Inferno

von Dan Brown 
4,1 Sterne bei1,338 Bewertungen
Inferno
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Positiv (1006):
infinitepassionforbookss avatar

Hätte es zwischendrin keine Längen gehabt, wären es fünf Sterne. Ein wahres Meisterwerk!

Kritisch (77):
Indira8173s avatar

Wie immer spannend geschrieben... aber irgendwann kennt man den Ablauf.

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Inhaltsangabe zu "Inferno"

Mein Geschenk ist die Zukunft. Mein Geschenk ist die Erlösung. Mein Geschenk ist. Inferno

Robert Langdon, Harvard-Professor für Symbologie, erwacht mit einer Schusswunde in einem Krankenhaus in Florenz und kann sich nicht an die letzten zwei Tage erinnern. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihm nicht, denn nach einem Anschlag muss er mit der jungen Ärztin Sienna Brooks in deren Wohnung flüchten. Dort stellt sich heraus, dass Langdon dabei war, die versteckte Botschaft in einem jahrhundertealten Gemälde zu Dantes "Inferno" zu entschlüsseln. Die Spur führt sie in den Palazzio Vecchio, wo sie sich von Dantes Totenmaske konkretere Hinweise erhoffen, doch diese ist gestohlen worden. Nun beginnt eine Jagd durch halb Europa, bei der Langdon die Maske wiederfinden und einen perfiden Plan vereiteln muss.

Dan Brown wurde 1964 in New Hampshire geboren und studierte Englisch und Spanisch. Nach dem Studium veröffentlichte er zunächst mehrere Alben als Singer/Songwriter, widmete sich aber Mitte der 90er Jahre ganz dem Schreiben. Sein erster Roman, "Diabolus", erschien 1998. Seinen großen Durchbruch feierte Dan Brown 2000 mit "Illuminati", dem ersten Thriller um den Harvard-Professor Robert Langdon. In seinen Büchern kombiniert er geschickt Elemente des Thrillers mit religions- und kunstgeschichtlichen Fakten und spricht dadurch ein breites Publikum an.

Mit Inferno hat Bestsellerautor Dan Brown den hochspannenden vierten Thriller um den Symbolologen Robert Langdon vorgelegt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404169757
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:688 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:18.06.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.09.2016 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Buechergartens avatar
    Buechergartenvor 9 Tagen
    Macht auch nachdenklich...

    INHALT:

    „Die heißesten Orte der Hölle sind reserviert für jene, die in Zeiten moralischer Krisen nicht Partei ergreifen.“

    Ohne Erinnerungen an die vergangenen 36 Stunden erwacht Robert Langdon, Harvard-Professor für Symbologie, in einem italienischen Krankenhaus. Ihm bleibt jedoch nur ein kurzer Moment in dem er die nächtliche Stadt als Florenz und den Ursprung seiner Schmerzen als Schussverletzung am Kopf identifizieren kann, bevor er Hals über Kopf mit der jungen Ärztin Sienna Brooks vor einem weiteren Anschlag auf sein Leben flüchten muss. In einer kurzen Verschnaufpause finden die Beiden heraus, dass Langdon einer verschlüsselten Botschaft aus einem Jahrhunderte alten Gemälde zu Dantes „Inferno“ durch Florenz gefolgt zu sein scheint. Erneut begeben sie sich auf die Suche nach Hinweisen, erst zum Palazzio Vecchio und Dantes Totenmaske, schließlich durch halb Europa, als klar wird, welchen perfiden Plan es zu vereiteln gilt…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Die Reihe von Dan Brown um Robert Langdon gibt es mittlerweile in einer neuen Auflage. Darauf zu sehen ist auf einem grauen Cover jeweils die Silhouette einer Stadt die in der Handlung eine große Rolle spielt und ein roter, auffälliger Titel. Dieser Teil zeigt, passend zum Inhalt, die Skyline von Florenz. Ich besitze „Illuminati“, „Sakrileg“ und „Das verlorene Symbol“ jedoch noch in der alten Ausgabe mit schwarzem Hintergrund und darauf je der Titel und ein passendes Objekt in rot. Allerdings bin ich mir nach wie vor nicht sicher, welche Ausgaben auf die lange Sicht gesehen in meinem Bücherregal Einzug halten werden, da von den Geschichten um Robert Langdon teilweise auch illustrierte Auflagen zu erhalten sind. Soweit ich das verstanden habe gibt es jedoch die illustrierte Ausgabe von „Illuminati“, „Sakrileg“ und „Das verlorene Symbol“ nur in den alten schwarz-roten Ausgaben, während es die neuen Bücher eben in dieser nicht mehr gibt! Für mich als Buchliebhaber, der eine zusammenpassende Reihe im Regal stehen haben will, mehr als eine Zwickmühle… Wenn ich mich allerdings irre, freue ich mich sehr über einen Hinweis! ;)

     

    Bevor ich begonnen habe die Robert-Langdon-Reihe zu lesen hatte ich, ganz untypisch für mich, schon einige der dazugehörigen Verfilmungen gesehen! Ich war zu allererst erstaunt, dass anscheinend nicht in der Reihenfolge der Bücher verfilmt wurde. Nichts desto trotz mag ich die Filme an sich unheimlich gern und finde die Besetzung sehr gelungen! Bei Inferno muss ich allerdings sagen, dass mir der Film weniger gut gefallen hat und ich mich deswegen etwas davor gescheut habe mit dem Buch zu beginnen. Erstens war dies völlig unbegründet, da mir die Geschichte wieder sehr gut gefallen hat und Zweitens unterscheidet sich das Buch auch durchaus in der Handlung vom Film. Für die Zukunft werde ich auch definitiv wieder so halten, dass ich zuerst das Buch für mich entdecke und dann den Film, denn ich habe in der Geschichte immer auf bestimmte Szenen gewartet, die dann teilweise gar nicht oder wesentlich besser gekommen sind. Das hat mir doch einiges von einem unvoreingenommenen Lesevergnügen genommen.

     

    An diesen Teil der Robert Langdon-Reihe bin ich aus oben genannten Gründen und aufgrund einiger weniger begeisterter Rezension tatsächlich mit weniger hohen Erwartungen, als bei den Vorgängerteilen, gegangen. Ich hatte gelesen, dass alles wieder nach dem gleichen Schema ablaufen sollte: Kennst du einen, kennst du alle. Da kann ich persönlich jedoch nur widersprechen bzw stört mich der Verlass auf gewisse Dinge absolut nicht.

    Klar: Die Hauptfigur ist und bleibt Robert – den ich aber auch so unheimlich gerne habe und als einen meiner Lieblingsschauspieler vor mir sehe. Und ja: Es geht um Symbole, Geschichte, Kunstwerke und eine dazugehörige Spurensuche durch viele Orte. Aber den Rest empfinde ich persönlich jedes Mal als einzigartig und absolut spannend! Bei diesem Teil kommt eine Wendung hinzu, die ich so vorher nicht erwartet hätte, das Thema „Antagonist“ wurde hier toll gelöst und auch das Ende des Buches konnte mich absolut überraschen!

     

    Der Schreibstil hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen (allerdings hat sich eine Stelle der Handlung etwas zu oft wiederholt). Ich konnte mir die Orte sehr gut vorstellen und wünschte ich hätte auch hier eine illustrierte Ausgabe, so faszinierend waren die beschriebenen Gemälde, Masken etc. Die Kapitel hatten wieder eine angenehme Länge, allerdings fand ich das Tempo der Handlung etwas moderater als in den Vorgängerbänden. In kurzen Abschnitten bekommt man andere Aspekte der Handlung auch aus der Perspektive weiterer Figuren erzählt, was alles noch spannender, verworrener und interessanter zum Miträtseln macht. Gemeinsam mit Robert Langdon entschlüsselt man nach und nach was vor seinem Krankenhausaufenthalt geschehen ist und geht um einiges darüber hinaus. Dabei geht es hier nicht um Gewalt, Brutalität, Morde usw. wie in anderen Teilen der Reihe, sondern um ein wahnsinnig spannendes, wissenschaftliches Thema, welches jedoch jeden Menschen berühren sollte. Mich hat es definitiv zum Nachdenken angeregt. Genauso erging es mir mit dem kleinen Absatz vor der eigentlichen Geschichte, der darüber informiert was daraus in der Realität existiert.

    Aber es bleibt wie bei den anderen Bänden: Wer sich nicht für Geschichte, Kunst oder Wissenschaft interessiert, wird hier nicht glücklich werden. Allerdings ist alles gut erklärt und war für mich stets nachvollziehbar.

     

    Erneut gefällt mir besonders gut, dass die vielen Fäden die sich durch die Geschichte ziehen, Menschen und Orte miteinander verbinden, zum Schluss zu einem Punkt zusammen führen. Die Geschichte ist für mich wieder einmal grenzenlos schlüssig!

     

    FAZIT:

    Wieder ein Robert Langdon-Roman, der mich mit Kunst, Wissenschaft, Geschichte, tollen Städten, einer spannenden Spurensuche, einer tollen Wendung, einem schlüssigen Ende das alle Fäden zusammen führt und natürlich einem sympathischen Protagonisten begeistern konnte! Hinzu kommt hier ein Grundthema mit dem man sich durchaus einmal beschäftigen darf und das im Buch (im Gegensatz zum Film) zu weit mehr als einer einfachen Gut-und-Böse-Konstellation führt.

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    MelliSt13s avatar
    MelliSt13vor 2 Monaten
    Grandioses Zusammenspiel

    Gerne bin ich zusammen mit Robert Langdon in ein Abenteuer verstrickt und löse seine Fälle.

    So auch in Inferno,in dem er versucht die Welt davor zu bewahren auszusterben.

    Robert leidet an einer Amnesie,als er in einem Krankenhaus in Florenz erwacht und nur mit viel Kombinationsgeschick entdeckt,was er schon

    24Std zuvor entdeckt hat.Zusammen mit der überaus begabten Sienna Brooks,versucht er die Menschheit zu retten,indem er über sich selbst hinauswächst

    und versucht den richtigen Menschen zu vertrauen.

    Wieder habe ich diesen Thriller gerne gelesen, ich mag die Geschichtlichen hintergründe und die Rätsel die daraus resultieren.

    Empfehlen kann ich dieses Buch in jedem Fall

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Regt zum Nachdenken an

    Dan Brown ist immer wieder für einen Bestseller gut. Mit »Inferno« legt er seinen vierten Robert Langdon Roman vor. Erneut verschlägt es den Harvard Professor für Symbolismus in die weite Welt, um Rätsel zu entschlüsseln und die Menschheit zu retten.

    Langdon erwacht ohne Erinnerung an die letzten sechsunddreißig Stunden in einem italienischen Krankenhaus. Das einzige, das er weiß, ist, dass jemand einen Assassinen auf ihn angesetzt hat und nur die junge Doktorin Sienna Brooks an seiner Seite steht. Zusammen folgen sie einer Spurt aus Symbolen durch Venedig und Florenz, die sich stets mit Dantes Göttlicher Komödie befassen. Schon bald wird ihnen klar: Jemand hat hier eine Spur aus Brotkrumen ausgelegt, die sie zu ihrem tödlichen Ziel führen: eine Seuche, entwickelt von einem wahnsinnigen Genie, um die Menschheit zu dezimieren und das Problem der Überbevölkerung abzuwenden. Nun liegt es an Robert, dieses grausame Schicksal von der Menschheit abzuwenden.

    Brown ist nicht immer nur für einen Beststeller gut, sondern auch stets für Spannung pur. Wobei »Inferno« nicht unbedingt der Pageturner war, wie ich zum Beispiel »Illuminati« in Erinnerung habe. »Inferno« konnte mich dafür auf Dauer nicht genug fesseln. Dennoch: Langdons Abenteuer war wieder einmal spannend. Sicher, irgendwie ist es doch immer dasselbe: Langdon stolpert als Professor eines Orchideenfachs in irgendeine große Sache, muss irgendwelche Zeichen entschlüsseln und damit die Menschheit retten. Dass die Langdon-Romane immer nach demselben Grundschema ablaufen, muss allerdings nicht unbedingt schlecht sein.

    Der Einstieg in diesen Roman ist wirklich genial. Langdon wacht ohne Erinnerung an die letzten Stunden auf, hat keine Idee, wie er in ein italienisches Krankenhaus kam und sieht quasi sofort in den Lauf einer Pistole. Von Anfang an geht es also rasant zur Sache! Je weiter man den Roman liest, desto mehr wird klar, dass Brown nicht am Beginn der Handlung einsteigt, sondern mittendrin. Langdon war innerhalb der letzten sechsunddreißig Stunden an diesen Fall gerufen worden, was er durch seine Kopfverletzung jedoch vergessen hat, sodass er mit dem obligatorischen Entschlüsseln der Symbole quasi wieder bei Null anfängt und zudem auch noch herausfinden muss, was hier eigentlich vor sich geht und wer Freund und wer Feind ist.

    So ein Buch braucht in der Regel, so lange der Autor nicht ein absolut genialer Schreiber ist, einen Antagonisten. Den hat »Inferno« rein theoretisch. Der Kniff ist: Selbiger ist noch vor Beginn der Handlung gestorben. Ich finde das sehr gewagt und doch geschickt umgesetzt von Dan Brown, da Langdon nicht gegen den Antagonisten sondern gegen die Auswirkungen von dessen Handeln antritt. Und ganz so einfach ist das mit dem Antagonisten zudem auch nicht. Eher ist es eine moralische Frage, ob Zobrist, der Schöpfer der Seuche, wirklich der Böse ist oder ob er nicht doch Recht haben könnte.

    Das Thema des Buches ist die Überbevölkerung und die Probleme, die das für uns in naher Zukunft mit sich bringen wird. Die Statistiken, die Brown anführt, sind real, die Mathematik sagt uns mögliche Szenarien sehr eindeutig voraus. Überbevölkerung ist nicht von der Hand zu weisen, ebenso nicht, dass eine Lösung dafür gefunden werden muss.

    Im Buch wird in diesem Zusammenhang eine sehr interessante Frage gestellt, die ich an meine Leser weiterreichen möchte: Man stelle sich vor, man müsste nur einen Knopf drücken, und die Hälfte der Menschheit wird ausgelöscht. Wen es trifft, ist wahllos, es können sogar Freunde und Verwandte dabei sein, sogar man selbst. Drückt man diesen Knopf jedoch nicht, wird die Menschheit in hundert Jahren aussterben. Würdest du den Knopf drücken?

    »Inferno« ist sehr catchy geschrieben und man kann sich die Geschichte wirklich hervorragend auf Leinwand vorstellen; ich werde mir tatsächlich die Tage auch den Film noch ansehen. Dadurch liest sich das Buch allerdings auch sehr eingängig. Brown macht das durchaus clever. Seine Sprache ist nicht die Anspruchsvolle, das Thema jedoch schon. Gleichzeitig hat er aber ein Thema gewählt, von dem wir alle betroffen sein werden und das schon heute immer wieder medial durchgekaut wird. Er macht ein brisantes Thema damit einem breiten Publikum schmackhaft: jene, die platte Action haben wollen, und jene, die einen tiefsinnieren Roman erwarten, werden gleichsam etwas hieran finden können. 

    Dass die Langdon-Roman doch immer irgendwie gleich aufgebaut sind, und Browns catchy Schreibweise haben mich teils doch ein wenig gestört. Auf der anderen Seite hat das Thema beim Lesen in meinem Umfeld doch immer wieder einige sehr spannende Diskussionen ausgelöst, was ich dem Buch sehr hoch anrechne; es ist immer wieder schön, wenn ein Roman zu interessanten Diskussionen anregt.

    Das Nachfolgende enthält Spoiler des Endes!
    Losgelöst von der Rezension möchte ich noch einmal auf die Auflösung des Romans eingehen und meine eigenen Gedanken dazu besteuern. Brown hat es während des Romans so geschickt gesteuert, dass man als Leser davon ausging, dass die Seuche wirklich in 50% der Fälle tödlich ist, also etwas ist, das aufgehalten werden muss. Ich hätte daher den Knopf zum Beispiel nicht gedrückt. Am Ende kam jedoch heraus, dass Zobrist eine geschickt designte Seuche entwickelte, die mittels beliebiger Auswahl die Hälfte der Menschheit sterilisiert, indem sie den genetischen Code umschreibt. Zudem vererbt sich die Unfruchtbarkeit zu einem bestimmten Prozentsatz. Im Vergleich zur Alternative durch eine Seuche ähnlich der Pest, Ebola oder HIV ist das wirklich eine humanere Lösung.

    Zobrist nimmt damit den Menschen den freien Willen, selbst über ihren Nachwuchs zu bestimmen. Er hatte es im Geheimen tun müssen, da die WHO und Regierungen ihm nie ein offenes Ohr geschenkt hatten, sondern ihn als Bioterroristen abtaten. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sein Handeln, sobald es öffentlich wird, einen gigantischen Aufschrei der Empörung rund um die Erde hervorrufen wird. 

    Ehrlich gesagt war ich im ersten Moment auch empört, als ich mir vorstellte, was ich wohl machen würde, wäre dieses Szenario real und würde vielleicht sogar mich betreffen. Bei genauerem Nachdenken ist es jedoch vielleicht nicht die abwegigste Lösung des Problems. Schlauere Leute als ich haben vielleicht andere und bessere Lösungen, aber vergleichen wir es zum Beispiel mal mit dem Einkaufen.

    Ich kann nicht einfach so in einen Laden gehen und mir eine Mango nehmen (ich liebe Mangos!), ohne dafür zu bezahlen, weil ich gerade kein Geld habe. Ich muss die Mittel, Geld, besitzen, um das Recht auf den Besitz dieser Mango zu erwerben. Klar. So ähnlich, kann man sagen, verhält es sich auch mit dem Nachwuchs zeugen. Kann ich wirklich so viele Kinder in die Welt setzen, wie ich will, ohne die Mittel dafür zur Verfügung stellen zu können? Mittel heißt in diesem Fall nicht Geld, sondern die Fähigkeit der Erde, dieses Kind auch ernähren zu können, ihm ein Heim und eine Arbeit bereitstellen zu können.

    Da ich absolut keinen Kinderwunsch verspüre, würde Zobrists Seuche für mich keine Veränderung bedeuten. Für Leute, die durchaus Kinder haben wollen, wäre das ein mitunter nicht geringer Einschnitt in ihr Leben, und ich könnte deren Empörung hervorragend nachvollziehen. Aber was ist denn, wenn einfach nicht die Mittel zur Verfügung stehen, um dieses Kind auch erhalten zu können? Es kann nicht jeder alles haben, was er will, und Menschen, die nie geboren waren, werden sich über diesen Umstand auch nicht beschweren können …

    Welche Position man auch bezieht, das Buch regt auf jedenfalls zum Nachdenken an, und, wie bereits erwähnt, auch zu spannenden Diskussionen über das Thema! Ich bin gespannt, was die Zukunft diesbezüglich für uns bereit hält; und irgendwie hofft man ja doch auf eine bequemere Lösung als diese hier, die keine großen Veränderungen bedeutet (welch illusorische Wünsche …)

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    Perserkatzevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Anders als erwartet!
    Illusion …

    Dante Alighieris „Inferno“ gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der Weltliteratur. Ein Text, der vielen Lesern noch heute Rätseln aufgibt. Um dieses Mysterium weiß auch Robert Langdon, der Symbolforscher aus Harvard. Doch niemals hätte er geahnt, was in diesem siebenhundert Jahre alten Text schlummert. Gemeinsam mit der Ärztin   Sienna Broks machte sich Robert Langdon daran, das geheimnisvolle „Inferno“ zu entschlüsseln. Erst auf seiner Jagd durch halb Europa wird ihm klar: Dantes Werk ist keine Fiktion. Es ist eine Prophezeiung. Eine Prophezeiung, die uns alle betrifft. Die alles verändern kann. Die Leben bringt. Oder den Tod.

     

    Robert Langdon der Symbolforscher aus Harvard, wacht mit einer   Schusswunde am Kopf in einem Krankenhaus in Florenz  auf. Infolge dessen kann er sich an nichts, was Tage zuvor passiert ist erinnern und kann sich seine Lage in keiner Weise erklären. Als erneut jemand nach seinem Leben trachtet kann er mit Hilfe der Ärztin Sienna Brooks aus dem Krankenheus flüchten. Ab da beginnt ein Wettlauf gegen Zeit und Raum in der sich die Puzzlestücke nacheinander zusammenfügen. Der Inhalt ist wirklich sehr erstaunlich, überraschend, interessant aufgrund der wahren Geschichtlichen Tatsachen in mancher Hinsicht auch an Spannung fehlt es nicht, eben anders als die vorherigen Bücher dieser Reihe.

    Es war ein richtiges Vergnügen die Geschichte zu lesen begleiten mit vielen Aha Effekten und am Ende war ich gänzlich baff!! Ich kann es nur empfehlen.

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    elektrohexevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: typischer dan brown
    Inferno


    Robert Langdon muss wie in allen Teilen rätsel lösen um schlimmes zu verhindern. leider fand ich die menge der rätsel leider ein wenig enttäuschend...da fand man in den ersten beiden teilen deutlich mehr. 
    die meisten hatten thematisch mit dantes göttliche komödie zu tun und der reise durch die hölle.

    Das buch lies sich wieder gut weglesen und hat mir einige schöne lesestunden bescherrt. ich freue mich auf den 5ten teil.


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    TheCoonvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Dan Brown und Robert Langdon sind ein unschlagbares Team!
    Inferno

    In dieser Geschichte befasst sich der Symbologe Robert Langdon mit Dantes „Inferno“ und dessen gleichnamiger Bedrohung in der heutigen Zeit.

    Das Problem: Robert hat nach einer nervenaufreibenden Nacht sein Gedächtnis kurzzeitig verloren und weiß weder wo er ist, noch was er dort soll. Dazu kommt, dass er bedroht wird und bereits im Krankenhaus nur knapp einem Anschlag auf sein Leben entgeht. Die Ärztin Sienna hilft ihm und begibt sich mit ihm auf die Spurensuche der vergangenen Nacht und der Gefahr die auf ihn lauert.

    Dieser Roman ist mal wieder ein typischer Dan Brown. Wendungen, Überraschungen, wer sind die Guten, wer sind die Bösen, wem kann man überhaupt trauen? Und Robert Langdon ist gewohnt detektivisch und lehrreich, so wie man ihn eben kennt und liebt. Außerdem führt uns die Reise wieder quer durch die verschiedensten Länder und Kulturen und es gibt allerhand über Kunst und Kultur zu lernen.

    Kurz gesagt: Wer Dan Brown und Robert Langdon liebt wird auch dieses Buch lieben!

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    Brivuletvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Die heißesten Orte der Hölle
    Die heißesten Orte der Hölle

    "Die heißesten Orte der Hölle sind reserviert für jene, die in Zeiten moralischer Krisen nicht Partei ergreifen.“
    So lautet das Zitat am Anfang des Romans. Es könnte nicht treffender sein. Auch im vierten Band rund um Professor Robert Langdon nimmt uns Dan Brown mit auf eine mehr als rasante und dabei überaus unterhaltsame und informative Verfolgungsjagd durch Florenz und darüber hinaus. Dan Brown bringt uns nicht nur Dante Alighieris Inferno näher, sondern widmet sich einem leider immer noch hochaktuellen Thema.
    Fazit: Ungetrübter Lesespaß nicht nur für Fans von Professor Langdon.

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    Adorablebooksvor 10 Monaten
    Rezension zu Inferno

    Ich habe bereits "Sakrileg" von Dan Brown gelesen und mir hatte dieses buch wirklich gut gefallen, als ich es dann im Thalia für einen wirklich guten Preis i Hardcover gesehen habe, konnte ich nicht anders und habe es mir gekauft:)


    Es ist wieder eine Geschichte mit dem Symbolforscher und Harvard-Professor Robert Langdon, der in eine heikle Geschichte verwickelt wird und sich zusammen mit einer jungen Frau auf der Flucht befindet. Die Story ist spannend geschrieben und lässt einen total mitfiebern. Was mich aber ein wenig gestört hat, waren Stellen, die sich mir zu oft wiederholt haben und man diese zum teil weglassen könnte.


    Ansonsten waren die Orte anschaulich beschrieben und man hat sich gefühlt, als wäre man mit Robert und Sienna durch Florenz unterwegs.


    Da ich bei meiner Rezension zu Sakrileg schon etwas über Robert Langdon geschrieben habe, muss ich das jetzt nicht noch einmal extra tun.


    Was ich aber sagen kann ist, dass es hier richtig spannende Nebencharakter gab, bei denen man sich als Leser nie 100% sicher war, auf welcher Seite sie jetzt stehen und welche überhaupt die "Gute" oder die "Böse" war und nicht zu vergessen Professor Langdon zwischendrin. Und nicht zu vergessen, es ist nicht so wie es scheint, denn man wird immer wieder überrascht und ist sich bis zum ende hin nie 100% sicher.


    Ein sehr spannender Thriller von Dan Brown rund um Robert Langdon und eine Verfolgungsjagd quer durch Europa. Ach und an die, die den Film gesehen haben: Das Buchende ist noch einmal ganz anders und auf jeden Fall lesenswert.

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    Janina84s avatar
    Janina84vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein großartiges Buch rund um Robert Langdon.
    Die Geschichte rund um Robert Langdon geht weiter...

    Nachdem ich bereits die ersten drei Teile rund um die Abenteuer von Robert Langdon verschlungen habe, habe ich nun endlich auch Band vier gelesen.


    In Inferno geht es um Dante Alighieris "Inferno", eine der geheimnisvollsten Schriften der Literatur.
    Robert wird, wie immer, gebeten nach Italien zu kommen um bei der Entschlüsselung von Dantes Inferno zu helfen. 
    Der Hintgrund ist weniger schön, denn die Sicherheit der Menschheit steht auf dem Spiel.




    Alles beginnt damit, dass Robert in einem Krankenhaus aufwacht und nicht weiß wo er sich befindet, noch was mit ihm passiert ist.


    Im ersten Moment wird ihm erzählt, dass jemand auf ihn geschossen hat und er in Florenz ist. Leider kann er sich nicht daran erinnern, warum er in Florenz ist und warum jemand auf ihn schießen sollte. Nach einigem hin und her muss er mit der behandelnden Ärztin aus dem Krankenhaus fliehen, da wieder versucht wird ihn auszuschalten.


    So beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und gegen seine Amnesie. Nach und nach setzt sich das Rätsel zusammen und wird gelöst. 
    Es startet eine Hetzjagd nach Robert und Sienna, der vermeintlichen Ärztin. 
    Die beiden versuchen ihren Verfolgern immer einen Schritt voraus zu sein und das Rätsel rund um das Rollsiegel was in einem, mit Daumenscan, gesicherten Sicherheitsbehälter in seinem Jacket eingenäht war, zu lösen.


    So führt die spannende Jagd nach Antworten und den Verantwortlichen quer durch die Sehenswürdigkeiten von Florenz und führt weiter nach Venedig und Istanbul.
    Wieder einmal bekommt man viele Informationen zu den Bildern, Statuen und Künstlern. Hier betreibt Dan Brown wirklich kleinste Detailarbeit. 


    Wem kann Robert vertrauen, wem nicht. Wer steckt hinter dem ganzen und was soll damit bezweckt werden? Lange tappt man im dunkeln, bis Stück für Stück die Wahrheit ans Licht kommt.
    Und die hat es in sich, regt auf jeden Fall zum nachdenken an, denn es ist ja doch nicht ganz weit hergeholt.


    Dan Brown schafft es den Leser bereits mit den ersten Seiten zu fesseln. Der Schreibstil ist sehr fließend und leicht zu lesen, so dass man das Buch kaum aus den Händen legen möchte.
    Die kurzen Kapitel sorgen für schnelle Wechsel und halten die Spannung aufrecht. So macht Lesen Spaß. 


    Es ist nicht das beste Buch von Dan Brown, aber dennoch gebe ich 5* da mich das Buch wirklich unterhalten hat. Ganz im Gegensatz zur Verfilmung, die war schrecklich!

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr spannend, wenn auch etwas schwächer als die vorigen Bände.
    Sehr spannend

    Nachdem mir die ersten drei Bände dieser Reihe richtig, richtig gut gefallen haben, hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an "Inferno", den vierten Teil der Robert-Langdon-Reihe von Dan Brown.
    Zum größten Teil konnte der Autor meine Erwartungen erfüllen, denn auch dieses Buch ist wieder sehr spannend und der Leser erfährt eine Menge Interessantes über Orte und deren Geheimnisse.
    Robert Langdon ist mir im Laufe der drei vorangegangenen Bücher als Protagonist ans Herz gewachsen, denn er ist ein Symbolforscher, der seinen Beruf liebt und dadurch immer wieder ohne sein Zutun in die verrücktesten Abenteuer zu schlittern scheint. So führt ihn diese erneute Reise diesmal zusammen mit der Ärztin Sienna Brooks zunächst durch Italien. 
    Die Orte sind wieder sehr authentisch dargestellt und ich hatte wie schon so oft bei Dan Brown das Gefühl, dass der Autor auf jeden Fall schon mal vor Ort war, gut recherchiert hat und weiß, wovon er schreibt :).
    Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden hat mir allerdings definitiv etwas gefehlt. So ist mir vor allem noch aus "Das verlorene Symbol" gut in Erinnerung, dass ich bei den Symbolen etc. mitraten konnte, was viel Spaß gemacht hat. Bei "Inferno" war das nicht der Fall, was ich ein bisschen schade fand. Ferner ist das Buch zwar spannend, aber nicht so gut gefallen hat mir die Hetzjagd, zu der das Ganze ausartet, denn dadurch werden die Orte gewechselt und einen Großteil des Buches machen die (Weiter-)Reisen aus.
    Insgesamt ist es für mich also ein spannendes Buch, das ein bisschen schwächer ist als die vorherigen Bände. Dafür gibt es von mir vier Sterne.

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