Dahlia von Dohlenburg

 4.2 Sterne bei 17 Bewertungen

Alle Bücher von Dahlia von Dohlenburg

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Mondwandel (Jäger in den Schatten 1)

Mondwandel (Jäger in den Schatten 1)

 (4)
Erschienen am 15.08.2015
Der Fluch des Puppenmachers

Der Fluch des Puppenmachers

 (3)
Erschienen am 18.07.2017
Der süße Kuss des Todes

Der süße Kuss des Todes

 (3)
Erschienen am 18.07.2015
Ein Kuss für den Eisprinzen

Ein Kuss für den Eisprinzen

 (1)
Erschienen am 12.09.2017
Kinderaugen (Jäger in den Schatten 6)

Kinderaugen (Jäger in den Schatten 6)

 (1)
Erschienen am 28.01.2017
Herzblut (Jäger in den Schatten 3)

Herzblut (Jäger in den Schatten 3)

 (1)
Erschienen am 06.12.2015
Flügelschlag (Jäger in den Schatten 2)

Flügelschlag (Jäger in den Schatten 2)

 (1)
Erschienen am 03.10.2015

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Rezension zu "Der Fluch des Puppenmachers" von Dahlia von Dohlenburg

Kurzweilige romantische und leicht gruselige Liebesgeschichte
Moonievor 10 Monaten

"Der Fluch des Puppenmachers" ist das erste Buch, was ich von der Autorin gelesen habe und es konnte mich gleich in seinen Bann ziehen.

Die Hauptfigur Ben ist am Anfang der Geschichte verlobt mit Leah und schenkt ihr, als sie diesen Wunsch erwähnt, eine ganz besondere menschengroße Porzellanpuppe vom Puppenmacher Coppola. Die Puppe Antonio ist keine aus dem üblichen Verkaufsraum, sondern aus dem Hinterzimmer, wo nur diejenigen eingelassen werden, die danach fragen. In jenem Hinterzimmer trifft Ben auch noch auf eine wunderschöne weibliche Puppe: Jamie. Ben ist sofort fasziniert von Jamie, löst sie doch eigenartige Erinnerungen in ihm aus, an ein Mädchen namens Jamie, die damals auf einem Jahrmarkt bei einer Wahrsagerin zu hören bekam: "Dich wird der Puppenmacher holen".

Mit den Porzellanpuppen Antonio und Jamie ändert sich alles in Bens Leben. Während Leah immer weniger Zeit für ihn hat, besucht Ben Jamie so oft wie möglich, lässt sich sogar zu einem Kuss hinreißen und wundert sich, dass sich Jamies Lippen gar nicht so kalt anfühlen wie sie müssten. Und bald wird klar: Jamie ist nicht, wonach sie aussieht: weder ist er eine Frau, noch ist er eine "normale" Puppe. Nachts ist alles anders: Jamie erwacht zum Leben und die Liebesgeschichte zwischen Ben und Jamie kann ihren Lauf nehmen. Überschattet wird sie stets von der Vergangenheit, denn die Erinnerungen an das Mädchen Jamie, die damals nach der Warnung der Wahrsagerin tatsächlich starb, mischen sich immer mehr in Bens Alltag und ganz erstaunliche Dinge kommen plötzlich ans Tageslicht.

Die Geschichte ist spannend geschrieben, die Seiten fliegen nur so dahin und ein Geheimnis jagt das nächste. Überhaupt hat die Geschichte ein hohes Tempo und trotzdem bleiben die Romantik und die schönen Momente nicht auf der Strecke. Neben der sich entwickelnden Liebe zwischen Ben und Jamie, wird ein Rätsel ums andere gelöst: warum Jamie als Frau verkleidet ist, warum Ben diese unheimlichen Erinnerungen heimsuchen, obwohl er Jamie nie begegnet sein kann, warum seine Eltern so merkwürdig auf den Namen Jamie reagieren, warum die Puppen nachts aufwachen und was Jamie von ihnen allen unterscheidet und noch einige mehr.

Eine wirklich kurzweilige Liebesgeschichte mit dem gewissen Etwas, einer Prise Grusel, vielen Geheimnissen und Rätseln.

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Hotarus avatar

Rezension zu "Mondwandel (Jäger in den Schatten 1)" von Dahlia von Dohlenburg

Solide Geschichte mit Schwächen
Hotaruvor 2 Jahren

Das Ruhrgebiet wird von einem Serienmörder heimgesucht, der aufgrund seiner brutalen Taten Ruhrstadtwerwolf genannt wird. Auch der Student Sebastian soll sein Opfer werden. Im letzten Moment wird er von dem Polizisten Nikolaj gerettet und sieht sich mit einer furchtbaren Wahrheit konfrontiert: bei dem Killer handelt es sich tatsächlich um einen Werwolf! Und da er Sebastian verletzt hat, bleibt ihm nur noch Zeit bis zum nächsten Vollmond, um den Fluch zu brechen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …


Dahlia von Dohlenburg präsentiert mit „Mondwandel“ den ersten Teil einer Roman-Serie, die auf mehrere Staffeln angelegt ist. Die Parallele zum TV-Serien-Format ist dabei durchaus beabsichtigt. Der erste Roman würde als Pilotfolge gut funktionieren.

Der Leser folgt der Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Sebastian oder Nikolaj. Die beiden Hauptfiguren sind nachvollziehbar dargestellt und Details wie Sebastians Nerdigkeit machen sie sympathisch. Auch das langsam aufkommende Knistern zwischen den beiden doch sehr unterschiedlichen Charakteren ist passend. Ungewöhnlich, aber als Idee sehr cool, finde ich das Setting. Die Autorin hat ihre Serie im Ruhrgebiet angesiedelt. Der Kriminalfall um den Ruhrstadtwerwolf, den Sebastian und Nikolaj gemeinsam mithilfe von dessen Sondereinheit lösen, ist gut aufgebaut und die Ermittlungserfolge sind schlüssig. Leider geht aber alles sehr schnell, was mich zu meinen Kritikpunkten führt.

Der Roman ist mit nur 7 Kapiteln sehr kurz und bietet so kaum Raum für große Wendungen. Was bei halbstündigen TV-Episoden noch funktioniert, empfinde ich bei einem Roman als nicht ganz gelungen. Vor allem, weil man durchaus mehr aus der Geschichte hätte rausholen können. So hätte ich mir beispielsweise gewünscht, dass der Angriff auf Sebastian, mit dem die Geschichte startet, komplett beschrieben wird. Das hätte der Geschichte noch mehr Tempo und Action gegeben.

Kritisieren möchte ich auch die Figuren. Die beiden Protagonisten sind durchaus stark. Leider bleibt Sebastians Leben etwas schwammig und Nikolajs tragische Vergangenheit hat man so oder so ähnlich schon bei vielen anderen Figuren gesehen. Die Nebenfiguren sind für sich und in der Kombination wenig originell und man entwickelt aufgrund der Kürze des Romans kaum eine Beziehung zu ihnen. Der Fall ist durchdacht und die Auflösung logisch, leider aber insgesamt sehr vorhersehbar. Mir war sehr früh klar, wer der Mörder ist, wodurch die Spannung deutlich gelitten hat. Das hätte man geschickter lösen können. Und leider sind tatsächlich einige Fehler im Text, sowohl inhaltlich wie auch sprachlich. Zuletzt hätte ich mir gewünscht, dass das Setting eine größere Rolle spielt und mehr beschrieben wird, da das meiner Ansicht nach eine Stärke der Reihe ist, die sie von anderen Geschichten in dem Genre abhebt.


Insgesamt eine solider Roman, den man zwischendurch weglesen kann, der aber bei mir keinen solchen Eindruck hinterlässt, dass ich Lust auf die Fortsetzungen bekomme.

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