Damaris Kofmehl Die Höhle

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Inhaltsangabe zu „Die Höhle“ von Damaris Kofmehl

Als die Höhlenforscherin Léonie unter der Erde Schuhe und Knöpfe entdeckt, ahnt sie, dass sie einem historischen Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Eine Halskette mit hebräischem Schriftzug führt sie zu einer Gruppe von Juden, die sich 1942 vor den Nazis in dieser Höhle versteckte. Es gelingt ihr, einen der Juden ausfindig zu machen: Joscha Burker, 88 Jahre alt. Er erzählt Léonie seine unglaubliche Geschichte von Verfolgung, außergewöhnlichem Mut, Hoffnung und einer zarten Liebe inmitten der Dunkelheit. Die Geschichte ist inspiriert von einem wahren Schicksal.

Einen faszinierenden Roman über eine dunkle Zeit (Holocaust)

— Buchperlentaucher
Buchperlentaucher

Ein fantastisches Buch, das mich am Ende zu Tränen gerührt hat!

— Inibini
Inibini

Emotional, bewegend und tiefgründig gläubig!

— Gluehsternchen
Gluehsternchen

ein tolles Büch über eine schlimme Zeit, historisch fundierter Erlebnisbericht

— gusaca
gusaca

Hier steht eine wahre Geschichte Pate, daher liest man dieses Buch mit noch mehr Herzblut

— vielleser18
vielleser18

Berührende Geschichte. Absolut empfehlenswert!

— Traeumerin109
Traeumerin109

Ein tolles Buch, dass jeder lesen sollte. Deutsche Geschichte in einem spannenden Roman wiedergegeben.

— Esiem69
Esiem69

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  • 344 Tage in einer Höhle gefangen

    Die Höhle
    Buchperlentaucher

    Buchperlentaucher

    11. June 2017 um 11:02

    Wir bewundern Höhlenforscher, welche eine Woche lang "unter der Erde" verbringen. 38 Kinder, Frauen und Männer haben, um zu überleben,   344 Tage in einer riesigen Gipshöhle hausen müssen (Spiegel online 10.5.13) Damaris Kofmehl hat diese wahre Geschichte mehrer jüdischer Familien  in einen unglaublich spannenden, aber auch erschütternden Roman verarbeitet. Die Erfolgsautorin, inzwischen sind 35 Bücher von ihr erschienen, hatte lange zu viel Respekt davor, dieses schlimme Kapitel der Geschichte wieder aufleben zu lassen. Doch Damaris Kofmehl hat es einmal mehr geschafft, diesmal fiktive Menschen, an tatsächlich existierenden Orten mit geschichtlichen Vorfällen und realen Personen, neu aufleben zu lassen. Die Brutalität der SS und der örtlichen  Polizei gegenüber der jüdischen Bevölkerung im Getto des Wohnortes wird wieder erlebbar. Auf der anderen Seite auch die Solidarität und die Stärke einer Familiengemeinschaft. Dazu eine Liebesgeschichte die "ans Herz" geht. Fazit: Für mich ist es einer der besten Biographie-Romane die ich je gelesen habe. Es ist eine Meisterleistung, die Angst und das Leben in einer Höhle so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, man wäre dabei gewesen. Für alle, die der Meinung sind, das dunkle Kapitel Holocaust dürfe, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt, nicht in Vergessenheit geraten, sollten dieses Buch kaufen, lesen und weitergeben. 

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  • Emotional ergreifend!

    Die Höhle
    Inibini

    Inibini

    08. April 2017 um 17:26

    Inhalt: Als die Höhlenforscherin Natalie unter der Erde Schuhe und Knöpfe entdeckt, ahnt sie, dass sie einem historischen Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Eine Halskette mit hebräischem Schriftzug führt sie zu einer Gruppe von Juden, die sich 1942 vor den Nazis in dieser Höhle versteckte. Es gelingt ihr, einen der Juden ausfindig zu machen: Joscha Burker, 88 Jahre alt. Er erzählt Natalie seine unglaubliche Geschichte von Verfolgung, außergewöhnlichem Mut, Hoffnung und einer zarten Liebe inmitten der Dunkelheit. Die Geschichte ist inspiriert von einem wahren Schicksal. (Quelle: LB)Meine Meinung:Ich hab das Buch vor Monaten bei einer Leserunde entdeckt, aber mich nicht beworben, weil ich leider keine Zeit hatte. Doch der Klappentext ging mir nicht mehr aus dem Kopf und jetzt habe ich endlich die Gelegenheit ergriffen, das Buch zu lesen, weil wir gerade Flucht und Vertreibung während des  2. Weltkrieges​ in der Schule behandeln.Die Story konnte mich von Anfang an packen, da die Autorin die Geschehnisse so realitätsnah beschreibt und ich wirklich das Gefühl  hatte  beiNatalie bzw. bei Joscha zu sein. Dazu trug besonders der tolle Schreibstil bei! Es wurde aus 2 Zeitperspektiven erzählt. Einmal  wird  aus der heutigen Sicht von Natalie berichtet und einmal erfährt man, wie Joscha alles zu der NS-Zeit erlebt. Das war echt toll gemacht und alles kam gerade dadurch so authentisch rüber. Auch die Orte wurden super beschrieben, sodass ich mir Bobrka bildlich vorstellen konnte :) Natalie sowie Joscha waren mir sehr sympathisch. Allerdings war Joscha mir noch einen Ticken sympathischer. Das liegt wahrscheinlich daran, das man mehr von ihm erfahren hat und was er alles im 2. Weltkrieg erleben musste... Er ist ein sehr starker und liebenswürdiger Junge bzw. Mann, der mich echt begeistern konnte! Das ganze Buch herrscht eine Grundspannung, was mir wirklich gut gefallen hat. Die Story war trotzdem sehr emotional, ergreifend und hat sehr viele Gefühle bei mir hochkommen lassen. Von Hass bis Tränen war alles dabei... Das Buch ist, wie ich finde, nichts für zwischendurch, weil alles auf wahren Begebenheiten beruht und sehr schonungslos die NS-Zeit beschrieben wird.Mein Fazit:Ein Buch, welches ich nur empfehlen kann! Für alle, die sich für die Zeit im 2. Weltkrieg interessieren und eine spannende sowie emotional ergreifende Story mit tollen Charakteren wollen, ist dieses Buch genau das richtige. 5/5 Sternchen :)

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  • Triumph der Liebe über das Böse

    Die Höhle
    Martinchen

    Martinchen

    23. June 2016 um 22:14

    "Als die Höhlenforscherin Natalie unter der Erde Schuhe und Knöpfe entdeckt, ahnt sie, dass sie einem historischen Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Eine Halskette mit hebräischem Schriftzug führt sie zu einer Gruppe von Juden, die sich 1942 vor den Nazis in dieser Höhle versteckte. Es gelingt ihr, einen der Juden ausfindig zu machen: Joscha Burker, 88 Jahre alt. Er erzählt Natalie seine unglaubliche Geschichte von Verfolgung, außergewöhnlichem Mut, Hoffnung und einer zarten Liebe inmitten der Dunkelheit. " - so lautet der Klappentext. Der Roman beruht auf einer wahren Geschichte, die Damaris Kofmehl als Ausgangspunkt für ihren fiktiven Roman dient. Der Schriftzug auf der Halskette steht für Psalm 91,  der für das Leben von Joscha Burker und Michal von herausragender Bedeutung ist und der beide durch die furchtbaren Jahre der Nazi-Zeit trägt. Damaris Kofmehl versteht es ausgezeichnet, den Leser von Beginn an in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ausgehend vom Fund der Höhlenforscherin entwickelt sich ein lebendiger, einfühlsamer und emotionaler Roman. Joscha ist nach 60 Jahren zum ersten Mal bereit, seine Geschichte zu erzählen, ausgelöst durch die Übergabe der Halskette im Sommer 2015. Es ist schier unglaublich (aber leider realistisch), was er und seine Familie in der Zeit von 1942 bis 1944 durchmachen mussten. Mehr als einmal wurden sie wie durch ein Wunder gerettet. Das Cover passt sehr gut zu diesem Buch. Fazit:  Unbedingt lesen!

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  • Hoffnung inmitten von Hass und Krieg!

    Die Höhle
    Gluehsternchen

    Gluehsternchen

    18. June 2016 um 17:50

    "Die Höhle" ist ein sehr emotionaler, tiefgründiger und bewegender Roman, der auf realen Begebenheiten basiert.Inhalt:Natalie, eine Höhlenforscherin entdeckt in einer angeblich unentdeckten Höhle Alltagsgegenstände und auch eine Kette, mit einem hebräischen Symbol drauf. Neugierig geworden, forscht sie nach und findet heraus was vor mehr als 60 Jahren dort passiert ist:Eine jüdische Großfamilie muß vor den Schrecken des Krieges fliehen und sich verstecken. Anfangs gelingt es noch in den eigenen 4 Wänden mit kleinen Verstecken in der Scheune und im Wald. Sie merken aber wie sich die Stimmung verdichtet und als ein Ghetto in der Stadt entsteht in denen sich alle Juden aufhalten müssen, wissen sie, es muß etwas passieren... Sie entdecken nach einigen Wirrungen eine große Höhle, in der sie Unterschlupf finden und sich versorgen und in all dem ihren Glauben nie verlieren!Meinung:Das Buch hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Man beginnt in der Gegenwart und wird dann durch Gespräche, die Natalie mit einem Überlebenden führt in die Vergangenheit geführt. Man kann sich gut und schnell in die verschiedenen Charaktere einfühlen und auch das gesammte Thema ist sensibel und vorsichtig, mit all seiner Härte und Brutalität, dargestellt. Ich hatte große Angst, das es mich sehr schockieren würde, und auch wenn es wirklich schlimme Szenen gab, stand doch die Hoffnung und der Glaube immer wie ein leuchtendes Licht über allem! Das war echt toll! Ich habe das Buch meinem Vater geliehen und er hat es im Gegensatz zu mir als sehr bedrückend wahrgenommen, hat er Hunger und Leid noch am eigenen Leib erfahren. Das war schon sehr intensiv, sich da mit ihm drüber auszutauschen! Im Buch selbst gibt es auch ein bißchen Liebe, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht und am Ende noch für Tränchen bei mir gesorgt hat!Das Cover ist ganz großartig gestaltet, finde ich, es passt sehr stimmig und gut zum Inhalt und macht auch neugierig.Fazit:Ein sehr gutes, nachdenklich stimmendes Buch, das mit all dem Schrecken der Nazi-Zeit doch auch Hoffnung vermittelt und zeigt, das es noch kleine und große Wunder im Leben geben kann! Für mich ein sehr empfehlenswertes und lesenswertes Buch!LG Gluehsterchen

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  • Der Hintergrund ist real - hier nun eine fesselnde fiktive Geschichte dazu

    Die Höhle
    vielleser18

    vielleser18

    13. June 2016 um 10:14

    "Wenn neben dir auch Tausende sterben, wenn um dich herum Zehntausende fallen, kann dir doch nichts geschehen." Psalm 91,7 1942 - 1944 versteckten sich in der heutigen Westukraine 38 Menschen 511 Tage erst in einer kleinen, dann in einer größeren Höhle. Sie überlebten. Diese Geschichte ist wahr und wurde erst 50 Jahre später bekannt, denn erst die Entdeckung der Höhle mit den darin immer noch befindlichen Alltagsgegenständen brachte die Höhlenforscher auf diese unglaubliche Geschichte. Damaris Kofmehl hat diese wahre Geschichte zu ihrem Buch "Die Höhle" verarbeitet. Der Hintergrund ist wahr, aber die Geschichte fiktiv daran angelehnt. Die Höhlenforscherin Natalie endteckt mit ihrem Freund und einem weiteren Höhlenforscher in einem Höhlensystem erst einen Schuh, dann weitere Gegenstände, die auf Menschen hindeuten, die in dieser Höhle gelebt haben müssen. Unter anderem entdeckt sie auch eine Kette mit einem Herzanhänger und die Inschrift auf einer Wand in der Höhle. Sie begibt sich, zurück in den USA, auf die Suche nach Überlebenden oder Angehörigen. Das Internet und Facebook machen es möglich, sie stößt auf Joshua Burker, einen Überlebenden, der damals als Jugendlicher in dieser Höhle überlebt hat. Sie trifft sich mit ihm und erfährt nach und nach seine Geschichte. Die Rückblenden werden von Joshua erzählt. Es ist wie ein Bericht, kein Wechsel zurück in die Vergangenheit, sondern eine Erzählung. Daran musste ich mich erst ein bisschen eingewöhnen, aber es macht die Vergangenheit nicht nur sehr emotional lebendig, sondern gibt der ganzen Geschichte auch einen authentischen Bezug. Wie ein Tatsachenbericht, wie in den Dokumentationsendungen, wenn die Überlebenden berichten. Damaris Kofmehl hat ein sehr emotionales Buch über eine dunkle Zeit geschrieben, die die Menschen, die überlebt haben, in den Vordergrund gerückt hat - mit allen ihren menschlichen Gefühlen, ihren Ängsten, ihren Hoffnungen, aber vor allem mit ihrem unerschütterlichen Glauben. Sie haben überlebt - unter Bedingungen, die wir uns kaum vorstellen können. Fazit: Eine dramatische Geschichte, eine Geschichte, die an eine wahre Begebenheit angelehnt worden ist und die dem Leser zeigt, welche Ängste geherrscht haben müssen, aber auch, dass Glaube Berge versetzen kann.

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    • 6
  • Leserunde zu "Die Höhle" von Damaris Kofmehl

    Die Höhle
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Verlag SCM Hänssler stellt fünf Exemplare des Buches "Die Höhle" von Damaris Kofmehl zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Als die Höhlenforscherin Léonie unter der Erde Schuhe und Knöpfe entdeckt, ahnt sie, dass sie einem historischen Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Eine Halskette mit hebräischem Schriftzug führt sie zu einer Gruppe von Juden, die sich 1942 vor den Nazis in dieser Höhle versteckte. Es gelingt ihr, einen der Juden ausfindig zu machen: Joscha Burker, 88 Jahre alt. Er erzählt Léonie seine unglaubliche Geschichte von Verfolgung, außergewöhnlichem Mut, Hoffnung und einer zarten Liebe inmitten der Dunkelheit. Die Geschichte ist inspiriert von einem wahren Schicksal. " Bitte bewerbt euch bis zum 3. Mai hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch das Buch interessiert. Hier ist der Link zur Leseprobe. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. - Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Das Buch könnt ihr unter www.scm-shop.de für 15,95 € (Buchpreis)  bestellen. Dort könnt ihr auch sehr gerne eure Rezension hinterlassen.

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    • 80
  • ein historisch fundierter Erlebnisbericht

    Die Höhle
    gusaca

    gusaca

    12. June 2016 um 20:06

    Als die Höhlenforscherin Natalie in einem ukrainischen Höhlensystem Spuren von menschlichem LEben entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach deren Ursprung. Ein goldenes Medallion bringt sie auf die Spur des jüdischen BEsitzers Joscha , der ihr eine unglaubliche GEschichte erzählt. Vor 70 Jahren hat sich eine jüdische Familie vor der mörderischen Judenverfogung der Nazis in das Höhlensystem geflüchtet um zu überleben. Dieses Buch basiert auf einer wahren GEschichte, die in eine fiktive Erzählung eingebettet wurde. Es handelt sich um einen historisch fundierten Erlebnisbericht, der von einem Zeitzeugen wiedergegeben wurde. Die Grausamkeit dieser ZEit wird anschaulich dargestellt. Der Hass der Nazis und Ukrainer auf die jüdische BEvölkerung , der in Mord und Totschlag gipfelt, läßt Joscha´s Familie nur die Flucht und das VErstecken in dem unteririschen Höhlensystem. Ihr LEben dort ist geprägt von Angst und Hunger. Dort ihr Glaube an Gott ist stark und dieser gibt ihnen immer wieder Hoffnung und Stärke. Er zeigt ihnen in ausweglosen Situationen einen Ausweg. Die Erzählung spielt auf zwei Zeitebenen, die durch den Erzähler Joscha und die Zuhörerin Natalie kunstvoll miteinander verknüpft werden. Der LEser wird beim LEsen in die damalige Zeit entführt und leidet mit . Angst und Hoffnung, Hass und LIebe liegen dabei immer nah beieinander. DAs MEdallion und der Psalm 91 werden zum Zeichen einer LIebe, die eigentlich keine Zukunft hat, die aber doch überlebt und am Ende Hoffnung gibt.

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  • berührende und spannende Geschichte aus der NS-Zeit

    Die Höhle
    irismaria

    irismaria

    12. June 2016 um 11:56

    „Die Höhle“ von Damaris Kofmehl handelt von ukrainischen Juden, die sich in einer Höhle vor den Nazis verstecken. Das Buch ist inspiriert von einem wahren Schicksal.Die Geschichte beginnt in der Jetztzeit, ein Gruppe junger amerikanischer Höhlenforscher untersuchen ein großes Höhlensystem in der Westukraine. Überrascht stellen sie fest, dass sie nicht die ersten Menschen sind, die diese Höhle betreten, denn sie finden alte Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände. Die Forscherin Natalie ist besonders von einem goldenen Medaillon angetan, das hebräische Schriftzeichen trägt und versucht, etwas darüber herauszufinden. Doch die Bewohner der Umgebung halten sich auffällig bedeckt. Natalie findet schließlich heraus, dass die Gegenstände jüdischen Familien gehörten und kann sogar den Überlebenden Joscha Burker treffen. Er erzählt ihr die spannende und berührende Geschichte seiner Familie während der NS-Zeit.„Die Höhle“ ist flüssig geschrieben und fesselnd zu lesen. Man taucht zuerst in die faszinierende Welt der Höhlenforscher ein und dann in die immer schlimmer werdende Verfolgung der Juden. Mit Joscha und Michael hat die Autorin zwei sympathische jugendliche Hauptfiguren geschaffen, deren Schicksal sehr persönlich und ungewöhnlich ist, die aber exemplarisch für das Schicksal so vieler Menschen stehen. Ich könnte mir das Buch auch gut für jugendliche Leser vorstellen. Nebenbei erfährt man viel über das jüdische Alltagsleben und den Glauben, der es durchzieht und erlebt, wie die Hoffnung Menschen auch durch widrigste Umstände tragen kann.Ich kann „Die Höhle“ als berührende und spannende Geschichte aus der NS-Zeit sehr empfehlen.

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    • 2
  • Ein Wunder inmitten von Hass und Tod

    Die Höhle
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    25. May 2016 um 21:17

    Die Höhlenforscherin Natalie macht in einer scheinbar jungfräulichen Irrgartenhöhle eine merkwürdige Entdeckung: im Schlamm des Höhlenbodens findet sie Schuhe und Überreste von Geschirr, außerdem ein goldenes Medaillon. Als sie den Besitzer des Schmuckstücks ausfindig gemacht hat, wartet eine unglaubliche Geschichte auf sie: Eine jüdische Familie hat sich während des zweiten Weltkriegs in dieser Höhle versteckt, um den Nazis zu entkommen. Über ein Jahr lang lebten sie in völliger Dunkelheit, und mussten es mit ihrem Hunger, dem Leid und der Angst aufnehmen. Das Buch hat mich sofort gefesselt und hineingezogen in eine dunkle Zeit, in der Juden ohne Bedenken auf offener Straße erschossen werden durften. Erzählt nach einer wahren Begebenheit, wird schonungslos ehrlich von unendlichem Leid berichtet. Eine Lawine von Hass und Gewalt, aus der es kaum ein Entkommen gab. Jedoch gab es diese Gruppe von mutigen Menschen, die im Vertrauen auf Gott den Kampf aufgenommen haben. Es ist also auch eine Geschichte voller Mut und Hoffnung, die von Zusammenhalt und Hingabe erzählt. Ich war beim Lesen immer wieder sehr bewegt. Nicht nur einmal wird die Familie durch merkwürdige „Zufälle“ gerettet, die sich niemand erklären kann. Ein Liebesbeweis Gottes inmitten von Zerstörung. Die ganze Geschichte ist ein einziges Wunder und ich habe es geglaubt und konnte auch nicht anders. Vor allem das Vertrauen in den Schutz und die weise Voraussicht Gottes hat mich tief berührt. Ich kann nur sagen: Ein ganz großes Buch, das ich nur wirklich, wirklich empfehlen kann. Von mir fünf Sterne.  

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