Dai Sijie Muo und der Pirol im Käfig

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Inhaltsangabe zu „Muo und der Pirol im Käfig“ von Dai Sijie

Nach Jahren im französischen Exil kehrt der scheue Psychoanalytiker Muo zurück ins Reich der Mitte, um seine große Jugendliebe »Vulkan des alten Mondes« aus politischer Gefangenschaft zu befreien. Dafür muß er Richter Di bestechen, der für seine Dienste eine ungewöhnliche Gegenleistung verlangt. Nach dem überwältigenden Erfolg von »Balzac und die kleine chinesische Schneiderin« Dai Sijies neues Meisterwerk. »Dai Sijie hat ein wildes, böses Buch geschrieben, das sich heiter und bunt in den Kopf des Lesers einschleicht.« Die Welt

Nach "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" leider eine fürchterliche Enttäuschung.

— Tya
Tya

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    Muo und der Pirol im Käfig
    rumble-bee

    rumble-bee

    04. August 2013 um 22:27

    Ich gebe zu, dass dieses Buch nicht ganz leicht zu fassen ist. Das merkt man schon daran, dass man ihm überhaupt nicht gerecht wird, wenn man den Inhalt nacherzählt. Wie kann man dann etwas von diesem Buch vermitteln? Vielleicht, indem man ein wenig von ihm schwärmt. Ich würde mich als "geübten Leser" bezeichnen, und bin als solcher sehr offen für allerlei postmoderne Experimente. Wenn man dieses Buch mit Genuss lesen will, sollte man sicherlich keine allzu "straighte", geradlinige, klassische Erzählweise erwarten! Sonst verzweifelt man. Das Buch enthält kräftige Prisen sowohl von Kafka, als auch Cervantes und Voltaire. Was wenig wundert, da der Autor, wie sein Held, lange in Frankreich gelebt und studiert hat. Grob gesagt, geht es um einen Chinesen, der Psychoanalytiker à la Freud geworden ist - an sich schon eine kleine Sensation. Er reist zurück aus Frankreich nach China, um dort seine große Liebe, "Vulkan des Alten Mondes", aus politischer Gefangenschaft zu befreien. Nur gestaltet sich dies, gerade in China, nicht gerade einfach... Hier passt dann der Vergleich zum "Don Quixote", denn der ganze Verlauf des Buches ähnelt einem Kampf gegen Windmühlen. Ich habe schon verschiedentlich über die Verhältnisse in China gelesen, und nehme an, dass die Schilderungen nahe an der Wahrheit sind. Mein Gott, der arme Muo! Was er nicht alles über sich ergehen lassen muss! Und doch lässt er niemals ab von seinem Vorhaben. Allerdings ist er fürchterlich naiv, ja, er ist sogar - zu Beginn des Buches - in sexueller Hinsicht Jungfrau. Und doch liebt er! Und obwohl er von einer Katastrophe in die nächste schlittert, behält er sich immer seinen etwas unschuldigen Blick auf die Welt - welche rabenschwarz geschildert wird. Hier sehe ich dann die Parallele zu Voltaires "Candide"...der ja ebenfalls in seiner grenzenlosen Naivität die Rohheit der Welt vollkommen verkannte. Ja, und dann noch die Erzählweise... die ist wirklich experimentell hoch drei. Und genau das habe ich geliebt! Alles vermischt sich: Vor- und Rückblicke. Traumsequenzen gegen härtesten Realismus. Satire und Visionen. Briefe, Tagebücher, Telefongespräche, Traumdeutungen, Zeitungsartikel. Man muss sich wirklich konzentrieren, um den Erzählfaden nicht zu verlieren. Und dann noch das Ende, das - typisch Muo - ein wenig katastrophal, ein wenig offen, aber auch humorvoll ist. Es hat mich schon erstaunt, dass dieses Buch vom gleichen Autor wie "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" sein soll. Vielseitig ist Dai Sijie auf jeden Fall! Aber - er liebt das Erzählen. Und er liebt seine Heimat. Eine Mischung, die für mich vollkommen unwiderstehlich ist!

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  • Rezension zu "Muo und der Pirol im Käfig" von Dai Sijie

    Muo und der Pirol im Käfig
    tvb

    tvb

    01. September 2008 um 18:11

    Skurrile Geschichte, die richtig Spaß macht zu lesen.

  • Rezension zu "Muo und der Pirol im Käfig" von Dai Sijie

    Muo und der Pirol im Käfig
    franz

    franz

    23. January 2008 um 23:41

    Ein bisschen irre ist er schon, der "Hauptdarsteller" - und damit auch der Roman. Richtig lustig fand ich das Buch nicht, aber ich fühlte mich belustigt und gut unterhalten, auch wenn ich nicht alles verstanden habe - nicht den Sinn des Buchs und schon gar nicht den Schluss. Interessante Einblicke ins Leben im heutigen China, auch wenn ich nicht nachprüfen kann, ob das alles so stimmt. Der erste Roman des Autors "Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" hat mir besser gefallen. Schulnote 3+

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