Dagmar Seifert Der Winter der Libelle

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Inhaltsangabe zu „Der Winter der Libelle“ von Dagmar Seifert

Lilly kniff die Augen zusammen. Nein, das glaub ich einfach nicht!, dachte sie. Da schwirrte allen Ernstes eine offenbar echte Libelle herum, ziemlich groß, blau schimmernd. "Die kann doch in so einer Kälte unmöglich leben?! Das ist doch ein Sommerinsekt... Die müsste doch längst eingegangen sein, Kalle!" Kalle und Lilly blickten nach oben, folgten mit den Augen dem blauen Zitterflug. "Meinst du, weil die so fein un dünn is? Ich glaub, so`n Viech is ganz schön zäh. Die hält viel aus, wenn`s sein muss", sagte Kalle nachdenklich. Vertrauen und Kraft liegen in dir - das Leben birgt viel mehr, als du glaubst. Wer Sicherheit und Stärke sucht, muss sie in sich selbst finden - das erkennt auch Lilly während eines eisigen Winters, den sie auf der Straße verbringen muss.

Ein tiefgründiges, warmes, menschlich-einfühlsames Buch

— Alrauna
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Leichte Lektüre für zwischendurch. Trotzdem hat es mich angesprochen.

— Grappa
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    Der Winter der Libelle
    Alrauna

    Alrauna

    29. February 2016 um 11:56

    Der Winter der Libelle ist mein erstes Buch von Dagmar Seifert, aber es wird nicht das letzte sein. Anfangs war ich von der Protagonistin Lilly genervt. Wie kann man nur so naiv und oberflächlich durchs Leben gehen. Alles schien sich nur um sie und ihren Lebensstil zu drehen. Ich hätte sie zwischendurch gerne einmal kräftig geschüttelt und angeschrien. Aber Lilly entwickelt sich mit jeder Seite des Buches weiter. Ihr sozialer Abstieg, der sie bis in die Obdachlosigkeit zwingt, lässt sie am Leben und an seinen Aufgaben und Herausforderungen wachsen. Lilly entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer sich selbst und anderen helfenden, anpackenden Persönlichkeit. Sie findet Lösungen für Probleme, nicht nur für ihre eigenen, sondern auch für Probleme ihrer neu gewonnen Freunde. Sie lernt, wer wirklich ein Freund ist und wen sie bis zu ihrem Abstieg dafür gehalten hat. Lilly ist mir ans Herz gewachsen. Ihre Geschichte zeigt, dass man auch mal über seinen Tellerrand schauen sollte. Nicht alles ist immer so, wie es scheint. Wie schnell kann das Leben bergab gehen. Aber es ist wichtig, dass man immer wieder aufsteht. Wie viele Menschen machen sich etwas vor und verschließen die Augen vor der Realität. Vor ihrer Realität. Das Buch ist sozialkritisch, gut recherchiert und voller Wärme und Menschlichkeit. Es hat mich absolut überzeugt und ich werde sicherlich weitere Bücher der Autorin lesen. 

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