Dan Gemeinhart Ein weiter Weg

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Inhaltsangabe zu „Ein weiter Weg“ von Dan Gemeinhart

Oktober 1890, Washington State: Der zwölfjährige Joseph hat nahezu alles verloren – seine Eltern, seine kleine Schwester und sein Zuhause. Doch als dann auch noch sein geliebtes Pferd verkauft wird, gibt er nicht auf, sondern beschließt, Sarah zurückzuholen. Koste es, was es wolle! Selbst wenn er dafür Naturgewalten trotzen muss, von wilden Tieren bedroht wird und schließlich sogar mit Männern zu tun hat, für die ein Menschenleben keinen Dollar wert ist. Aber wenn Joseph eines nicht verloren hat, dann ist es die Hoffnung, Sarah wiederzufinden. Und den Mut, dafür zu kämpfen.

Keine reine Pferdegeschichte, sondern eine Geschichte über eine Reise mit Mut und Freundschaft

— sjule

Eine berührende Geschichte über einen Jungen!

— Pinky09

Geniale Sache....

— Bjjordison

Ein wundervolles Buch, welches ich absolut empfehlen kann! Spannend, gefühlvoll und actionreich. Die Atmosphäre ist hier grandios!

— CorniHolmes

Ein wundervolles Abenteuer eines Jungen,der eigentlich nur sein Pferd sucht.Freundschaft und moralische Werte stehen im Fokus der Geschichte

— Esme--

Unbedingt lesen, denn es ist alles andere als ein Pferdebuch! Voller Emotion, Gefahr und Abenteuer!

— Skyline-Of-Books

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  • Eine Reise mit wenig Hoffnung

    Ein weiter Weg

    sjule

    30. March 2018 um 23:35

    Ein wenig habe ich eine Pferdegeschichte erwartet, doch es kam anders.  Wir begleiten Joseph auf dem Weg zu seiner Sarah. Sarah ist sein Pferd, welches unsachmäßig verkauft wurde, aber auch das einzige, was ihm von seiner Familie geblieben ist. Ohne sie fühlt er sich nicht ganz.  Und so macht der 12 Jährige sich auf den Weg und verfolgt die Spur seines Pferdes. Doch dies macht er nicht ganz alleine, sondern er gabelt den Chinese- Jungen A- Kieh auf. Zwar verstehen die beiden ihre jeweilige Sprache nicht, aber irgendwie entwickeln sie mit der Zeit eine Verständigung und werden durch ihre Abenteuer zusammen geschweißt.  Die Geschichte ist wirklich mitreißend, denn auch wenn der Weg noch so aussichtslos und das Finden von Sarah so hoffnungslos wirkt, gibt Joseph einfach nicht auf. Dazu entwickelt er noch so viel Mut für einen 12 Jährigen. Hinzu kommen die nachdenklicheren Momente über Freundschaft, Familie und Liebe.  Hinzu kommt die Atmosphäre, die Dan Gemeinhart geschaffen hat. Die raue Wildnis, die Gefahren und der wilde Westen unterstützen die gefährlichen Situationen und machen sie noch spannender. Joseph verliert nie den Mut und behält sein Ziel immer im Auge, lässt aber Hilfesuchende nicht links liegen. Er ist klug und hilfsbereit und opfert sogar seine wenige Zeit zur Rettung Sarahs, um anderen zu helfen. So kann ich nur meinen Hut vor Joseph und Dan Gemeinhart für diese spannende Reise ziehen.

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  • Ein tiefgründiges und berührendes Highlight

    Ein weiter Weg

    Losnl

    10. March 2018 um 19:03

    Auf den ersten Blick erscheint “ Ein weiter Weg“ von Dan Gemeinhart ein sehr unscheinbares Buch. Doch diese abenteuerliche Reise, berührte mich im tiefsten Inneren und wird mir lange im Gedächtnis bleiben.Oktober 1890, Washington State: Der zwölfjährige Joseph hat nahezu alles verloren – seine Eltern, seine kleine Schwester und sein Zuhause. Doch als dann auch noch sein geliebtes Pferd verkauft wird, gibt er nicht auf, sondern beschließt, Sarah zurückzuholen. Koste es, was es wolle! Selbst wenn er dafür Naturgewalten trotzen muss, von wilden Tieren bedroht wird und schließlich sogar mit Männern zu tun hat, für die ein Menschenleben keinen Dollar wert ist. Aber wenn Joseph eines nicht verloren hat, dann ist es die Hoffnung, Sarah wiederzufinden. Und den Mut, dafür zu kämpfen. Dies war mein erstes Buch aus dem Königskinder Verlag, welches ich mir im Rahmen einer Challenge willkürlich ausgesucht habe. Das Cover sprach mich nicht sonderlich an, da ich kein großer Fan von Pferdebüchern bin. Doch der Inhalt zog mich ab der ersten Seite magisch in den Bann, sodass ich dieses Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen habe.„Ein Mann ist immer nur so gut, wie er seine Feinde behandelt, hatte mein Vater gesagt.“ (Pos. 60)Der Einstieg ist mir Dank des flüssigen und bildlichen Schreibstils von Dan Gemeinhart, sehr gut gelungen. Die Handlung beginnt folglich sehr spannend und führt uns in das Jahr 1890 nach Washington State, indem der 12- jährige Joseph seinen Vormund bedroht, da dieser, ohne Josephs Wissen, seine Stute Sarah verkauft hat. Der Waisenjunge macht sich auf einen beschwerlichen Weg, um seine geliebte Stute zurückzuholen. Sie ist ihm das Liebste auf der Welt, nachdem seine Eltern und auch seine Schwester den Tod gefunden hatten. Auf seiner Reise begegnet er dem kleinen Chinesen A-Kih. Er spricht kein Englisch, somit erfolgt die Kommunikation der beiden Jungen, über die Mimik und Gestik, sowie dem Augenkontakt. Obwohl Joseph keine Ahnung hat, wohin ihn sein Weg führt, folgt ihm A-Kih und es entsteht eine wundervolle Freundschaft.„>>Ein Fluss erzählt jedem Menschen eine andere Geschichte. Auch für dich hält er eine ganz eigene bereit, Joseph, du musst nur hinhören.<<“ (Pos. 95)Die Ausgestaltung der Charaktere ist dem Autor sehr gut gelungen. Diese sind authentisch gezeichnet und verfügen über individuelle Eigenschaften, durch die sich der Leser ein umfangreiches Bild machen kann.Besonders Joseph ist mir durch sein respektvolles, mutiges und kluges Verhalten, sehr ans Herz gewachsen. Es wirkt durch seine Verhaltensweisen oftmals wesentlich älter, was wohl an dem Aufwachsen ohne Eltern liegen mag. Seine herzliche und berührende Art, auf Menschen einzuwirken, trieb mir in manchen Situationen die Tränen in die Augen. Joseph hat mit seiner Suche und seiner Sehnsucht, nach seiner geliebten Sarah, mein tiefstes Inneres berührt und wird wohl noch ewig in meinem Herzen verweilen. Aber auch A-Kih habe ich sehr gemocht. Obwohl er sich nur mit Lauten, Gesten und einer unverständlichen Sprache äußern kann, wird ihm eine wundervolle Rolle zugeschrieben. Bei manchen Ereignissen, stockte mir der Atem, andere wiederum, zauberten mir ein Schmunzeln ins Gesicht.Es entstand ein wundervolles Gleichgewicht zwischen emotionalen Momenten, sowie Gefahrensituationen und überraschenden Wendungen, welche dem Leser ein Wechselbad der Gefühle bescheren.Dan Gemeinhart hat in diesem Buch eine atemberaubende Atmosphäre erschaffen, der man sich kaum mehr entziehen kann. Raue Wildnis, Abenteuer, Banditen und Indianer, versprühen ein außergewöhnliches „Western Feeling“. Aber auch Themen wie Vertrauen, Freundschaft und Liebe, sorgen für ein unvergessliches Leseerlebnis.„>>Kein Problem zwischen den Menschen kann so groß sein, dass es nicht zu lösen wäre, wenn man sich zusammensetzt und darüber redet.<<“ (Pos. 633)Das Buch hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Die raue Atmosphäre und die dazu gegensätzlichen emotionalen Momente, erzeugten in mir eine wohlige Wärme, welche mich zunehmend vereinnahmte und mich letzten Endes, tief beeindruckten konnte. Dieses wundervolle Buch stellt für mich definitiv ein überraschendes Highlight dar, welches ich nur weiterempfehlen kann.FazitDer Autor Dan Gemeinhart hat mit „Ein weiter Weg“, ein wundervolles Buch erschaffen, welches durch seine einmalige Atmosphäre und liebevoll gezeichneten Protagonisten, mitten ins Herz trifft. Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Liebe erzeugen ein wahres Gefühlschaos. Es stellt für mich ein Lesehighlight dar, welches möglichst viele Leser erreichen sollte. Es lohnt sich!!

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  • Ein Buch über Herzlichkeit und vorurteilsfreie Freundschaft

    Ein weiter Weg

    Damaris

    15. February 2018 um 14:12

    Seit ich lese, also schon seit meiner Kindheit, bin ich ein Fan von Pferdebüchern. Somit hatte "Ein weiter Weg" auch sofort mein Interesse und als ich die Buchbeschreibung las, gleich umso mehr. Denn das Thema rührte etwas in mir an und ich wollte sofort wissen, wie Joseph sein verkauftes Pferd zurückholen will und ob es ihm am Ende gelingt. Dabei ist die Geschichte keineswegs eine, bei der es nur um ein Pferd geht. Es ist eine Geschichte über den Mut, das Richtige zu tun. Über Freundschaft ohne Vorurteile und Hilfsbereitschaft, auch wenn man selbst Hilfe gebrauchen könnte.Joseph ist erst zwölf Jahre alt, und er hat schon alles verloren. Seine Mutter und seine Schwester sind gestorben, als die Familie gen Westen auswanderte, und kürzlich kam auch noch sein Vater bei einem Planwagenunfall ums Leben. Noch im Sterben hat er verfügt, dass Mr Grissom, ein Bekannter, sich um Joseph kümmern soll und dafür den ganzen Besitz der Familie erhält. Doch Mr Grissom ist ein Säufer und behandelt Joseph schlecht. Aus Geldgier hat er Sarah, Josephs Pferd, verkauft, seinen einzigen und liebsten Besitz und alles, was ihm von seiner Familie übrig blieb. Joseph muss über sich hinauswachsen, um Sarah zurückzuholen. Ob es ihm gelingt, bleibt fraglich.Wer will es Joseph verdenken, dass er sich an das Einzige hält, das ihm (theoretisch) bleibt, nachdem er sonst nichts mehr hat. Und dieses Einzige ist nun mal ein Pferd. Hier davon auszugehen, dass "Ein weiter Weg" ein reines Pferdebuch ist, wäre zu oberflächlich gedacht. Es geht nämlich um viel mehr. Joseph hat mir als junger Mensch sehr imponiert, und sein Verhalten hat mich nicht nur ein Mal gerührt. Egal wie schwierig die Situation ist, er gibt nicht auf und ist rücksichtsvoll und freundlich zu allen Personen, die ihm auf seinem Weg begegnen. Sogar zu denen, die ihm Böses wollen. Dabei verliert er sich selbst und sein Ziel aber nie aus den Augen, tritt sehr bestimmt und ausdauernd auf. Joseph war für mich ein echter Sympathieträger und das große Plus dieses Buches.Im Prinzip ist "Ein weiter Weg" ein klassischer Western, sehr lebendig und voller Erlebnisse. Am Ende hat Autor Dan Gemeinhart vielleicht ein kleines bisschen dick aufgetragen ... und trotzdem geht Josephs Leben in die Richtung, die man sich als Leser für ihn wünscht. Das Buch ist herzerwärmend-gut abgeschlossen.Fazit"Ein weiter Weg" hat mich dahingehend beeindruckt, dass ein Junge sein Ziel mit Herz, Mut und Beharrlichkeit verfolgt, egal wie schwer die Umstände auch sind. Das Buch ist wunderschön zu lesen, weil es berührt und gleichermaßen unterhält, und das liegt eindeutig am liebenswerten Hauptprotagonisten Joseph. Wer ein Buch über Herzlichkeit und vorurteilsfreie Freundschaft lesen möchte, dem kann ich "Ein weiter Weg" unbedingt empfehlen. Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.

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  • Abenteuer, Mut und und jede Menge Prärielandschaft ...

    Ein weiter Weg

    SharonBaker

    29. January 2018 um 18:54

    Joseph ist ein zwölfjähriger Junge, der in Washington State um 1890 lebt. Er hat fast alles verloren, seine Eltern, seine Schwester, sein zu Hause und das Einzige, was ihm geblieben ist, ist Sarah, sein Pferd. Nun kommt er nach getaner Arbeit ins Haus zurück und muss feststellen, dass der neue Besitzer, Sarah einfach verkauft hat. Joseph ist wütend, fassungslos und beschließt, sein Pferd zurückzuholen, komme, was wolle. Da kann der Weg noch so weit sein und die Gefahren noch so groß, Joseph will sein Pferd zurück und dafür, lohnt es sich zu kämpfen. Wird Josephs Hoffnung erfüllt? Kann er sein Pferd wirklich wieder finden? Und welche Gefahren lauern auf seinen beschwerlichen Weg? Ich bin absolut kein Fan von Western, diese schmutzigen Banditen und die ständige Schießerei waren noch nie mein Ding. Dann bin ich auch noch total untypisch Mädchen kein Pferdefreund, also ich finde Pferde toll, sie haben schon, was sehr majestätisches und Wildes an sich, aber das ich jetzt eins reiten muss, nein. Und trotzdem habe ich zu diesem Buch gegriffen, es ist der Mut und die Hoffnung für Dinge einzustehen, die einen wichtig sind, die mich angezogen hat und ob Joseph mich mitreißen konnte, erzähle ich euch nun.Eins lernt man direkt an Anfang schon, das Land ist unberechenbar, das Leben hart und man kann nicht lange, Kind sein und muss schnell erwachsen werden. Joseph ist eigentlich erst zwölf, muss aber Entscheidungen wie ein ganz Großer treffen, hat Dinge gesehen, die aus einem Kind die Unbedarftheit schnell zunichtemacht und den Ernst der Lage offen legt. Tja, und trotzdem haben seine Eltern in der kurzen Zeit einen unglaublich guten Job gemacht, er ist sich selber treu, freundlich, hilfsbereit und doch an der richtigen Stelle vorsichtig. So erzählt Joseph auch seine Geschichte, ehrlich, berührend, mitfiebernd und bis an seine Grenzen.Ich mochte Joseph und sein großes Herz sehr gern und habe dieses Abenteuer in einem Rutsch verschlungen. Jedes Kapitel überrascht und zeigt, wie schwierig es ist, in einem unberührten Land vorwärtszukommen. Wie frustrierend es ist, sein Ziel immer wieder nicht pünktlich erreicht zu haben und wie schwer es auch ist, sich selbst zu motivieren und die Hoffnung nicht zu verlieren. Aber Joseph bleibt nicht allein, ihm wird ein anderer Junge zur Seite gestellt, ein chinesischer Junge namens A-Kih und trotz, das beide die jeweils andere Sprache nicht verstehen, sind sie ein Team. Ohne die Suche des jeweils anderen zu wissen, gehen sie beherzt voran und stehen sich in schwierigen Situationen bei und da gibt es einige Gefahren zu meistern. Die Natur und ihre Wildheit haben zu der Zeit noch eine ganz andere Bedeutung und machen aus dem weiten Weg, ein wirkliches Abenteuer.Dan Gemeinhart kann seine Leser wirklich in seine Geschichte hineinziehen, fesseln, überraschen und einen nicht los lassen, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat. Sein junger Held wärmt einem das Herz und man fiebert richtig mit. Außerdem zeigt der Autor, wie wichtig uns Ehrgefühl, Mitgefühl, Freundlichkeit und Tapferkeit sein sollten, denn möchte nicht jeder so sein. In dieser Geschichte passiert so viel und lässt manchen Westernklassiker richtig alt und langatmig erscheinen. Ich sehe auf jeden Fall den wilden Western jetzt mit anderen Augen und möchte auch auf einem Pferd durch die Prärie dahin fliegen. Dieser Autor hat es wirklich geschafft mit seinen einfachen Worten die geballte wilde Landschaft einzufangen und im Kopf des Lesers abzuspielen.Ein weiter Weg ist mehr als nur die Suche nach einem Pferd, es ist auch die Geschichte von Freundschaft, Mut und den Willen nicht aufzugeben. Unglaublich toll erzählt und ein Abenteuer, das jeden Leser einfach packt und fesselt.

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  • Ein spannendes und bewegendes Abenteuer !

    Ein weiter Weg

    InaVainohullu

    09. January 2018 um 10:53

    "Ein weiter Weg" war DAS Königskind aus dem Programm Mut & Leidenschaft, das mich am allerwenigsten gereizt hat, was vor allem an der Aufmachung lag, die zwar absolut passend ist, mir als potenziellem Leser aber im ersten Moment vermittelt, das es sich bei diesem Buch um eine Pferdegeschichte handelt. Und aus den Schuhen bin ich einfach mal komplett rausgewachsen. Erst die Rezension einer befreundeten Bloggerin, auf deren Meinung ich immer große Stücke halte, und auch die Worte der Verlegerin, die mir von der Buchmesse in Leipzig noch im Ohr widerhallten, haben bewirkt, das ich das Buch, das ich mir nach Erscheinen trotzdem sofort gekauft habe um das Programm komplett zu haben, auch endlich mal geschnappt und gelesen habe. Und jetzt kann ich alle Leser da draußen beruhigen, denen es ähnlich geht oder ging wie mir. Ja, es geht in der Geschichte um ein Pferd, ABER diese Geschichte ist so so so unendlich viel mehr als das. Sie ist ein starker Trip durch die Wildnis, durch vor Gefahren strotzende Wälder und staubige Täler, ein Ausflug in die Vergangenheit, als sich die ersten Siedler in den USA niederließen. Man trifft auf Indianer und Banden. Es ist ein grandioses, packendes und mitreißendes Abenteuer. Und das erlebt man alles nur deshalb, weil ein Junge mit MUT UND LEIDENSCHAFT dafür kämpft, sich zurückzuholen, was von seiner Familie übrig geblieben ist. Sein geliebtes Pferd Sarah. Dan Gemeinhart hat mich mit seinen Worten und der daraus sprudelnden Bildgewalt wirklich eingefangen und verzaubert, ich fühlte mich in den Wilden Westen versetzt und hatte das Gefühl, das ich ganz eng mit Jospeh verbunden bin. Obwohl die Situation des Jungen für mich als Leser so aussichtslos erscheint, hat er nie die Hoffnung verloren, seine geliebte Sarah doch noch zu finden. Keine Begegnung und kein Abenteuer haben ihn abgeschreckt und ich habe seinen Mut und seine Tollkühnheit echt sehr bewundert. Es gab aber auch Situationen wo ich ihn gern getröstet oder beschützt hätte, denn seine Reise ist alles andere als leicht. "Ein weiter Weg" hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Es ist eine Geschichte voller Hoffnung und Mut, Abenteuer und Spannung, eine Reise auf der es um Freundschaft und Liebe geht, aber auch darum sich selbst zu finden und treu zu bleiben. Es ist ein großartiges Werk und ich bin froh, das ich es doch gelesen habe.

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  • Ein sehr bewegendes und absolut grandioses Lesevergnügen!

    Ein weiter Weg

    Samy86

    03. January 2018 um 19:08

    Inhalt:Joseph hat mit seinen zwölf Jahren schon einiges durchlebt und so wirklich alles verloren was man verlieren kann - seine geliebten Eltern, seine kleine Schwester und sein zu Hause. Als der Tag kommt an dem er sein letztes Glück aufgeben soll, beschließt er für dieses zu kämpfen, auch wenn es sein letztes Hemd kosten werde - den seine Stute Sarah ist seine letzte Erinnerung an gute Zeiten und sein ganzes Glück. So stellt er sich dem gefährlichen Herausforderungen, die seinen Weg kreuzen, auch wenn er es mit seinem eigenen Leben bezahlen sollte.Denn wenn ihn etwas daran hindert aufzugeben, so ist es der Glaube, die Mut und die Hoffnung daran, Sarah zurückzuholen!Meine Meinung:„Ein weiter Weg“ ist wieder eins der Königskinder, dass ich gerne jedem ans Herz legen möchte. Scheint es doch so unscheinbar, so ist der Inhalt ein absoluter Hingucker oder eher ein Musst Read.Geht man so nach der äußeren Erscheinung und dem Klapptext von einer Art „Pferdegeschichte“ aus, so muss ich euch doch etwas enttäuschen.Zwar spielt Sarah eine wichtige Rolle in der Geschichte, doch das Augenmerk ist eher auf den Kampfgeist, die Mut, die Hoffnung und das Abenteuer des kleinen Joseph gelegt, dessen Ziel es ist seine letzte Erinnerung an sein verlorenes Glück zurückzufordern - koste es was es wolle!Aber auch Freundschaft, Zusammenhalt und Emotionen zeichnen dieses Buch aus und sind ein wichtiger Bestandteil des Ganzen.Autor Dan Gemeinhart erschafft mit sehr viel Gefühl und einer sehr bildlichen Umschreibung der Geschichte ein phänomenales Leseerlebnis, dass einen packt und so schnell nicht mehr loslässt.Die Atmosphäre ist düster und fesselnd. Man ahnt, dass es nicht leicht für Joseph wird, fiebert bei jedem Schritt mit und hofft, dass er durch die Begegnungen, die seinen Weg kreuzen werden, heil herauskommt. Aber vor allem wird man von seiner Mut und seiner Hoffnung total angesteckt!Es ist sehr schwer zu beschreiben, was dieses Buch so unvergesslich und einzigartig macht ohne einen Riesen Spoiler - Bericht zu starten, daher lege ich es euch Wirkich ans Herz das Buch zu lesen und sich selbst von dieses besonderen Eigenschaften überzeugen zu lassen!Zu dem Setting fehlen mir wahrlich die Worte, denn es entspricht eine Wild West - Safari - Reise die sich mit den Geschehnissen vermischt und sich angenehm in die Geschichte einfügt. Es ist fast so als erlebe man das Abenteuer selbst zu Fuß und stellt sich den Herausforderungen, die auf einen hinter jeden Ecke zu lauern scheinen!Das Cover eine Hommage an das Buch, denn es beinhaltet soviel Details, die sich nach und nach beim Lesen entdecken und erleben lassen, und vor allem stellt es sehr angenehm die lauernde Atmosphäre hinter den Seiten dar….Fazit:Ein wundervolles Buch bei dem es sich lohnt genauer hinzuschauen!Auf den ersten Blick ein „Pferdebuch“ und auf den zweiten Blick ein gefühlvolles, spannendes, tiefgründiges und actiongeladenes Lesevergnügen!

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  • Ein weiter Weg...

    Ein weiter Weg

    Bjjordison

    31. October 2017 um 16:46

    Was für ein tolles Buch. Schon, als ich das abgebildete Pferd auf dem Cover gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Als ich dann auch noch den Klappentext gesehen habe, wolle ich unbedingt wissen, ob es denn klappen würde das Pferd zu retten. Der Autor wirft uns hier mitten in den Wilden Westen im Jahre 1890 und wir sind sogleich mitten im Geschehen und erfahren gerade, dass Josephs Pferd verkauft wurde und so begibt er sich nun auf den Weg um seine Stute zu retten. Ich fand die Handlung in diesem Buch wirklich wunderbar. Es ist eine Geschichte über Abenteuer, Freundschaft und Familie. Es ist bewundernswert, wie Joseph sich hier auf die Reise begibt und um sein Pferd zu retten, denn es ist ja das einzige, was noch von seiner Familie übrig geblieben ist. Vielleicht würde man in solch einer Situation ähnlich handeln. Mir haben die Beschreibungen über die Reise und die Abenteuer sehr gut gefallen, denn ich fand es bemerkenswert, wie der Junge sich durch die ganzen unvorhersehbaren Ereignisse kämpft. Mir hat es auch gefallen, wie er trotz seines Zieles doch immer mal wieder anderen geholfen hat und so eine Verzögerung in Kauf genommen hat. Der Schreibstil ist wirklich toll. Das Buch lässt sich sehr flott lesen. Aus meiner Sicht ist die Schreibweise eher einfach gehalten, da ja das Buch auch eher für jüngeres Publikum gedacht ist. So gibt es in der Wildnis eigentlich keine gruseligen Szenen, die man vielleicht erwarten würde. Joseph finde ich einen tollen Hauptcharakter. Mir war er auf der Stelle sympatisch und stellenweise hat er mir dann doch echt leid getan, denn ich stelle mir das schon sehr schlimm vor, wenn man niemanden mehr hat. Allerdings wirkte er auch für sein Alter sehr stark. Das Cover gefällt mir gut. Ich finde es sehr ansprechend.   Fazit: 5 von 5 Sterne. Kann ich definitiv weiterempfehlen!

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  • Ein großartiges Buch! Absolute Leseempfehlung!

    Ein weiter Weg

    CorniHolmes

    27. October 2017 um 16:39

    Die Bücher aus dem Königskinder Verlag sind wirklich immer etwas ganz Besonderes. Bisher konnten mich alle Werke aus diesem Verlag, die ich bereits gelesen habe, hellauf begeistern. Als ich mir den Klappentext von Dan Gemeinharts neuem Buch durchlas, wusste ich einfach sofort, dass ich „Ein weiter Weg“ unbedingt lesen muss! Im Jahr 1980 in Washington State führt der zwölfjährige Joseph kein leichtes Leben. Seine Eltern und seine kleine Schwester sind verstorben und das einzige, was ihm noch geblieben ist, ist seine Stute Sarah. Diese wird dann aber ohne sein Wissen von seinem Vormund an den Pferdehändler Ezra Bishop verkauft. Für Joseph stellt sich gar nicht erst die Frage, dass er seine geliebte Sarah zurückholen muss! Ganz egal, wie schwer dieses Vorhaben auch sein mag. Auf seinem Weg stößt er auf viele Hindernisse wie einem Bären, Indianern, einem gefährlich reißenden Fluss und noch so einiges mehr, was die wilde Natur zu bieten hat. Allerdings muss er diese Abenteuer nicht alleine bestreiten. An seiner Seite befindet sich der kleine Chinese A-Kih, den er ganz am Anfang seiner Reise kennenlernt. Zusammen wird es ihnen sicherlich gelingen, den hinterhältigen Pferdehändler aufzuspüren und Sarah zurückzuholen. Zusammen fühlt man sich stark und beide Jungen besitzen den Mut, für ihre Ziele zu kämpfen. „Ein weiter Weg“ war mein erstes Buch von Dan Gemeinhart und es wird ganz sicher nicht mein letztes gewesen sein. Sein anderes Werk, „Die wirkliche Wahrheit“, welches ebenfalls im Königskinder Verlag erschienen ist, wurde bereits von mir bestellt, da ich es, nach diesem wundervollen Buch, ebenfalls unbedingt lesen muss! Wirft man ein Blick auf das Cover und liest sich den Klappentext durch, so wird man vermutlich denken, man bekomme es hier mit einem Pferdebuch zu tun. Hätte ich überhaupt nicht schlimm gefunden, schließlich liebe ich Pferdegeschichten. Das Buch ist aber bei weitem mehr als ein gewöhnlicher Pferderoman. Ich war schon nach den ersten Seiten ganz gebannt von der Handlung und habe das Buch in nur etwas über einen Tag durchgelesen. Ich kann ja nun, wenn ich mir all die Dinge, die in dem Buch passieren, nochmal durch den Kopf gehen lasse, gar nicht so wirklich fassen, dass sich diese auf nur gut 270 Seiten ereignen. Die Handlung ist wirklich unglaublich temporeich, wird an keiner Stelle langweilig und hat es mir sehr erschwert, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Es beginnt schon gleich im ersten Kapitel sehr spannend, als Joseph seinen Vormund verlässt, um sich auf die Suche nach seiner Stute Sarah zu machen. Auf seinem weitem Weg erlebt der Junge viele aufregende und gefährliche Abenteuer. Allerdings ist er nicht allein. Denn schon ganz am Anfang seiner Reise trifft er auf den kleinen Chinesen A-Kih. Dieser spricht kein einziges Wort Englisch, daher verläuft die Kommunikation der beiden Jungen über Gesten und Augenkontakt. Den kleinen A-Kih habe ich ja sofort ganz fest in mein Herz geschlossen. Obwohl er keine Ahnung hat, was das Ziel von Joseph ist und wohin dieser eigentlich möchte, begleitet er den Waisenjungen und wird ihm sehr schnell zu einem richtig guten Kameraden und Freund. Das Buch ist unglaublich gefühlvoll und erzählt eine so wunderbare Geschichte über Hoffnung, Freundschaft, Abenteuer und Mut. Und dazu dann diese atemberaubende Atmosphäre, die die ganze Zeit über herrscht! Die Natur wird großartig beschrieben, sodass ich immer ein ganz genaues Bild von allem in meinem Kopf hatte. Berge, Flüsse, Wälder und dazu dann noch Indianer, Pistolenduelle, Pferderennen, Banditen – das pure Wilder Westen Feeling! Ich habe das Lesen dieses Buches so genossen und war immerzu am Mitfiebern. Als Leser hofft man so sehr, dass Joseph seine Stute wieder findet. Er ist nach dem Tod seiner Eltern und seiner kleinen Schwester ganz alleine und Sarah ist das einzige, was ihm noch geblieben ist. Nur mit ihr fühlt er sich komplett und glücklich. Durch die wunderbaren Beschreibungen des Autors merkt man nur zu deutlich, wie sehr der Junge seine Stute liebt und wie weh es ihm tut, von ihr getrennt zu sein. Durch die vielen überraschenden Wendungen bleibt es bis zum Schluss unklar, ob Joseph und seine Stute jemals wieder vereint sein werden. Die Gefahren, denen sich Joseph und A-Kih stellen müssen, wirken oft so aussichtslos, dass ich, wäre ich an der Stelle der Jungen gewesen, längst aufgeben hätte. Joseph aber gibt nicht auf und verliert an keiner Stelle seiner Reise den Mut. Für seine zwölf Jahre ist er bemerkenswert mutig und wirkt sehr erwachsen. Er ist ein ganz wunderbarer Protagonist, mit dem ich richtig gerne diese spannende Reise erlebt habe. Ich habe ihn sehr für seinen Kampfgeist und seine Entschlossenheit bewundert und auch, was er alles bereit ist zu tun, um zu seinem Pferd zu gelangen. Ich kann euch dieses großartige Buch wärmstens empfehlen. „Ein weiter Weg“ konnte mich hellauf begeistern und hat meine Erwartungen auch bei weitem übertroffen. Sollte ich in den wenigen Tagen, die vom Oktober noch verblieben sind, nicht noch ein anderes, besseres, Buch lesen, dann weiß ich schon ganz genau, welches mein Buch-Highlight dieses Monats werden wird. Fazit: Absolute Leseempfehlung! Ich bin total begeistert von diesem Buch und kann es jedem sehr ans Herz legen. Dan Gemeinhart erzählt in seinem neuen Werk eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Mut, Hoffnung und Abenteuer. Die Atmosphäre hier ist einfach nur grandios! Die wilde Natur mit all ihrer Schönheit und all ihren Gefahren – das reinste Wilder Westen Feeling! Lasst euch bloß nicht von dem Cover täuschen – dieses Buch ist bei weitem mehr als ein reines Pferdebuch. „Ein weiter Weg“ ist ein actionreiches, gefühlvolles und großartiges Abenteuerbuch, welches ich auch Erwachsenen sehr empfehlen kann. Mein Lesespaß war hier perfekt und ich vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen! 

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  • Diesen Autor sollte man sich merken

    Ein weiter Weg

    Esme--

    24. October 2017 um 17:08

    Inhalt: Im Jahr 1890 macht sich der dreizehnjährige Joseph auf den Weg sein geliebtes Pferd Sarah wiederzufinden, welches sein Vormund in einer Nacht- und Nebelaktion an einen vorbeiziehenden Pferdehändler namens Ezra Bishop verkauft hat. Immer wieder erhascht Joseph einen kleinen Hinweis, in welche Richtung Ezra Bishop mit seiner Herde weitergezogen ist. Immer deutlicher wird ihm bewusst, dass der Pferdehändler dazu neigt, Gewalt anzuwenden und seine Vertragspartner über den Tisch zu ziehen. Doch gleichgültig, welche Hindernisse sich Joseph entgegenstellen, er geht seinen Weg. Egal, wie unfair ihm andere Menschen begegnen, Joseph hält sich an die Grundwerte, die ihm seine Eltern vermittelt haben: Er handelt stets gerecht. Und so kommt es, dass er neben der gefährlichen Begegnung mit einem Bären, einem Besuch im Indianerdorf, einer wilden Flussfahrt, der Begegnung mit einem gefährlichen Betrüger auch einen besten Freund fürs Leben und fast ein neues Zuhause findet. Schreibstil: „Ein weiter Weg“ erinnerte mich in einigen Aspekten sehr an das weitere von Dan Gemeinhart erschienene Buch, „Die wirkliche Wahrheit“. Auch hier liegt dem noch jungen Protagonisten ein Tier ganz besonders am Herzen. Auch hier wagt der Held sich auf eine Reise und erlebt ein großes Abenteuer. Auch das Thema Freundschaft ist erneut ein sehr wichtiger Aspekt dieses Romans. Die Geschichte von Joseph und seiner Suche nach dem Pferd Sarah spielt im Jahr 1890. Der Flair dieser Zeit wird deutlich, wenn man die kleinen Details der Geschichte betrachtet. Für Ordnung sorgt zum Beispiel noch ein Sheriff mit einem Stern an der Weste, die Charaktere reden sich mit Bursche oder Sir an. Eine Pistole funktioniert noch auf altmodische Weise, indem man zuvor noch den Hahn spannen muss. Autos oder Fahrräder findet man hier nicht, als Fortbewegungsmittel dient noch das gute alte Pferd. Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht eines dreizehnjährige Jungen namens Joseph, der jedoch mit seinem Verhalten oft viel älter wirkt. Sehr oft habe ich mich dabei ertappt, dass ich mir vor dem inneren Auge einen dreißigjährigen Mann vorgestellt habe. Josephs Eltern und auch die jüngere Schwester sind an Krankheit sowie einem Unfall verstorben. Alles, was er noch hat, ist Sarah, das Pferd, das ihm bislang treu zur Seite stand. Ein Freund in guten und schlechten Zeiten. Joseph zieht los um dieses Pferd zu finden. Wenn ihm Unrecht widerfährt, dann handelt er nicht aus Rache oder Wut, sondern besinnt sich der Worte seiner Eltern und versucht so gerecht wie möglich zu handeln. Seine Entscheidungen sind immer gut durchdacht, vorbildlich und sehr weise gefasst. Auf seiner Reise begegnet Joseph bald einem einsamen und traurig wirkenden chinesischen Jungen. Seit Tagen hat A-Kih, der vor einem Kaufsmannsladen sitzt, angeblich nichts gegessen. Joseph kauft ihm Brot und Wasser und versucht ein Gespräch. Doch A-Kih kennt nur seine eigene Sprache. Bald schon befinden sich die beiden Jungen gemeinsam auf ihrem Weg. Trotz Verständigungsprobleme entspinnt sich schon bald eine wundervolle und enge Freundschaft, die ohne Worte funktioniert. Joseph und A-Kih werden dem Leser bald schon ans Herz wachsen. Die Abenteuer, die sie auf ihrer Reise erleben sind spannend und immer wieder fragt man sich, was wohl den chinesischen Jungen antreibt. Ein kleiner schwarzer Vogel scheint sein Talisman zu sein. Immer wieder zeigt er ihn vor, immer wieder spricht er andere Menschen auf seiner Reise in seiner seltsam fremden Sprache an. Seine Worte klingen mal beruhigend, mal drängend. Fazit: Ein weiter Weg ist die Geschichte von Joseph, einem dreizehnjährigen Jungen, der auf der Suche nach seinem Pferd von einem Abenteuer ins nächste gerät. Im Fokus des Buchs steht das Thema Freundschaft, die, so lernt der Leser aus Dan Gemeinharts Worten, nicht immer auf Gemeinsamkeiten beruhen muss. Der Protagonist wirkt mit seinem erwachsenen und ehrenwerten Ansichten, mit seinem Mut und seiner Entschlossenheit wie jemand, den man sich gerne zum Vorbild nehmen möchte. Ein weiter Weg ist das zweite Buch von Dan Gemeinhart, welches mich restlos von sich überzeugen konnte. Empfehlen möchte ich diese Geschichte Lesern, die ein Abenteuer suchen, die das Thema Freundschaft interessiert und die einen ganz besonderen Autor für sich entdecken wollen. Buchzitate: Meine Mutter hat immer gesagt, wenn jemand etwas Hässliches tut, soll man nicht einfach genauso hässlich sein, sondern lieber ein bisschen Sonnenschein verbreiten, zum Ausgleich. Wenn man nichts hat, wohin man gehen kann, bleibt man wohl am liebsten einfach da, wo man ist – und sei es noch so schrecklich. Meine Stimme brach, aber wenn etwas getan werden muss, dann bleibt einem nichts anderes, als sich reinzuknien und die Sache so gut wie möglich zu erledigen.

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  • Unbedingt lesen, denn es ist alles andere als ein Pferdebuch! Voller Emotion, Gefahr und Abenteuer!

    Ein weiter Weg

    Skyline-Of-Books

    24. October 2017 um 11:53

    Klappentext „Oktober 1890, Washington State: Der zwölfjährige Joseph hat nahezu alles verloren – seine Eltern, seine kleine Schwester und sein Zuhause. Doch als dann auch noch sein geliebtes Pferd verkauft wird, gibt er nicht auf, sondern beschließt, Sarah zurückzuholen. Koste es, was es wolle! Selbst wenn er dafür Naturgewalten trotzen muss, von wilden Tieren bedroht wird und schließlich sogar mit Männern zu tun hat, für die ein Menschenleben keinen Dollar wert ist. Aber wenn Joseph eines nicht verloren hat, dann ist es die Hoffnung, Sarah wiederzufinden. Und den Mut, dafür zu kämpfen.“   Gestaltung Für mich fängt das Cover und die gesamte Gestaltung die Atmosphäre des Buches unglaublich passend ein. So spiegelt schon das Cover mit dem laufenden Pferd die lange Reise wieder, die Protagonist Joseph auf sich nimmt, um sein Pferd Sarah wiederzubekommen. Die Farben passen hervorragend zueinander und unter dem Schutzumschlag begegnen dem Betrachter Bäume, Wälder und eine Landschaft, die ihn direkt in die Welt des Buches versetzt. Durch die schönen Landschaften im Hintergrund des Covermotivs sowie die Landschaft unter dem Schutzumschlag wird die Wildnis und die Reise super visualisiert.   Meine Meinung Wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, von dem man sich wünscht, dass es jeder liest, weil es so toll ist? Das ist die Frage, über die ich mir seit Tagen den Kopf zerbreche, denn „Ein weiter Weg“ ist so ein Buch. Auf den ersten Blick mag es aussehen und klingen wie ein Pferdebuch (und so vielleicht viele Leser abschrecken), aber das ist es nicht! Ganz und gar nicht! Es ist so, so viel mehr! In diesem Buch stecken Herzblut, Freundschaft, Gefühl, Abenteuer, Spannung, Action und alles, was das Herz begehrt! Ich habe schon „Die wirkliche Wahrheit“ von Dan Gemeinhart unheimlich geliebt und nun konnte mich auch „Ein weiter Weg“ einfach nur absolut begeistern. Dies ist ein Buch, von dem man einfach nur sagen kann: LEST ES! Ihr werdet es nicht bereuen!   Es fällt mir unheimlich schwer, in Worte zu fassen, wie toll die Geschichte ist, denn in dem Buch passiert so ungemein viel. Es geht um den 12jährigen Waisenjungen Joseph, dessen Pferd Sarah ohne sein Wissen verkauft wurde und das er in einer beschwerlichen Suche zu sich zurückzuholen versucht. Sarah ist alles, was ihm von seiner Familie geblieben ist. Sein letztes Familienmitglied. Sein Herz. Um wieder mit ihr vereint sein zu können, nimmt er vieles in Kauf und begibt sich auf eine Reise, die gekennzeichnet ist von Höhen, Tiefen, Gefahren, neuen Freunden, herzzerreißenden Momenten und viel Gefühl.   Mir gefiel, dass von Anfang an eine böse, unheilvolle Vorahnung über der Geschichte schwebte, die die Spannung hoch hielt und mir das Herz schwer werden ließ. Die Frage, ob sich meine Vorahnungen bestätigen würden oder nicht, ließ mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bis zum Schluss fragte ich mich, ob es Joseph gelingen wird, seine Sarah zurückzuholen. Zugleich werden auch immer wieder Hoffnungsschimmer in die Handlung eingestreut, die das Herz erwärmen, für ein sanftes Lächeln sorgen und den Protagonisten (und auch mich) dazu bewegten, nie aufzugeben. Zudem wird dies mit Szenen vermischt, die auch lustiger sind, zum Lachen anregen und so die Handlung auflockern. So wird das Buch wahrlich zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Hier geht es um so viele tolle Themen: Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt, Treue und zu guter Letzt Familie.   Zudem passiert auch so viel Unerwartetes und Überraschendes. Vor allem die brenzligen Gefahrensituationen raubten mir immer wieder den Atem und ließen mein Herz vor Aufregung schneller schlagen. Ich fühlte mich so, als sei ich mitten im Geschehen drin, als wäre die Gefahr real und auch für mich bedrohlich. Diese Actionmomente sind immer wieder gut platziert in der Geschichte, sodass es nie langweilig wird und sich Gefühl und Gefahr miteinander abwechseln und miteinander vermischen. Josephs Reise ist von der ersten Seite an unheimlich spannend und gefühlvoll und bleibt dies auch bis ganz zum Schluss! Auch wird ein kleines Rätselraten in die Handlung eingebaut, denn Joseph lacht sich einen kleinen Begleiter an, der genauso wie er auf der Suche nach etwas ist…doch nach was? Es war ungemein spannend, herauszufinden, was es mit dessen Suche auf sich hat. Begeistern konnte mich auch das Ende des Buches, denn hier wartet nochmal ein packender, überraschender Twist auf den Leser, der zumindest mich eiskalt erwischt hat. Diese Geschichte sorgt dafür, dass einem das Herz zerreißt und dass es dann durch die Hoffnung wieder zusammengefügt wird.   Und dann ist da noch die atemberaubende Atmosphäre des Buches! Raue Wildnis, Natur, Abenteuer und Gefahr sprühen dem Leser hier von den Seiten entgegen, sodass er den Eindruck hat, sie geradezu riechen zu können. Dieses Buch versprüht geradezu ein Wilder Westen Feeling, denn Indianer, Cowboys, Banditen, Revolverduelle und so vieles mehr sorgen für ein unvergessliches Leseabenteuer, das mich in längst vergangene Zeiten führte und sie mir so realistisch erscheinen ließ, dass ich immer noch vollkommen geflasht und begeistert davon bin. Hier merkte ich immer wieder, welch großes Schreibtalent Dan Gemeinhart einfach besitzt. Der Autor schafft es, seine Figuren und die Geschichte lebendig wirken zu lassen und das Buch vielmehr in ein (Kopf)Kino der Extraklasse zu verwandeln!   Joseph war zudem ein super Protagonist, denn für seine 12 Jahre ist er sehr klug und mutig. Seine Sehnsucht nach dem ihm einzig gebliebenen Familienmitglied ist so stark spürbar, dass sie mich wie ein Pfeil mitten ins Herz traf. Er hat nie aufgegeben, egal wie schwer sein Weg auch wurde, hat sich allen Gefahren gestellt und wuchs dabei über sich selbst hinaus. Er ist ein guter Mensch, den sein Mut antreibt, um das wiederzubekommen, was ihm am wichtigsten ist: seine Freundin Sarah. So charakterstarke Protagonisten findet man selten in Büchern! Fazit „Ein weiter Weg“ ist alles andere als ein Pferdebuch, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Vielmehr begegnen dem Leser hier Gefühle auf der tiefsten Ebene, die direkt unter die Haut gehen und wie ein Pfeil mitten ins Herz treffen. Von großer Traurigkeit, die mich mehr als einmal zum Schlucken gebracht hat, weil ich einen Klos im Hals hatte, bis hin zu Hoffnung, Freude und Glücksmomenten ist alles dabei. Das Buch mischt die Gefühlswelt einmal komplett durch und weiß gleichzeitig auch den Nervenkitzel hoch zu halten, denn es gibt auch so viele, wirklich spannende Szenen, die unheimlich gefährlich sind, überraschen und den Leser an seinen Fingernägeln kauen lassen. Verfolgungsjagden, Pistolenkämpfe, Indianer, Siedler...das ist Wilder Westen pur! Dies ist eine Geschichte über das Suchen und Finden, über Mut, Hoffnung, Freundschaft und Familie. UNBEDINGT LESEN! 5 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband  

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