Dan Fante Chump Change

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Inhaltsangabe zu „Chump Change“ von Dan Fante

Chump Change führt durch drei verrückte Wochen in dem turbulenten und alkoholisierten Leben von Dan Fantes Alter Ego "Bruno Dante".§Ein autobiographischer Roman und gleichzeitig eine Hommage an den Vater des Autors: John Fante - einem begnadeten Schriftsteller, der auf einer Intensivstation einer Klinik in Los Angeles liegt und mit dem Tode ringt - das große inspirierende Vorbild für Charles Bukowski.

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  • Rezension zu "Chump Change" von Dan Fante

    Chump Change
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    04. January 2012 um 12:50

    Papa Fante konnte es besser. Dan Fante ist irgendwie ein Epigone, der keinen eigenen Stil entwickeln konnte. Immer wieder saufen, und dann das wenig subtile Rumgeheule, das sein Alter ja so unterschätzt war...

  • Rezension zu "Chump Change" von Dan Fante

    Chump Change
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. March 2011 um 18:07

    Fantes Alter Ego Bruno Dante fällt wahllos durchs Leben. Zusammen mit dem Bullterrier seines Vaters zieht er durch L.A. Neben dem Bulli noch eine minderjährige Prostituierte, die mit ihm geht und der Gewissheit, dass sein Vater die letzten Atemzüge auf der Intensivstation tut. Meinung „John Fante war mein Gott.“. Als ich diesen Satz irgendwann in irgendeinem Buch von Charles Bukowski las, ging ich noch am gleichen Tag in eine Buchhandlung und bestellte mir ein Buch von diesem John Fante. Ich bekam als erstes Buch „Ich, Aturo Bandini“ und las es in einem Zug runter. Das war einer, der schreiben konnte. Einer der wusste was da draußen los war. Ich hatte mich mal wieder auf Buk verlassen können. Am nächsten Tag ging ich wieder in den Laden und bestellte ein weiteres Buch von John Fante. Als ich es bekam, war der Tag gerettet. Am nächsten Tag bestellte ich alle, die es gab und las sie hintereinander weg. Ich hatte einen Autor gefunden, der gleichziehen konnte mit Charles Bukowski, auch wenn beide miteinander nicht zu vergleichen sind. Als ich in Brighton/England war, fand ich eine Zeitung namens „Beat“, die die alten Helden der Beat Generation abfeierte, jede Menge Sekundärliteratur davon vorstellte und auch Artikel über John Fante und Charles Bukowski enthielt. Mit Wehmut las ich, was es alles noch für Bücher gibt, die es nie ins Deutsche geschafft hatten. Mein Englisch reicht leider nur für Artikel, Interviews etc., aber nicht um ganze Bücher im Zusammenhang zu verstehen. Ich abonnierte die Zeitung und war fortan ziemlich auf dem Laufenden. Und dann las ich mal wieder den Namen Fante, Dan Fante. Ich saugte die Besprechungen seiner Bücher in mich hinein, las ein Interview mit ihm und wusste, dass da wieder einer war, der Schreiben konnte, der was zu sagen hatte. Ich lief in die Buchhandlung, aber es gab keine Übersetzung für seine Bücher. Frustriert ging ich nach Hause. Ich überlegte sogar, extra für seine Bücher einen Verlag zu gründen, aber da dies alles mit Kosten verbunden ist, die ich sowieso nicht aufbringen könnte, ließ es ich es bleiben. 2002 interviewte ich Dan Fante dann für mein FanZine „My Choice“ und bekam gesagt, dass seine Bücher demnächst auch für Deutschland übersetzt werden. Ich war begeistert und schrieb auch gleich den britischen Verlag Canongate an, um herauszubekommen, wann ich mit den Büchern rechnen konnte. Und jetzt liegt das erste vor. Fett aufgemacht im roten Hardcover, 206 Seiten kurz, liegt es vor mir. Weil ich wenig Zeit hatte, habe ich zwei Tage für das Buch gebraucht. Bin eingetaucht in die Welt von Bruno Dante, Dan´s alter Ego, die bestimmt wird von Wein und Whiskey und dem nahen Tod seines Vaters Jonathan Dante. Als dieser stirbt, verschlägt es Bruno zusammen mit dem Bullterrier seines Vaters, Rocco (bei dessen Rolle in diesem Buch mir als Halter zweier Bullterrier auch ab und an mal die Tränen in die Augen schossen), in einen Rausch durch L.A. Dan Fante schreibt ehrlich, beschreibt seine Aussetzer genau und legt schonungslos seine Gefühle offen. Nichts wird verheimlicht oder außer Acht gelassen. Damit liegt er auf einer Wellenlänge mit Charles Bukowski. Doch die Gleichung Fante – Bukowski wäre zu einfach. Denn in diesem Buch geht es um mehr. Es geht um das Sterben von John Fante und wie es sein Sohn gesehen und verkraftet hat. Dieses Buch ist auch eine Hommage an einen der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, eben an John Fante und wie es sein Sohn beschreibt, so leidenschaftlich wie auch verzweifelt lässt den Leser und die Leserin mitfühlen. Hier schreibt keiner eine fiktive Story, hier schreibt und beschreibt einer sein Leben hart und rücksichtslos, aber immer mit dem gewissen Funken Gefühl, der einen das gesamte Buch über nicht loslässt. Dieses Buch ist groß und lässt hoffen, dass auch die anderen Bücher von Dan Fante übersetzt werden, was der Verlag auch hat durchblicken lassen. Weiterhin sollte man hoffen, dass auch die Nachfrage nach den Büchern von John Fante wieder steigt und es endlich sowohl eine würdige Neuauflage dieser Bücher gibt, als auch die Übersetzung der Biographie von John Fante. Zum Schluß bleibt mir nur zu sagen, dass dieses Buch eine Pflichtlektüre ist und dies nicht nur für Buk oder John Fante Anhänger, sondern für alle, die authentische Literatur mögen.

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