Dalton Trumbo Johnny Got His Gun

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Inhaltsangabe zu „Johnny Got His Gun“ von Dalton Trumbo

Joe, a young American soldier in the Great War, lies helpless in hospital, so horrifically injured that he cannot communicate with the outside world. He wanders back and forth through memories, struggling to retain his sanity and find a foothold in the world all but lost to him. (Quelle:'Flexibler Einband/13.05.1999')
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  • S.O.S. oder Die Frage nach Sinn.

    Johnny Got His Gun
    animantis

    animantis

    10. March 2014 um 22:38

    "Töte mich, oder du bist ein Mörder!", ein Ruf Kafkas. 
    Ein Schrei um Hilfe auch hier.

    Macht es Sinn, wenn Leben um jeden Preis erhalten wird? Dass Kriege Opfer fordern ist sonnenklar, nur, wer bezahlt den Preis?
    Ein bewegendes Buch, keine leichte Kost! Es geht um Menschlichkeit, um Trost, um Verstehen, Verständigung, Verständnis und um Gnadenlosigkeit.

  • Humanity from its best side...

    Johnny Got His Gun
    xpurpledawn

    xpurpledawn

    14. February 2014 um 13:03

    All right, one deep breathe and here it comes … my review on Dalton Trumbo’s ‘Johnny got his gun’ Before I read this book, before I even purchased it, I informed myself about it as good as possible. One evening I was sitting at home indulging in memories of my once favorite bands. I came up with Metallica’s ‘one’ and watched the official music video. I never really knew what it is about, but that evening I wanted to find out and I did. I lit upon the novel and was pretty shocked. Just thinking about this topic made me feel nauseous. But curiosity defeated my doubts and I felt the sudden urge to read this book. PLOT Joe Bonham (Johnny) a soldier in his early twenties fights for his country in WWI. Why? ‘Cause that’s what every young man does. Your country needs you? You gotta line up and head right into disaster. Totally underestimating the snarling monster war really is Johnny leaves the battlefield dreadfully wounded. A bomb ripped the young man to shreds. He wakes up in a hospital and slowly discovers his injuries. He’s lost his limps, eyes, ears, mouth and nose. His spirits trapped inside his own terribly disfigured body. His mind unfortunately functions perfectly and he’s forced to find a way to communicate with his surroundings. After many failed attempts he gets lucky with a new nurse. She understands him and is eager to help him. _________________________________________________________________________ This book did everything with me, it made me feel every single emotion I know. Most of all I was shocked and very sad for this poor victim of mankind’s’ stupidity. But he also impressed me and sometimes even made me smile - such an incredibly strong character! Dalton Trumbo intended to show war from its most terrifying side and he did a great job! I can’t even think about living without eyesight or hearing. But Joe Bonham has lost everything. There is no chance at all for living a normal life ever again. With this knowledge I don’t know if I’d be able to even get through one single day. As an anti-war novel this book is a masterpiece. As an entertaining novel for in between I would definitely not recommend it. I’m grateful that I knew what the topic’s about before I started reading. I probably would not have been able to read it in one piece if I wouldn’t have. But once again this story made me realize that everything you are, everything that makes you individual is inside of you right in your head and in your heart. Your outside might get terribly destroyed but still you’re there inside of your body working perfectly. You might be able to control your body, your outer shell you have the strength to decide however you want to look like but in the end everything we are is our spirit, our mind and our heart.

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  • Rezension zu "Johnny Got His Gun" von Dalton Trumbo

    Johnny Got His Gun
    Luis

    Luis

    01. March 2010 um 00:40

    “Johnny, nimm deine Waffe!” Mit solchen Slogans versuchte das US-Militär junge Männer für den Krieg zu begeistern. Der erste Weltkrieg steht vor der Tür. Johnny got his gun erzählt die Geschichte vom 21-jährigen Joe Bonham, der freiwillig für die USA in den Krieg zieht. Tragischerweise wird er eines Tages im Krieg von einer Granate getroffen und wacht später wieder im Krankenhaus auf – lebend, aber auch gezeichnet durch den Krieg. Johnny wird nach und nach bewusst, dass er keine Arme und Beine mehr hat. Auch fehlen im die wichtigsten Sinnesorgane: Nase, Mund, Ohren und Augen. Aber sein Gehirn funktioniert nach wie vor einwandfrei. Nach anfänglicher Freude, noch am Leben zu sein, wird ihm klar, in welch schändlicher Lage er sich befindet. Als Torso ohne Sinnesorgane, außer der Haut, ist er einsam, allein, gefangen in seiner finsteren Welt, gefangen in seinen Erinnerungen und Gedanken. Er verliert jedes Zeitgefühl, ist sich unsicher ob er gerade träumt, oder sich im wachen Zustand befindet. Mit der Zeit lernt er jedoch mit seiner neuen Welt umzugehen. Er verbessert seine Wahrnehmung durch Spüren, spüren von Vibrationen, ausgelöst durch Schritte der Krankenschwestern. Und eines Tages, nach einigen Jahren dunklen Seins, findet er einen Weg zu kommunizieren… Eigene Meinung Die Geschichte wurde später in den Siebzigern verfilmt, vom Autor selbst. Für die sprachgewandten unter euch, empfehle ich die originale, englische Ausgabe des Buches. Johnny got his gun ist ein Anti-Kriegs-Roman, und einer der herausragendsten seiner Sorte. Mit dem etwas sarkastisch gewählten Titel (“Das hast du nun davon,… jetzt hattest du endlich deine Waffe!”) bringt Dalton Trumbo es auf den Punkt. Aus welchem Grund ziehen junge Männer in den Krieg? Welchen Sinn hat das ganze? Freiheit? Demokratie? Ehre? Reichtum? Muss man sterben um zu leben? Muss man jegliche Würde verlieren, um Ehre zu erlangen? Geht es um das Heimatland? Um die Rettung eines anderen Landes? Das ganze System ist gezeichnet von Widersprüchen und Sinnlosigkeit. Und das bringt die Geschichte auf den Punkt. Nichts ist es wert, einen Krieg zwischen Menschen zu führen, gar nichts. Johnny ist der Lebendige, der tot ist. Der Tote, der lebendig ist. Handlung findet auf den über 200 Seiten im Grunde nur wenig statt. Das meiste Aufgeschriebene, sind Gedanken, Erinnerungen. Im nicht zu düsteren Stil, wird man in die finstere Welt des gepeinigten Überlebenden geführt. Man fühlt mit, man freut sich über kleinste Verbesserungen, man kommt zum Nachdenken… Was ist wichtig im Leben? Wie viel Ballast führt man mit sich herum? Woran hängt mein Herz, und was tue ich, um die Dinge, an denen mein Herz und mein Sein hängt, zu behalten? Sehr wertvolle Literatur! Und sicherlich einer der wichtigen Proteste gegen den Krieg. Ein Augenöffner, scharf wie ein Stacheldrahtzaun!

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  • Rezension zu "Johnny Got His Gun" von Dalton Trumbo

    Johnny Got His Gun
    Martina

    Martina

    15. December 2006 um 15:55

    Bestes Antikriegsbuch aller Zeiten -erschütternd!