Dan Josefsson Der Serienkiller, der keiner war

(28)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 4 Leser
  • 26 Rezensionen
(5)
(15)
(7)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Der Serienkiller, der keiner war“ von Dan Josefsson

Schweden, 1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische Einrichtung Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eine Therapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit zu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20 Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren frei erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen, Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.

Ein faszinierender Fall!

— Blubb0butterfly

Spannend, wie ein guter Thriller

— Buchgeschnipsel

Sehr lesenswertes Sachbuch über einen Justizskandal, der nachdenklich macht.

— dieschmitt

Die Gesichte zeigt, wie gesunder Menschenverstand ganz schnell auf die Probe gestellt werden kann.

— dowi333

ein Thema, das zum Nachdenken anregt

— Susimueller

Ein schockierender Bericht über einen der größten Justizskandale Schwedens.

— luv_books

Spannend wie ein Thriller, interessant wie ein gutes Sachbuch! Ein toller Bericht, der mich überzeugen konnte!

— jasimaus123

Große Bericht aus der Psychiatrie

— marpije

Saubere Rechercheleistung, verpackt in einen spannenden Bericht über die menschlichen (therapeutischen) Abgründe

— Avila

Wie weit wird ein Mensch durch Medikamente und Therapien manipuliert?

— Leserin3

Stöbern in Biografie

100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche

ein etwas anderer Reisebericht- sehr Lesenswert!

Diana182

Kreide fressen

Eine Biografie, die sehr berührt, aber dadurch vor allem von psychisch erkrankten Lesern mit äußerster Vorsicht zu genießen ist.

Tialda

Slawa und seine Frauen

Unterhaltsam geschrieben :-)

Ivonne_Gerhard

Hallervorden

Einfühlsam und fesselnd. Hallervorden wie man ihn nicht aus den Medien kennt. Tim Pröse weckt Emotionen beim Leser

Bine1970

Für immer beste Freunde

Eine zufällige Begegnung bringt zwei Menschen eine unvorstellbare Horizonterweiterung.

Buchperlentaucher

Jupp Heynckes

Eine kurzweilige Biografie eines sympathischen Trainers mit Gentleman-Qualitäten.

seschat

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • „Der Serienkiller, der keiner war und die Psychotherapeuten, die ihn schufen“ von Dan Josefsson

    Der Serienkiller, der keiner war

    Blubb0butterfly

    14. December 2017 um 16:15

    EckdatenÜbersetzung: Stefan PluschkatISBN: 978-3-442-71566-4btb Verlag (Verlagsgruppe Random House)2017559 Seiten + 1 Seite Dank + 15 Seiten Literatur + 15 Seiten Anmerkungenmit FotosCoverDas Cover ist schlicht, aber dafür ist der Titel umso aussagekräftiger und anziehender.InhaltSchweden, 1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, wird in die Klinik Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. In der forensischen Psychiatrie macht er eine Therapie und wir mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit zu erinnert, und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20 Jahre später stellte sich heraus: Seine Geständnisse waren frei erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen, Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.AutorDan Josefsson ist preisgekrönter Autor, Journalist und Dokumentarfilmer. Für „Der Serienkiller, der keiner war“ wurde er mit dem Preis der Swedish Society of Investigative Journalists, dem Johan Hansson Preis für Non-Fiction und dem Swedish Grand Prize for Journalism ausgezeichnet.MeinungAls ich den Titel des Buches gesehen hatte, musste ich einfach das Buch haben! Auch die Leseprobe hat mich nicht enttäuscht, denn diese Geschichte ist einfach der Wahnsinn! Danach ist man wie ausgewechselt. Ich konnte am Ende nur denken, wie krank ein Mensch sein muss, dass er einen Kleinkriminellen zu einem Serienmörder macht, nur um Erfolg zu haben? Ist unsere Gesellschaft schon so tief gesunken?Und dass dieser Justizskandal erst 20 (!!!!) Jahre danach als solcher enthüllt wurde, lässt mich sprachlos werden. Da fragt man sich, wie viele solcher Fälle noch ans Tageslicht gelangen, wenn sich die richtigen Leute dahinterklemmen. Da läuft mit großer Wahrscheinlichkeit etwas falsch. Es ist zwar nicht in Deutschland passiert, aber selbst hier denke ich, dass solche Fälle durchaus möglich sind. Wie kann man jemanden einfach grundlos verurteilen? Da kann ja jeder kommen und jemanden beschuldigen, etwas getan zu haben. Wozu haben wir Gerichte und Richter? Da kann ich echt nur den Kopf schütteln.Die Geschichte an sich ist sehr fesselnd und interessant, aber ich kam nicht wirklich mit dem Schreibstil zurecht. Er war mir zu, ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Vielleicht erinnerte er mich zu sehr an einen Zeitungsbericht. Es fiel mir zunehmend schwerer, das Buch zu lesen. Trotzdem habe ich es wegen der Geschichte bis zum Ende gelesen. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤

    Mehr
  • Spannend, wie ein guter Thriller

    Der Serienkiller, der keiner war

    Buchgeschnipsel

    12. December 2017 um 09:49

    Dass ich mich für Psychologie interessiere, ist nichts neues und immer wieder fasziniert mich, wie einfach es ist das menschliche Hirn zu manipulieren. Wie verzweifelt kann ein Mensch sein, um sich allem hinzugeben? Wollte Sture nur endlich mal Aufmerksamkeit und Zuhörer haben? Was haben sich die Psychotherapeuten während dieser ganzen Jahre der Manipulation erhofft? Wie kann man als nicht ausgebildeter Therapeut, so viel Macht haben? - Diese Fragen tauchen wieder und wieder auf und vielleicht werden wir am Ende des Buches unsere Antworten haben. Josefssons Erzählungen lesen sich wie ein guter Krimi. Teilweise hatte ich das Gefühl gar nicht zu lesen, sondern direkt die Dokumentation zu sehen. Die Schilderungen der Ärzte und die Aussagen von Thomas Quick sind sehr detailliert beschrieben und nichts für Schwache Nerven.Das ist definitiv keine "vor dem Schlafen gehen" Lektüre, außer man ist immun gegen böse Träume!In der Mitte des Buches finden wir Fotografien und Dokumente die uns den Fall näher bringen. Im allgemeinen ist das Buch sehr gut recherchiert und man hat immer die Möglichkeit nach den Fußnoten zu schauen und für sich selbst nochmals nach zu forschen. Da es keine frei erfundene Geschichte ist, kann ich und möchte ich nichts zu den einzelnen Personen sagen, da sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Das Cover reflektiert die Dunkelheit in welcher sich Sture Bergwall befand, sehr gute Wahl. Lesenswert für jeden der sich nicht vor Details scheut und eine Vorliebe für Dokumentationen und die Abgründe unserer Psyche hat.

    Mehr
  • Sehr lesenswertes Sachbuch über einen Justizskandal, der nachdenklich macht.

    Der Serienkiller, der keiner war

    dieschmitt

    11. December 2017 um 11:40

    Zum Inhalt: Ein Drogenabhängiger Kleinkrimineller wird in die geschlossene Abteilung einer Psychiatrie eingeliefert. Unter der Behandlung mit Medikamenten und einer Therapie gesteht er die Vergewaltigung von mehr als 30 Opfern und wird hierfür verurteilt. Mehr als 20 Jahre danach stellt sich heraus, das Geständnis war falsch... auf der Suche nach der Ursache hierfür beginnt die Ermittlung.   Meine Meinung:   Dieses Buch ließ mich während und nach dem Lesen immer wieder sprachlos inne halten. Ich hatte vorher noch nichts von diesem Fall gehört, auf dem das Buch beruht.   Der Autor versucht die Hintergründe dieses Falls aufzudecken, der einer der größten Justizskandale der schwedischen Geschichte ist. Er beginnt den Fall in der Vergangenheit, in der Kindheit des Verurteilten, zeigt dessen Hintergrund und geht dann weiter in die Psychiatrie, erklärt Therapie und Behandlung, und geht auch auf die persönlichen Eingeschaften der Therapeuten von damals ein.   Dies ist ein Sachbuch, das wird beim Lesen deutlich, aber es ist ein sehr gut geschriebenes Sachbuch, das sich immer wieder fast wie ein Roman lesen lässt. Dies muss man bedenken, wenn man das Buch lesen möchte. Ich selbst hatte ganz zu Beginn leichte Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden.   Ich mag den Schreibstil des Autors, er schreibt sehr detailliert und anschaulich. Aber das Buch ist für mich auch harte Kost, man liest das nicht mal einfach so nebenher, finde ich. Auf mich hat es nachgewirkt. Das Buch selbst ist nicht nur ein reines Sachbuch, es zeigt auch die Geschichte des Verurteilten, und ist gleichzeitig auch eine Reise in die Psyche der Menschen. Es zeigt Mechanismen auf, wie es zu solch einem Skandal kommen kann. Und was in diesem Fall passiert ist, dass es zu solch einer Einschätzung kam.   Fazit: Sehr lesenswertes Sachbuch über einen Justizskandal, der nachdenklich macht.

    Mehr
  • Die Macht der Gedanken

    Der Serienkiller, der keiner war

    dowi333

    10. December 2017 um 20:53

    Es ist doch interessant, wie die menschliche Psyche funktioniert und wie leicht sie sich beeinflussen lässt. Sture Bergwall alias Thomas Quick ist ein Serienmörder. Oder vielleicht doch nicht. Ein Psychologenteam soll ihm "helfen", sich an seine grausamen Taten zu "erinnern".Dabei ist der Mann lange Zeit unauffällig. Ein paar Straftaten wie Diebstahl und Banküberfall hat er zwar in seiner Akte, doch die fallen eher in die Rubrik Beschaffungskriminalität. Denn Sture ist seit seiner Jugend abhängig von verschiedenen Substanzen. Den Absprung schafft er einfach nicht. Nun behauptet er, Verbrechen einer ganz anderen Kategorie begangen zu haben. Und die Psychologen, die ihn betreuen, glauben ihm nur allzu bereitwillig.Dan Josefsson berichtet in diesem umfangreichen Buch über einen der größten Justizskandale der schwedischen Geschichte. Ob es aber der Weisheit letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln. Nicht alle Beteiligten standen Josefsson für eine Stellungnahme zur Verfügung. Dennoch: Die Ereignisse sind anschaulich dargestellt. Die einzelnen Akteure werden sehr plastisch beschrieben. Der Autor unternimmt den Versuch, möglichst neutral zu berichten.Es ist einfach, verschiedenen Personen - oder vielleicht auch nur einer - die Schuld zuzuweisen. Mir taten neben Sture ganz besonders der zuständige Staatsanwalt van der Kwast und der Vernehmungsleiter Penttinen leid. Beide stehen am Ende der Geschichte ziemlich lächerlich da. Dabei haben sie sich nur auf den Sachverstand der Psychologen verlassen. Und die haben sich wiederum auf ihre Mentorin verlassen. Im Nachhinein betrachtet neigt man sicher schnell dazu, mit dem Finger auf die Verantwortlichen zu zeigen und den Kopf darüber zu schütteln, wie gebildete Menschen sich haben auf’s Glatteis führen zu lassen. Ich behaupte jedoch, dass keiner davon gefeilt ist. Das entschuldigt nicht alle Handlungen, die die Beteiligten vorgenommen haben, aber machen diese doch ein wenig nachvollziehbarer.Ein wirklich interessanter und erschütternder Fall.

    Mehr
  • Unglaublich

    Der Serienkiller, der keiner war

    BubuBubu

    10. December 2017 um 19:33

    "Der Serienkiller, der keiner war und die Psychoterapeuten, die ihn schufen" ist ein unglaublicher Bericht über einen der größten Justizskandale in Schweden und die Geschichte bis dato gesehen hat.Das Buch ist in drei große Abschnitte gegliedert. Der erste Teil befasst sich damit, wie der Autor auf den Skandal aufmerksam geworden ist und wie er, wie sich vermutlich alle Leser die Frage stellen, die Frage gestellt hat, wie es so weit kommen konnte, dass ein Mensch, der nie einen Mord begangen hat, als Serienkiller veruteilt worden ist. Der zweite Abschnitt befasst sich mit der Lebensgeschichte Sture Bergwalls und wie es dazu kommen konnte, dass der einstig drogensüchtige Jugendliche zu Thomas Quick,dem Serienmörder werden konnte. Zusätzlich beleuchtet der Autor Dan Joseffson die Geschichte Margits, einer Psychoanalytikern, die maßgeblich an Stures Psychotherapie und an seiner Veruteilung als Serienmörder beteiligt war.Zudem bekommt der Leser einen Einblick in verschiedene Therapiemodelle und die Psychoterapeuten und Psychologen werden vorgestellt, die Sture im Laufe seines Lebens kennengelernt hat.Der dritte Teil befasst sich mit Thomas Quick, dem Serienmörder. Das ist der Name, den Sture Bergwall im Laufe seiner therapeutischen Laufbahn angenommen hat und darunter ist der in der Öffentlichkeit "berühmt" geworden.Dieser Tatsachenbericht hat mich oft sprachlos zurück gelassen. Ich habe mich oft gefragt, ob das wirklich wahr sein kann. Der Autor deckt Unglaubliches auf. Ich habe oft an der Zurechnungsfähigleit der beteiligten Personen gezweifelt, besonders an Personen, die der "Margit-Gruppe angehörten. Es hat sich alles für mich so nach Gehirnwäsche angehört, dass ich mich gefragt habe, wie ein ganzes Land getäsucht werden konnte und wie die Menschen, insbesondere die Justiz niemals die Geständnisse von Sture Bergwall/Thomas Quick in Frage stellen konnten.Zudem hat mich die langjährige und in allem Maße gedankenlose Medikation derartig schockiert, dass ich mich immer wieder gefragt habe, wie es möglich war damals sein konnte, dass es keine Regelungen dazu gab und ob es heutzutage in Psychiatrien immer noch so eine Art der Medikatation, die mehr einer Vergiftung gleicht, gibt.Auch wenn die Geschichte von Sture Bergwall beziehungsweise dem vermeintlichen Serienmörder Thomas Quick spannend ist, war  dieses Sachbuch teilweise sehr langatmig und dröge.Hundert bis zweihundert Seiten weniger hätten dem Buch gut geran. Die Beziehungen der Therapeuten untereinander und zu Sture hätten deutlich kürzer abgehandelt werden. Ich hab's jetzt verstanden, nochmal muss ich das nicht lesen, waren meine Gedanken während ich manche Abschnitte gelesne habe. Insgesamt war es interessant, aber doch zu langatmig.Wer sich für Serienkiller und Justizskandale interessiert, ist mit diesem Tatsachenroman gut bedient, sollte sich aber darauf einstellen, dass es ellenlange Passagen gibt, die wenig neue Informationen mit sich bringen.

    Mehr
  • ein unglaublich aufwühlendes Buch

    Der Serienkiller, der keiner war

    Susimueller

    10. December 2017 um 14:56

              Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so aufgewühlt hat und über das ich so viel nachgedacht habe. Der Journalist Dan Josefsson hat in seinem Buch einen der größten Justizskandale Schwedens aufgerollt. Anfang der 90er Jahre gibt der drogenabhängige Sture Bergwall, der wegen kleineren Verbrechen in der Psychiatrie sitzt an, vor Jahren einen kleinen Jungen umgebracht zu haben. Nach und nach befördert er Erinnerungen zu bis zu 30 ungeklärten Verbrechen an die Oberfläche. Für acht wird er rechtskräftig verurteilt.Erst viel später kommt heraus, dass er diese gar nicht begangen hat. Dan Josefsson durchleuchtet, wie es dazu kommen konnte, dass sowohl Psychologen als auch Polizei einem Lügner geglaubt haben und warum Sture Berwall Verbrechen gestanden hat, die er nicht begangen hat.Auf der einen Seite steht eine psychologische Theorie der 90er, die besagt, dass Erinnerungen zu Verbrechen und Missbräuche verdrängt werden und durch spezielle Therapieverfahren wieder an die Oberfläche geholt werden können. Diese Theorie stand und steht vielen Kritikern gegenüber, die in ihr die Gefahr sehen, dass falsche Erinnerungen ans Licht gebracht werden. Allerdings waren alle Therapeuten um Sture Bergwall herum von dieser Theorie überzeugt und haben keinerlei kritische Betrachtung zugelassen. Hinter dem allem stand eine Psychologin, die um sich herum sektenähnlich eine Gruppe erschaffen hatte, die diese Theorie vergöttert hat. So wurde auch der Justizapparat geblendet und hat in dieser Folge schlampig gearbeitet. Auf der anderen Seite stand der kleinkriminelle und drogensüchtige Sture, der sein Leben an die Wand gefahren hatte und in der Psychiatrie selbst einen geschützten Raum hatte in dem er seine Drogen bequem als Medikamente bekam. Mit der Lüge seiner Verbrechen, bekommt er die Aufmerksamkeit, die er im wahren Leben nicht bekam. Das Buch versucht recht neutral alle Aspekte aufzuzeigen. Dabei macht der Schriftsteller einen tiefen Ausflug in die Psycholgie und der damaligen Zeit. Ich finde das Thema sehr spannend und gleichzeitig erschreckend. Allerdings weiß ich nicht, ob ich so ganz auf der Seite des Autors bin, der ja im Endeffekt eine ganze psychologische Denkensweise der 90er als falsch und lächerlich darstellt. Hier in diesem Fall war sie natürlich auf jeden Fall falsch und hat einen großen Schaden angerichtet, weil sie kritiklos angewandt wurde. Doch sind ja in dieser Zeit viele bedeutende Therapeuten in diese Richtung gegangen und ich weiß nicht, ob man eine ganze Bestrebung als vollkommen falsch hinstellen darf. Therapeuten als Täter und alle Patienten als Opfer? Auf jeden Fall hat mich das Buch sehr zum nachdenken angeregt. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.        

    Mehr
  • Umfangreicher Enthüllungsroman

    Der Serienkiller, der keiner war

    jam

    08. December 2017 um 16:54

    Der Autor lädt uns ein, in die Welt eines vermeintlichen Serienmörders einzutauchen...Schon in jungen Jahren hat Sture Bergwall psychische Probleme, die er versucht, mit Schnüffelstoffen zu unterdrücken. Als er älter wird, gerät er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, meist wegen sexueller Belästigung von Jungen, bis er im Strafregelvollzug landet. Aber gerade dort ist es für ihn kein Problem, an schwere Medikament zu kommen. In einer neuartigen Psychotherapie ruft er seine verdrängten Erinnerungen wach - und ihm wird klar, dass er nicht nur als Kind schwer missbraucht wurde, nein, er hat auch eine Reihe von Morden begangen und verdrängt. Er wird für acht Morde verurteilt - doch er hat keinen davon begangen!Wie ist es möglich, dass ein psychisch Kranker, der schwer medikamentenabhängig ist, seine Therapeuten, Ermittler, Anwälte, Staatsanwälte und Richter so täuscht? Die Fäden laufen alle bei einer Frau zusammen, deren Namen in keinem offiziellen Bericht auftaucht...Der Autor hat sich auf die Suche gemacht, die Hintergründe eines der größten Justizskandale Schwedens aufzudecken. Sein Weg, auf dem wir ihn begleiten, greift sehr weit in die Vergangenheit, zeigt uns die Ursprünge der modernen Psychiatrie, die Irrwege, die sie auf dem Weg dorthin teilweise bestritten hat, und auf welchen manche Therapeuten heute noch wandeln. Er zeigt uns auch den Werdegang der wichtigsten an diesem Skandal beteiligten Personen.Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, hineinzukommen, da Dan Josefsson wirklich sehr ausführlich schreibt, was sich lange vor der eigentlichen Geschichte zugetragen hat. Doch je tiefer man in das Geschehen eintaucht, um so mehr begreift man, warum er so weit ausholen musste. Es ist gruselig zu lesen, wie viele Menschen sich in die Irre leiten ließen und im Glauben, das einzig Richtige zu tun, großen Schaden angerichtet haben!Fazit:Wer einen belletristisch aufgebauten Thriller, der auf realen Tatsachen basiert sucht, ist hier wohl falsch.Wenn Sie aber eine gut recherchierte Geschichte á la Walraff lesen wollen, sind sie goldrichtig! Aber Vorsicht, dieses Buch greift auch tief in die Psyche des Lesers und ist kein leichter Stoff für nebenher!

    Mehr
  • Unglaubliche Recherchearbeit

    Der Serienkiller, der keiner war

    blauer_Regen

    08. December 2017 um 15:01

    "Der Serienkiller, der keiner war und die Psychotherapeuten, die ihn schufen" ist ein Buch von Dan Josefsson und erschien 2017 im btb - Verlag. Es zählt zu den Sachbüchern. Inhalt ist die Aufarbeitung eines der größten Justizskandale Schwedens. Hier wurde der Drogenabhängige Sture Bergwall des mehrfachen Mordes für schuldig gesprochen, nachdem er diese und weitere Morde gestanden hatte. Wie sich viel zu spät herausstellte, hatte er keinen dieser Morde begangen. Das Buch macht sich zur Aufgabe herauszustellen, wie es durch den Einfluss von Psychotherapeuten passieren konnte, das Erinnerungsvermögen von Sture so zu manipulieren und wie Nachlässigkeit der Justiz zu Verurteilungen führte.In den unterschiedlichen Kapiteln beleuchtet der Autor ausführlich das Leben und Wirken der beteiligten Personen, wobei sein Fokus ganz klar auf Sture, der Supervisorin Margit Norell und deren Wechselwirkung liegt. Ganz nebenbei erhält der Leser einen umfangreichen Abriss der Weiterentwicklung der Freudschen Psychoanalyse in Schweden.Das Buch ist unglaublich gut und ausführlich recherchiert. Es gibt zahlreiche Querverweise auf weiterführende Literatur, fallrelevante Dokumente und Bildmaterial. Dazu kommen viele Zitate aus Zeugeninterviews, die Josefsson selber durchgeführt hat. Natürlich ist das Buch nicht spannend im Sinne einer klassischen Tätersuche, aber sehr aufschlussreich in der Ursachenforschung zu solch einem Justizirrtum.Josefssons Buch ist geprägt durch einen sehr lockeren Erzählstil und trotzdem wurde es mir auf die Dauer doch etwas langatmig ob der vielen Details. Das Lesen des Buches setzt keine besonderen Kenntnisse therapeutischer Behandlungsansätze voraus. Ohne diese wird es aber hier und da noch zähflüssiger.Das Cover ist ansprechend gestaltet. Das schwarz-weiß Negativ ist eine gekonnte Überleitung zum Beginn des Buches. Die erhabenen Buchstaben der Überschrift sorgen für eine gute Haptik. Für war dieses Buch eine wirkliche Herausforderung und trotzdem glaube ich, dass Fans echter Kriminalarbeit hier ihre wahre Freude beim Lesen haben werden.       

    Mehr
  • Unterhaltend

    Der Serienkiller, der keiner war

    Trucks

    04. December 2017 um 09:51

    NebenKrimis und Thrillern lese ich auch gerne mal ein Sachbuch, dasähnliche Themen behandelt. Dieseshier war anhand des Klappentextes Schweden,1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger undKleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische EinrichtungSäter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eineTherapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge derBehandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheitzu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller ThomasQuick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren freierfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen,Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und derenZirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können. besondersinteressant, auch wenn man natürlich am Ende nicht wirklich eineÜberraschung erlebt. Man weiß ja schon, dass es sich hierbei um einJustizirrtum handelte... Warumerfindet jemand so etwas ? Das war für mich die zentrale Frage –und die wurde auch recht gut beantwortet. Auchwenn der Sachbuch-Charakter natürlich immer gegenwärtig ist, istdas Buch spannend geschrieben und man erfährt viele Hintergründe,viel über den Menschen, eine Art „Psychogramm“, das aberunterhaltend präsentiert wird.

    Mehr
  • Erschreckend!

    Der Serienkiller, der keiner war

    leshanna

    03. December 2017 um 11:39

    Direkt zu Beginn: mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es streckenweise erschreckend ist:Das Buch ist eine Biographie zweier Personen. Zum einen der "Serienkiller" Sture Bergwall, der lediglich ein Kleinkrimineller und Drogenabhängiger ist, Anfang der 90er Jahre in eine psychatrische Klinik eingewiesen wird, wodurch der weitere Verlauf seines Lebens geprägt ist.Zum anderen wird das Leben der Psychaterin Margit Norell beschrieben und deren falsche therapeutische Ansätze, die das Leben von Bergwall zerstört haben.Der Autor geht auf beide Personen sehr ausführlich ein, streckenweise liest es sich (besonders zum Ende) recht zäh. Allerdings handelt es sich auch um ein Sachbuch, das äußerst gut recherchiert ist, und nicht um einen reißerischen Roman.Erschreckend sind die Erkenntnisse, dass die schwedische Justiz, entgegen aller Indizien, den Psychologen folgt und Bergwall für acht Morde verurteilt, die er nicht begangen hat und für die auch immer die Beweise gefehlt haben. Wie es dazu trotzdem kommen konnte, wird von Dan Josefsson sehr gut herausgearbeitet.

    Mehr
  • Wie konnte ein Mann für zahlreiche Morde verurteilt werden, die er nie begangen hat?

    Der Serienkiller, der keiner war

    luv_books

    01. December 2017 um 10:58

    Sture Bergwall, ein homosexueller Drogensüchtiger, wird 1991 in die Psychiatrie eingewiesen. Im Laufe der Zeit gesteht er mehr als 30 Morde und wird für mehrere davon verurteilt. Jahre später stellt sich heraus, dass er keinen einzigen davon begangen hat und dass er aufgrund der (nicht) vorliegenden Beweise niemals hätte verurteilt werden können. Wie konnte das alles passieren? Dan Joseffson hat versucht, darauf eine Antwort zu finden.   Das Buch ist sehr akribisch recherchiert, Dan Joseffson hat sich unglaublich viel Mühe gegeben, die ganzen Fakten zusammenzutragen. Er hat mit allen beteiligten Personen gesprochen, die dazu bereit waren, hat sich durch Vernehmungsprotokolle und die Patientenakte gearbeitet und Videos von den Ortsbegehungen gesichtet. Herausgekommen ist ein sehr umfangreiches Sachbuch, das sich durchaus spannend und flüssig liest. Trotzdem ist es meiner Meinung nach an einigen Stellen viel zu detailliert. Da sich die Vorgänge bei den einzelnen Mordermittlungen gleichen, hätte man gewiss an einigen Stellen kürzen können. Bei dem Protokoll des x-ten Ortsbegehungs-Videos interessiert mich z.B. nicht, was die einzelnen Personen für Kleidung tragen. Joseffson bemüht sich zwar um eine neutrale Berichterstattung, trotzdem habe ich das Gefühl, dass unterschwellig Margit Norell dafür verantwortlich gemacht wird, dass sich alles so extrem entwickeln konnte, und Sture Bergwall als Opfer dargestellt wird. Wirklich nachvollziehen kann das, was da passiert ist, vermutlich nur jemand, der selber dabei war, trotzdem denke ich, dass gerade Therapeuten, Staatsanwälte und Polizisten eine Verantwortung haben, der sie hier in keinster Weise gerecht wurden. Man kann das ganze Geschehen  nicht auf eine einzige Person abschieben, die einen „sektenartigen Einfluss“ auf die anderen ausgeübt hat. Und Bergwall hat, so wie ich es aus dem Buch verstanden habe, seinen ersten Mord mit voller Absicht gestanden, um weiterhin in seinem bequemen Zimmer in der Psychiatrie bleiben zu können und seiner Medikamentensucht zu frönen. Er hat selber beschlossen, sich als Serienmörder zu stilisieren, und zu dem Zeitpunkt wusste er noch, was er tat.  Klar war irgendwann der Punkt erreicht, wo er keine Chance mehr hatte, das Ganze aufzuhalten und außerdem viel zu zugedröhnt war. Trotzdem war er derjenige, der alles ins Rollen gebracht hat. Auch hat er nach dem Entzug anscheinend keinerlei falsche Erinnerungen mehr? Auf einmal ist keine Rede mehr davon, dass er selber als Kind missbraucht worden ist, o. ä. Aber das halbe Buch handelt davon, wie durch die falschen Therapie-Methoden den Patienten falsche Erinnerungen eingepflanzt wurden. Bei Sture lag es aber dann wohl mehr am Medikamentenmissbrauch. Am Ende hatte ich den Eindruck, dass sich Sture jetzt in seiner neuen Opferrolle gefällt. Kein Gedanke an die Angehörigen seiner angebliche „Opfer“, und an seine eigene Familie und was diese wegen ihm durchmachen mussten. Was mir überhaupt an dem Buch fehlt, sind die Blickwinkel der Angehörigen und der Außenstehenden. Die werden zwar manchmal gestreift, gehen aber in dem Buch ziemlich unter. Irgendwelche Konsequenzen die aus dem Skandal gezogen wurden (oder eben auch nicht) werden nur gestreift. Bleibt zu hoffen, dass sich nach dem Buch etwas mehr tut. Trotz allem ein wichtiges Buch, das viele Missstände aufdeckt. Eine schockierende Enthüllungsgeschichte, die aber sehr detailliert ausfällt. Man braucht einen langen Atem für das Buch.

    Mehr
    • 2
  • Stures Geschichte

    Der Serienkiller, der keiner war

    raveneye

    30. November 2017 um 12:48

    Sture Bergwall hat 39 Morde gestanden und wurde für 8 davon verurteilt. Doch hat er keinen einzigen begangen. Wie ist dies möglich? Der Autor Dan Josefsson begibt sich in seinem Buch „Der Serienmörder, der keiner war“ auf die Spurensuche nach den Antworten auf diese Frage und beleuchtet dabei, die verschiedenen Personen und Geschenisse, die zu diesem Justizskandal geführt haben. Dabei lernt der Leser einiges über Stures Lebensgeschichte und wie er, der kleine Drogenabhängige, sich plötzlich für soviele grausame Taten verantwortlich zeigte. Wie ist es möglich, das sowohl seine Therapeuten als auch die Polizei ihm so uneingeschränkt Glauben schenkten, wenn seine Darlegung der Ereignisse doch ein uns andere Mal mehr als nur knapp danebenlagen? Das Buch zeigt auch auf welche Rolle die Psychoanalytikerin Margit Norell bei dem ganzen Skandal hatte. Wie ihr Glaube an die eigene Unfehlbarkeit, ihr Drang nach Kontrolle und ihr Einfluss auf das Leben und die Ansichten von Stures Therapeuten, das Ganze aus dem Hintergrund zu lenken vermochte. Neben den menschlichen Aspekten beleuchtet der Autor aber auch die psychologischen Theorien, die in Stures Therapie einflossen und gibt sie recht verständlich wieder, so das der Leser die Aussagen der Personen selbst hinterfragen kann. Dabei ist das Buch selbst leicht verständlich und für ein Sachbuch auch spannend geschrieben. Es ist kein Problem den Ausführungen des Autors und der zu Wort kommenden Beteiligten zu folgen.

    Mehr
  • Der Serienkiller, der keiner war - und die Psychotherapeuten, die ihn schufen

    Der Serienkiller, der keiner war

    angelj222012

    29. November 2017 um 23:15

     Der Serienkiller, der keiner war - und die Psychotherapeuten, die ihn schufen beschreibt schon im Titel, worum es in dem Buch geht. Und schon im ersten Kapitel merkt man: Moment, irgendwas an der Ermittlung stimmt nicht. Der Schreibstil ist leicht subjektiv eingefärbt, dies ist aber auch ein Stück berechtigt. Im großen Ganzen ist dieses Buch sehr unterhaltsam, man bekommt aber vom Dauerkopfschütteln Nackenschmerzen. Ich finde das Buch sehr unterhaltsam, auch wenn man nach ein paar Kapiteln erst mal Schlucken muss. Die Story wird von Fotos untermalt, dies trägt zur Anschaulichkeit bei. Nur zu empfehlen als Schwedens größter Justizskandal. Und trotzdem gibt und das Buch doch Einblick in die Psyche der Menschen, nur halt in die der Leute um den Serienmörder herum. sehr spannend.

    Mehr
  • Hätte man spannender schreiben können...

    Der Serienkiller, der keiner war

    AKRD

    29. November 2017 um 08:17

    Ein Sachbuch ist und bleibt eben ein Sachbuch – das war bei diesen 592 Seiten auch nicht anders...Leider muss ich allerdings sagen – denn ich hatte deutlich mehr erwartet... „Einer der größten Justizskandale des 20. Jahrhunderts“- sorry, aber da hatte ich schon einen Krimi erwartet und keine Aneinanderreihung von Fakten. Und genauso kam mir das Buch dann doch leider vor... Ich kann nicht sagen, dass es nicht spannend war, aber es war mir dann teilweise doch zu dröge und langatmig. Man möchte auch nicht unbedingt wissen, wie es ausgeht, denn den Ausgang der Geschichte kennt man ja nun schon dank Klappentext und der Formulierung „Einer der größten Justizskandale des 20. Jahrhunderts“.

    Mehr
  • sehr langatmig

    Der Serienkiller, der keiner war

    isa_belle

    28. November 2017 um 15:56

    Sture Bergwall, ein drogenanhängiger Kleinkrimineller, wird Anfang der 90er in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. In der dortigen Therapie gesteht er unter dem Einfluss starker Medikamente mehr als 30 Menschen getötet zu haben und wird zu einer Haftstrafe verurteilt. Knapp 20 Jahre später stellt sich aber heraus dass alles nur erfunden war.  In diesem Buch wird die ganze Geschichte aufgearbeitet. Wie kann es soweit kommen das jemand Morde gesteht die er nie begangen hat? Warum werden seine Aussagen nicht in Frage gestellt?  Ich muss gestehen dass man das Buch locker um 200 Seiten hätte kürzen können. Gerade der 2. Teil, in dem es vorrangig um die Psychiater und deren Handlungsweisen geht, war doch sehr zäh und hat sich schwer lesen lassen. Aufgrund der vielen Fachbegriffe musste man sich sehr auf das Lesen konzentrieren und dies hatte auch zur Folge dass ich nur sehr dosiert an dieses Buch heran gehen konnte.  Der 3. Abschnitt nahm dann endlich etwas mehr an Fahrt auf und wir erfahren wie es so weit kommen konnte das jemand solche Geschichten erfindet und man ihm, ohne Hinweise oder Leichenfund, glaubt. Gerade in diesem Abschnitt sind stellenweise Vernehmungsprotokolle mit eingebaut in denen man sich fragt wie so etwas allen Ernstes bei der Polizei durchgegangen ist. Sture verwickelt sich in Unstimmigkeiten und teilweise werden ihm sogar Tathergänge in den Mund gelegt.  Ich muss sagen dass ich von der Leseprobe noch sehr begeistert war. Allerdings fiel es mir aufgrund der vielen Fachbegriffe und Ausschweifungen doch sehr schwer kontinuierlich am Ball zu bleiben. Dem Buch hätten, wie oben bereits erwähnt, weniger Seiten gut getan. So zog es sich doch sehr in die Länge. Bis weit über die Hälfte musste ich durchhalten, danach wurde es spannendender. Aber auch da hätte man einiges kürzen können, da auch oft vieles wiederholt wurde.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks