Dagmar Leupold Unter der Hand

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Inhaltsangabe zu „Unter der Hand“ von Dagmar Leupold

Eine Geschichte vom schönen Glück erzählt Dagmar Leupold in ihrem neuen Roman. Er handelt von den hellen und den dunklen Seiten des Menschlichen und von einer seltsamen 'Schwarzarbeit': Ein italienischer Mäzen ermöglicht es einer Frau namens Minna, zu schreiben. Allerdings ist an seinen Auftrag eine ungewöhnliche Bedingung gebunden: Sie soll den Menschen Freude bringen. Ist es ein Märchen, das hier erzählt wird, ist es die reine Wahrheit, ist es beides? Der Roman ist Literatur auf der Höhe ihrer Möglichkeiten: Raffiniert und doppelbödig werden hier Wirklichkeit und Erfindung ineinander gewoben. Als Minna einer alten, aus Ostpreußen stammenden Dame begegnet, beginnt sich ein Beziehungskarussell zu drehen, bei dem Vergangenheit und Gegenwart durcheinandergewirbelt scheinen und der Glanz früherer und ferner Zeiten sich ins heutige München mischt. Einmal mehr zeigt sich, dass das Leben ein Kreislauf aus Geburt und Tod ist. Als Frühchen ist Minna auf die Welt gekommen, und auch ihr Ende, ob wahr oder erfunden, lässt nicht allzu lange auf sich warten. In aller Abgründigkeit führt 'Unter der Hand' nach Utopia und wieder zurück. An ein Ziel, das es wirklich gibt: Schwarzort.

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  • Ein sensibler Roman, wortreich und gewandt und an vielen Stellen voller zarter Poesie

    Unter der Hand
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    16. December 2013 um 16:15

      Sie liebt die Sprache und das Experimentieren mit ihrem Reichtum, die in München lebenden Schriftstellerin Dagmar Leupold, die für ihren hier anzuzeigenden neuen Roman von der Jury auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2013 gesetzt wurde.   Auch ihre Protagonistin, die als Ich-Erzählerin auftretende etwa fünfzigjährige Minna liebt blumige Sprache, wie ihr Nachbar feststellen kann, der nach ihrem Tod Minnas Lebensgeschichte in einem Manuskript entdeckt, das neben ihrer Leiche liegt.   Es ist die Geschichte einer einsamen, aber nicht unsympathischen Frau, die als Nachhilfelehrerin in München ihr karges Brot verdient und ihr eher trostloses Singleleben mit gelegentlichen sexuellen Treffs mit dem Physiotherapeuten Frank aufhellt.   Als sie nach eine Suizidversuch, in den ihre schwere Melancholie mündete, bei einem Sanatoriumsaufenthalt in der Toskana einem italienischen Mäzen begegnet, bietet dieser ihr großzügige finanzielle Unterstützung als Schriftstellerin an, wenn sie nur eine Bedingung erfüllt: sie soll mit ihren Texten den Menschen Freude bringen.   Als Minna nach ihrer Rückkehr nach München irgendwann die Bekanntschaft einer alten Dame macht und sie nach deren Schlaganfall pflegt, das verändert sich langsam etwas in ihr. Ihre Melancholie verwandelt sich in so etwas wie Lebenssinn und – fülle. Sie lernt andere Menschen kennen, die genauso vereinzelt durch ihr Leben gehen wie sie und es entwickelt sich so etwas wie eine Gemeinschaft unter ihnen.   „Unter der Hand“ ist ein sensibler Roman, wortreich und gewandt und an vielen Stellen voller zarter Poesie.      

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  • Deutscher Buchpreis 2013 - DIE SHORTLIST steht fest!

    sarah_elise

    sarah_elise

    17. August 2013 um 11:33

    Am 7. Oktober 2013 wird der Deutsche Buchpreis im Rahmen einer Gala zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen. Die 5 Bücher umfassende Shortlist für den Preis der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wird am 11. September bekannt gegeben.  Doch nun zu den 20 Kandidaten auf der Longlist, die in dieser Woche bekannt gegeben wurde, und die alljährliche Frage: Habt ihr einen Favoriten? Und welche der Bücher habt ihr gelesen? Wen vermisst ihr auf der Liste und welche Neuerscheinungen zwischen Oktober 2012 und September 2013 sind auf eurer ganz persönlichen Longlist für den deutschen Buchpreis? • Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013) • Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013)  • Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013)  • Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013)  • Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)  • Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013)  • Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)  • Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013)  • Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013)  • Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013)  • Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)  • Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013)  • Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)  • Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)  • Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013)  • Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013)  • Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)  • Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013)  • Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013)  • Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013) 

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