Dagmar Trodler Die Rose von Salerno

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Inhaltsangabe zu „Die Rose von Salerno“ von Dagmar Trodler

Eine starke Frau in den Wirren der normannischen Zeit Detailgenau recherchiert und brillant erzählt – ein opulenter historischer Roman voller Spannung und Dramatik. Um für ihren ertrunkenen Verlobten zu beten, pilgert Ima von Lindisfarne auf dem Pfad des heiligen Jakob nach Santiago. Das Schicksal jedoch weist ihr einen dornenreicheren Weg, als Aidan, der Bruder des Verstorbenen, dem raubeinigen Ritter Gérard nach Salerno folgt. Während sich die normannische Streitmacht darauf vorbereitet, Papst Gregor XII. zu befreien, schließt Ima sich einer Gauklertruppe an, um Aidan zurückzuholen. Bald brennt Rom – und Aidan stirbt in Imas Armen. Der mutigen jungen Frau bleibt nur noch die Reise nach Salerno, an der Seite von Gérard, der sich liebevoll um sie bemüht-...

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  • Eine Pilgerreise, Krieg in Rom und Seuche in Salerno - ganz viel Historie

    Die Rose von Salerno

    Lese-Krissi

    18. November 2014 um 14:03

    Aufmachung des Buches Mein Buch ist ein Hardcover-Buch mit Schutzumschlag. Auf dunklem Hintergrund sind Mutster in verschiedenen Farben gemalt. Im unteren Coverbereich ist eine goldene Münze abgebildet. Der Titel ist in blauer Schrift. Ich finde die Farben passen zusammen und das Buch wirkt für mich edel. Inhalt In dem historischen Roman „Die Rose von Salerno“ von der Autorin Dagmar Trodler befindet sich Ima von Lindisfarne 1083 gemeinsam mit ein paar anderen Leuten auf Pilgerreise nach Santiago. Dort möchte sie um ihren verstorbenen Verlobten beten. Doch als Aidan, der Bruder ihres Verlobten, auf die Idee kommt sich einer Kriegergruppe anzuschließen, die für den normannischen Herzog Robert Guiscard Rom erobern sollen, wendet sich Ima der Pilgergruppe ab und versucht den verschwunden Aidan zu finden und von seinem Vorhaben abzubringen. Dabei trifft sie auch auf den Ritter Gérard, der ihr kürzlich das Leben gerettet hat. Auf Imas schwierige Reise nach Rom lernt sie eine Gauklertruppe, eine Ärztin in Salerno und viele andere Personen kennen. In Rom geht es schließlich um Leben und Tod. Nur Gérard kann ihr vielleicht noch helfen… Meine Meinung Selten lese ich reine historische Romane und nun habe ich auch wieder gemerkt, dass diese Genre nicht so mein Fall ist. Ich interessiere mich schon für Geschichte. Allerdings scheint es als Unterhaltungsliteratur nicht für mich geeignet zu sein bzw. die Zeit, in der „Die Rose von Salerno“ spielt interessiert mich nicht großartig. Ich habe mich zu Beginn gequält in die Handlung hineinzufinden. Später wurde es teilweise dann doch noch interessanter. Dass mir das Buch etwas Probleme bereitet hat, hat meiner Meinung nach aber nichts mit dem Schreibstil von Dagmar Trodler zu tun. Mich hat die Handlung einfach nicht mitgerissen. Die Autorin scheint sich sehr gut mit der Geschichte auszukennen bzw. sich gut informiert zu haben. Man lernt einiges über die Zeit um 1083 kennen, wie die Leute gelebt haben, welche Vorurteile es gab  usw. Eine richtige Bindung zu den Charakteren konnte ich nicht aufbauen. Das hat aber sicherlich mit dem anfangs erwähnte zu tun, dass mich die Geschichte nicht so richtig mitgerissen hat. Das 11. Jahrhundert war auch keine angenehme Epoche. Die Zeit war auch, wie heute, mit Kriegen geprägt. Krankheiten brachen aus und viele starben aufgrund der mangelnden Kenntnisse in der Medizin. Es gab Frauen, die als Hexe bezeichnet wurden und behinderte Kinder, die als Kind des Teufels angesehen wurden. Darüber kann man in „Die Rose von Salerno“ einiges erfahren. Außerdem erzählt Dagmar Trodler über eine Liebesbeziehung die standesmäßig nicht erlaubt ist. Adel mit einfachen Ritter, das ging gar nicht zur damaligen Zeit. Mein Fazit Ich gebe dem historischen Roman 3 Sterne, da ich leider nicht so richtig in den Bann gezogen wurde. Trotzdem mein Respekt für solch ein historisches Wissen an die Autorin.

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  • Dramatisch, herzergreifend, spannend

    Die Rose von Salerno

    Nachtfalter89

    17. September 2014 um 16:53

    Es ist für mich gar nicht so einfach, in Worte zu fassen, was mir an den Romanen von Dagmar Trodler so besonders gefällt. Sie sind sehr verschieden, und doch ist jeder auf seine eigene Weise ganz besonders reizvoll. Die Autorin schildert ihre Charaktere so detailliert, dass man das Gefühl hat, sie leibhaftig vor sich zu sehen. Ihre poetischen, bildhaften Vergleiche wirken sehr lebensnah und haben doch auch etwas Mystisches.

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  • Rezension zu "Die Rose von Salerno" von Dagmar Trodler

    Die Rose von Salerno

    Klusi

    26. April 2011 um 20:42

    Ima von Lindisfarne ist mit einer Pilgergruppe unterwegs nach Santiago, um am Grab des Heiligen Jakob für ihren ertrunkenen Verlobten zu beten. Als dessen Bruder Aidan die Gruppe in Frankreich verlässt und sich dem verwegenen Ritter Gérard anschließt, folgt ihnen Ima nach Salerno, denn sie hat ein Versprechen gegeben, Aidan wieder gesund nach Hause zurück zu bringen. Zu ihrer eigenen Sicherheit schließt sie sich einer Gruppe von Gauklern an. In Italien tritt Gérard in die Dienste des Herzogs Robert Guiscard, um mit einem großen Heer gegen Rom zu ziehen und den Papst zu befreien. (Im Klappentext und verschiedenen Beschreibungen zum Roman ist von Papst Gregor XII die Rede. Dies scheint ein sich selbst vermehrender Druckfehler zu sein, denn eigentlich handelt es sich um Gregor VII, wie aus verschiedenen historischen Quellen ersichtlich ist und auch richtig in der Handlung erwähnt wird). Mehrfach kreuzen sich die Wege von Ima und Gérard mit seinem Knappen Aidan, und die Begegnungen stehen nicht immer unter einem guten Stern. Trotz der ungehobelten Art des Ritters fühlt sich Ima stark zu ihm hingezogen. Beide müssen Schicksalsschläge hinnehmen und tragische Erlebnisse überstehen, aber ein gemeinsames Glück ist ihnen nicht vergönnt, denn zu groß sind die Standesunterschiede. Es ist für mich gar nicht so einfach, in Worte zu fassen, was mir an den Romanen von Dagmar Trodler so besonders gefällt. Sie sind sehr verschieden, und doch ist jeder auf seine eigene Weise ganz besonders reizvoll. Die gefühlvollen Verse von Hafis am Beginn eines jeden Kapitels sind eine wunderbare Einstimmung. Die Autorin schildert ihre Charaktere so detailliert, dass man das Gefühl hat, sie leibhaftig vor sich zu sehen. Ihre poetischen, bildhaften Vergleiche wirken sehr lebensnah und haben doch auch etwas Mystisches. Besonders Ima mit ihren sechs Fingern an jeder Hand ist eine ganz besondere Frau. Sie hat heilende Fähigkeiten, und ich habe den Eindruck, dass sie immer ein wenig von einer geheimnisvollen Aura umgeben ist. Gérard wird sehr ursprünglich dargestellt. Er ist ein richtiger Haudegen, aber in Imas Gegenwart wirkt er verletzlich und feinfühlig. Die beiden würden perfekt zusammenpassen, wären da nicht die großen Unterschiede in der Abstammung, die zwischen ihnen stehen. In der historischen Kulisse Italiens haben die Protagonisten ihren Platz gefunden. Sie treffen Personen, die im elften Jahrhundert real existiert haben, sie leben, lieben und leiden, und alles ist so treffend beschrieben, als wäre es wirklich geschehen. Eine Anmerkung möchte ich noch machen. Leider verraten diverse Kurzbeschreibungen, Kritiken und auch der Klappentext schon sehr viel von der Handlung und sind nicht als Spoiler gekennzeichnet. Das finde ich schade, denn es mindert das Lesevergnügen ungemein. Mein Rat ist daher, lieber gleich das Buch zu lesen und erst anschließend auf die Suche nach weiterführenden Informationen zu gehen.

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  • Rezension zu "Die Rose von Salerno" von Dagmar Trodler

    Die Rose von Salerno

    Bellexr

    20. December 2010 um 13:02

    Zwei wie Feuer und Wasser . Anno 1084: Zusammen mit ihrer Schwester, ihrem Großvater und Aidan, dem jüngeren Bruder ihres verstorbenen Verlobten, begibt sich die Adlige Ima von Lindisfarne auf eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela, um am Grab des Apostels für ihren Verlobten zu beten. Stephens früher Tod kann Ima bis heute nicht verwinden und ständig hängen ihre Gedanken bei Stephen und ihrer gemeinsamen Zeit. Bei einer Rast lernt sie unter ziemlich widrigen Umständen den Ritter Gérard de Hauteville kennen, dessen rüde Art sie anfangs abschreckt. Kurze Zeit später eröffnet ihr Aidan, dass er als Knappe in den Dienst eines Ritters getreten ist und mit ihm nach Salerno reist. Ima ist entsetzt, ist Aidan ihrer Meinung nach doch noch viel zu jung dafür und ihr Entsetzen wird noch größer, als sie erfährt, in wessen Dienst er getreten ist. Es ist kein geringerer als Gérard des Hauteville. . So macht sie sich alleine auf den Weg nach Salerno, um Aidan wieder zurückzuholen. Auf ihrem Weg lernt sie den Mönch Thierry kennen, doch ihre Wege trennen sich in Salerno wieder, als gewalttätige Männer versuchen, sie zu überfallen. Eine Gauklertruppe rettet sie und bei ihnen verbringt Ima eine zwanglose Zeit bis sie sich wieder ihres Planes entsinnt und Erkundigungen über Aidans Aufenthaltsort anstellt. Hierbei erfährt sie, dass Aidan und Gérard im Heer von Robert Guiscard auf den Weg nach Rom sind, um Papst Gregor VII. aus der Engelsburg zu befreien. Getarnt als Junge schließt sie sich der gewaltigen Streitmacht an und ist beim Einzug in Rom dabei. Schon bald wird Rom erobert und Aidan stirbt in ihren Armen. Ihr bleibt nur noch der Weg zurück nach Salerno, den sie zusammen mit Gérard antritt. . Dagmar Trodler gelingt es bereits nach wenigen Seiten, ihren Lesern das 11. Jahrhundert mit all seinen Widrigkeiten, Schmutz, Gerüchen und Gewalt vor Augen zu führen. Dies ist nicht nur ihrem bildgewaltigen, farbenprächtigen Schreibstil zugute zu halten, sondern man merkt auch recht bald, dass hier eine sehr fundierte Recherche zugrunde liegt. Und somit ist auch die Geschichte sehr abwechslungsreich aufgebaut und bietet so ziemlich alles, was man in einem historischen Roman lesen möchte: Liebe und Intrigen, eine wenig Politik und große Schlachten und das alltägliche Leben der damaligen Zeit. Dies alles ist wohldosiert, wobei mir allerdings zwischendurch das Mystische etwas überhand genommen hat und auch die viele Kräuterkunde an einigen Stellen einfach zu sehr in den Vordergrund rückt. . Dadurch, dass die Geschichte mal aus Sicht von Ima, dann wieder aus Sicht von Gérard erzählt wird, kann man sich sehr gut in die beiden Charaktere hineinversetzen. Ihre Figuren, allen voran natürlich Ima, sind sehr detailreich und sauber herausgearbeitet. Ima ist eine junge Adlige, die den Tod ihres Verlobten auch nach gut einem Jahr noch nicht verschmerzen kann. Ihr bisheriges Leben hat sie sehr behütet auf einer kleinen englischen Insel verbracht, auf der Gewalt ein Fremdwort war. Doch mit der Idylle ist es vorbei, als ihr Vater plötzlich verschwindet und ihre Mutter immer mehr dem Wahnsinn verfällt. Zudem wird sie überall auf der Insel an Stephen erinnert. So ist die Pilgerreise für sie eine willkommene Abwechslung. . Ima ist für ihre Zeit eine sehr selbstbewusste, tapfere Frau, die sich mutig mit jedweden Schwierigkeiten auseinandersetzt, auch Gefahren nicht aus dem Weg geht und immer versucht, das Beste aus der momentanen Situation zu machen. Trotzdem hat sie natürlich auch Angst, es verlässt sie öfters auch mal der Mut und mehr als einmal hadert sie mit ihrem Schicksal und mit ihren Gefühlen Gérard gegenüber. Aber genau dies lässt sie sehr lebendig herüberkommen. . Und auch die Figur von Gèrard überzeugt. Normalerweise ist keine Frau vor dem Schwerenöter sicher, doch bei Ima ist alles anders. Ihr ist er vom ersten Augenblick an hoffnungslos verfallen. Und obgleich es absolut nicht seinem machohaften Verhalten entspricht, nimmt er von der normannischen Schönheit Befehle an und ordnet sich ihrem Willen unter. Doch obwohl er sie bedingungslos liebt, traut er sich nicht, Ima seine Liebe zu gestehen, ist er doch nur ein armer Ritter niederer Herkunft und Ima entspringt einem Königsgeschlecht. Nichts desto trotz wird er aber zu Imas treuesten Begleiter und weicht auf ihrer beschwerlichen Reise nicht von ihrer Seite, oft fluchend und grummelnd, oft auch aus lauter Verzweiflung und unerfüllter Liebe heraus sturzbetrunken, doch immer um ihre Sicherheit besorgt. . Und auch alle weiteren Figuren des Romans sind von Anfang an facettenreich beschrieben, sodass sie sehr schnell Konturen annehmen. Besonders hat mir hier der Charakter des jungen Mönchs Thierry gefallen, der im Lauf des Romans noch für manche Überraschung gut ist. . Alles in allem ein opulenter, detailreicher, spannender und hervorragend recherchierter Roman, der zwischendurch jedoch einige kleine Längen hat.

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