Dagmar Leupold Die Witwen: Ein Abenteuerroman

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Inhaltsangabe zu „Die Witwen: Ein Abenteuerroman“ von Dagmar Leupold

Witwe ist keine der vier Frauen, von denen hier erzählt wird. Dazu wären sie vielleicht auch noch zu jung. Aber zu Witwen fehlen ihnen vor allem die Männer. Nur die eine, Penny, war verheiratet. Ist verheiratet? Der Mann ist verschwunden, und so lebt sie mit Sohn und Schwiegereltern abgelegen am Moselstrand zwischen Weinbergen. Nicht allein, ihre drei Freundinnen (Beatrice, Dodo und Laura) sind ihr von Berlin in die Provinz gefolgt. Die vier haben sich gut eingerichtet, jede für sich, im Leben, im Warten. Aber worauf? Also beschließen sie eines Tages, große Fahrt zu machen, aufzubrechen. Sie mieten sich einen Wagen und suchen per Anzeige jemanden, der sie fährt. Wohin? An die Quelle, an den Ursprung, zurück. Dass sie unterwegs dahin eine Panne haben, wird zu unserem Glück. Und zum Glück ihres Chauffeurs, der auch etwas vermisst, nur nicht das, was er zurückgelassen hat: Zierfische mit den Namen von Philosophen. Die vier beginnen zu erzählen, ihm, den anderen, sich selbst, und sie erzählen wie im Rausch: herzzerreißend, vergnüglich und vergnügt, doch ungeschminkt ehrlich und schonungslos.

Skurril, Witzig und mit viel Humor erzählt, eine Geschichte über vier Freundinen.

— Arietta

Etwas Konzentration vorausgesetzt, ist dieser Roman ein Höhepunkt für jeden Sprachliebhaber.

— Estrelas

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  • Abenteuerliche Witwen auf Reisen

    Die Witwen: Ein Abenteuerroman

    Arietta

    28. October 2016 um 19:28

    Meine Meinung zum Buch und Autorin: Ich muss sagen es ist wirklich ein Abenteuerlicher Roman. Voller Witz, Charme, tiefgründiger Wahrheiten mit viel Humor. Er hat die Qualität einer sehr Guten Mosel Auslese mit Goldmedaille. Es geht um die vier Frauen beste Freundinnen von Kindesbeinen an, sie halten zusammen wie Pech und Schwefel, man kann sie wie ein Kleeblatt vergleichen. Sie leben an der Mosel in einem verträumten Ort der in der Moselschleife liegt. Penny, die seit ihrer Hochzeit mit Otto dort lebt und das Weingut und das Lokal mit ihrer Schwiegermutter führt. Die drei anderen Beatrice, Dodo und Laura sind ihr von Berlin dort hin gefolgt, und sich in ihren Berufen erfüllt fühlen. Aber eines fehlt dem Kleeblatt ein Mann, sie fühlen sich wie Witwen, obwohl das auf keine zutrifft. Bei Penny vielleicht, Otto ist von einer Geschäftsreise nicht zurückgekehrt. Sie sind eine lustige Gesellschaft für jeden Spaß und Blödsinn zu haben. Sie Planen in einer Weinseeligen Laune auf Reisen zu gehen, aber dafür muss ein Chauffeur her, die Wahl fällt auf Bendix, schwer einzuschätzen, ein Eigenbrötler mit Macken. Es wird wirklich eine Abenteuerliche Reise auf der man sie begleitet, bis zur Mündung der Mosel und weiter. Es gibt so manche Pannen, bei der größten wo der Wagen streikt, haben sie viel Zeit in sich zu gehen, So erzählt jeder von den Fünfen seine Lebensgeschichte. Ihre Erinnerungen sind Humorvoll, aber auch teilweise von tiefgründiger Traurigkeit überschattet. Ich musste oft schmunzeln über diese Gemeinschaft, ihre Reise die begleitet ist von Witz, Charme und Humor. Ihnen wurde so einiges klar auf dieser Reise, ohne genauen Plan wo sie eigentlich hingehen sollte Zur Autorin: Sie hat mit viel Einfühlungsvermögen, Witz, Charme, Humor und einem Augenzwinkern, eine sehr spannende Lektüre über das Leben und eine Planlose Abenteuerliche Reise geschrieben, man kam an so viele Orte, lernte neues kennen. Erfährt viel über ihre Protagonisten, ihr Seelenleben und ihre Liebenswerte Macken. Den Schreibstil fand ich sehr mitreißend, tiefgründig , Humorvoll und temporeich, es kam nie Langeweile auf. Ein Roman voller überraschender Wendungen über die Dinge des Lebens. Eine Lektüre die ich mit Begeisterung gelesen habe, sie ist wie ein guter Alter Wein, den man genießt.

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  • Vier Frauen

    Die Witwen: Ein Abenteuerroman

    Estrelas

    16. October 2016 um 11:37

    Vier Frauen, "nicht mehr jung, aber längst nicht alt", begeben sich auf eine Reise. Als Begleitung suchen sie sich einen Chauffeur, der sich in die Reiseplanung einbringen darf. In ihrem behüteten Wohnort Steinbronn fühlen die Damen sich "einsam", "ratlos", "irgendwie übrig". Also fassen sie gemeinsam den Beschluss: "Wir haben Heimweh nach etwas, das wir nicht kennen. Also müssen wir es suchen." Auch ihr Fahrer freundet sich schnell mit seiner neuen Rolle an. "Auf der Reise mit vier Jahreszeiten, vier Temperamenten, vier Elementen. Kann nicht verkehrt sein." Er ist derjenige, der sie insgeheim als "Witwen" bezeichnet, ohne dass ihnen "die Männer weggestorben" wären. "Aber es schwang etwas bei ihnen mit, das ihm zu benennen schwerfiel, außer mit: verwitwet. Als hinge allen eine zarte Schleppe aus Trauer und Abgelebtem an." In dieser Hinsicht jedoch fühlt er sich mit ihnen verbunden, empfindet sein Leben als "Witwenschaft als Abwesenheit von Zukunft, Witwenschaft als Zustand der Abhandenheit." Während der Hahn im Korb eher Zurückhaltung übt und seine Gedanken in einem Tagebuch festhält, kommt es zwischen den Freundinnen zu einem regen Austausch. Trotz ihrer Vertrautheit, sie kennen sich seit der Einschulung, hat jede noch Geheimnisse aus ihrem Leben parat, die den anderen zuvor vorenthalten wurden. Und so sind es die kleinen menschlichen Verirrungen, die zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen, die der Suche nach dem tieferen Sinn einen Auslöser gaben und den Leser fesseln können. Sprachlich ist dieses Buch ein Feuerwerk, ein Spektakel, das alles auffährt, was die Trickkiste zu bieten hat. Nicht nur die Beschreibungen der Autorin, auch die Aussprüche der Protagonisten sind höchst eloquent und werden entsprechend reflektiert. "Ihre Formulierungen, liebe Penelope, wickeln noch das Sperrigste ein wie in Geschenkpapier." Etwas Konzentration vorausgesetzt, ist dieser Roman ein Höhepunkt für jeden Sprachliebhaber.

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