Diabolus

von Dan Brown 
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Diabolus
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Positiv (985):
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Zweigeteilte Handlung, die zum Mitfiebern anregt! :-)

Kritisch (133):
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Leider ziemlich vorhersehbar wenn mann Illuminati und Sakrileg gelesen hat...

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Inhaltsangabe zu "Diabolus"

Die kryptographische Abteilung des US-Geheimdienstes NSA verfügt über einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code (und somit jede verschlüsselte Botschaft) zu knacken. Der Rechner kommt zum Einsatz, wenn Terroristen, Drogenhändler und andere Kriminelle ihre Pläne mittels codierter Texte verschleiern und die Sicherheit der USA auf dem Spiel steht.

In der Vergangenheit konnten die Kryptographen täglich hunderte von Codes knacken - bis zu dem Tage, als Diabolus zum Einsatz kommt: Ein mysteriöses Programm, das den Super-Rechner offenbar überfordert. Der Entwickler des Programms droht, Diabolus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Würde dieses Programm zum Verschlüsselungs-Standard werden, wäre der erfolgreichen Verbrechensbekämpfung der NSA über Nacht die Basis entzogen. Die Mitarbeiter des Geheimdienstes setzen alle Hebel in Bewegung, das drohende Desaster zu verhindern.

Mit Diabolus schrieb Bestsellerautor Dan Brown einen spannenden Thriller, der in die Welt der Chiffren und Geheimcodes entführt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175031
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:09.09.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.02.2005 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    nancysbuecherliebes avatar
    nancysbuecherliebevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Zweigeteilte Handlung, die zum Mitfiebern anregt! :-)
    Zweigeteilte Handlung, die zum Mitfiebern anregt!

    Obwohl es in dem ganzen Buch um Codes und das Programmieren geht, hat mir das Buch echt gut gefallen. Ich hatte nie das Gefühl gar nichts zu verstehen und konnte ordentlich mit fiebern, als es auf das Ende zuging. 
    Die einzige Schwachstelle, die es gibt, ist der Punkt, der die Handlung betrifft. Auf der einen Seite gab es eine tolle mitreißende Handlung bei Becker, der den Ring besorgen musste. Aber auf der anderen Seite war zu wenig Handlung "vor Ort" bei dem Geheimdienst. 
    Den Faden hat man dennoch nie verloren und das Buch ist dennoch wahnsinnig gut! 

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    S
    ScriptumFelicisvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung, unerwartete Wendungen und ein packendes Verwirrspiel zieht den Leser in seinen Bann.
    Die Welt der Kryptologie und Cyberspionage

    Handlung:

    Die NSA hat ein Problem. Ihr Supercomputer „TRANSLTR“, der normalerweise höchstens 3 Stunden braucht um einen Code zu entschlüsseln, beißt sich am Verschlüsselungsprogramm „Diabolus“ von Ensei Tankado die Zähne aus.

    Commander Trevor Strathmore  bestellt unterdessen seine fähigste Mitarbeiterin, Susan Fletcher, in die Kryptokuppel und bittet sie um Hilfe. Unterdessen schickt er ihren Lebensgefährten, David Becker, nach Sevilla um dort Ensei Tankado aufzuspüren und sich den Code zur Entschlüsselung des Programms zu besorgen. Doch langsam läuft ihnen die Zeit davon, denn Hacker wollen auf die Datenbanken der NSA zugreifen.

    Meinung:

    Anfangs ist die Geschichte sehr langatmig und nimmt kaum an Fahrt auf. Grund dafür sind die vielen Fachbegriffe, mit denen Dan Brown um sich wirft. Doch nicht nur die Fachbegriffe, sondern auch die gefühlten endloslangen Erklärungen sind zäh wie Kaugummi und machen den Start für Laien ziemlich holprig. Die Thematik an sich ist jedoch spannend und trifft auch heute noch einen wunden Punkt.

    Alles in allem, erfährt man so einiges aus der Welt der Kryptologie und Cyberspionage. Leider scheint das im Buch wiedergegebene, nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen (laut Wikipedia). Hierzu soll man bedenken, dass dieses Buch kein Sachbuch darstellt, sondern der Unterhaltung dient. Deswegen ist es legitim, dass sowohl Fiktion und Fantasie darin eingewoben ist. Einige andere Fehler hätten jedoch durch bessere Recherche ausgemerzt werden können (z.B.: Die Atombombe von Hiroshima hieß Little Boy und nicht Big Boy). Ansonsten ist das Buch sowohl kulturell und auch wissenschaftlich gut recherchiert.

    Trotz der Startschwierigkeiten lohnt es sich, am Ball zu bleiben. Ab etwa der Hälfte nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf, bietet Spannung und interessante Wendungen. Insbesondere die kurzen und knackigen Kapitel aber auch die verschiedenen Handlungsstränge treiben die Geschichte voran und halten die Spannung aufrecht.

    Leider stellt sich Susan, entgegen ihrem IQ von 170, manchmal doof an und ist schwer von Begriff, was ungläubiges Kopfschütteln zur Folge hat. Das Ende selbst, wirkt in die Länge gezogen und völlig unrealistisch. Denn, während die gesamte Elite der NSA versucht den Code zu knacken, springt selbst einem Laien die Lösung direkt ins Auge. Ein weiteres grosses Fragezeichen tut sich bei mir auf, als Hacker versuchen, in die Datenbank der NSA einzudringen. Ist es nicht sinnvoll die Datenbank vom Internet zu trennen, damit die Hacker nicht mehr darauf zugreifen können?

    Zudem fehlt hier ein Abschluss. Meiner Meinung nach wirkte der Schluss abgehackt. Viele Fragen bleiben offen und ungeklärt (wie z.B.: Wie geht es jetzt mit der Kryptologie-Abteilung weiter?).

    Fazit:

    Während der Anfang zäh wie Kaugummi ist, nimmt die Handlung ab ca. der Hälfte rasant an Fahrt auf inkl. Spannung und unerwarteter Wendungen. Ab der Hälfte hab ich das Buch nicht mehr weggelegt. Es lohnt sich also dranzubleiben.

    Trotz einiger Recherchefehler (siehe Wikipedia), empfinde ich die kulturellen und wissenschaftlichen Informationen als gut recherchiert und wiedergegeben.

    Leider sind einige Stellen sehr langatmig und auch die Charaktere und die Handlung sind nicht immer zu 100% stimmig. Während ein Laie den Code für Diabolus am Ende direkt erkennt, scheint die ganze Elite der NSA (sozusagen die Besten der Besten) im Dunkeln zu tappen. Auch David Becker, der Freund der Chefkryptographin Susan, scheint zum wahren Actionhelden zu mutieren und mit viel Glück brenzligen Situationen zu entkommen. Der Profikiller, der jedes seiner Opfer mit einem Schuss tötet, schiesst plötzlich mehrere Male daneben. Solche Szenen wirken für mich nicht stimmig.

    Alles in allem, war es ein spannender Thriller und für mich ein toller Zeitvertreib.

    Empfehlung:

    Ich empfehle das Buch jedem Dan Brown- und Thriller-Liebhaber. Jedoch empfehle ich das Buch keinem IT-Krack und keinem der Ahnung von Kryptologie hat. Für einen Laien hingegen sind die Ausführungen bestimmt spannend aber zum Teil auch zäh.

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    Steffi_vlks avatar
    Steffi_vlkvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, gut recherchiert, ein aktuelles Thema und angenehm zu lesen - ein echter Dan Brown eben
    Diabolus - eine spannende und gut recherchierte Geschichte mit aktuellem Bezug

    Allgemeine Infos:
    Titel: "Diabolus"
    Autor: Dan Brown
    Genre: Thriller
    Verlag: Bastei Lübbe
    Seitenzahl: 528

    Klappentext:
    Ein Geheimdienst mit nahezu unbegrenzter Macht ...
    Ein einzigartiger Computer, der Codes in Minuten entschlüsselt ...
    Ein Mann, der nur ein Ziel kennt: den ultimativen Code ...
    Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit ...
    Ein Plan, der die Sicherheit der USA aufs höchste gefährdet ...

    Buch:
    Das Cover von Diabolus ist sehr minimalistisch gehalten. In großen, roten Buchstaben geschrieben, ist der Titel sehr präsent. Durch eine Verlängerung des A's nach unten ist dieser mit einem Ring verbunden. Bei dem Ring handelt es sich um das einzige, auf dem Cover zu sehende Objekt auf einfachem, grauem Hintergrund. Auffällig sind die Buchstaben auf dem Ring, aus denen man jedoch keine Bedeutung erkennt. Das Cover ist jetzt nicht super einfallsreich oder außergewöhnlich, ich mag es allerdings, dass der dargestellte Ring eine wichtige Rolle in der Geschichte des Buches spielt. Außerdem passt ein schlichtes Cover doch meist ganz gut zu einem Thriller.
    Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, sind die sehr kurz gehaltenen Kapitel. Die 524 Seiten sind in 128 Kapitel untergliedert, sodass jedes Kapitel nur wenige Seiten lang ist und man ständig an eine geeignete Stelle kommt, um das Lesen zu unterbrechen.

    Schreibstil:
    Dan Browns Schreibstil hat mir zu Beginn leider nicht so gut gefallen, da die Sätze sehr verschachtelt waren und ich den ein oder anderen mehrmals lesen musste. Dies hat sich allerdings nach den ersten paar Kapiteln gelegt. Der Schreibstil wurde angenehm und einfach, sodass die Seiten nur noch so dahingeflossen sind. Ich bin ein Fan von Dan Browns Büchern, er schafft es irgendwie immer mich zu fesseln, dies ist ihm auch bei Diabolus gelungen. Ich finde es erstaunlich, wie er es mit relativ wenigen Charakteren schafft, an mehreren Handlungsorten einen Spannungsbogen aufzubauen, der über das ganze Buch hinweg anhält. Besonders Susans Charakter hat mir gut gefallen, da sie zwar eine äußerst wichtige Rolle in der Geschichte spielt aber dennoch eher passiv daran beteiligt ist und nur auf das reagiert, was gerade abläuft. Sie ist eine wirklich bemerkenswerte Frau, die sich durchzusetzen weiß und es somit in eine sehr hohe Position bei der NSA geschafft hat. Auch ihren Freund David mochte ich, da er sich bedingungslos für Dinge einsetzt, deren Zweck er noch nicht einmal kennt. Und das nur weil er Susan liebt und sich für sie und die Menschen, auf die Susan angewisen ist, einsetzt.

    Handlung:
    Da ich schon immer ein großes Interesse an der Welt der Zahlen hatte, ist das Thema natürlich wie für mich gemacht. Es dreht sich alles um den Fachbereich der Kryptographie, also dem Verschlüsseln bzw. Entschlüsseln von Codes. Eigens für dieses Thema gibt es eine riesige Abteilung in der NSA - der National Security Agency - der USA. Alles, was dort passiert, unterliegt der größten Geheimhaltung, dies betrifft vor allem den TRANSLTR - den mächtigen Entschlüsselungscomputer der NSA, von dessen Existenz niemand ahnt. Dieser kann innerhalb weniger Minuten selbst den schwierigsten Code entschlüsseln, das dachten zumindest Susan und Strathmore bis sie auf einen unentschlüsselbaren Code namens Diabolus aufmerksam gemacht werden. Diese Tatsache stellt Susans (Chefkryptographin der NSA) Welt zunächst auf den Kopf, da sie der festen Überzeugung war, dass jeder, wirklich jeder, Code entschlüsselt werden kann. Ein Algorithmus mit dem unentschlüsselbare Codes erzeugt werden können, würde ihre Arbeit zunichte machen und die NSA in der Aufdeckung von Verbrechen um Jahre nach hinten werfen. Können Susan und Strathmore die Sicherheit der USA wahren und den ultimativen Algorithmus rechtzeitig aus dem Umlauf bringen?

    Meinung:
    Ich finde es bewundernswert, dass Diabolus trotz dass es bereits 2005 veröffentlicht wurde, immer noch einen sehr aktuellen Bezug besitzt. So handelt es von dem Abhören von Nachrichten. Die Ethik dieses Vorgehens wird dabei auch von mehreren Seiten beleuchtet. Mir hat es auch gefallen, dass es einige Handlungsstränge gab, die ineinander verschlungen wurden, dies war für mich als Leser auch meist leicht nachzuvollziehen. Außerdem hat es mir gefallen, dass teilweise wirklich Wissen über die Kryptographie vermittelt wurde. Besonders mochte ich die Darstellungen mancher Verschlüsselungstechniken. Von dem Ende bin ich leider nicht ganz überzeugt, es wirkte mir fast zu einfach. Außerdem haben die Spezialisten am Schluss wirklich lange gebraucht, um den entscheidenden Code herauszufinden (ich als Leserin war hier schneller ;)). Aus diesem Grund gebe ich Diabolus 4 von 5 Sterne. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich habe es geradezu verschlungen. Daher kann ich es auch jedem mit gutem Gewissen weiterempfehlen, man benötigt auch keine Mathematischen Vorkenntnisse oder ein spezielles Interesse im Bereich der Kryptographie.

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    Ms_Violins avatar
    Ms_Violinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vor knapp 20 Jahren erschienen, doch trotzdem sehr aktuell. Zieht sich nur leider etwas.
    Diabolus

    Schon vor knapp 20 Jahren ist dieser Dan Brown erschienen und auch wenn es anfangs bedeutet, sich wieder an diese "alte Zeit" gewöhnen zu müssen, in der nicht jeder mit einem Handy ausgestattet war und Smartphones noch ein Ding der (unvorstellbaren) Zukunft schienen, hat das Grundthema des Buches nämlich die ständige und allumfassende Überwachung  durch die NSA heutzutage ja fast noch mehr Aktualität als zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung des Buches.
    Dan Brown schafft es schnell Spannung aufzubauen und gleichzeitig mehrere Handlungsstränge zu verfolgen und dabei nach und nach die einzelnen Charaktere und ihre Motivationen zu durchleuchten. Allerdings zieht sich die Geschichte zwischendurch etwas, einige Handlungsverläufe sind mehr als vorhersehbar und an einigen Stellen kann man kaum glauben, dass diese angeblich so hochintelligenten Charaktere das Offensichtliche nicht erkennen.

    Fazit: Trotz des Alters hat das Buch nichts an seiner Aktualität verloren und baut in gewohnter Dan Brown-Manier schnell Spannung auf, die es auch lange aufrecht erhalten kann, weist aber auch einige Schwächen auf, die mir dann doch teilweise zu sehr auf die Nerven gegangen sind, um dem Buch eine höhere Wertung zu geben.

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    itwt69s avatar
    itwt69vor einem Jahr
    Wer überwacht die Wächter?

    Der erste Roman von Dan Brown ist mein 6., somit habe ich nun alle gelesen. Natürlich entwickelt sich ein Schriftsteller im Laufe der Jahre, es ist dennoch kein Qualitätsverlust gegenüber den neueren Büchern feststellbar. Gewohnt spannend und ein äußerst sensibles Thema: die NSA...Es ist eigentlich unfassbar, dass dieser Roman 1998 veröffentlicht wurde, man muss wohl davon ausgehen, dass Edward Snowden diesen gelesen hat. Es ist praktisch das gleiche Gebiet - die allumfassende Überwachung durch die NSA - bewiesen nun viele Jahre später durch den berühmtesten Whistleblower der USA. Schon hier stellt sich eine wichtige Frage: Wer überwacht die Wächter?

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    P
    Pinkie31vor 2 Jahren
    Nach wie vor hochaktuell

    Diabolus ist das 3. Werk von Dan Brown, das ich gelesen habe. Obwohl es ein völlig anderes Setting hat als die Bücher der Reihe um Robert Langdon, geht es doch in eine ähnliche Richtung und obwohl das Buch ja nun schon ein paar Tage älter ist, hat es nichts an Aktualität verloren. Ich war zunächst etwas skeptisch, vor allem da es vor nun schon fast 20 Jahren erschienen ist und das ja gerade im Bereich Computer eine Ewigkeit ist. Trotz leichter Abweichungen zur heutigen Zeit (etwa Verwendung von Pagern, Handys nicht als absoluter Alltagsgegenstand) schafft Dan Brown es, dass das Buch auch heute noch absolut lesenswert ist. Natürlich kommen auch ein paar technischere Sachen vor, aber der Kern der Sache bleibt gleich. Die zentrale Frage lautet "Wer überwacht die Wächter?" und die hat nichts an Aktualität verloren, besonders auch in Bezug auf die immer neuen Abhör-Meldungen aus den USA. 


    Das Buch kommt mit recht wenigen Charakteren aus, spinnt aber trotzdem mehrere Handlungsstränge zur gleichen Zeit und schafft, auch durch die dadurch entstehenden Unterbrechungen, einen guten Spannungsbogen. Besonders spannend fand ich, wie sich meine eigene Sicht auf die Charaktere und ihr Handeln während des Lesens geändert hat. 


    Fazit für mich: Nach wie vor spannend und sicher nicht das letzte Buch von Dan Brown, das ich gelesen habe.

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    LostHope2000s avatar
    LostHope2000vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Anstrengender Anfang, Überraschendes aber vorhersehbares Ende. Zwischendrin ging es
    Quis custodiet ipsos custodes? - Wer überwacht die Wächter?

    Das Cover: Diabolus hat als Hintergrund die Farbe Grün/Blau (Türkis) und davor prangt ein goldener Ring wo etwas unverständliches draufsteht. Über den Ring steht der Titel in einen Rot/Orange wobei das O nach unten zerläuft in den Ring hinein. Dies hat die Wirkung das der Betrachter sofort auf den Ring und den Titel schaut. Nachdem lesen habe ich auch verstanden, wieso der Ring auf den Cover abgebildet ist, er ist keineswegs einfach nur so da.


    Worum es geht: Susan Fletsher wird zu ihrer Arbeit gerufen ohne ersichtlichen Grund. Ihr Verlobter ist ebenfalls weg wobei sie nicht wusste wo er war und sich auch nicht mehr melden konnte. Susan arbeitet als Kryptographin (Verschlüsselungsspezialisten) bei der NSA. Ihr Chef, der Vizedirektor Strathmore braucht dringend ihre Hilfe wobei er nicht nur sie in Gefahr bringt. Der Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen, denn man versucht sie NSA zu vernichten und braucht den Kill-Code von einem verstorbenen Mann. Das dieser Code jedoch nicht leicht zu finden ist, stellt Becker, Susans Verlobter schnell heraus. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt.


    Meine Meinung: Es war das erste Buch von Dan Brown und da viele sagten es sei nicht so gut wie seine anderen Bücher bin ich mit gemischten Gefühlen dran gegangen. Der Anfang, also die ersten 100 Seiten waren für mich sehr schwierig zu lesen weil es viele Fachwörter gab und es sich unheimlich in die Länge gezogen hat. Danach ging es jedoch bergauf, die Begriffe wurden verständlicher und man konnte der Geschichte folgen nur am Ende waren wieder viele Fachwörter drin. Besonders gefallen haben mir die kurzen Kapitel, die haben das langatmige manchmal wirklich gerettet so das man zwischendurch auch mal Pause machen kann ohne lange suchen zu müssen in welcher Zeile man nun war. Zum Ende kann ich nur sagen das ich schlauer als die NSA bin^^ Ich habe den Code vorher gewusst :p


    Fazit & Bewertung: Es war anfangs schwierig aber ich bin froh es komplett durchgelesen zu haben und ich werde den Autor noch eine Chance geben mich mit seinen anderen Büchern zu begeistern. Dadurch das es manchmal schwer zu lesen war und man nicht alles begriff bekommt dieses Buch leider nur 3/5 Sternen von mir. Ich hatte mir da ehrlich gesagt mehr von erhofft, ob es den Genre Thriller wirklich entspricht bin ich mir nicht so sicher.  

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kryptographie - und so gut umgesetzt, dass das Buch selbst DatenschützerInnen kurzzeitig mit der NSA mitfiebern lässt!
    Noch nie war Kryptographie so spannend!

    Mein erster Dan Brown, und ich glaube, ein guter Einstieg. 
    Brown, vor allem bekannt durch die Buchreihe um den Da Vinci Code - und mir bekannt durch die Angewohnheit, Liegestütze und Situps zu machen, wenn er mit dem Schreiben nicht weiterkommt -, legt hier eine neue Erzählung vor, in der es um Formen von Verschlüsselung geht. 

    Dieses Mal geht es allerdings um über Computer aufgelöste Nachrichten. Erzählt wird teilweise aus dem Hauptquartier der NSA, ein witziges Detail ist die Erklärung der Behörde, von der wohl nur zwei Prozent aller US-Amerikaner wissen und für die sich kein ziviler Ausländer interessieren würde - das ist nach dem Skandal um die Abhörung inzwischen natürlich alles anders. 
    Um so spannender fand ich es, wie überzeugend die Welt der aufstrebenden jungen Mitarbeiterin dargestellt wird. Tatsächlich steht der Leser sehr schnell innerlich auf der Seite der NSA. Das hat zwar nach der Lektüre sehr schnell wieder nachgelassen, aber ich fand den Effekt sehr überzeugend - es spricht meiner Meinung nach absolut für das Buch und dafür, dass es wirklich gut geschrieben ist. 

    So viel von der Handlung will ich jetzt nicht vorweg nehmen, aber... Okay, es gibt den einen Alghorhythmus, den der Supercomputer auf einmal nicht entschlüsseln kann, an dem er auf einmal nicht mehr ein paar Minuten rechnet wie an den schwereren gewöhnlichen, sondern mehr als 16 Stunden. 
    Wie es dazu kommt, wird anhand der Hintergründe aller Figuren Stück für Stück und sehr überzeugend entwickelt, es gibt eine gute Parallelstory, in der es dann mehr aktive Action gibt und die das Kammerspiel in den Büros gut ausgleicht - und eine Liebesgeschichte steckt auch noch in der vielschichtigen Erzählung. Sie hat mich auch nicht gestört, denn die Ansichten der Kryptographin und des jungen Professors über ihre Beziehung haben natürlich auch mit dem zu tun, was sie in ihren Platz in diesem Roman gebracht hat.

    Die Auflösung ist wirklich grandios - und bis dahin denkt man tausendmal, jetzt hätte man die Zeichen gelesen und endlich das Ende vorausgesehen. 
    Ein unglaublich spannender Roman, der mich trotz und wegen ein paar Vorkenntnissen über digitale Verschlüsselung sehr gut unterhalten hat, den ich aber auch jedem empfehlen kann, der davon noch nie etwas gehört hat. Das Verfahren ist sehr gut erklärt - und man kann einfach sehr gut spannende Geschichten damit spinnen.

    Damit landen Browns Bücher über den Da Vinci Code definitiv auf meiner Leseliste!

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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Thriller, der einem Einblick in die NSA und in den Wunsch nach Macht vermittelt
    Diabolus. Dan Brown

    Inhalt: Susan Fletcher Kryptographin bei der NSA (der größten Geheimdienstverband der Welt) wird an einem Samstag ins Institut gerufen. Das Problem: Der TRANSLTR (ein riesiger Computer, der alle paar Minuten Verschlüsselungen knackt) läuft seit mehr als 15 Stunden. Dem Vizepräsidenten der NSA, Commander Strathmore, kommt die ganze Sache merkwürdig vor und er erhofft sich mit Susans Hilfe den Code zu knacken. Es handelt sich dabei um einen Code, der sich immer wieder neu organisiert. Doch er weiß, dass Ensei Tankado, der Erfinder des Programms “Diablous”, den Schlüssel bei sich trägt. Um diesen zu finden hat Strathmore David Becker, Susans Verlobten, nach Spanien geschickt. Er befindet sich auf einer gefährlichen Suche nach einem Ring, den der Erfinder kurz vor seinem Sterben abgegeben hat. Doch bei dieser Suche steht auch Beckers Leben auf dem Spiel…
    Während Becker in Spanien um sein Leben und den Ring kämpft, versucht Susan in der Crypto-Abteilung der NSA den Code zu knacken um Diabolus zum Stillstand zu bringen. Doch es gibt noch eine weitere Möglichkeit Diabolus zu stoppen: Sie müssen den Partner von Tankado finden. Doch während dieser Aufgabe geschehen lauter merkwürdige Dinge in der isolierten Crypto-Abteilung und auch Susans Leben steht auf dem Spiel

    Meinung: Ich war immer der festen Überzeugung dieses Buch schon gelesen zu haben und wollte es diesen Monat eigentlich nur rereaden um eine “gute” Rezension dazu schreiben zu können. Aber ich musste feststellen, ich kannte es noch nicht. Aber das macht ja nichts ;-)
    Ich finde das Buch aber wirklich gut. Besonders gelungen fand ich die Beschreibung der Handlungsorte, ich konnte mir genau vorstellen wie es in Sevilla und in der Crypto-Abteilung aussieht (und ich war noch nie da :-D). Den Schreibstil fand ich etwas verwirrend zwischenzeitlich, da es aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers geschrieben wurde und ich teils nicht wusste, mit dem ich unterwegs bin oder welchen Gedanken ich gerade folge.
    Die Geschichte im Allgemeinen fand ich wirklich richtig spannend. Wer möchte nicht auch Einblicke in die Datenbanken der NSA bekommen oder wissen wie Auftragskiller arbeiten?!
    Was mir leider nicht zu gut gefallen hat, war die Länge der Kapitel. Ich fand sie etwas ungleich verteilt. Teils waren diese keine ganze Seite lang und andere waren wieder 10-20 Seiten. Außerdem muss ich sagen, dass sich die Geschichte zum Ende hin etwas gezogen hat, die letzten 100 Seiten hätte man auch kürzer fassen können. Deswegen habe ich für diese auch einen ganzen Tag gebraucht und die ganzen andern 400 Seiten in einem gelesen :D
    Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass es ein gelungenes Buch war und ich mir sicher bin, dass mir diese Geschichte in Erinnerung bleiben wird.

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    Galizurs avatar
    Galizurvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr schwache Story. Vorhersehbare Handlung mit wenig Spannung.
    Enttäuschtend

    Nach den ersten Seiten war bereits klar, dass man von dem Buch nicht viel mehr erwarten kann. Ich fand es ziemlich langweilig geschrieben. Die Handlung ist vorhersehbar und nicht das, was man von Dan Brown sonst gewohnt ist. Die letztendliche Lösung des Problemes von dem das Buch handelt ist leicht zu erraten, jedoch wird es über mehrere Seiten in die Länge gezogen. "Wann kommen die endlich drauf..." geht da einem durch den Kopf.

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