menschen keine Überpolizisten und Alleskönner, sondern Ermittler die auch Fehler machen, mal eine CD vergessen die sich sich anschauen wollten oder an einen Anruf nicht denken. Das führt dazu das der Krimi recht lang ist und macht ihn noch realistischer. Denn welche Ermittlungen sind schon in 24 Stunden erledigt? So fällt es mir etwas schwer dieses Buch zu bewerten und habe drei Bücher gegeben. Für mich eine faire Bewertung für ein buch was nicht meinen Geschmack getroffen hat aber in dem ich durchaus positive Aspekte sehe. Der zweite Band erscheint bereits in den nächsten Wochen

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  • Rezension zu "Marionette des Teufels" von Dagmar Isabell Schmidbauer

    Marionette des Teufels

    kiki62

    28. August 2012 um 16:21

    Zum Inhalt: Im beschaulichen Passau geschieht ein Mord. Die Sopranistin Sophia Weberknecht wird in ihrer Wohnung erschlagen aufgefunden. Kurz zuvor wurde allerdings in Passau noch ein weiterer Mann ermordet, auf eine grausige Art und Weise. Die Kripo in Passau ist vollkommen mit der Aufklärung der beiden Morde beschäftigt. Es scheint weder bei dem einen noch bei dem anderen Mordfall verwertbare Spuren zu geben. Die ermittelnden Kommissare scheinen sich immer nur im Kreis zu drehen oder in Sackgassen zu enden. Obwohl unter Hochdruck arbeitend geht es weder in dem einen noch in dem anderen Fall vorwärts. Dann müssen die Beamten noch in einem Waldstück ein weiteres Mordopfer und die Aufklärung des ebenso grausigen Mordes in ihre Ermittlungen einbinden. Doch dann scheint Oberkommissarin Fransiska Steinbacher eine Spur im tschechischen Krumau bei der Kostümbildnerin zu finden. Doch gerade als diese ihr etwas Wichtiges mitteilen will, verschwindet Swetlana Hermannova spurlos. Auch sie wird auf bestialische Art ermordet. So langsam scheint den Kommissaren die Zeit davonzulaufen. Immer mehr Mordopfer und immer weniger Spuren. Und was hat ihr Vorgesetzter Bertold Brauser zu verbergen? Nur Fragen und keine Antworten. Welche Geheimnisse hatte die scheinbar solide lebende Sopranistin zu verbergen? Sie schien außerhalb der Bühne ein vollständig anderes Leben zu führen, das sie geschickt vor allen, die sie kannte, verbarg. Doch genau dieses Zweitleben wurde für Sophia Weberknecht zum Verhängnis. Covergestaltung und Verarbeitung des Themas: Gerade die unauffällige Gestaltung des Covers macht dieses Buch zum Hingucker, denn der Leser muss sich erst einmal das Buch genau ansehen um erahnen zu können, um was es in diesem Buch geht. Die Autorin Dagmar Isabell Schmidbauer hat ein sehr heikles Thema verarbeitet. Im öffentlichen Leben ist die Protagonistin eine solide und sehr begabte Sopranistin. Jeder ihrer Kollegen bescheinigt ihr Fleiß und Können. Doch außerhalb des Opernhauses schlüpft sie in eine ganz andere Rolle. Anscheinend schämt sie sich für dieses Doppelleben oder möchte einfach nur nicht, dass jemand davon erfährt. Diese Heimlichtuerei wird ihr zum Verhängnis. Der Autorin gelingt es, ein richtiges Wirrwarr während der Ermittlungen zu gestalten. Aber genau das ist es, was das Buch so spannend macht. Da gibt es kleine Hinweise, die zur Lösung des Falles beitragen könnten. Doch dann endet alles in einer Sackgasse. Alle Morde scheinen nichts miteinander zu tun zu haben. Dennoch bilden sich immer kleine Fäden, die doch eine Verbindung innerhalb der einzelnen Fälle schaffen. Und die Verbindungsfäden werden immer stärker. Die Spannung ist im ständigen Aufwärtstrend, wird von Seite zu Seite gesteigert. Hat man im Buch eine gewisse Stelle erreicht, ist es unmöglich das Buch zur Seite zu legen. Erst wenn der Leser die letzte und wirklich auch die letzte Seite gelesen hat, kann er das Buch aus der Hand legen. Auch sprachlich kommt keine Langeweile auf. Abwechslungsreich, dem Genre entsprechend. Weshalb der Krimi so gelungen ist, lässt sich ganz einfach darlegen. Die Autorin versteht es einfach meisterlich, die Spannung immer weiter zu steigern und auch nach der Lösung des Falles noch Unvorhergesehenes zu erzählen, etwas, womit der Leser niemals gerechnet hätte. Das Modemagazin „Diva“ verglich Schmidbauer mit der S-Klasse der deutschen Krimiautoren. Ich möchte noch einen Schritt weiter gehen. „Marionette des Teufels“ ist das bislang beste Buch, was ich in diesem Genre gelesen habe. Für mich ist es ein Ferrari. Besonders hervorheben sollte man auch die gelungene Kombination zwischen schlichtem Cover und Bombeninhalt. Auf jeden Fall lesenswert mit *** Sternen.

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  • Rezension zu "Marionette des Teufels" von Dagmar Isabell Schmidbauer

    Marionette des Teufels

    Bellexr

    27. July 2012 um 20:32

    Hauptkommissar Brausers letzter Fall . Die junge Sopranistin Sophia Weberknecht wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Kommissar Brauser und sein Team beginnen mit den Ermittlungen, obwohl sie gleichzeitig noch mit einem anderen Fall beschäftigt sind. Vor einigen Wochen ist auf einem Rastplatz die Leiche von Klaus Wallenstein gefunden worden. Der Frankfurter Geschäftsmann wurde brutal ermordet, die spärlichen Spuren verlaufen im Sande. Während Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann verstärkt den rätselhaften Mord an der Sopranistin zu klären versuchen, befasst sich Kommissar Brauser in seinem letzten Fall vor seiner Pensionierung mit der Aufklärung des Mordes an Klaus Wallenstein. Doch es soll in Passau nicht bei diesen beiden Morden bleiben und bald schon ist der Kommissar sogar persönlich in den Fall verwickelt. . Zwar spielt der Krimi von Dagmar Isabell Schmidbauer in der Dreiflüssestadt Passau und so liegt der Verdacht nahe, dass es sich hierbei um einen Lokalkrimi handeln könnte, doch dies ist „Die Marionette des Teufels“ nur bedingt. Zwar bindet die Autorin Passau in die Geschehnisse mit ein, doch genauso gut hätte die Geschichte auch in Hamburg oder Dresden spielen können. Der Schwerpunkt liegt klar auf der äußerst komplexen, rätselhaften und sehr spannenden Story und die Barockstadt bietet dem Krimi hierzu mit ihrer schönen Kulisse den perfekten Rahmen. Wobei man aber immer merkt, dass sich die Autorin bestens in Passau auskennt. . Rätselhaft beginnt schon einmal die Geschichte, denn die Autorin startet mit einem Prolog, der so gar nicht in das eigentliche Geschehen des Krimis passen mag. Im weiteren Verlauf fügt sie neben der Ermittlungsarbeit von Kommissar Brauser, Franziska und Hannes mehrere Handlungsstränge mit ein, die einem so ganz langsam einen Überblick über die vielschichtige Story geben. Doch keine Sorge, die unterschiedlichen Erzählstränge sind keineswegs verwirrend, sondern durchweg extrem rätselhaft und steigern nicht nur die Spannung, sondern auch die Neugier beim Lesen. Zumal Dagmar I. Schmidbauer diese öfter mit ziemlich mysteriösen Andeutungen auf das weitere Geschehen enden lässt. . Im Fokus steht anfangs der Mord an der jungen Sopranistin Sophia und so begleitet man besonders Franziska und Hannes bei ihrer Arbeit, die sie in die Künstlerkreise der Passauer Opernwelt führt. Es gibt den einen oder anderen Verdächtigen, doch ein überzeugender Tatverdächtiger ist nicht wirklich zu finden und ein Motiv schon einmal gar nicht. Langsam nimmt der Fall des Mordes an dem Frankfurter Geschäftsmann Wallenstein mehr Raum ein und wie auch die Kurzbeschreibung verrät und was man als routinierter Krimileser früh ahnt, die Fälle gehören zusammen. Allerdings gibt es zwischen der Sopranistin und dem Geschäftsmann absolut keine Berührungspunkte, jedenfalls keine offensichtlichen. . Dagmar Isabell Schmidbauer überzeugt nicht nur mit ihrer komplexen und bis zum fulminanten Ende schlüssigen Story, die immer wieder neue Wendungen annimmt und einen regelmäßig auf falsche Fährten lockt, sondern ebenso mit ihrer flüssigen, fesselnden, unterhaltsamen und lebendigen Schreibweise. Zudem sind ihre Charaktere absolut überzeugend und vor allem authentisch angelegt. So dürfen sie durch die Bank weg auch einmal Fehler machen, haben Ecken und Kanten, sind stellenweise in ihrem Verhalten rätselhaft angelegt und auch die Beschreibung des beruflichen Alltags der Kommissare wirkt sehr realistisch. . So kann es schon einmal passieren, dass in der Hektik vergessen wird, einem Anhaltspunkt nachzugehen oder es übersehen wird, ein Beweisstück sich genauer anzusehen. Hier menschelt es einfach. Und obwohl die Ermittlungsarbeit der drei Kommissare in Fokus steht, nimmt sich die Autorin doch etwas Zeit, einem deren Privatleben ein wenig näher zu bringen, sodass die Darstellung der Mitwirkenden absolut rund wirkt und überzeugt. . Fazit: „Marionette des Teufels“ ist wirklich beste Krimiunterhaltung auf hohem Niveau und überzeugt durch eine komplexe, ausgereifte Story, einen fesselnden Schreistil und authentisch agierenden Charakteren. . „Marionette des Todes“ ist der erste Teil in Dagmar I. Schmidtbauers Krimireihe um das Kommissarenduo Franziska Steinbacher und Johannes Hollermann. Das zweite Buch „Der Tote im Oberhaus“ erscheint am 01. Oktober 2012.

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