Dallas Chief Eagle Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux

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Inhaltsangabe zu „Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux“ von Dallas Chief Eagle

„Wintercount“ erschien erstmals 1967 und ist ein Juwel, weil Dallas Chief Eagle als junger Mann noch mit Stammesangehörigen sprechen konnte, die noch das freie Leben auf der Prärie erlebt hatten. Das Buch ist ein wahres Zeugnis der Vergangenheit eines großen Volkes. Dallas Chief Eagle starb am 22. Juli 1980, im Monat der „Schwarzen Kirschen“.

Absolut packend - ein Must-Read auf ganzer Linie!

— KleinerVampir
KleinerVampir

Beeindruckender historischer Roman

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Wieder ein Indianer-Roman aus dem Traumfänger-Verlag, der mitreißt und begeistert.

— esposa1969
esposa1969
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  • Wintercount

    Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    14. February 2015 um 11:16

    Buchinhalt: „Wintercount“ erzählt die bewegende Geschichte des Lakota-Kriegers Keyaschante und seiner weißen Frau Tscheyesa-win, vor dem Hintergrund der großen Veränderungen, die der Weiße Mann für die Prärieindianer mit sich brachte. Wir schreiben das Ende des 19. Jahrhunderts. Zusammen mit den beiden Protagonisten darf man als Leser Zeuge des kargen und einfachen, aber dennoch glücklichen Lebens in einem Indianerdorf in der Prärie sein. Gefühlvoll und berührend aber auch dramatisch und packend erzählt der Roman vom Leben eines stolzen Volkes.   Persönlicher Eindruck: Für mich war „Wintercount“ insofern  ein besonderes Lesevergnügen, da der Autor selbst, ein Lakota, Zeitzeuge der damaligen Ereignisse war und weitere Zeitzeugen persönlich kannte. Der Roman erschien erstmalig 1967 und wartet mit so vielen kleinen und großen Setails auf, dass beim Lesen das Leben in der Prärie nahezu mit Händen greifbar wird. Sei es nun der Sonnentanz, eine Hochzeitszeremonie oder auch nur das alltägliche Leben – ich war auf jeder Seite mit Spannung und großem Interesse dabei. Es ist einfach nochmal etwas ganz Anderes, so eine Geschichte aus der Feder eines echten amerikanischen Ureinwohners zu lesen. Die beiden Hauptfiguren, Keyaschante und Tscheyesa-win, stehen den ganzen Roman über im Mittelpunkt, ihr Leben zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und sie nehmen den Leser quasi an die Hand. Am Beispiel ihres Lebens nimmt man teil am großen Ganzen und wird Zeuge der damaligen Ereignisse. Historische Fakten wie das Wounded Knee-Massaker oder auch Personen wie Sitting Bull und Crazy Horse sind genauso ein Thema wie die kleinen, alltäglichen, leisen Töne, die das Leben der Indianer des 19. Jahrhunderts mit sich brachte. Auf jeden Fall kann ich das Buch wärmstens weiter empfehlen – ein wahres Kleinod, das vielleicht unter der Masse des Mainstreams unter gehen würde. Denn es ist ganz und gar nicht Mainstream: es ist die Geschichte eines stolzen Volkes, dessen Leben vom Weißen Mann so tiefgreifend und brutal verändert wurde. Packend und spannend auf jeder Seite – der Roman ist eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Indianerfreunde!

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  • Buchverlosung zu "Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux" von Dallas Chief Eagle

    Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dallas Chief Eagle ist einer der ersten Indianer, die überhaupt in Romanform ihre Version der Geschichte aufgeschrieben haben. Nachdem es meist weiße Historiker waren, die aus der Sicht der Sieger über die verschiedenen indianischen Völker geschrieben haben, ist es umso wichtiger, auch die Stimmen der Ureinwohner Amerikas zu hören. Dieses Buch ist ein wichtiges Zeitzeugnis, da der Autor noch mit Kriegern gesprochen hat, die in ihrer Jugend am Little Bighorn gekämpft haben und mit Sitting Bull und Crazy Horse geritten sind. Entstanden ist ein spannendes Werk, bei dem eine Liebesgeschichte zwischen einem Lakota-Krieger und einem weißen Mädchen im Vordergrund steht. Wir verlosen 10 Exemplare und freuen uns, wenn Leser sich auf dieses interessante Abenteuer einlassen.

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  • Wintercount

    Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    27. November 2014 um 15:00

    Wintercount erschien erstmals 1967 und ist ein Juwel, weil Dallas Chief Eagle als junger Mann noch mit Stammesangehörigen sprechen konnte, die noch das freie Leben auf der Prärie entdeckt hatten. Das Buch ist ein wahres Zeugnis der Vergangenheit eines großen Volkes. Dallas Chief Eagle verstarb am 22. Juli 1980, im Monat der "Schwarzen Kirschen". Im Vordergrund steht eine Liebesgeschichte zwischen einem Lakota-Krieger und einem weißen Mädchen. Es ist eine wahnsinnig gefühle und berührende Geschichte, die unter die Haut geht. Ich habe dieses Buch schon mit Ehrfurcht begonnen zu lesen. Einen echten Zeitzeugen, der diese Erlebnisse in Romanform geschrieben hat, da ist man schon im voraus beeindruckt. Und ich muss sagen, das Buch hat meine Erwartungen noch um Weiten übertroffen. Dieses Buch ist ein Zeitzeugnis, in dem der Autor mit vielen bekannten indianischen Persönlichkeiten wie Sitting Bull oder Crazy Horse persönlich bekannt war. Und dieses bereits 1967 erstmals erschienene Werk jetzt zu lesen, ist einfach nur beeindruckend und wunderschön. Aus der Sicht eines Ureinwohners Amerikas diese Dinge zu sehen, aus seiner Sicht erzählt zu bekommen und zu lesen ist nicht nur beeindruckend, sondern man empfindet dabei so viel Respekt und Ehre für dieses große, stolze und tapfere Volk. Dieses Buch hat mich nicht nur beeindruckt, sondern auch sehr berührt. Ein herzlicher Dank geht an den Traumfänger-Verlag, der es mir ermöglicht hat, dieses tolle, beeindruckende Buch lesen und schätzen zu dürfen, auf das ich ohne sie wahrscheinlich nicht so schnell aufmerksam geworden wäre.

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  • Historischer Indianer-Roman

    Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux
    esposa1969

    esposa1969

    16. October 2014 um 11:43

    Hallo liebe Leser, und abermals durfte ich an einer interessanten Leserunde teilnehmen: == Wintercount - Dämmerung über dem Land der Sioux == Autor:  Dallas Chief Eagle == Buchbeschreibung: == Wintercount“ erschien erstmals 1967 und ist ein Juwel, weil Dallas Chief Eagle als junger Mann noch mit Stammesangehörigen sprechen konnte, die noch das freie Leben auf der Prärie erlebt hatten. Das Buch ist ein wahres Zeugnis der Vergangenheit eines großen Volkes. Dallas Chief Eagle starb am 22. Juli 1980, im Monat der „Schwarzen Kirschen". Dallas Chief Eagle ist einer der ersten Indianer, die überhaupt in Romanform ihre Version der Geschichte aufgeschrieben haben. Nachdem es meist weiße Historiker waren, die aus der Sicht der Sieger über die verschiedenen indianischen Völker geschrieben haben, ist es umso wichtiger, auch die Stimmen der Ureinwohner Amerikas zu hören. Dieses Buch ist ein wichtiges Zeitzeugnis, da der Autor noch mit Kriegern gesprochen hat, die in ihrer Jugend am Little Bighorn gekämpft haben und mit Sitting Bull und Crazy Horse geritten sind. Entstanden ist ein spannendes Werk, bei dem eine Liebesgeschichte zwischen einem Lakota-Krieger und einem weißen Mädchen im Vordergrund steht. == Leseeindrücke: == Der bereits 1967 in in englischer Sprache erschienen Roman, wurde mit diesem Buch endlich ins Deutsche übersetzt. Diese dramatische und berührende Liebesgeschichte des jungen Lakota Kriegers Keyaschante (Schildkrötenherz) und seiner weißen Frau Tscheyesa-win trifft tief ins Herz. Der Roman beginnt direkt mi den Hochzeitsfeierlichkeiten dieses Paares…. Chiefeagle beschreibt - nicht aus der Ego-Perspektive, sondern als Beobachter - seine Sicht der Handlung. Diese wahren Begebenheiten spielt bis gegen Ende des 19.Jahrhunderts. Und ich habe mal recherchiert, so gab es die beispielsweise hier berichtete Schlacht am Rosebud Creek tatsächlich im Jahre 1876 oder das Massaker von Wounded Knee.  Auch viele der hier genannten Indianer-Persönlichkeiten wie Sitting Bull, Red Cloud, Spottet Tail  oder Crazy Horse dürften den meisten Lesern bekannt sein. Der Autor Dallas Chief Eagle, geboren 1925 in einem Tipi, hatte die große Ehre diese Persönlichkeiten tatsächlich gekannt zu haben. Viele indianertypische Namen wie Dürrer-Vogel oder Hoher-Adler bereichern diesen historischen Roman. Auch lernen wir wieder viele über die Indianer: Dass ein Yuwipi-Mann ein Medizinmann ist, das kannte ich zuvor nicht. Wir lesen von Büffeljagd, Pferderitt und Kriegen… Dies hier ist nicht nur die Geschichte eines Lakota-Paares, sondern die eines gesamten stolzen Volkes. Die insgesamt 34 kurzen und kurzweiligen Kapitel haben mich gefesselt und gebannt. Ich habe dieses Buch mit viel Interesse gelesen, mich bestens unterhalten gefühlt und vergebe natürlich sehr gerne 5 von 5 Sternen!   Vielen Dank! © esposa1969

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