Dan Gemeinhart

 4.5 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Die wirkliche Wahrheit, Ein weiter Weg und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dan Gemeinhart

Dan GemeinhartDie wirkliche Wahrheit
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Die wirkliche Wahrheit
Die wirkliche Wahrheit
 (23)
Erschienen am 02.10.2015
Dan GemeinhartEin weiter Weg
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Ein weiter Weg
Ein weiter Weg
 (14)
Erschienen am 29.09.2017
Dan GemeinhartDie wirkliche Wahrheit
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Die wirkliche Wahrheit
Die wirkliche Wahrheit
 (5)
Erschienen am 02.10.2015
Dan GemeinhartDie wirkliche Wahrheit
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Die wirkliche Wahrheit
Die wirkliche Wahrheit
 (0)
Erschienen am 02.10.2015
Dan GemeinhartThe Honest Truth
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The Honest Truth
The Honest Truth
 (2)
Erschienen am 05.03.2015

Neue Rezensionen zu Dan Gemeinhart

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Kleine8310s avatar

Rezension zu "Ein weiter Weg" von Dan Gemeinhart

Ein weiter Weg
Kleine8310vor 17 Tagen

Lesegrund:

Bei diesem Buch hat mich als erstes das schöne Cover gelockt und da ich Pferde liebe war ich direkt neugierig, welche Geschichte ich wohl zwischen den Buchdeckeln finden würde.

Handlung:

Diese Geschichte beginnt im Oktober 1890 in Washington State. Der Protagonist Joseph ist zwölf Jahre alt und er hat seine gesamte Familie und sein Zuhause verloren. Als dann auch noch Joseph’s geliebte Stute Sarah verkauft wird, setzt er alles daran, um sie zurückzuholen. Auf seinem Weg bekommt es der starke Junge nicht nur mit Naturgewalten und wilden Tieren zu tun, sondern auch mit einer Gruppe von Männern, für die ein Menschenleben nichts zählt. Aber egal wer oder was Joseph Steine in den Weg legt, nichts bricht seine Hoffnung Sarah wiederzufinden …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Dan Gemeinhart hat mir richtig gut gefallen. Der Autor schreibt bildhaft und schafft es eine stete, nicht immer offensichtliche Spannung zu schaffen, die ich sehr mochte.

Charaktere:

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich mochte es besonders, wie der Autor den Protagonisten beschrieben hat. Der junge Joseph hat soviele Facetten und ist ein interessanter Charakter, der eine tolle Stärke und Entwicklung mitbringt. Besonders seine Denkweise liess ihn häufig älter wirken, aber ich fand es, bei seinem Schicksal passend.

Spannung:

Den Spannungsbogen hat Dan Gemeinhart gut gehalten. Ich fand die Geschichte immer interessant und ich habe die ganze Zeit mit Joseph mitgefiebert. Insgesamt hätte ich mir noch den einen oder anderen zusätzlichen Spannungsanstieg gewünscht, vorallem weil die Kompaktheit, der eher kurzen Geschichte, schon allein, zu einer guten Dichte führt.

Emotionen:

Die Emotionen waren für mich, wie erwartet, das große Plus dieser Geschichte. Ich habe mit dem Protagonisten mitgefühlt, mitgefiebert und mit ihm gelitten. Aber auch sein Mut und seine Hoffnungen waren für mich ganz deutlich zu merken und wirkten stets authentisch auf mich. In Sachen Gefühle haben mich die Inhalte wirklich komplett überzeugt! Echt toll.

“Ein weiter Weg” ist eine berührende und nachdenklich stimmende Geschichte mit einem starken Protagonisten, die mir emotionale Lesestunden beschert hat!

Meine Bewertung: 4,5 von 5

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sjules avatar

Rezension zu "Ein weiter Weg" von Dan Gemeinhart

Eine Reise mit wenig Hoffnung
sjulevor 7 Monaten

Ein wenig habe ich eine Pferdegeschichte erwartet, doch es kam anders. 


Wir begleiten Joseph auf dem Weg zu seiner Sarah. Sarah ist sein Pferd, welches unsachmäßig verkauft wurde, aber auch das einzige, was ihm von seiner Familie geblieben ist. Ohne sie fühlt er sich nicht ganz. 
Und so macht der 12 Jährige sich auf den Weg und verfolgt die Spur seines Pferdes. Doch dies macht er nicht ganz alleine, sondern er gabelt den Chinese- Jungen A- Kieh auf. Zwar verstehen die beiden ihre jeweilige Sprache nicht, aber irgendwie entwickeln sie mit der Zeit eine Verständigung und werden durch ihre Abenteuer zusammen geschweißt. 

Die Geschichte ist wirklich mitreißend, denn auch wenn der Weg noch so aussichtslos und das Finden von Sarah so hoffnungslos wirkt, gibt Joseph einfach nicht auf. Dazu entwickelt er noch so viel Mut für einen 12 Jährigen. Hinzu kommen die nachdenklicheren Momente über Freundschaft, Familie und Liebe. 

Hinzu kommt die Atmosphäre, die Dan Gemeinhart geschaffen hat. Die raue Wildnis, die Gefahren und der wilde Westen unterstützen die gefährlichen Situationen und machen sie noch spannender. Joseph verliert nie den Mut und behält sein Ziel immer im Auge, lässt aber Hilfesuchende nicht links liegen. Er ist klug und hilfsbereit und opfert sogar seine wenige Zeit zur Rettung Sarahs, um anderen zu helfen. So kann ich nur meinen Hut vor Joseph und Dan Gemeinhart für diese spannende Reise ziehen.

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Losnls avatar

Rezension zu "Ein weiter Weg" von Dan Gemeinhart

Ein tiefgründiges und berührendes Highlight
Losnlvor 8 Monaten

Auf den ersten Blick erscheint “ Ein weiter Weg“ von Dan Gemeinhart ein sehr unscheinbares Buch. Doch diese abenteuerliche Reise, berührte mich im tiefsten Inneren und wird mir lange im Gedächtnis bleiben.

Oktober 1890, Washington State: Der zwölfjährige Joseph hat nahezu alles verloren – seine Eltern, seine kleine Schwester und sein Zuhause. Doch als dann auch noch sein geliebtes Pferd verkauft wird, gibt er nicht auf, sondern beschließt, Sarah zurückzuholen. Koste es, was es wolle! Selbst wenn er dafür Naturgewalten trotzen muss, von wilden Tieren bedroht wird und schließlich sogar mit Männern zu tun hat, für die ein Menschenleben keinen Dollar wert ist. Aber wenn Joseph eines nicht verloren hat, dann ist es die Hoffnung, Sarah wiederzufinden. Und den Mut, dafür zu kämpfen. 

Dies war mein erstes Buch aus dem Königskinder Verlag, welches ich mir im Rahmen einer Challenge willkürlich ausgesucht habe. Das Cover sprach mich nicht sonderlich an, da ich kein großer Fan von Pferdebüchern bin. Doch der Inhalt zog mich ab der ersten Seite magisch in den Bann, sodass ich dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen habe.

„Ein Mann ist immer nur so gut, wie er seine Feinde behandelt, hatte mein Vater gesagt.“ (Pos. 60)

Der Einstieg ist mir Dank des flüssigen und bildlichen Schreibstils von Dan Gemeinhart, sehr gut gelungen. Die Handlung beginnt folglich sehr spannend und führt uns in das Jahr 1890 nach Washington State, indem der 12- jährige Joseph seinen Vormund bedroht, da dieser, ohne Josephs Wissen, seine Stute Sarah verkauft hat. Der Waisenjunge macht sich auf einen beschwerlichen Weg, um seine geliebte Stute zurückzuholen. Sie ist ihm das Liebste auf der Welt, nachdem seine Eltern und auch seine Schwester den Tod gefunden hatten. Auf seiner Reise begegnet er dem kleinen Chinesen A-Kih. Er spricht kein Englisch, somit erfolgt die Kommunikation der beiden Jungen, über die Mimik und Gestik, sowie dem Augenkontakt. Obwohl Joseph keine Ahnung hat, wohin ihn sein Weg führt, folgt ihm A-Kih und es entsteht eine wundervolle Freundschaft.

„>>Ein Fluss erzählt jedem Menschen eine andere Geschichte. Auch für dich hält er eine ganz eigene bereit, Joseph, du musst nur hinhören.<<“ (Pos. 95)

Die Ausgestaltung der Charaktere ist dem Autor sehr gut gelungen. Diese sind authentisch gezeichnet und verfügen über individuelle Eigenschaften, durch die sich der Leser ein umfangreiches Bild machen kann.

Besonders Joseph ist mir durch sein respektvolles, mutiges und kluges Verhalten, sehr ans Herz gewachsen. Es wirkt durch seine Verhaltensweisen oftmals wesentlich älter, was wohl an dem Aufwachsen ohne Eltern liegen mag. Seine herzliche und berührende Art, auf Menschen einzuwirken, trieb mir in manchen Situationen die Tränen in die Augen. Joseph hat mit seiner Suche und seiner Sehnsucht, nach seiner geliebten Sarah, mein tiefstes Inneres berührt und wird wohl noch ewig in meinem Herzen verweilen. Aber auch A-Kih habe ich sehr gemocht. Obwohl er sich nur mit Lauten, Gesten und einer unverständlichen Sprache äußern kann, wird ihm eine wundervolle Rolle zugeschrieben. Bei manchen Ereignissen, stockte mir der Atem, andere wiederum, zauberten mir ein Schmunzeln ins Gesicht.

Es entstand ein wundervolles Gleichgewicht zwischen emotionalen Momenten, sowie Gefahrensituationen und überraschenden Wendungen, welche dem Leser ein Wechselbad der Gefühle bescheren.

Dan Gemeinhart hat in diesem Buch eine atemberaubende Atmosphäre erschaffen, der man sich kaum mehr entziehen kann. Raue Wildnis, Abenteuer, Banditen und Indianer, versprühen ein außergewöhnliches „Western Feeling“. Aber auch Themen wie Vertrauen, Freundschaft und Liebe, sorgen für ein unvergessliches Leseerlebnis.

„>>Kein Problem zwischen den Menschen kann so groß sein, dass es nicht zu lösen wäre, wenn man sich zusammensetzt und darüber redet.<<“ (Pos. 633)

Das Buch hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die raue Atmosphäre und die dazu gegensätzlichen emotionalen Momente, erzeugten in mir eine wohlige Wärme, welche mich zunehmend vereinnahmte und mich letzten Endes, tief beeindruckten konnte. Dieses wundervolle Buch stellt für mich definitiv ein überraschendes Highlight dar, welches ich nur weiterempfehlen kann.

Fazit

Der Autor Dan Gemeinhart hat mit „Ein weiter Weg“, ein wundervolles Buch erschaffen, welches durch seine einmalige Atmosphäre und liebevoll gezeichneten Protagonisten, mitten ins Herz trifft. Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Liebe erzeugen ein wahres Gefühlschaos. Es stellt für mich ein Lesehighlight dar, welches möglichst viele Leser erreichen sollte. Es lohnt sich!!

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