Dagmar Seifert

 4.3 Sterne bei 92 Bewertungen
Autorin von Das Mittwochszimmer, Ich bin Du und Du bist tot und weiteren Büchern.
Dagmar Seifert

Lebenslauf von Dagmar Seifert

Tochter eines Journalisten, Schriftstellers und Filmemachers, alles mit wenig Erfolg aber viel Begeisterung. Ausbildung in einem Hamburger Verlag zur Redakteurin. Festgestellt, dass in-den-Redaktionen-sitzen krank machte und seitdem überwiegend als freie Journalistin, auch für den Rundfunk, tätig. 1989 Premiere der Komödie ‚Ein Mann ist kein Mann‘, ins Niederdeutsche übersetzt von Jürgen Pooch. Seit 1999 sieben Romane, drei Bände mit Kurzgeschichten, drei Kochbücher sowie eine Novelle mit eigenen Illustrationen veröffentlicht.

Alle Bücher von Dagmar Seifert

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Dagmar SeifertDas Mittwochszimmer
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Das Mittwochszimmer
Das Mittwochszimmer
 (29)
Erschienen am 04.02.2016
Dagmar SeifertIch bin Du und Du bist tot
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Ich bin Du und Du bist tot
Ich bin Du und Du bist tot
 (12)
Erschienen am 01.01.2008
Dagmar SeifertDie rosa Hälfte des Himmels
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Die rosa Hälfte des Himmels
Die rosa Hälfte des Himmels
 (9)
Erschienen am 01.01.1999
Dagmar SeifertDer Winter der Libelle
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Der Winter der Libelle
Der Winter der Libelle
 (7)
Erschienen am 01.02.2004
Dagmar SeifertGute Nachbarschaft
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Gute Nachbarschaft
Gute Nachbarschaft
 (2)
Erschienen am 01.07.2005
Dagmar SeifertKleine Leckerbissen
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Kleine Leckerbissen
Kleine Leckerbissen
 (1)
Erschienen am 08.09.2006
Dagmar SeifertDas Peanuts-Kochbuch
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Das Peanuts-Kochbuch
Das Peanuts-Kochbuch
 (1)
Erschienen am 01.08.2007
Dagmar SeifertFriedensnacht
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Friedensnacht
Friedensnacht
 (0)
Erschienen am 29.08.2014

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Neue Rezensionen zu Dagmar Seifert

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abuelitas avatar

Rezension zu "Die Lavendelfrau" von Dagmar Seifert

Du möchtest einmal „absurden“…
abuelitavor 2 Jahren

Du möchtest einmal „absurden“…oder wissen, wie Du problem-und gefahrlos von einer Welt in die andere wechseln kannst?
Dann bist Du hier genau richtig….*g* 
 
Nein, keine Bange – es ist ein ganz normales Buch über eine ganz normale Frau. Allerdings, wie immer bei der Autorin, mit einem gehörigen Touch Psychologie und Lebensweisheiten versehen. 
 
Warum der Titel? Weil Lavendel ein Symbol für Reinheit, Sauberkeit und Vernunft ist – und nicht umsonst blüht und wuchert der Lavendel im Garten von Kerstin. Denn sie IST nun mal pflichtbewusst, ordentlich, rein und kümmert sich um alles und jedes. Nur sie selber kommt dabei entschieden zu kurz…. 
 
Und dann – die Lebenskrise, eine Lüge bzw. viele Lügen, ein Betrug …Wahrheit ist immer subjektiv, muss Kerstin erkennen. Sie flieht zu einer Tante nach Kanada, um all dem zu entkommen und sich selbst – wieder- zu finden.  
 
Die Figuren sind alle wunderschön gezeichnet und den Schreibstil von Frau Seifert finde ich unnachahmlich – immer mit leisen und leicht ironischem Unterton, tiefsinnig, humorvoll und trocken.  
 
„ich kann’s mir bloß nicht leisten zu sterben. Das ist das Schlimme. Ich muss mich um alles kümmern…“ Der alte Herr sah nicht besonders erschüttert aus, er schmunzelte sogar „muten Sie sich da nicht zu viel zu? Um „alles“ kümmert sich doch der Herrgott. „„Sehen Sie und der liebe Hergott darf deshalb auch nicht sterben….“ Der alte Herr schob, immer noch lächelnd, seinen Einkaufswagen hinaus und meinte abschließend „Da haben Sie aber ein sehr gesundes Selbstbewusstsein“ !

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Winterzaubers avatar

Rezension zu "Das Mittwochszimmer" von Dagmar Seifert

Das Mittwochszimmer
Winterzaubervor 2 Jahren

2 Mädchen werden in der Nacht zu Neujahr 1955 geboren und werden beide auf den Namen Cornelia getauft. Sie treffen bei der Einschulung aufeinander und werden beste Freundinnen. Cornelia Hertz – als uneheliches Kind lebt sie mit ihrer Mutter und ihren beiden Onkeln zusammen – Cornelia Schnoor ist das dritte Mädchen einer Gärtnerfamilie.

„Conny konnte sich später immer noch an das Gefühl erinnern, als sie diesem Gesicht gegenüberstand, als wäre sie einem Menschen, der ihr jahrelang gefehlt hatte, endlich wieder begegnet. Und in den schiefen grünen Augen gegenüber erkannte sie ähnliche Regungen. Die beiden Mädchen grinsten sich begeistert an. Da sie in derselben Klasse landeten und da sich dort noch eine dritte Cornelia befand, wurden sie am selben Tag umgetauft. Die eine hieß nun Conny, die andere Nelly.“

Conny Herz war durch außergewöhnliche Schönheit gesegnet, ihr Haar war schwarz und glänzend während Nelly Schnoor eher von der Natur nicht so begünstigt wurde, sie fiel durch ihre roten krausen Haare auf und durch die kleinen schiefstehenden Augen durch ihre großen Zähne.

Conny, durch ihren Onkel zu Diebeszügen genötigt, lernt Eva Wohlgast kennen, als sie in deren Haus einsteigt. Sie freundet sich mit der netten Dame an und Conny geht nun jahrelang in deren Villa ein und aus, ihr wird allerdings das Versprechen abgenommen, mit den Diebeszügen aufzuhören.

Nelly lernt mit 13 Jahren Damian Gebhardt kennen. Der schöne begabte und aus reichem Elternhaus stammende junge Mann verliebt sich in sie und sie treffen sich jahrelang heimlich und heiraten sogar, sobald beide 18 Jahre alt sind. Für Damians Mutter eine Katastrophe, die sich für ihren Sohn was anderes gewünscht hat, als eine leidlich aussehende Gärtnertochter. Conny allerdings verliebt sich in Vico, der ebenfalls aus reichem Elternhaus stammt und für die Familie ist ein unehelich geborenes Mädchen aus einem Proletenhaushalt einfach nicht tragbar.

Vico beugt sich dem Druck seiner Eltern und heiratet seine Cousine, für Conny, die inzwischen von ihm schwanger ist, ein Schlag ins Gesicht. Sie kann nicht von ihm lassen, so treffen sie sich jahrelang hin und wieder und schließlich wird der Mittwochnachmittag für beide ein fester Termin. Conny, nach Schulabbruch und vielen verschiedenen Jobs, lernt nun doch endlich Schneiderin und macht sich später nach einer Erbschaft selbständig.
Nelly lernt Gärtnerin und wohnt dann mit ihrem Mann bei der Schwiegermutter im Haus. So gehen mit vielen Hochs und Tiefs die Jahre ins Land.

Eine tolle Geschichte, man begleitet Conny und Nelly mit ihren Familien 60 Jahre lang. Toll geschrieben. Ich habe mich immer wieder geärgert, warum Conny ihr Herz so viele Jahre an einen selbstverliebten Egoisten hängt und so viele Chancen vertut. Sie hat etwas besseres verdient, als über 40 Jahre das Anhängsel eines verheirateten Mannes zu sein. Für mich war ihre Verhaltensweise oft nicht nachvollziebar.

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Herbstapfels avatar

Rezension zu "Das Mittwochszimmer" von Dagmar Seifert

Lebenslinien
Herbstapfelvor 2 Jahren

Klappentext:
Für Conny und Vico ist es einfach Liebe, doch ein Stein nach dem anderen wird ihnen in den Weg gelegt: in Form von betuchten Eltern, Standesdünkeln, Verwandten mit längeren Aufenthalten in Strafanstalten, boshaften Rivalinnen. An allen Wochentagen außer Mittwoch. Ein hinreißender Liebesroman, in dem die Frage beantwortet wird, was Liebe eigentlich aus uns macht: blind oder glücklich? Oder beides?

Die Autorin:

Dagmar Seifert war zuerst als freie Journalistin und Redakteurin tätig. Seit 1999 hat sie sechs erfolgreiche Romane veröffentlicht, zudem verfasste sie Kolumnen, Märchen, Radio- Features, Gruselgeschichten, Drehbücher und Theaterstücke, aber auch Sach- und Kochbücher. Dagmar Seifert wohnt und schreibt in der Nähe von Hamburg.

Meine Meinung:

Conny liebt Vico, und das schon seit 43 Jahren. Nun ist sie 60, und der Leser reist mit ihr zusammen zurück in die Vergangenheit, bis hin zu ihrer Geburt.
Diese fand am 1. Januar 1955 statt. Ihre Mutter, Hanne Hertz, die mit Hilfe ihrer beiden Brüder Uwe und Dieter und ohne Mann noch recht jung Mutter wird, liegt auf einem Zimmer mit einer ebenfalls Hochschwangeren, die auch eine Tochter, Conny - später Nele genannt, zur Welt bringt: Cäcilie Schnoor, die mit ihrem Mann eine florierende Gärtnerei betreibt und so ganz anders ist als Hanne.
Die Hertz-Familie hingegen ist arm, hält sich mit Einbrüchen über Wasser und sorgt regelmäßig in der Gegend für üblen Gesprächsstoff.
Die Wege der beiden Frauen trennen sich, bis die Töchter Conny und Nele eingeschult werden - ab diesem Zeitpunkt sind die beiden Freundinnen fürs Leben.
Viele Jahre später dann, während sich Conny mit 17 in den Medizinstudenten Vico verguckt, verliebt sich Nele schon viel früher in den arrogant wirkenden und begabten Damian, der ihre Liebe offenbar erwidert - sehr zum Missfallen seiner Mutter. Für sie ist Nele nur eine dicke Kröte mit Bibergebiss und ohne Esprit.
Und so wird das Dasein der beiden Frauen bis sie 60 sind, begleitet. Es sind Leben voller Liebe, Entbehrungen, Sehnsüchte, Dramen und Selbstfindungen.

"Das Mittwochszimmer" hat mich schwer begeistert. Die Geschichte taucht in alle Facetten des Lebens ein, egal ob arm oder reich, ob verliebt, verlobt oder (nicht) verheiratet. Man begleitet, vor allem Conny, in allen Lebenslagen, und fragt sich einmal mehr, wie lange sie das alles mit Vico noch mitmachen wird. Natürlich, Liebe verschließt die Augen, erschüttert das Herz, lässt Hoffnungen aufleben, trotzdem schwinden die Tage so schnell, deswegen ist es mehr als beklagenswert, wenn die weibliche Hauptfigur so einem Mann über die vielen Jahre hörig ist - der für mich übrigens anfangs interessant wirkte, was aber die Handlung über stetig abnahm, was sicher auch so gewollt war. Conny war viel zu lieb und oft auch naiv. Sie hätte ein ganz anderes Leben haben können.

Wenn man jemandem verfallen ist, sieht man all das wahrscheinlich nicht, was sonst im Alltag tierisch nerven würde. Über Vico konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Dauernd dachte ich: "Conny, wach endlich auf! Du bist eine so tolle Frau!"
Mir gefiel die breite Gefühlspalette, besonders auch, dass man über die Familien stetig informiert war, denn von Silvester 1954 bis 2014 erlebte man hautnah die Veränderungen der Zeit, der Figuren und wie sich alle entwickelten, welche Wege sie letztendlich gingen.

Ich musste oft über Miranda lachen, die gar schreckliche Mutter von Damian, die dennoch mit ihren Ansichten und Sprüchen die Lacher auf ihrer Seite hatte. Überhaupt musste ich oft schmunzeln. Es wurde aber auch dramatisch und traurig, denn so ein Leben, egal welches, beherbergt nicht nur Sonnenseiten. So viel ist klar. Und durch eine Liebe, die man nur von einer Seite intensiv spürt, haben die Schatten sowieso Oberhand.

Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und bildhaft, auch die Kapitelüberschriften waren originell. Man konnte ahnen, worum es als Nächstes gehen würde, trotzdem hatte man keinen Schimmer, inwieweit die ersten Worte gemeint waren, die den Abschnitt zusammenfassten. Raffiniert.
Auch die Nebenfiguren waren interessant angelegt. ich habe mit jedem gefiebert, gelitten und gelacht. Eine spannende Mischung, die zu einer Gesamtgeschichte verwoben wurde, die einfach mitreißend war.

Alles in allem zeigt "Das Mittwochszimmer", dass man als Geliebte in einer Scheinwelt lebt, weil man nicht loslassen will. Alles ist besser, als für immer verlassen zu werden. Ein Irrtum, denn eine starke Frau hat mehr verdient als so ein Leben in sehnsüchtiger Gefangenschaft.

5 Sterne.

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Gespräche aus der Community

Neu
D
In meinem Roman 'Das Mittwochszimmer' geht es um Sehnsucht: Conny liebt Vico, trotz vieler Widerstände und Hindernisse, sie liebt ihn gewissermaßen unendlich, denn das Happy-End bewegt sich vor ihr her und ist nicht zu erhaschen. Trotzdem hört Conny nicht auf, zu hoffen. Und bis sich die beiden eines Tages zueinander bekennen können, ist die Liebe ein feststehender Termin am Mittwochnachmittag...
Fünf Bücher mit Widmung werden verlost. Eine Frage ist zu beantworten: Wie hieß die Heldin in meinem Roman 'Die Lavendelfrau', die sich ihrerseits weigerte, Ehebruch zu begehen?
Wildponys avatar
Letzter Beitrag von  Wildponyvor 2 Jahren
Leider ist bei mir bis jetzt noch kein Buch angekommen.
Zur Buchverlosung
Herbig_Verlags avatar
Liebe Leser*innen!

Am 08. Februar erscheint Dagmar Seiferts neues Buch "Das Mittwochszimmer" im LangenMüller Verlag und wir laden euch herzlich zu unserer Leserunde in!
Wir verlosen 20 Print-Exemplare des Buches und nehmen euch mit in das turbulente Liebesleben von Conny, die mit Vico glaubt, ihren Mr. Right gefunden zu haben. Aber was, wenn sie sich irrt?

Zum Inhalt des Buches:

Conny und Vico wurden vom Schicksal füreinander bestimmt. Mehr oder weniger: denn Vico geht eine standesgemäße Ehe mit einer anderen ein und Conny spielt in seinem Leben die zweite Geige. Doch über Jahre hinweg haben die beiden eine Affäre, immer mittwochs treffen sie sich zum Stelldichein. Vico ist der Mann, den Conny will. Der sie doch irgendwann heiraten wird. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. In der Zwischenzeit lebt sie ihr Leben, findet Erfüllung in ihrem Beruf und fährt mit dem Bruder ihrer besten Freundin in Urlaub. Und so feiert sie ihren sechzigsten Geburtstag, als Vico endlich frei ist und ihr den lang ersehnten Heiratsantrag macht. Doch ist Vico tatsächlich ihr Mr. Right? Und wenn nein, wo hat dieser sich bisher versteckt?
„Das Mittwochszimmer“ von Dagmar Seifert ist eine zauberhafte Romanze über eine wunderbar sympathische Heldin, die ihren Weg geht und sich über Umwege selbst findet.


Die Autorin:

Dagmar Seifert war zuerst als freie Journalistin und Redakteurin tätig. Seit 1999 hat sie sechs erfolgreiche Romane veröffentlicht, zudem verfasste sie Kolumnen, Märchen, Radio- Features, Gruselgeschichten, Drehbücher und Theaterstücke, aber auch Sach- und Kochbücher. Dagmar Seifert wohnt und schreibt in der Nähe von Hamburg. www.dagmar-seifert.com

LangenMüller
verlost 20 Exemplare von „Das Mittwochszimmer". Schreibt dazu einfach in die Kommentare, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich zum 10. Februar 2016. Am 11. Februar 2016 werden die Gewinner*innen dann benachrichtigt.
Außerdem wird die Autorin gerne Fragen beantworten, wenn ihr sie im Unterthema "Fragen an die Autorin" postet.

Viel Glück allen Bewerber*innen und viel Spaß beim Mitmachen!
Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 3 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Dagmar Seifert wurde am 23. Mai 1955 in Grömitz (Deutschland) geboren.

Dagmar Seifert im Netz:

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