Dagmar Petrick

 4.8 Sterne bei 11 Bewertungen
Autorenbild von Dagmar Petrick (©Jan-Micha Andersen)

Lebenslauf von Dagmar Petrick

Dagmar Petrick wurde 1970 im schwäbischen Ludwigsburg geboren. Kaum hatte sie das Abitur in der Tasche, zog es sie jedoch fort von Trollinger und Maultaschen - nach Nordirland, wo sie bezaubernden jungen Mädchen Deutsch unterrichten durfte, in ihrer Freizeit allerdings am liebsten durch die Straßen (und Ghettos) von Belfast und sonst wo stiefelte. Folgerichtig wollte sie später Journalistin werden und studierte in Bochum und Marburg Anglistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie evangelische Theologie. Seitdem hat sie zahlreiche Essays über viele wunderbare Filme verfasst. Heute schreibt sie überwiegend Prosatexte, Gedichte und für Kinder Romane, die - so heißt es jedenfalls - auch Erwachsene mögen. Nachdem sie längere Zeit in England und den USA dichtete, tippt, denkt und lebt sie inzwischen in Halle an der Saale, umwuselt von ihrem Mann, ihren vier Söhnen und einem (männlichen) Hund.

Alle Bücher von Dagmar Petrick

Cover des Buches Der Hund, der vom Himmel fiel (ISBN:9783417286748)

Der Hund, der vom Himmel fiel

 (8)
Erschienen am 06.01.2015
Cover des Buches Robin und die Farben der Bordsteine (ISBN:9783761563410)

Robin und die Farben der Bordsteine

 (2)
Erschienen am 31.05.2016
Cover des Buches Ein Professor für die Erdnuss (ISBN:9783761564882)

Ein Professor für die Erdnuss

 (1)
Erschienen am 12.02.2018
Cover des Buches Allerlei Wunderliches aus der Schöpfkelle (ISBN:9783963110566)

Allerlei Wunderliches aus der Schöpfkelle

 (0)
Erschienen am 01.11.2018
Cover des Buches Mit Gott im Kino (ISBN:9783417265743)

Mit Gott im Kino

 (0)
Erschienen am 06.01.2014

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Dagmar Petrick

Neu

Rezension zu "Ein Professor für die Erdnuss" von Dagmar Petrick

George Washington Carver – der Mann, der die kleine Erdnuss ganz groß machte
LEXIvor 8 Monaten

George Washington Carver – der Mann, der die kleine Erdnuss ganz groß machte

„Mit dem Fragen fängt es an. Und mit dem Staunen.“

Der kleine George hatte eine Menge Fragen. Der stets kränkelnde Sohn einer ehemaligen Sklavin hatte das große Glück, beim Ehepaar Moses und Susan Carver in Diamond Grove, in den Ozarkbergen im Süden von Missouri, ein Zuhause zu finden. Der ruhige und besonnene Moses war einfacher Farmer, ein gutmütiger Mann, der sein Wissen um die Landwirtschaft an George weitergab. Seine herzensgute Frau Susan päppelte den zarten Jungen auf und brachte ihm das Lesen bei. Doch George hatte unzählige Fragen, und bei den Carvers gab es viel zu wenige Antworten darauf. Sein starkes Interesse an der Schöpfung und sein unbändiger Drang, sich Wissen anzueignen, veranlassten den Halbwüchsigen schließlich dazu, das honiggelbe Blockhaus unter den Walnussbäumen, das bis zu diesem Zeitpunkt für ihn der schönste Ort der Welt gewesen war, zu verlassen.

Dagmar Petrick erzählt in diesem Buch die Geschichte eines kleinen Jungen, der sich wie kein anderer mit Pflanzen auskennt, ein Junge, der einst unglaublich große Dinge bewirken sollte. Hätte der talentierte und wissbegierige George niemals sein Zuhause verlassen um sich Wissen anzueignen, würden heute in Alabama vermutlich keine Erdnüsse wachsen. Es brauchte lediglich ein wenig Ermutigung und hilfsbereite Menschen, die sich aktiv gegen die Diskriminierung der Schwarzen auflehnten, um George auf seinem Weg zu unterstützen und zu begleiten.

Die Autorin erzählt in einem wunderschönen Schreibstil und in gewählter Sprache die Geschichte dieses faszinierenden Mannes, dessen Hunger nach Wissen letztendlich dafür verantwortlich zeichnete, dass die Landwirtschaft in Alabama nach dem katastrophalen Einfall des Baumwollkapselkäfers im Jahr 1910 durch die bislang gering geachtete Erdnuss gerettet wurde. Dagmar Petrick versteht es, ihren jugendlichen Lesern durch diesen bemerkenswerten Roman historische Fakten, vor allem aber Werte zu vermitteln.

Der christliche Glaube zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch und Gott ist für den Protagonisten der große Schöpfer, den er bereits in jungen Jahren „Mister Creator“ nennt. George wurde sein Leben lang von seinem tiefen Glauben getragen, er bestimmte sein Denken und Handeln.

Die Situation nach der Abschaffung der Sklaverei in den Südstaaten ist zentrales Thema dieses Buches und der kleine schwarze Junge muss für Dinge in seinem Leben kämpfen, die man heute als selbstverständlich erachtet. In einfühlsamen und eindringlichen Worten vermittelt die Autorin ein anschauliches Bild dieses Kampfes und zeigt auf, wie letztendlich Menschlichkeit und Nächstenliebe in Carvers Lebensgeschichte den Sieg davontrugen. Sowohl George, als auch die Nebenfiguren dieses Buches wurden liebevoll gezeichnet. Sie zeugen von großer Authentizität und punkten mit tief beeindruckenden Aussagen:

„Die Leute haben Augen. Aber sie sehen nicht hin. Sie haben einen Mund, mit dem sie fragen können. Aber sie fragen nicht. Und dabei gibt es doch so viel zu entdecken.“

„Es gibt Menschen mit heller Haut. Es gibt Menschen mit dunkler Haut. Darum ist der eine nicht wertvoller, als der andere.“

„Das Wissen ist für alle Menschen da. Wissen behält man nicht für sich. Es ist etwas, das man weiterreicht. Wie ein Geschenk.“

„Alles, was ich mache, soll anderen nützen. Eines Tages werde ich diese Welt verlassen müssen. Und wenn dieser Tag kommt, will ich mich rechtfertigen können, warum ich in ihr gelebt habe. Ich möchte die Gewissheit haben, dass mein Leben meinen Mitmenschen wenigstens ein bisschen geholfen hat. Das ist alles.“


Fazit: Die Lektüre „Ein Professor für die Erdnuss“ machte großen Eindruck auf mich. Die Geschichte dieses kleinen Jungen mit dem unersättlichen Forschungsdrang, der in seinem Leben Außergewöhnliches bewirkt, hat mir nicht zuletzt aufgrund der hoch interessanten Thematik und dem wunderschönen Schreibstil ausgezeichnet gefallen.

Es ist ein Buch, das ich auf jeden Fall als Lesehighlight bezeichnen möchte und uneingeschränkt weiterempfehle!



Kommentieren0
11
Teilen

Rezension zu "Der Hund, der vom Himmel fiel" von Dagmar Petrick

Jan wünscht sich einen Hund
SteffiFeevor 3 Jahren

Inhalt: Jan ist oft auf sich alleine gestellt, da beide Eltern berufstätig sind. Für ihn wäre das jedoch nur halb so schlimm, wenn sein bester Freund Jonas da sein würde, doch der ist leider auf eine Insel irgendwo im Norden gezogen. Jan denkt, dass es ihm mit einem Hund an seiner Seite besser gehen würde, denn dann hätte er einen Freund, der für ihn da wäre und mit ihm spielen würde. Leider sind Jans Eltern von dieser Idee nicht begeistert, denn für einen Hund braucht man viel Zeit, die sie nicht haben. Das macht Jan traurig und auch, dass er immer wieder von Stefans Bande „Die schrecklichen drei“ geärgert wird. Zum Glück ist da das Mädchen „Luisa“ mit dem Pferdeschwanz, die Jan einlädt, zu dem Jugendtreff ins Gemeindehaus zu kommen. Dort singen sie gemeinsam und Jan hört vom lieben Gott und dass man ihn um alles bitten darf. Jan vertraut Gott seinen allergrößten Wunsch an und bald darauf nehmen die Dinge ihren Lauf, allerdings ganz anders als Jan erwartet hat.

Meine Meinung: Nachdem ich mit Begeisterung „Robin und die Farben der Bordsteine“ von Dagmar Petrick gelesen habe, wollte ich unbedingt auch „Der Hund der vom Himmel fiel“ kennenlernen, welches im letzten Jahr erschienen ist. Ich muss sagen, dass ich wieder total überzeugt wurde, denn diese Geschichte ist ebenfalls sehr fließend, berührend und tiefgehend geschrieben. Die Hauptfigur Jan habe ich schnell in mein Herz geschlossen, weil er ein so liebevoller und hochsensibler Junge ist, den man einfach gern haben muss. Seine Gefühle in Bezug auf das Alleinsein und die Hänseleien seiner Mitschüler, werden gut rübergebracht, zumal er nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern sich seinen Ängsten stellt und auch über seinen Kummer spricht, und zwar nicht unbedingt mit seinen Eltern. Die Eltern sind so beschäftigt, dass sie zwar das Nötigste für ihren Sohn tun, aber nicht wirklich mitbekommen wie es in ihm aussieht. Daher regt die Geschichte auch zum Nachdenken an. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der flüssig und bildhaft zu lesen ist.

Fazit: Ein mutmachendes Buch für Kinder, die vielleicht auch oft alleine sind. Es geht um Freundschaft, Glaube und wie wunderbar die Liebe zu einem Tier sein kann. Klare Leseempfehlung!

Kommentieren0
27
Teilen

Rezension zu "Robin und die Farben der Bordsteine" von Dagmar Petrick

Robin und die Farben der Bordsteine
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Nordirland, 1990: Während Konflikte das Land in Aufruhr halten, steht der elfjährige Robin mitten drin.
Zwischen Politik und den Problemen zu Hause. Zwischen all den Fragen, auf die er keine Antworten finden kann.
Schließlich gerät er auch noch mit seinem besten Freund in einen Streit und ist verzweifelt auf der Suche nach sich selbst und nach den Antworten auf die vielen Fragen, die ihn plagen. Er möchte etwas verändern, etwas bewirken, seine Welt verbessern, doch er mekrt schnell, dass das alles andere als einfach ist, dass viel mehr dazu gehört als er dachte und dass der Weg ein anderer ist, als der, der ihm durch die politischen Konflikte bedingt, beigebracht wird.
Obwohl er sich so ganz allein in dieser zerrütteten Welt vorkommt, hat er mehr als nur einen Begleiter an seiner Seite, der ihn auf seinem Weg zur Seite steht.

Meine Meinung zum Buch:
"Robin und die Farben der Bordsteine" von Dagmar Petrick ist ein unheimlich ehrliches Buch und letztlich sehr hoffnungsvolles Buch, das mich sehr bewegt hat. Man erfährt aus der Sicht des elfjährigen Robin wie schwer es ist, erwachsen zu werden und wie schwer es ist zwischen all den Problemen seinen Weg und sich selbst zu finden. Gleichzeitig findet man hier sehr viele Informationen zum Nordirlandkonflikt, die ich sehr informativ und interesant fand!




Kommentieren0
30
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Robin und die Farben der Bordsteine (ISBN:undefined)
Liebe Leserinnen und Leser,

wir laden Euch herzlich zu unserer Leserunde ein und freuen uns, wenn Ihr Euch für die Buchverlosung bewerbt. Zu Gewinnen gibt es 3 mal das Buch "Robin und die Farben der Bordsteine" (für junge Leser ab 10). 

Darin geht es um den 11-jährigen Robin, der in seiner Heimat Nordirland die schweren Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken miterlebt. Als er in eine Schlägerei mit seinem besten Freund gerät, zwischen seinen Eltern ein heftiger Streit ausbricht und sein Dad die Familie verlässt, ist Robin verzweifelt. Ob ihm Schwester Basilea, die freundliche Nonne, helfen kann?

Damit Ihr an der Verlosung teilnehmen könnt, schreibt uns einfach, warum Ihr die Geschichte von Robin gerne lesen möchtet!
58 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Der Hund, der vom Himmel fiel (ISBN:undefined)

Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen.

Der Verlag SCM Brockhaus stellt 5 Exemplare des Kinderbuches  „Der Hund, der vom Himmel fiel“ von Dagmar Petrick zur Verfügung.

Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde!

 

Nachdem Jan dafür gebetet hat, endlich einen Hund zu bekommen, staunt er nicht schlecht! Denn vieles ist ganz anders, als er es sich vorgestellt hat. Der Hund, um den er sich fortan kümmern darf, sieht auf den ersten Blick nicht gerade toll aus. Vor allem eine Gruppe Jungs zieht ihn immer wieder damit auf und macht ihm das Leben schwer. Eines Tages gerät der Anführer der Bande in Gefahr...

Für Kinder ab 10 Jahren.

 

Leseprobe: http://www.scm-brockhaus.de/fileadmin/mediafiles/scm_shopproduct/PDF/228674000_Leseprobe.pdf


Falls ihr eines der fünf  Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 26.2.2015,  24 Uhr hier im Thread und erzählt uns von euren Haustieren bzw. der Beziehung eurer Kinder zu diesen Tieren.

 

Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:

Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von  4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer  Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.

Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.

Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benach-richtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert.

Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE HANDELT. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. 

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

81 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Antekvor 5 Jahren

Community-Statistik

in 11 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks