Dan Ariely

 3,8 Sterne bei 58 Bewertungen

Lebenslauf von Dan Ariely

Dan Ariely ist Professor für Psychologie und Verhaltensökonomie an der Duke University, North Carolina. Er schrieb zahlreiche Bücher über die Unvernunft des menschlichen Handelns, so unter anderem den Bestseller „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ sowie die Bücher „Wer denken will, muss fühlen“ und „Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge“.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Dan Ariely

Cover des Buches Denken hilft zwar, nützt aber nichts (ISBN: 9783426780350)

Denken hilft zwar, nützt aber nichts

 (46)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Wer denken will, muss fühlen (ISBN: 9783426784242)

Wer denken will, muss fühlen

 (5)
Erschienen am 03.02.2012
Cover des Buches Teuer ist relativ (ISBN: 9783430202527)

Teuer ist relativ

 (1)
Erschienen am 07.09.2018
Cover des Buches Unerklärlich ehrlich (ISBN: 9783426300626)

Unerklärlich ehrlich

 (0)
Erschienen am 03.08.2015
Cover des Buches Ist doch logisch! (ISBN: 9783426276655)

Ist doch logisch!

 (0)
Erschienen am 01.10.2015
Cover des Buches Denken hilft zwar, nützt aber nichts (ISBN: 9783954713851)

Denken hilft zwar, nützt aber nichts

 (0)
Erschienen am 27.04.2015
Cover des Buches Predictably Irrational (ISBN: 9780062018205)

Predictably Irrational

 (5)
Erschienen am 08.07.2011

Neue Rezensionen zu Dan Ariely

Cover des Buches Predictably Irrational (ISBN: 9780062018205)F

Rezension zu "Predictably Irrational" von Dan Ariely

Spannend!
FinJavor 6 Monaten

Die beschriebenen Experimente zur Psychologie/Funktionsweise unseres Gehirns sind oft erstaunlich und sehr spannend. Größtenteils ist das Geschriebene gut aufbereitet und nicht zu kompliziert, manche Passagen erfordern mehrmaliges Lesen - schon allein deshalb, damit wir  uns die Fakten und Zahlen zumindest annähernd merken.

Ich habe das Buch nicht in einem durchgelesen, sondern hab mich immer mal wieder einem Kapitel gewidmet - nicht in der vorkommenden Reihenfolge. Das funktioniert mit diesem Werk einwandfrei. 

Die meisten Experimente sind nun ja doch schon wieder einige Jahrzehnte alt, daher muss frau den teils sehr sexistischen Begebenheiten ("Frauen wurden in die Studie nicht integriert, weil sie keine Pornos schauen" ...) oder auch der Unverantwortlichkeit in Kapitel 6 nicht nocheinmal dezidiert auf die Verwendung von Kondomen hinzuweisen, nachsichtig gegenüberstehen.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Teuer ist relativ (ISBN: 9783430202527)M

Rezension zu "Teuer ist relativ" von Dan Ariely

Munterer Blick auf die unbewussten finanziellen Strategien
michael_lehmann-papevor 3 Jahren

Munterer Blick auf die unbewussten finanziellen Strategien

Wenn zwei wortgewandte Autoren, ein Professor für Psychologie mit dem Schwerpunkt der „Unvernunft des menschlichen Handelns“ und ein Comedian (mit Auszeichnung für seine „intellektuelle Komik“) sich zusammentun, um die „Unvernunft des Menschen in finanziellen Dingen“ näher zu beleuchten, dann ist auf jeden Fall eine sprachlich unterhaltsame Lektüre zu erwarten.

In dieser Hinsicht, vorweggesagt, enttäuscht das Werk auch in keiner Weise. Humorvoll, griffig, mit vielen Beispielen versehen, gehen die Autoren jenen unbewussten Strategien nach, die einerseits den einzelnen nicht selten teuer kommen und andererseits „der anderen Seite“ (jenen, die Verkaufen wollen) zu Pass kommt und mit vielfacher überlegter Methodik anreizend auf den Weg gebracht werden.

Wie Anreize, vermeintliche Ersparnisse, das locker sitzende Geld, wenn es unverhofft kommt oder aus Glück als Einnahme gebucht werden kann, die intensiv ausgeklügelten Formen der „annehmlichen Zahlung“ (um den Schmerz des Verlustes beim Kunden möglichst gering zu halten), Nachgeben aktueller Versuchungen und vieles mehr an einzelnen Bausteinen das Verkaufen ziemlich perfektioniert haben (und der Kunde immer wieder darauf hereinfällt), das liest sich informativ und überzeugend einsichtig im Buch.

Und natürlich bieten die Autoren auch Strategien für den Leser, sein Geld zusammenzuhalten, seine Entscheidungen aus dem Bereich der „unbewussten Unvernunft“ in das Bewusstsein zu heben (überaus griffig wirkt hier das Beispiel des Odysseus während der Vorbeifahrt and en Sirenen).

Und tatsächlich scheint es zu stimmen, dass man sich fast „Festbinden“ muss oder die Ohren mit „Wachs verschließen“ sollte, um nicht beständig deutlich mehr auszugeben, als es eigentlich sinnvoll wäre und als man möchte.

Dieser Teil im Werk ist allerdings, vielleicht dem komplexen Vorgang des Umgangs mit Geld geschuldet, eher allgemein formuliert und bedarf einer gewissen Konzentration und Überlegung, für sich selber gängige Schritte einer überlegteren Haltung einzunehmen. In diesem Teil findet sich auch nicht viel Neues an Hinweisen, „vernünftig“ mit seinem Geld Umgang zu pflegen (wohl aber vielfache griffige Beispiele, die allgemein bekannte Strategien gut illustrieren.

Am Ende steht eine leicht zu lesende und leicht zu verstehende Lektüre über die vielfachen unbewussten Strömungen, an denen professionelle Verkäufer relativ leicht andocken können, um sich einen Einkauf, das Geld der anderen, zu sichern. Und zumindest einige Orientierungspunkte und Hinweise, diesen Verkaufsstrategien und dieser ständigen Berieselung mit Werbung entgegentreten zu können.
Was allerdings für den Leser am Ende durchaus mit Arbeit verbunden sein wird. Die sich natürlich, finanziell, lohnt.

Kommentieren0
8
Teilen
Cover des Buches Denken hilft zwar, nützt aber nichts (ISBN: 9783426780350)LaLectures avatar

Rezension zu "Denken hilft zwar, nützt aber nichts" von Dan Ariely

Sehr interessantes Fachgebiet einfach und unterhaltsam erklärt
LaLecturevor 5 Jahren


Inhalt

Warum haben wir das Bedürfnis, sofort zuzugreifen, sobald es etwas gratis gibt? Wie beeinflussen unsere Erwartungen unseren Eindruck dessen, was wir bekommen? Warum tun wir bestimmte Sachen lieber umsonst als gegen schlechte Bezahlung?
Auf diese und viele andere Fragen liefert Verhaltensökonom Dan Ariely in diesem Buch Antworten.


Meinung

Zu diesem Buch habe ich in der Bibliothek ursprünglich nur wegen des lustigen Titels gegriffen, jedoch schnell gemerkt, dass auch der Inhalt sehr interessant ist.

Dan Ariely ist Verhaltensökonom, untersucht also, wann sich Menschen wie verhalten. Das kann vor allem für die Wirtschaft interessant sein, denn Ariely weist zB. häufig nach, wie manipulierbar Menschen sind bzw. wie sie manipuliert werden. Doch auch zum Entlarven von Wirtschafts- und Werbetricks und zum Verständnis des eigenen Verhaltens und der eigenen Fehler kann seine Forschung verhelfen.
Seine Hauptthese in diesem Buch besagt dabei, dass Menschen sich nicht nur häufig irrational verhalten, sondern auch vorhersehbar irrational.

Ariely widmet sich in jedem Kapitel einem Thema, das er meist durch anschauliche Beispiele einleitet, die häufig auf den eigenen Alltag bezogen werden können. Jede seiner Thesen unterstützt er dabei durch eine von ihm oder seinen Mitarbeitern durchgeführte Studie, die zwar meistens an Studenten durchgeführt wurden, die er dann aber auch auf größere, vor allem wirtschaftliche Zusammenhänge überträgt.
Anschließend gibt Ariely oft Tipps, wie man sich die Erkenntnis, dass man irrational handelt, zunutze machen und für einen selbst besser handeln kann.

Der Fokus, wie man besonders im Anhang, der ein Extra-Kapitel zur Finanzkrise beinhaltet, merkt, liegt bei Ariely auf der Wirtschaft, sei es die Frage, wieso Banken ihre Kunden ausnehmen oder betrügen oder die, ob Manager tatsächlich besser arbeiten, wenn sie höhere Gehälter bekommen.
In seinem letzten Kapitel beantwortet er hier viele Fragen zur Finanzkrise und stellt Thesen auf, wie solche wirtschaftlichen Katastrophen in Zukunft verhindert werden könnten.

Fazit

Arielys Buch ist in jedem Fall lesenswert, sowohl für Leser, die sich für Wirtschaft und Finanzen interessieren, als auch für solche, die einfach nur gerne mehr über ihr eigenes Verhalten und dessen Vorhersehbarkeit lernen würden.
Manchmal hätte ich mit mehr Erwähnungen von Studien von anderen Wissenschaftlern mit größeren und breiter gefächerten Versuchsgruppen zur Untermauerung von Arielys Thesen gewünscht, aber insgesamt vergebe ich gerne 4,5 Sterne.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 107 Bibliotheken

von 16 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks