Damaris Kofmehl Verschollen in der Südsee

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Inhaltsangabe zu „Verschollen in der Südsee“ von Damaris Kofmehl

Proviant: 29 Kokosnüsse. Für 3 Menschen und 51 Tage. Ausgemergelt kauern die drei Freunde in einem kleinen Motorboot, als sie am 24. November 2010 schließlich gefunden werden 1300 Kilometer entfernt vom Startpunkt ihrer Reise. Auf ihrer Heimatinsel Tokelau hatte man sie bereits für tot erklärt. Ihre Rettung geht als Wunder weltweit durch die Medien (New York Times, GQ u.a.). Doch die Jungen, 14 und 15 Jahre alt, bringen ein dunkles Geheimnis mit an Land. Auf der Suche nach ihnen reist Damaris Kofmehl rund um den Globus, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens. Doch ausgerechnet in der Straßengang-Szene Sydneys warten Antworten auf sie.

Es hat etwas, was nicht jedes Buch hat.

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    Verschollen in der Südsee

    Seelensplitter

    27. July 2016 um 23:47

    Meine Meinung zum Buch: Verschollen in der SüdseeAufmerksamkeit und Erwartung:Diesen Punkt gibt es auf meinem Blog zu entdecken, denn nicht alles was hier steht, hat mit der reinen Rezension etwas zutun :)Inhalt in meinen Worten:Drei Jugendliche wollen raus aus den alten Mauern, die dank dem Glauben versteinert sind, und wagen damit einen Bootstrip, doch gerade dieser erweist sich als ihr größtes Abenteuer. Denn 51 Tage mit 29 Kokosnüssen sind Kraftraubend. Wie sie diese Tage erlebten und wie sie es schafften zu überleben, davon könnt ihr in diesem Buch lesen.Wie fand ich das Buch?Sprachlos lässt mich das Buch hier sitzend, fragend, ob das wirklich passieren konnte, oder ob da nicht eine Portion Fiktion dabei ist. Und doch, warum sollte diese Geschichte nicht wirklich passiert sein?Damaris fängt hier eine Geschichte von drei Jugendlichen ein, die aus untaktischen Gründen um 1800 km weiter weg mit ihrem Boot landen. Für tot geglaubt werden sie gefunden, und müssen langsam aber sicher wieder aufgepäppelt werden.Und Damaris erzählt in drei verschiedenen Rückblenden, wie das alles zusammenhängend dazu führen konnte.Spannung:Fand ich gegeben, hin und wieder fragte ich mich aber, welches dunkle Geheimnis sie mit von der See genommen haben,hier hab ich irgendwie mehr erwartet. Jedoch allein schon diese wunderbare ja wundersame Geschichte zu lesen, und dabei die Rückblenden zu haben, helfen um am Ball zu bleiben und zu erfahren, was mit den Jungs geschehen ist.Zurück vom See entscheiden sich die drei für ihren eigenen Weg. Einer davon geht in die Gangs, wo Damaris den Jugendlichen auch trifft, damit sie dieses Buch schreiben konnte. Dabei wollte sie den Jugendlichen auch unbedingt zu Jesus führen und nimmt ihn mit zu Hillsong. Ich hatte dann leider auch etwas das Gefühl, dass es etwas aufgesetzt war.Geschichte:Unglaublich, aber nicht weil ich nicht glaube, dass so etwas wirklich passieren kann, sondern weil es so faszinierend ist, wie der einzelne Lebenswille jedes einzelnen Jugendlichen hilft, um nicht aufzugeben, auch von Gebeten ist die Sprache, die Gott prompt erfüllt.Charaktere:Obwohl das Abenteuer die Jugendliche so stark machte, sind sie doch noch sensibel und verletzt. Gerade deswegen gerät einer davon auch in eine Gang, wo er der Chef ist, dass dabei aber nicht alles komplett glatt läuft, erklärt sich fast wie selbst.Ich glaube jedoch, dass ich nicht die Freiheit und die Sensibilität hätte, wie sie Damaris hat.Schreibstil:Flüssig, lebendig und klar. So ist dieses Buch geschrieben. Dabei werden am Ende des Buches alle unbekannten Worte erklärt,Fazit:Damaris erzählt eine un-glaubliche Geschichte, die doch einladen möchte, größeres von Gott zu erwarten als man es vielleicht bisher getan hat.Sterne:Ich gebe dem Buch vier Sterne.

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  • "Hauen wir ab, Jungs!"

    Verschollen in der Südsee

    Smilla507

    12. May 2015 um 11:09

    Samu, Filo und Etueni, 3 Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren, haben im Oktober 2010 die Nase voll vom Leben auf der kleinen Südseeinsel Tokelau. Auf der Insel herrscht ein sehr christliches Leben und viele strenge Regeln beherrschen das Leben der Tokelauer. Samu und Filo beschließen einen Trip mit einem Dingi (kleines Boot) zur Nachbarinsel zu unternehmen. „Fischen, Schweine füttern, in der Bibel lesen. Das ist kein Leben, Leute!“ (S. 71) Etueni schließt sich den Beiden an. Es ist ein feuchtfröhlicher Abend, sie trinken unerlaubten Alkohol – und treffen nie auf der Nachbarinsel ein. Drei Jahre später begibt sich Damaris Kofmehl auf eine Reise nach Sydney. Schon immer wollte sie mal jemanden interviewen, der als Schiffbrüchiger überlebt hat. In Sydney trifft sie auf Filo, der ihr die Geschichte erzählt. Filo, der auf der Insel nicht mehr leben wollte, lebt nun also in Sydney, wo er zu einer Straßengang gehört. Trotz der eindrücklichen Erlebnisse mit Gott, welche die Drei in ihrem Dingi hatten, scheint Filo auf die schiefe Bahn geraten zu sein. Damaris Kofmehl merkt, dass sie nicht nur die Geschichte Filos aufschreibt, sondern auch dabei ist seine Geschichte mit zu schreiben. Auch der Streetworker Johnny hat eine bewegte Vergangenheit, die sie in die Geschichte von Filo einwebt. Ähnlich, wie Damaris Kofmehl, war auch ich auf die Geschichte der drei Jugendlichen gespannt. Wie ergeht es einem 51 Tage auf dem Meer, ohne ausreichender Versorgung an Lebensmitteln und Süßwasser, ohne Schutz vor Sonne etc.? Dass sie überlebten war tatsächlich ein Wunder bzw. Gnade Gottes. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Autorin erzählt zu Beginn, wie es dazu kam, dass die drei Jungen von der Insel abhauen wollten, wie sich das Leben auf Tokelau abspielte. Zwischendurch berichtet sie von ihren Recherchen und dem Aufeinandertreffen mit Sam und Filo in Sydney. Leider durfte Damaris Kofmehl nicht nach Tokelau einreisen und somit Etueni treffen. So erzählt sie nur aus Filos Sicht, was ich ein wenig schade fand. Auch die Ausflüge in Johnnys Vergangenheit kamen für mich überraschend und haben die Spannung unterbrochen, die gerade auf hoher See aufgebaut worden war. Trotz allem ist dieses Buch ein interessanter Bericht, der immer wieder mit einer Prise Spannung aufwartet. Das Ende ist zwar bekannt, dennoch wollte ich unbedingt wissen, wie sich die Jungs fühlten, als sie nach 51 Tagen endlich von einem Schiff entdeckt und gerettet wurden. Da hatte ich schon dermaßen mit ihnen gelitten, dass ich ein paar Tränen verdrücken musste. Ein absolut lesenswertes Buch, sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene, das zeigt, dass Gott uns nie im Stich lässt – auch wenn wir vor ihm flüchten wollen. Und es macht sehr deutlich, dass man mit strenger, einengender Erziehung und Zwang (nicht nur) im Glauben eher das Gegenteil erreicht...

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  • Leserunde zu "Verschollen in der Südsee" von Damaris Kofmehl

    Verschollen in der Südsee

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Verlag SCM Hänssler stellt 5 Exemplare des Buches „Verschollen in der Südsee“ von Damaris Kofmehl zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Proviant: 29 Kokosnüsse. Für 3 Menschen und 51 Tage. Ausgemergelt kauern die drei Freunde in einem kleinen Motorboot, als sie am 24. November 2010 schließlich gefunden werden – 1300 Kilometer entfernt vom Startpunkt ihrer Reise. Auf ihrer Heimatinsel Tokelau hatte man sie bereits für tot erklärt. Ihre Rettung geht als Wunder weltweit durch die Medien (New York Times, GQ u.a.). Doch die Jungen, 14 und 15 Jahre alt, bringen ein dunkles Geheimnis mit an Land. Auf der Suche nach ihnen reist Damaris Kofmehl rund um den Globus, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens. Doch ausgerechnet in der Straßengang-Szene Sydneys warten Antworten auf sie. Hörprobe: http://www.scm-haenssler.de/produkt/ansicht/verschollen-in-der-suedsee.html#tracks Falls ihr eines der fünf Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 12.2.2015, 24 Uhr hier im Thread und beschreibt euren Eindruck der Hörprobe. Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benach-richtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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  • Eine Rettung, an die niemand mehr richtig glauben wollte

    Verschollen in der Südsee

    conneling

    05. March 2015 um 20:40

    Inhaltsangabe: Proviant: 29 Kokosnüsse. Für 3 Menschen und 51 Tage. Ausgemergelt kauern die drei Freunde in einem kleinen Motorboot, als sie am 24. November 2010 schließlich gefunden werden 1300 Kilometer entfernt vom Startpunkt ihrer Reise. Auf ihrer Heimatinsel Tokelau hatte man sie bereits für tot erklärt. Ihre Rettung geht als Wunder weltweit durch die Medien (New York Times, GQ u.a.). Doch die Jungen, 14 und 15 Jahre alt, bringen ein dunkles Geheimnis mit an Land. Auf der Suche nach ihnen reist Damaris Kofmehl rund um den Globus, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens. Doch ausgerechnet in der Straßengang-Szene Sydneys warten Antworten auf sie. Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. Die drei jugendlichen Ausreisser Filo, Samu und Etuene fliehen von ihrer kleinen Insel in einem Boot, sie haben zu wenig Proviant und Wasser dabei und bringen sich damit in Lebensgefahr. Der Plan war nicht wirklich gut durchdacht, schnell kommen sie in dem Boot an ihre Grenzen, sie verhungern beinahe und wir lernen die Drei schnell besser kennen.  Die Autorin nimmt vieles auf sich um in Kontakt zu den Jugendlichen zu treten, sich mit ihnen zu unterhalten, was aber nicht leicht gemacht wird. Der Kontakt bricht ab und niemand scheint sich mit ihr unterhalten zu wollen. Sie recherchiert ausführlich und erzählt dem Leser vom Leben auf der Insel Tokelau, so dass man einen besseren Einblick bekommt. Das Buch war gut zu lesen, flüssig zu lesen und gut verständlich, Gefühle werden klar und deutlich dargestellt, man spürt die Angst und auch die Verzweiflung der Jugendlichen. Ein interessantes Buch, die Rettung kam wirklich in letzter Minute, war es ein Wunder oder Zufall, Gottes Wille?

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  • unglaubliche Rettung dreier Jugendlicher

    Verschollen in der Südsee

    irismaria

    05. March 2015 um 12:25

    „Verschollen in der Südsee“ von Damaris Kofmehl handelt von der unglaublichen Rettung dreier Jugendlicher, die 51 Tagen schiffbrüchig auf dem Pazifik überlebten. Die Autorin berichtet von ihrer eigenen Faszination, wenn sich von solchen Rettungen liest, die sie als Eingreifen Gottes deutet. Sie erfährt durch die Medien von der Rettung dreier Jungs von der Südseeinsel Tokelau und nimmt über Facebook Kontakt zu ihnen auf. Man erfährt über die Reise der Autorin ans andere Ende der Welt, das Leben auf Tokelau und die Gründe für die Flucht der Jungs. Die Zeit auf dem Meer wird geschildert und auch, wie es nach der Rettung mit ihnen weiterging. Allerdings stellt sich später heraus, dass die Jugendlichen nicht unbedingt mit der Autorin reden wollen oder dürfen. Die Schilderungen ihrer Erlebnisse sind daher vermutlich auch viel dichterische Freiheit. Mich stört auch, dass die Deutung der Rettung als Wunder Gottes und religiöses Erlebnis für die Autorin von vorneherein feststeht. Auf jeden Fall ist „Verschollen in der Südsee“ aber ein interessanter Einblick in ein ganz anderes Leben und eine erstaunliche Rettung und ich vergebe 3,5 Sterne.

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  • Rettung in letzter Minute

    Verschollen in der Südsee

    mabuerele

    03. March 2015 um 20:28

    „...Gott ist immer nur ein Gebet weit entfernt...“ Drei Jugendliche wurden nach 51 Tagen mit einem kleinen Motorboot auf dem Pazifik unterwegs, bevor sie gerettet wurden. Der Autor sucht den Kontakt zu ihnen, um darüber zu schreiben. Über Facebook findet sie Etuene. Das Buch verknüpft drei Geschichten miteinander. Anfangs berichtet die Autorin über ihre Recherche und erzählt dabei parallel vom Leben der Jungen auf der Insel Tokelau, ihrer Flucht mit dem Boot und den Tagen auf der See. Im zweiten Teil des Buches kommt noch die Lebensgeschichte von Jonathan Walker dazu. Das Buch lässt sich zügig lesen. Das ist der abwechslungsreichen Handlung geschuldet, aber auch dem angenehmen Schreibstil. Die Autorin legt viel Wert auf die exakte Darstellung von Orten und Personen und findet für ihre Beschreibungen passende Metapher. Die emotionalen Abschnitte berühren. Angst, Verzweiflung und langsam schwindende Hoffnung sind Beispiele dafür. Das Anliegen der Autorin ist für mich als Leser nachvollziehbar. Bei der Recherche der Autorin passiert Seltsames. Nach den ersten Kontakten mit Etuene bricht die Verbindung ab. Es scheint so, als solle eine Begegnung verhindert werden. Auch Samu wird von seiner Mutter abgeschirmt. Nur mit Filo kommt es in Australien zu Gesprächen. Das Leben auf Tokelau, der Heimat der Jungen, wird ausführlich dargestellt. Auf dem kleinen Atoll kennt jeder jeden. Strenge Regeln strukturieren den Alltag. Was sich anfangs wie ein kleines Paradies anhört, zeigt schnell seine Schattenseiten. Die Reglementierungen engen ein. Die Jugendlichen sehnen sich nach mehr Freiheit. Das ist der Antrieb für ihre Flucht mit dem Boot. Ihre Rettung ist ein Wunder. Das Meer und seine Gewalten lehren die Jungen beten. Allerdings ist dem Bericht nicht zu entnehmen, welche Informationen Filo entstammen und welche durch Phantasie der Autorin ergänzt wurden. Insbesondere denke ich dabei an die Gedanken und Gefühle von Etuene und Samu. Die Zeit nach der Rettung hat Filo in eine Straßengang von Sydney geführt. Die Autorin möchte ihn einen anderen Weg weisen. Hier kommt Jonathan Walker ins Spiel, ein Aussteiger aus einer Gang. Gut eingebettet in das Buch ist der christliche Aspekt. Den Vergleich von Filos Leben mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn finde ich passend. Auch die Gegenüberstellung von lebendigen Glauben gegenüber den durch Regeln eingeengten ist gelungen. Von ausführlicher Recherche zeugen die in die Geschichte eingebetteten Beispiele gelungener Rettungen aus Seenot. Schade, dass die Autorin keine der Fotos, die sie im Buch erwähnt, mit veröffentlicht hat. Das als Spiegelbild gestaltete Cover passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein beeindruckender Tatsachenbericht, auch wenn die eine oder andere Frage offen blieb.

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  • Wunder gibt es immer wieder

    Verschollen in der Südsee

    esposa1969

    28. February 2015 um 18:04

    == Buchrückentext: == Proviant: 29 Kokosnüsse. Für 3 Menschen und 51 Tage. Ausgemergelt kauern die drei Freunde in einem kleinen Motorboot, als sie am 24. November 2010 schließlich gefunden werden – 1300 Kilometer entfernt vom Startpunkt ihrer Reise. Auf ihrer Heimatinsel Tokelau hatte man sie bereits für tot erklärt. Ihre Rettung geht als Wunder weltweit durch die Medien (New York Times, GQ u.a.). Doch die Jungen, 14 und 15 Jahre alt, bringen ein dunkles Geheimnis mit an Land. Auf der Suche nach ihnen reist Damaris Kofmehl rund um den Globus, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens. Doch ausgerechnet in der Straßengang-Szene Sydneys warten Antworten auf sie. == Leseeindrücke: == Die Haupthandlung ist jene, dass drei junge Menschen - Filo, Saum und Etueni, alle 14 und 15 Jahre alt - sich auf der Südseeinsel, auf der sie leben nicht mehr wohl fühlen und mit einem Bott ausreißen. Insgesamt treiben sie rund 50 Tage auf hoher See, geraten immer wieder in extremsten Situationen, werden von Hunger, Durst und anderen Bedrohungen heimgesucht und geraten an die Grenzen ihrer Kräfte. Da sie einen starken Glauben zu Gott haben, beten sie immer wieder um Wasser, Wunder und Rettung bis sie völlig entkräftend rund 1300 Kilometer entfernt vom Startpunkt gefunden werden….. Dadurch, dass ich zuvor im Buchrückentext gelesen habe, dass dieser Thriller wohl auf wahren Begebenheiten beruht, wirkt die gesamte Szenerie noch unheimlicher. Sehr beeindruckend die Landkarte vorne im Buch, die uns die Geschehnisse auch lokal näher bringt. Anhand des Inhaltsverzeichnisses wird klar, dass die Kapitel allesamt angenehm kurz gehalten werden. Vor einem jeden Kapitel begrüße ich immer - wie auch hier - Ort und Zeitangaben: So weiß der Leser immer wann er sich gerade wo befindet. Die Zeit springt immer vor und zurück, insofern sind diese Angaben besonders wichtig, da die Kapitel nicht chronologisch verlaufen. Auch wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln berichtet: Zuerst wird aus der Sicht des Beobachters, dann wieder aus der Ego-Perspektive der Jugendlichen berichtet, bzw. wechselt aus der Sicht der Schiffbrüchigen, die wir hier näher kennenlernen. Der Roman beginnt mit der Rettung und macht dann einen Rücksprung, was zuvor geschah…. Die Handlung gefiel mir insgesamt recht gut, die Charaktere werden sehr real beschrieben, was auch immer sich so oder ähnlich zugetragen haben mag, da bin ich nicht ganz sicher, ob nicht im Nachhinein die Erinnerung einem auch Streiche spielt. Als Fazit denke ich insgesamt, dass Glauben eben Berge versetzen kann und der starke Glauben an Gott hat hier eben Berge versetzt. Ob alles Zufall, Schicksal oder Gottesfügung war, was sich immer genau im rechten Moment ereignete und zur Rettung der Jugendlichen beitrug - das Endergebnis zählt und das ist eben die Rettung. Das Cover passt natürlich ideal zum Titel: Eine trügerische Südsee-Idylle, über die sich dunkle Wolken zusammenbrauen, ein einsames Boot... Die insgesamt 237 Seiten beinhalten zum Schluss auch noch aktuelle Informationen, wie es den jungen Männern heute geht. Generell hat mir dieser Tatsachenbericht recht gut fallen und las sich auch fesselnd und lesenswert, zog sich aber an manchen Stellen etwas und enthielt für mich eine Spur zu viele Wunder, die aber evtl. von der Erinnerung getrübt im Nachhinein nun eben wunderlicher erscheinen als sie tatsächlich waren. © esposa1969

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  • Rettung in der Südsee

    Verschollen in der Südsee

    gusaca

    27. February 2015 um 19:14

    Der Roman VErschollen  in der Südsee basiert auf einer wahren GEschichte. Drei jugendliche Südseeinsulaner fühlen sich von den strikten Inselregeln unterdrückt und fliehen auf einem kleinen Boot mit wenig Proviant und Wasser und geraten bald in LEbensgefahr. Man lernt schnell die sehr unterschiedLichen Charaktere der jugendlichen Ausreißer kennen. Filo, der Rebell, der schnell die falschen Entscheidungen trifft. Samu, sein eigentlich bodenständiger Cousin, der sich mitreißen läßt und Etueni, der sein Streberimage loswerden will. DIe nüchterne Art der Darstellung beleuchtet die damaligen Ereignisse von verschiedenen Seiten und gefällt mir gut. Es ist schon heftig zu lesen, wie die 3 im Boot regelrecht verhungern nd trotzdem nicht ihre Menschlichkeit verlieren. Wenn sie auch manchmal an den Rand genau dessen gelangen. Es ist bewegend zu lesen wie die drei kurz vor Ende im Auge mit dem Tod zur Ruhe kommen und es akzeptieren, nicht mehr hadern, keine Angst mehr spüren. Und gerade in diesem MOment kommt die REttung. Eine REttung , die eigentlich fast unmöglich ist und wie ein Wunder erscheint. DA liegt es nahe von göttlicher Fügung zu sprechen. Zumal immer dann Regenwolken erscheinen, wenn die drei darum beten. Und dann Zufälle, die bei Filos späteren GEsprächen mit der Autorin dieses Buches, Filos weiteres LEben in andere Bahnen lenken soll. Der durch Zufall gelenkte KOntakt der Autorin mit dem ehemaligen Bandenchef, der einen eigenen Draht zu Filo aufbaut. Der Gottesdienst, der genau auf Filo zurechtgeschnitten ist. Zufall oder Fügung? Die Autorin glaubt, dass alles Gottgewollt geschieht. Der LEser muss das für sich selber entscheiden. Aber kann das alles wirklich Zufall sein oder Schicksal? Ich hätte noch gerne gewußt wie die andern beiden Jugendlichen nach der Rettung weitergelebt haben. Schade, dass man darüber so wenig erfährt. Das Buch ist angereichert mit BEispielen von anderen Seebrüchigen, was ich sehr interessant finde. Das Buch macht betroffen und regt zum NAchdenken an und was sehr wichtig ist, es beruht auf Tatsachen

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