Daisy Goodwin Der Besuch der Kaiserin

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Inhaltsangabe zu „Der Besuch der Kaiserin“ von Daisy Goodwin

Charlotte Baird, Waise, nicht auffallend hübsch, aber auffallend reich, wird von Männern umschwärmt. Doch ihr Herz schlägt nur für Bay Middleton, der ihre Gefühle erwidert, aber nicht standesgemäß ist. Charlotte ist wild entschlossen, ihn trotzdem zu heiraten. Und Bay ist auf dem Wege, gesellschaftlich aufzusteigen: Kaiserin Sissi, die ohne ihren Gatten zu einem Jagdurlaub in England weilt, engagiert ihn als Tourguide. Charlottes Freude darüber schwindet schnell. Denn die Kaiserin gilt als die schönste Frau ihrer Zeit.

Ein schöner Schmöker, mit einigen interessanten historischen Details,

— Miamou

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    Der Besuch der Kaiserin

    Miamou

    Charlotte Baird, Waise, nicht auffallend hübsch, aber auffallend reich, wird von Männern umschwärmt. Doch ihr Herz schlägt nur für Bay Middleton, der ihre Gefühle erwidert, aber nicht standesgemäß ist. Charlotte ist wild entschlossen, ihn trotzdem zu heiraten. Und Bay ist auf dem Wege, gesellschaftlich aufzusteigen: Kaiserin Sisi, die ohne ihren Gatten zu einem Jagdurlaub in England weilt, engagiert ihn als Tourguide. Charlottes Freude darüber schwindet schnell. Denn die Kaiserin gilt als die schönste Frau ihrer Zeit. *********************************************************** Das Cover war der ausschlaggebende Punkt, warum ich zu dem Buch eigentlich gegriffen habe. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, stieg meine Begeisterung noch zusätzlich an, da die Kaiserin im Buchtitel keine geringere als Sisi ist, die Lady Di ihrer Zeit. Dass auch Bay Middlteon und Charlotte Baird historische Figuren waren, wurde mir erst klar, als ich am Ende das Nachwort las. Also für alle, die sich entschließen, das Buch zu lesen, die meisten Figuren sind keine Erfindung der Autorin. Sie hat geschichtlich Fakten jedoch zu ihren Gunsten verändert, da es sich schließlich um einen Roman und nicht um eine Biographie handelt (auch das steht so im Nachwort). Meiner Erachtens hat Daisy Goodwin gut recherchiert und den Figuren ihr eigenes Leben eingehaucht. Charlotte Baird ist von Anfang an ein sehr sympathischer Charakter. Sie ist eine, die sich von der englischen gehobenen Gesellschaft insofern abhebt, da ihr bewusst ist, dass sie eigentlich eine reiche Frau ist, sie aber trotzdem nicht prahlerisch dargestellt wird. Sie liebt ihre Familie und tut sich doch schwer, mit dem Korsett, dass sie ihr aufbürdet. Sie sucht eher das Außergewöhnliche und stößt daher auch auf Missgunst, außer bei Bay Middleton, der sich gerade deswegen in sie verliebt. Bay wird aber dann im Verlauf der Geschichte als Charakter dargestellt, der nicht so recht weiß was er will. Er kommt gut bei Frauen an und weiß diese Gabe auch zu nutzen…und wenn dann plötzlich die Kaiserin von Österreich etwas will…wer kann da schon nein sagen! England als Schauplatz ist natürlich traumhaft und obwohl die Pitchley – Jagd und der Grand National englische Traditionen sind, von denen ich zugegebenermaßen überhaupt nichts Genaueres weiß, so kann man sich doch die eleganten Landhäuser und weitläufigen Gutssitze, mit ihren endlosen Wälder und Wiesen sehr lebendig vorstellen. Auch London spielt eine wichtige Rolle in diesem Buch und man fühlt sich sehr an die damalige Zeit versetzt, wenn man sich vorstellt, dass auf der Regent Street Droschken, statt Doubledeckerbussen unterwegs waren. Auch wie bemerkenswert der Stellenwert der Fotografie und ihrer Technik diese Zeit beeinflusste hat die Autorin gut herausgearbeitet. Generell stand man Fotos ja sehr skeptisch gegenüber, da man es gewohnt war, stundenlang für ein Portrait ruhig zu stehen. Was ich auch noch sehr interessant fand, waren die Tatsachen, wie Daisy Goodwin die Bedeutung und das Verständnis Europas gegenüber Amerika in der damaligen Zeit aufgezeigt hat. Alles in Allem also ein schöner Schmöker, mit einigen interessanten historischen Details, der aber doch die ein oder andere Länge hatte. Der Spannungsbogen bleibt eher flach, was der Handlung aber sehr gut tut.

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    • 6

    arunaa

    09. October 2015 um 13:49
  • ein soweit guter historischer Roman

    Der Besuch der Kaiserin

    Manja82

    29. June 2015 um 15:16

    Kurzbeschreibung Schicksalhafte Begegnungen Charlotte Baird interessiert sich mehr für Photographie als dafür, einen Ehemann zu finden. Doch als der charmante Bay Middleton auftaucht, verliebt sie sich in ihn. Er zählt zu den besten Reitern Englands, ist jedoch mittellos und nicht von Stand. Bay scheint der Einzige zu sein, der in Charlotte nicht nur die reiche junge Erbin sieht, sondern ihre unkonventionellen Ansichten und ihren feinen Witz zu schätzen weiß. Als die legendäre Pytchley-Jagd ansteht, erhält Bay einen Auftrag, um den ihn alle beneiden: Er soll Kaiserin Sisi auf der Jagd begleiten. Charlottes Freude darüber schwindet schnell. Denn die Kaiserin gilt nicht umsonst als die schönste Frau ihrer Zeit. Und sie ist Bay in einer Weise zugetan, die die Zukunft aller bedrohen könnte. (Quelle: Rowohlt Verlag) Meine Meinung Charlotte Baird ist sehr interessiert in Photographie. Für Männer allerdings hat sie keinerlei Interesse. Bis zu dem Tag als Sie Bay Middleton kennenlernt. Er ist ein sehr guter Reiter, allerdings mittellos und ohne jeglichen Stand. Doch Charlotte stört es nicht und auch Bay gefällt Charlotte. Die beiden verlieben sich ineinander. Als die Pytchley-Jagd bevor steht und Bay die Kaiserin Sisi zur Jagd begleiten soll plagen Charlotte Sorgen. Sie sieht nämlich in der Kaiserin eine ernsthafte Konkurrentin … Der historische Roman „Der Besuch der Kaiserin“ stammt von der Autorin Daisy Goodwin. Für mich war dies der erste Roman der Autorin und ich war sehr gespannt darauf. Charlotte hat mir richtig gut gefallen. Sie ist eine tolle Frau, jung und wohlhabend. Charlotte liebt die Photographie sehr und ist zudem doch auch sehr witzig. Sie ist, besonders zu Beginn der Geschichte, dabei sich selbst zu finden. Bay Middleton ist einer der besten Reiter Englands. Allerdings ist er mittellos und ohne jeglichen gesellschaftlichen Stand. Auch ihn fand ich sehr sympathisch. Die Nebenfiguren blieben leider, bis auf die Kaiserin Sisi, alle samt ziemlich blass und sind nicht so gut gestaltet. Das fand ich leider ein wenig schade, denn bei manchem hätte es sich wirklich gelohnt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und soweit gut zu lesen. Man ist ziemlich schnell im Geschehen angekommen und kann problemlos folgen. Die Handlung selbst ist sehr gut recherchiert und beruht wohl auf einer wahren Begebenheit. Die Liebesgeschichte zwischen Charlotte und Bay ist sehr unterhaltsam. Sie beweist, dass man nicht unbedingt einen hohen gesellschaftlichen Stand haben muss um glücklich zu sein. Eine wohlhabende Frau und ein mittelloser Mann, es kann funktionieren, wie Daisy Goodwin hier beweist. Allerdings kam mir die Geschichte doch ziemlich in die Länge gezogen vor. Man hätte es durchaus auch auf rund 300 Seiten erzählen können. Es kommt kaum wirkliche Spannung auf, was ich sehr schade fand. Die Idee hat mir nämlich wirklich gefallen. Fazit Alles in Allem ist „Der Besuch der Kaiserin“ von Daisy Goodwin ein soweit guter historischer Roman. Die tolle Protagonisten, der mitreißende Stil der Autorin und eine interessante aber doch sehr in die Länge gezogene Handlung haben mir hier trotz allem unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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