Dagmar Seifert Die Lavendelfrau

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Inhaltsangabe zu „Die Lavendelfrau“ von Dagmar Seifert

Pflichtbewusstsein und Ordnungsliebe ? mit diesen Tugenden kümmert sich Kerstin um jeden Menschen und jedes Tier in ihrer Umgebung. Dass sie selbst dabei zu kurz kommt, verdrängt sie erfolgreich ? bis an ihrem vierzigsten Geburtstag ihre heile Welt zusammenbricht. Kerstin macht einen radikalen Schnitt: Sie lässt alle Verpflichtungen sausen und fährt nach Kanada, an den Lake Huron. Dort gewinnt sie Abstand, begegnet anderen Menschen und begreift, dass sich jeder seine Welt und seine Realität selbst schafft.

Perfektionistisch & Prinzipienfest. Meist sehr unterhaltsam und mit tollen Ideen zur Erschaffung der "eigenen Welt".

— RoccosMom
RoccosMom

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  • Du möchtest einmal „absurden“…

    Die Lavendelfrau
    abuelita

    abuelita

    05. February 2017 um 09:05

    Du möchtest einmal „absurden“…oder wissen, wie Du problem-und gefahrlos von einer Welt in die andere wechseln kannst? Dann bist Du hier genau richtig….*g*    Nein, keine Bange – es ist ein ganz normales Buch über eine ganz normale Frau. Allerdings, wie immer bei der Autorin, mit einem gehörigen Touch Psychologie und Lebensweisheiten versehen.    Warum der Titel? Weil Lavendel ein Symbol für Reinheit, Sauberkeit und Vernunft ist – und nicht umsonst blüht und wuchert der Lavendel im Garten von Kerstin. Denn sie IST nun mal pflichtbewusst, ordentlich, rein und kümmert sich um alles und jedes. Nur sie selber kommt dabei entschieden zu kurz….    Und dann – die Lebenskrise, eine Lüge bzw. viele Lügen, ein Betrug …Wahrheit ist immer subjektiv, muss Kerstin erkennen. Sie flieht zu einer Tante nach Kanada, um all dem zu entkommen und sich selbst – wieder- zu finden.     Die Figuren sind alle wunderschön gezeichnet und den Schreibstil von Frau Seifert finde ich unnachahmlich – immer mit leisen und leicht ironischem Unterton, tiefsinnig, humorvoll und trocken.     „ich kann’s mir bloß nicht leisten zu sterben. Das ist das Schlimme. Ich muss mich um alles kümmern…“ Der alte Herr sah nicht besonders erschüttert aus, er schmunzelte sogar „muten Sie sich da nicht zu viel zu? Um „alles“ kümmert sich doch der Herrgott. „„Sehen Sie und der liebe Hergott darf deshalb auch nicht sterben….“ Der alte Herr schob, immer noch lächelnd, seinen Einkaufswagen hinaus und meinte abschließend „Da haben Sie aber ein sehr gesundes Selbstbewusstsein“ !

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  • Buchverlosung zu "Das Mittwochszimmer" von Dagmar Seifert

    Das Mittwochszimmer
    DagmarSeifert

    DagmarSeifert

    In meinem Roman 'Das Mittwochszimmer' geht es um Sehnsucht: Conny liebt Vico, trotz vieler Widerstände und Hindernisse, sie liebt ihn gewissermaßen unendlich, denn das Happy-End bewegt sich vor ihr her und ist nicht zu erhaschen. Trotzdem hört Conny nicht auf, zu hoffen. Und bis sich die beiden eines Tages zueinander bekennen können, ist die Liebe ein feststehender Termin am Mittwochnachmittag... Fünf Bücher mit Widmung werden verlost. Eine Frage ist zu beantworten: Wie hieß die Heldin in meinem Roman 'Die Lavendelfrau', die sich ihrerseits weigerte, Ehebruch zu begehen?

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  • Rezension zu "Die Lavendelfrau" von Dagmar Seifert

    Die Lavendelfrau
    Mariemarie

    Mariemarie

    13. October 2010 um 21:13

    Der Roman handelt von einer Frau, die Perfektionistin ist und sich für alles und jeden verantwortlich fühlt. Sie hat mit einem Kindheitstrauma zu tun: ihre Eltern starben an ihrem Geburtstag. Seitdem kann sie nicht mehr weinen und diszipliniert sich überhaupt wie verrückt, um immer Haltung zu bewahren. Sie hat feste Prinzipien, z.B. begeht sie keinen Ehebruch. Plötzlich kracht ihre Welt zusammen, sie merkt, dass sie überall nur ausgenutzt und gelinkt wird. Kurzentschlossen fliegt sie nach Kanada, ins Haus ihrer gerade abwesenden Tante. In diesem Land begegnet sie interessanten Menschen, einem drolligen alten Herrn in der Nachbarschaft, einer noch älteren Nachbarin, die nur aus Gebiss besteht, sowie verschiedenen Indianern, vor allem einem indianischen Reitlehrer, der sehr sexy beschrieben ist. Ihr Weltbild wird auf den Kopf gestellt, sie lernt auch, wieder zu weinen und sich überhaupt mal gehen zu lassen. Obwohl sie nun viel Ballast über Bord wirft, bleibt sie ihren Idealen treu. Es ist sehr viel vom Lügen die Rede, eins der Themen, die sich durch das Buch ziehen. Eins meiner Lieblingsbücher, gleichermaßen klug und witzig und absolut fesselnd. Eins von denen, die man immer weiter schmökern muss und wenn es aus ist hat man Sehnsucht nach einer Fortsetzung. Ich finde auch, die Bücher von Dagmar Seifert kann man mehrfach lesen, weil ich immer wieder was Neues entdecke, auch immer noch mal eine neue Weisheit. Das ist auf riesig unterhaltsame Art Lebenshilfe.

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  • Rezension zu "Die Lavendelfrau" von Dagmar Seifert

    Die Lavendelfrau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. August 2010 um 08:00

    Ich war von der ersten Seite an begeistert von diesem Buch.
    Es lässt sich gut lesen und ich liebe es, mal aussergewöhnliche Wörter zu lesen wie zb. "flosselte" :o)
    Ich habe gleich eins für meine beste Freundin gekauft und sie war genauso begeistert.