Dagmar Tollwerth Spuren in Worten

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Inhaltsangabe zu „Spuren in Worten“ von Dagmar Tollwerth

Beinhaltet Haikus zu: - Veronica Ferres - Suzanne von Borsody - Sonja Baum - Simone Hanselmann - Maja-Celiné Probst - Katja Flint - Thomas Balou Martin - Carin F. Tietze - Ann-Kathrin Kramer - Brigitte Grothum - Mike Tyson - Mette-Marit Tjessem Høiby - Manuela Schwesig - Christian Wolfgang Lindner - Stefan Hell - Ranga Yogeshwar - Herta Müller - Natasa Dragnic - Hatice Akyün - Klaus-Peter Wolf - Loredana Limone - Rebecca Gablé - Jojo Moyes - Zoë Beck - Dulce Maria Cardoso - Leila Aboulela - Terézia Mora - Jennifer Bradburn - Éric-Emmanuel Schmitt - Maximilian Erlenwein - Tiffany Wu - Idil Biret - Lukas Schlattmann - Tamara Kornemann - Michael Hoppé - Siegfried Mauser - Alina Cojocaru - Natascha Bier - Julia Kunz - Daniela Ribeiro - Iris Reimer - Mercedes Ruiz - Luis Pereyra - Neusa Alves Sobrinho-Amtsfeld - Xavier Naidoo - Glen Hansard - Lisa Hannigan - Manuel Campos - Mísia - Amélie Sandmann - Emel Mathlouthi - Joel Havea - Jonathan Coulton - Sister Fa - Zeng Jinyan - Daniel Hartwich - Nazan Eckes - Dr. Eckart von Hirschhausen

"Mein" Haiku: "Die Essenz! Wie oft muss sie gesehen werden, bis sie erkannt wird?"

— PeterFutterschneider
PeterFutterschneider

Ein wertvolles Buch, das es in sich hat!

— bookgirlie
bookgirlie

Wirklich interessant und gelungen!

— GLeserin
GLeserin

Inspirierend und gelungen.

— Anne78
Anne78

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  • Spuren in Worten? Aber ja doch!

    Spuren in Worten
    PeterFutterschneider

    PeterFutterschneider

    24. May 2017 um 21:07

    Ich wusste bis vor vier Tagen nicht, was Haiku bedeutet. Ich habe es auch nicht bei Google nachgesehen. Ich halte das Buch "Spuren in Worten" von Dagmar Tollwerth in den Händen, drehe es mehrfach um. Es fühlt sich gut an und sieht edel aus. Ich öffne den Buchdeckel und blättere langsam um. Dann finde ich den Namen der Person, die sich für die Erscheinungsform, für Satz und Covergestaltung verantwortlich zeit: Ernst Trümpelmann. Gut hat er es gemacht. Langsam blättere ich weiter. Ich lese die Sätze, manche sprechen mich sofort an, manche verursachen Fragezeichen, doch alle wollen genau gelesen werden, alle lassen meine Gedanken schweifen. Ich blättere nur sehr langsam um, um die Spannung auszudehnen, die Spannung darauf, welche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, überwiegend aus dem Bereich Kultur, auf den eindrucksvollen Fotos zu sehen sind. Ich bin erstaunt, wer mich dort alles erwartet. Das ist interessant und macht Spaß. Zu manchen habe ich sofort Assoziationen, auch wenn ich viele Personen bislang nicht kannte, wie ich zugeben muss. Ich frage mich, was die sudanesische Schriftstellerin Leila Aboulela bislang geschrieben hat, wo sie lebt und wie es ihr geht. "Mein" Haiku: "Die Essenz! Wie oft muss sie gesehen werden, bis sie erkannt wird?" Sie möchten wissen, wessen Foto dazu zu sehen ist? Das erfahren Sie in "Spuren in Worten". Ja, das Buch hat einen stolzen Preis, aber es ist kein Buch, dass man durchliest und dann ins Regal stellt. Dieses Buch werde ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder in die Hand nehmen, es erst ein paar mal umdrehen und dann ganz langsam Seite für Seite umblättern. Dann werde ich Leila Aboulela wiedersehen und mich fragen, was sie gerade macht...  (Hinweis: Diese Rezension habe ich am 20.05.17 auch bei amazon geschrieben)

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  • Spuren in Worten

    Spuren in Worten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. July 2016 um 11:20

    „Spuren in Worten“ von Dagmar Tollwerth ist ein ganz wunderbares Buch, wie ich finde. Zu jedem Bild gibt es inspirierende, berührende Worte, die trotz ihrer Kürze bewegen und zum Nachdenken anregen. Ich war bereits vom Band „atmende Bilder“ von der Autorin Dagmar Tollwerth total begeistert und berührt und das führt sich hier in „Spuren in Worten“ fort. Dieses Buch kann ich jedem, der sich an der Kunst und der Magie der Worte, im Zusammenspiel mit Bildern begeistern kann, ans Herz legen.http://lisakatharinabechter.jimdo.com/2016/07/19/lesetipp-spuren-in-worten-von-dagmar-tollwerth/

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  • Spuren in Worten

    Spuren in Worten
    bookgirlie

    bookgirlie

    19. July 2016 um 10:17

    Dieses Buch mit festgehaltenen Bildern von Persönlichkeiten, die man selbst nie getroffen hat oder treffen wird, aktiviert den Wunsch mehr über sie in Erfahrung zu bringen. In gewisser Weise sind diese Zeilen und Seiten eine Art Werbung für diese Künstler. Aus meiner Sicht rückt die Lyrikerin durch die starke Anziehungskraft der Prominenz in den Hintergrund. Die anfängliche und bloße Neugierde an dem Buch wecken erst einmal nicht ihre Gedichte. Das ist sehr schade, denn dass sich die Lyrikerin auf ihrem Gebiet versteht, erkennt man schnell. Wer sich ein bisschen in dieser Szene auskennt sieht, dass sich neben diesen interessanten Künstlern große Fotografen, die als Personen für sich schon sehr beeindruckend sind, verbergen, wie zum Beispiel Jerry Metellus, Sølve Sundsbø, Thommy Mardo und Chico Aragão. Nehmen wir einmal das Bild von Chico Aragão, das er von der portugiesisch-spanischen Fadosängerin Mísia gemacht hat. Dieses Bild ist ein Meisterwerk für sich und eine bewundernswerte Kunst. Das Gedicht der Lyrikerin steht dem nichts nach. „Eine Katze reist / lyrisch vom Kabarett auf / die große Bühne.“ Das sind absolut und perfekt getroffene Worte. Grandios. Auch das beachtliche Foto von Veronica Ferres, das die Fotografin Verena Heller geschossen hat, passt in einer sagenhaften Harmonie in dieses Buch. „Die Schatten am Rand / des Weges balle ich und / werfe sie weit weg.“ Berücksichtigt man, dass Künstler oder Künstlerinnen wie Frau Ferres durchaus viele Widerstände aushalten müssen, stellt die Lyrikerin eben diese mögliche Verletzlichkeit mit in den Raum. Auch diesen Senryū halte ich für überaus gelungen. Mir gefällt auch, dass Tollwerth die unterschiedlichsten Wirkungsfelder der Menschen aufgreift. Neben einem polarisierenden Boxer oder Politiker nimmt Tollwerth die Arbeiten des Models Julia Kunz mit einem dezenten Hinweis durch das Foto von Tina Koci auf das erotische Wirken des Models auf. „Sandkörner voller / Freiheit blicken zurück. Das / Land gleitet vorbei“. Den eigenen Körper voller Freiheit und in seiner natürlichen Form geschmackvoll darzustellen, zeigt die sinnliche Fotokunst ohne Scheu. So eine Autarkie bzw. selbstbestimmte und ästhetische Inszenierung vermittelt einen inneren Frieden und das Einverständnis mit sich selbst. Für jeden wünschenswert. Mit diesem Bild- und Gedichtband hat die Lyrikerin ein bedeutsames Werk geschaffen, indem sie die unterschiedlichsten Leben oder Lebenswerke zusammengefasst hat und das in einer vortrefflichen Kombination aus den präsentierten Personen, den Fotografen und ihre eigenen Kunst. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Daher kann ich Nataša Dragnić nur zustimmen, wenn sie in ihrem überzeugendem Vorwort sagt, dass es „eine Hommage in disguise“ ist. Denn die Deutung der versteckten Botschaft liegt beim Leser. Es ist ein Buch, das ganz sicher nicht als „Schnäppchen“ gilt. Allerdings lohnt sich der Kauf.

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  • Spuren in Worten

    Spuren in Worten
    GLeserin

    GLeserin

    18. July 2016 um 17:41

    Die Gedichte der Lyrikerin in dieser feinen Buchidee sprechen mich richtig an. Dabei ist die Auswahl der Persönlichkeiten gelungen und interessant. Die ausdrucksstarke Dichtung ist mit viel potenzielle Energie aufs Papier gekommen. Das Buch ist erwartungsgemäß mit fabelhaften Fotos in einem stimmigen Rhythmus bestückt. Wer Gedichte mit zweideutigem Hinweis mag und dabei viel Spaß an eigenen Interpretationen hat, kommt hier auf seine Kosten. Dagmar Tollwerth sich hier wieder einmal selbst übertroffen. Daher ist das Buch sehr zu empfehlen.

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  • Ein Gedicht, ein Foto!

    Spuren in Worten
    Anne78

    Anne78

    14. July 2016 um 09:08

    Nach dem Leseerlebnis des Buches „Atmende Bilder“ von Dagmar Tollwerth wollte auch dieser feine Bild- und Gedichtband von mir gelesen werden und ich freue mich, dass ich von diesem Gemeinschaftsprojekt erfahren habe. Die Bilder zeigen Portrait- sowie Momentaufnahmen der bekannten und weniger bekannten Persönlichkeiten. Sie werden gelegentlich in ihrem Element zum Beispiel als Tänzerinnen oder Musiker gezeigt. Das schärft ein wenig den Blick hinter die Kulissen. Nach dem Lesen mancher Gedichte muss man etwas in die Tiefe gehen und eigene Forschungen über die dargestellten Menschen anstellen. Die Lyrikerin stellt mit ihren Versen gewisse Dinge in den Raum und lässt dabei wieder viele Fragen offen. Es war mir wieder ein Vergnügen ihre Haiku und Senryu anhand der versteckten Hilfestellungen der Autorin selbst zu interpretieren. Bei dem Vers zu der portugiesischen Künstlerin Neusa Alves Sobrinho Amtsfeld Fein malt der Pinsel den bunten Frühling in den schmucklosen Monat komme ich dahin, dass eine Künstlerin wunderschöne, bunte – vielleicht auch florale – Bilder malt und damit zum Beispiel die dunkle Jahreszeit verschönert. Bei der türkischen Pianistin Idil Biret Die Nachtigall tanzt auf Schwarz und Weiß. Höre den intensiven Ton denke ich an den feinen Gesang des Vogels. Also, die Pianistin ist praktisch der Vogel, der auf den schwarzen und weißen Tasten des Klaviers für einen wunderschönen Klang sorgt. Schwieriger wird es bei dem Luxemburger, Ranga Yogeshwar. Hier muss man an anderer Stelle nachlesen und dabei erfährt man, dass er eine eigene Sternwarte besitzt. Seine Faszination für den Sternenhimmel fasst die Lyrikerin in ihrem Vers zusammen. Dieses ausdrucksstarke Buch ist für jeden Leser, der Rätsel liebt, ein Erlebnis. Es ist ein Statement und eine spezielle Erklärung gleichermaßen. Die Kraft und die Ausdauer, die für dieses Buch notwendig war, kann ich mir gut vorstellen. Das Gesamtbild drückt jedoch große Zufriedenheit aus. Das ist aus meiner Sicht spürbar. Die vortrefflichen Worte von Natasa Dragnic laden den Leser in dieses interessante Lesespiel ein und wenn man dann bei dem Vers über die Deutsch-Kroatischen Schriftstellerin angekommen ist, liest man ihn mit einem Augenzwinkern. Denn Frau Dragnic greift in ihrem Vorwort den Vers der Lyrikerin auf. Einfach herrlich und stimmig. Gedichte sind nicht für jeden etwas. Auch ich musste erst etwas älter werden, um mit meiner Lebenserfahrung viele Verse lesen zu können. Dabei habe ich gelernt ein Gedicht nicht immer wörtlich zu lesen. Die Worte der Lyrikerin sind liebevoll und wirken oftmals unfertig. Aber, das ist für mich der Sinn dahinter. Denn nach dem Lesen der Zeilen geht das Gedicht im Kopf des Lesers weiter. Und das ist es, was mir großen Spaß macht. Dieses Buch landet nicht so schnell im Bücherregal. Dafür ist es zu vielschichtig. Man lässt es doch eine ganze Weile griffbereit liegen. Wer für solche speziellen Details einen Sinn hat, sollte in dieses Buch hereinschauen.

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