Meteor

von Dan Brown 
3,6 Sterne bei1,704 Bewertungen
Meteor
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Positiv (959):
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Bei dem unsympathischen, machtgierigen, sexistischen, korrupten, über Leichen gehenden Senator, hatte ich immer Donald Trump vor Augen

Kritisch (213):
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Meiner Meinung nach der schwächste Roman von Dan Brown

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Inhaltsangabe zu "Meteor"

Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteorit von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des US-Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die die bahnbrechende Entdeckung unter Verschluss halten möchte - und die bereit ist, dafür zu töten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175048
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:09.09.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.09.2005 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    supersusis avatar
    supersusivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Bei dem unsympathischen, machtgierigen, sexistischen, korrupten, über Leichen gehenden Senator, hatte ich immer Donald Trump vor Augen
    spannend

    Eigentlich ist mir das Buch zu James Bond mäßig. Zuviel Politik, zuviel Hightech und es ist sehr unglaubwürdig was für Anschlägen Manche entkommen bzw. was ein Mensch alles überlebt...

    Aber auch wenn es nicht mein Genre ist (ich habe es wegen des Autors gelesen), ist es superspannend und liest sich in einem weg. Die Figuren gefallen mir und auch die Gegenspieler sind gut dargestellt (Bei dem unsympathischen, machtgierigen, sexistischen, über Leichen gehenden, korrupten Senator, der Präsident werden will, hatte ich immer Donald Trump vor Augen).

    Das Buch hat viele überraschende Wendungen, bei denen einem die Luft wegbleibt und man das Gelesene erstmal  verdauen muß, bevor man weiterlesen kann. Wie gesagt, es ist spannend und super geschrieben.

    Vom Inhalt selbst will ich nicht viel verraten : Rachel, die Tochter des erwähnten Senators wird an den Nordpol geschickt, ohne zu wissen warum. Die Nasa hat dort einen ........ mehr will ich nicht verraten, da ich sonst zuviel vorweg nehme. Auf dem Klappentext steht mehr dazu . Aber ich glaube, das Buch ohne den Klappentext zu lesen macht es noch spannender.Und wie erwähnt, es geht um Politk, Technik, Nasa, Intrigen und viel viel Aktion, weil die Wahrheit natürlich vertuscht werden muß, was bedeutet, man muß Zeugen und Mitwisser eliminieren...

    Eine Leseempfehlung auch für Genrefremde Leute.

     

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    Fuexchens avatar
    Fuexchenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Toller, wissenschaftlicher Thriller, der sehr zu empfehlen ist!
    sehr zu empfehlen

    Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteorit von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die den spektakulären Fund für ihre eigenen Zwecke nutzen will – und die bereit ist, dafür zu töten… (Beschreibung übernommen)

    Bisher kannte ich von dem Autor Dan Brown nur seine Bücher um Robert Langdon, die zu meinen Lieblingsreihen gehört. Daher war ich sehr gespannt, wie mir diese Geschichte gefallen wird. Ich muss sagen, er hat ein spannendes Buch geschrieben, das zwar sehr wissenschaftlich angehaucht ist, aber mich dennoch von Anfang an in seinen Bann ziehen konnte.

    Der Schreibstil ist gewohnt gut und flüssig zu lesen.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass es mir nicht schwer fiel, mitzufiebern.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Thriller mich mit seiner komplexen Story überzeugen konnte. Ich vergebe fünf Sterne.

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    c_awards_ya_sins avatar
    c_awards_ya_sinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Anfänge des Dan Brown - nicht zu verachten.
    Action in der Arktis

    Ein wenig erinnert mich die Rahmenhandlung an Fräulein Smillas Gespühr für Schnee. Ein Geheimnis verborgen in der Arktis und jede Menge Ärger.
    Nun die Handlungen an sich sind völlig unterschiedlich.
    Als der Meteorit in der Arktis entdeckt wird, wittert die NASA ihre Chance. Angeschlagen wie sie ist, könnte das die Rettung sein. Denn tief unter dem Eis vermutet sie nicht nur den Meteoriten sondern auch eine außerirdische Lebensform. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des US-Präsidenten zum Fundort. Doch nicht alle wollen den Fund bekannt machen und diese Leute sind bereit dafür zu töten.

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    Traubenbaers avatar
    Traubenbaervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Meiner Meinung nach der schwächste Roman von Dan Brown
    Rezension für "Meteor"

    "Meteor" von Dan Brown (erschienen bei Bastei Lübbe) ist ein Thriller.

    Die NASA findet in der Arktis einen Meteoriten, der Spuren außerirdischen Lebens in sich tragen soll. Diese Entdeckung stellt nicht nur die Welt auf den Kopf, sondern auch den us- amerikanischen Wahlkampf: Vor der Entdeckung war so gut wie klar, dass Senator Sexton zum Präsident gewählt wird, da er die hohen Ausgaben zum Erhalt der NASA kritisierte. Das Vorkommen von Außerirdischen würde den Erhalt dieser Organisation jedoch rechtfertigen und Sextons Wahlkampf dem wichtigsten Argument berauben. Um nicht in Verruf zu kommen diese Beweise gefälscht zu haben, schickt Sextons härtester Wahlkampfgegner mehrere Expeten aus den Verschiedensten Bereichen in die Arktis. Darunter auch Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdiensts und Tochter des Senators. In dem  politischen Wahlkampf mit seinen Intriegen und Falltüren geht es dabei fast genauso skrupellos zu, wie in der Arktis.

    Der Roman beginnt sehr gewaltvoll und bleibt es auch über die ganze Länge. Zwar gibt es sehr viele spannende Passagen, die den Leser durch mehrere Schauplätze führen, trotzdem hat mich dieser Roman nicht wirklich berührt. Ich weiß nicht, ob dies an dem eher abgehobenen Thema lag oder daran, dass für mich Dan Browns Messlatte nach "Illuminati" sehr hoch lag, aber dieser Roman hat mich etwas enttäuscht.

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    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tief im Eis befinden sich die Informationen die überlebenswichtig sein können. Doch vorsicht, auch hier gibt es immer Konkurrenz
    Was befindet sich hier tief im Eis?

    Inhalt:

    Bei dem Buch handelt es sich um den Wahlkampf und ihrer Strategien und Intrigen, die manchmal leider auch tödlich sein können.

    Sedgewick Sexton will unbedingt Präsident der Vereinigten Staaten werden und lässt natürlich nichts unversucht. Er hat auch eine Tochter, Rachel Sexton, die für das Weiße Haus arbeitet, sie war dort als Nachrichtenanalystin beschäftigt und Geheimhaltung ist ihr oberstes Gebot. Ihr direkter Vorgesetzter war William Pickering. Ihr Vater und sie sind nicht sehr gut aufeinander zu sprechen und haben fast überhaupt keinen Kontakt zueinander.

    Der Präsident Zach Herney , lässt Rachel zu sich kommen um etwas mit ihr zu besprechen. Sie wird mit einem Helikopter abgeholt und wider Erwarten nach Wallops Island geflogen, dies ist einer der ältesten Raketenstartplätze der NASA. Rachel war doch sehr erstaunt, das der Präsident hier ein Büro hat. Das Büro war in einem Flugzeug untergebracht, das aussah wie die Air Force One. Es war das Baugleiche Flugzeug und war hier für den Präsidenten und seine Gäste. Bei dieser Besprechung geht es darum, das Rachel irgendwohin gebracht werden soll um einen Fund der NASA zu bestätigen. Sie darf natürlich vorher nicht erfahren, wo sie hingebracht wird. Wie das halt so ist, kann sie auch nicht nein sagen, denn schließlich ist der Präsident ihr Chef. Da muß Rachel ihr Handy abgeben und wird zu einer geschlossenen Hangartür gebracht. Hinter dieser Tür befand sich das Flugobjekt, das sie nun zu dem Ort hinfliegen würde, wo die NASA mit ihrem Fund war und wartete um an die Öffentlichkeit zu treten. Sie wurde mit einer F14 zu ihrem Zielort geflogen. Im Flugzeug erfuhr sie erst einmal , das sie knappe 5 tausend Kilometer Richtung Norden fliegen würden.


    Sie wurde auf das Milnef-Eisschelf geflogen wo sie auf sehr viele interessante und wichtige Leute trifft. Es sind dort sehr viele Leute anwesend, die sich mit Meteoriten auskennen und auch Meteoriten analysieren. Genau diesen Fund soll Rachel bestätigen. Hier beginnt ihr haarsträubendes Abenteuer, ein Ereignis jagt das nächste. 

    Mehr möchte ich dazu eigentlich auch nicht verraten, weil sonst die Spannung vom ganzen Buch weg ist. Ihr könnt noch eine klitzekleine Leseprobe haben, aber mehr nicht.



    Zu den einzelnen Personen:

    Senator Sedgewick Sexton.....

    Ist der Vater von Rachel und ist ein sehr skrupelloser Mann. Er würde alles tun um Präsident zu werden. Er hat einiges gefunden, womit er den Präsidenten und die NASA meint unter Druck setzten zu können. Würde er auch seine Tochter verraten?????


    Gabrielle Ashe.....

    War Sexton´s Sekretärin und persönliche Beraterin. Sie hatte ihm die Informationen über die NASA zugespielt und ihm damit den Wahlkampfsieg zugesprochen. Auch sie wird hier noch einige Dinge erleben, die sie im Leben härter werden lassen. Sie muß leider auch die Korruption in ihrem Chef sehen und zugeben. Sie war doch so beeindruckt von ihm, hatte er sie wirklich so sehr getäuscht????


    Zach Herney.....

    War der aktuelle Präsident der Vereinigten Staaten und bereitet sich auch auf den Wahlkampf vor. Nur der Präsident lehnte es ab, mit unlauteren Mitteln zu kämpfen. Er war für Ehrlichkeit dem Volk gegenüber, weil das Volk ja auch Vertrauen zu seinem Präsidenten haben soll. Kommt er damit an das Ziel seiner Träume?????


    Rachel Sexton.....

    Angestellte für das Weiße Haus, ihr direkter Chef ist William Pickering, dem Rachel sehr vertraut. Als Nachrichtenanalystin ist sie mit der Geheimhaltung sehr vertraut und nimmt dies auch sehr ernst. Das wird ihr bestimmt noch irgendwann das Leben retten; vielleicht. Kann sie Pickering vertrauen????


    William Pickering...

    Ein sehr undurchsichtiger Zeitgenosse. Schwer gekränkt durch den Tod seiner Tochter, wofür er die NASA verantwortlich macht und deshalb auch auf diese nicht sehr gut zu sprechen ist.


    Michael Tolland....

    Er ist Meeresbiologe und hat irgendwie sofort einen Hang zu Rachel. Er fühlt sich ihr hingezogen und er meint auch das sie das erwidert. Mit ihr zusammen kommt er auf ein Geheimnis, was lebensgefährlich werden kann.



    Fazit:

    Dan Brown hat einen unverwechselbaren Schreibstil, den er auch in diesem Buch wieder anwendet. Das Buch beginnt mit einem grausamen Mord und geht sehr undurchsichtig weiter. Immer wenn man meint den oder die Täter zu kennen, kommt es total anders. Das Buch wechselt von einem Extrem ins nächste und bleibt so spannend bis zum Schluss. Dieser Schreibstil macht es wahrscheinlich aus, das man ein Buch nach dem anderen von ihm lesen will, und das man auch nicht aufhören kann, bis man den Schluss erreicht hat und alle Geheimnisse kennt.

    Ich finde dieses Buch sehr gut geschrieben und sehr weit hergeholt scheint dieses Wahlkampfverfahren auch gar nicht zu sein. Man bekommt es ja selber häufiger mit, wie es bei den Politikern so zugeht und das hat Dan Brown hier sehr gut einfließen lassen. Hier sieht man auch ein klein bisschen die Macht und Korruption in der Politik.

    Das Buch ist mit einer unverwechselbaren Spannung geschrieben und man hat deswegen große Mühe, das Buch auch nur für einen Moment zur Seite zu legen. Ich kann dieses Buch hier an dieser Stelle wirklich nur empfehlen, wenn einer Spannung bis zum Ende liebt. Was so manchen vielleicht ein bisschen stören kann, sind die vielen Fachausdrücke die hier vorkommen, also ich wusste stellenweise nicht von was die Rede war, aber das finde ich in diesem Buch nicht störend.

    Einen Sternabzug gibt es hier trotzdem an dieser Stelle, weil man diese Fachausdrücke auch einfliesend erklären könnte. Als Nichtbiologe und Nichtfachmann für Meteoriten weiß man oft nicht, von was die Personen reden. Ansonsten ein sehr gutes Buch.


    Eure Bluesky_13

    Rosi

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    Moark41vor einem Jahr
    Solider Thriller mit naturwissenschaftlichem Hintergrund

    Etwas verspätet habe ich mir nun auch Meteor von Dan Brown zu Gemüte geführt. Browns Stil ist unverkennbar, denn nach einer kurzen Eingewöhnungszeit baut sich eine Spannung auf, die sich bis zum Ende nicht nur hält, sondern scheinbar problemlos noch gesteigert wird. Plötzlich sich überschlagende Ereignisse auf politischer, wissenschaftlicher und persönlicher Ebene beherrschen hier das Bild.
    Am Schluss steht ein nicht ganz vorhersehbares Ende, auch wenn hier das Rad insgesamt sicher nicht neu erfunden wird. Im Vergleich zu ähnlichen Ansätzen wie beispielsweise Schätzings "Der Schwarm" fällt Meteor aber doch noch etwas ab, weshalb es hier insgesamt nur zu 4 Sternen reicht. 

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    Lisa_Linstedtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Typischer Dan Brown
    Ein wissenschaftlicher Thriller

    Schreibstil typisch Dan Brown anspruchsvoll und keine leichte Kost.
    Sehr wissenschaftlich bezogen und wird leicht erklärt.
    Spannend und Actionreich ist sein Werk Metor aufjedenfall.
    Wer anspruchvolle Thriller mag sollte die Werke von Dan Brown sich mal vornehmen.
    Es sind zwar dicke schinken aber man bereut es nicht und man super auf seine kosten.

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    itwt69s avatar
    itwt69vor 2 Jahren
    Is anybody out there?

    Auch ohne die kunsthistorischen Leckerbissen eines Robert Langdon kann dieser Roman überzeugen. Spannend, abwechslungsreich, überraschend und mit einigen nicht erwarteten Wendungen - leider hat sich die Hoffnung auf etwas Sensationelles nicht erfüllt. Dafür wartet der Thriller mit vielen politischen Intrigen um den US-Präsidenten und die NASA auf.

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    Lesefexinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Stromlinienförmiger Thriller mit Schwächen
    Stromlinienförmiger Thriller mit Schwächen

    Ich habe, wie wohl viele Leser, Dan Brown zunächst über die Verfilmung seines bislang größten Erfolges „Sakrileg“ kennengelernt und mich dann an seine Romane gemacht, weil ich mir gedacht habe, dass, wie so oft, die Bücher den Verfilmungen überlegen sein müssen. Meteor, bislang unverfilmt, ein Buch, das offenbar zwischen „Illuminati“ und „Sakrileg“ entstanden ist, hat mich zunächst sehr gefesselt. Die Geschichte ist eine Mischung aus Wissenschafts- und Verschwörungsthriller, in der es um die Entdeckung eines Meteoriten im ewigen Eis geht, der Spuren von außerirdischem Leben enthält. Auch wenn ich natürlich keine Expertin bin, wirkt vieles an der Geschichte gut recherchiert. Ohne hier etwas verraten zu wollen, wirkt die Auflösung der Story dann jedoch derartig konstruiert, dass man manchmal fast schmunzeln mag. Wenig gelungen sind auch die oft klischeehaft wirkenden Figuren, bei denen sich Brown einfachster Schwarzweißmalerei bedient und die einfach oft nicht glaubwürdig wirken. Das Buch schielt von Anfang an auf seine mögliche Verfilmung, spannende Szenen mit vielen Cliffhangern werden immer filmgerecht inszeniert, das opulente Finale wirkt hier deswegen auf fast lächerliche Weise zu ausgedehnt, und natürlich darf auch die Liebesgeschichte der beiden Hauptfiguren am Ende nicht fehlen. Das alles mutet schließlich dann doch etwas zu ausgedacht und glatt an und kommt auch an die atmosphärisch viel dichteren Robert-Langdon-Romane nicht heran.

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    Emotionens avatar
    Emotionenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dan Brown weiß auch außerhalb des Vatikans seine Leser zu fesseln und kreiert eine Verschwörung nach allen Regeln der Kunst. Top Buch!
    Die NASA entdeckt außerirdisches Leben ... oder doch nicht?

    Dan Brown konnte mich bereits mit "Diabolus" fesseln. Es folgten die vier Bücher um den Harvard Professor Robert Landgon und auch sie konnten mich begeistern. Dan Brown weiß, wie er im Vatikan eine glaubwürdige Verschwörung inszeniert, aber er schafft es auch außerhalb der katholischen Kirche. Wer sich eher für einen Wissenschaftshriller als für einen Religionsthriller interessiert, der sollte sich auf jeden Fall "Meteor" anschauen!
    Handlung
    Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteorit von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des US-Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die die bahnbrechende Entdeckung unter Verschluss halten möchte - und die bereit ist, dafür zu töten ...

    Die Handlung liefert Stoff und Spannung für einen echten Pageturner. Obwohl das Buch mehr als 600 Seiten hat, war ich innerhalb weniger Tage durch damit und konnte es fast gar nicht mehr aus der Hand legen. Man muss aber auf jeden Fall anmerken, dass für manchen Leser der Zufall eine zu große Rolle spielen könnte. Dan Brown reizt das Glück seiner Helden wirklich bis zum Limit aus, In letzter Sekunde retten sie sich aus halsbrecherischen Situationen, stoßen ohne großen Aufwand auf verdächtige Dokumente und entkommen wieder und wieder ihren Häschern. Mit hat die Dramatik jedoch sehr gut gefallen und wenn das Buch richtig spannend ist, dann sehe ich gerne über einige "Zufälle" und göttliche Fügungen hinweg.

    Charaktere
    Rachel Sexton war mir im Großen und Ganzen sehr sympathisch, auch wenn sie auf mich etwas unnahbar gewirkt hat. Der Verlust ihrer Mutter hat sie gezeichnet, der politischen Karriere ihres Vaters sieht sie mit Widerwillen entgegen. Sedgewick Sexton kann man sich nun, da Donald Trump als Präsidentschaftskandidat antritt, sehr gut vorstellen. Er ist genauso impulsiv, unkontrolliert und treibt seinen eigenen Wahlkampf mit den Fehlern von anderen an. Senator Sexton nimmt in diesem Buch die NASA sehr stark unter Beschuss und verspricht sich dadurch Wählerstimmen. Je mehr ich gelesen haben umso größer war die Ähnlichkeit. Präsident Herney und Obama schätze ich jedoch als ganz unterschiedliche Personen ein :D
    Michael Tolland ist der männliche Held des Buches und ich muss zugeben, ich habe es gehasst, wenn er mit "Tolland" genannt wurde. Mike klingt doch viel besser und lockerer. Zusammen mit Rachel bildet er ein Traumteam, auch wenn ich mich immer wieder gefragt habe, wann einer der beiden ums Leben kommen wird, so oft wie sie in die Schusslinie geraten. Den NASA Chef habe ich als sehr kalt und berechnend empfunden und mir war lange nicht klar, welche Rolle er spielt.

    Schreibstil
    Dan Brown weiß, wie man den Leser an mehrere hundert Seiten bindet - und damit an sich selbst. Rasant und spannend rattert Brown nicht nur wissenschaftliche Fakten herunter, sondern lässt Spezialeinheiten aufmarschieren und versenkt einen militärischen Hubschrauber - und das alles mit der gleichen Leichtigkeit. Anstatt lange zu fackeln, spart er sich endlose Erklärungen der Wissenschaftler und lässt lieber Rachel persönlich nachfragen. Das schafft zwischen dem Leser und Miss Sexton natürlich eine enge Bindung. Ich hatte an den vorherigen Büchern von Dan Brown nie etwas auszusetzen und ich habe es auch jetzt nicht. Daumen hoch!

    Fazit
    Ich war anfangs etwas skeptisch ob Dan Brown auch ohne den Vatikan bestehen würde können, aber anscheinend war es zulange her, dass ich Diabolus gelesen habe, denn meine Sorge war unbegründet. Mein einziges Problem ist nun, dass für das nächste Brown Buch noch kein Erscheinungstermin feststeht. Ich hoffe, wir müssen nicht mehr all zulange darauf warten, das letzte Buch ist vor drei Jahren erschienen. Aber bei Dan Brown weiß man, das Warten lohnt sich auf jeden Fall!

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