Dan Simmons Der Sturz von Hyperion

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 30 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(20)
(3)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Sturz von Hyperion“ von Dan Simmons

Auf Hyperion herrscht das Shrike - ein tödliches mechanisches Ungeheuer aus den Tiefen von Raum und Zeit, Inbegriff des Schmerzes und der Qual. Manche verehren es als Gott, andere sehen in ihm das absolute Böse und wollen es vernichten, aber gefürchtet wird es von allen. Im Tal der Zeitgräber, wo sich rätselhafte Gestalten aus der Zukunft in die Vergangenheit bewegen, entscheidet sich die Zukunft der Menschheit, die von außen bedrängt wird durch eine überlegene Alienrasse und von innen durch abtrünnige KIs, die ihre Chance gekommen sehen, den Menschen als führende Intelligenz abzulösen. "Die uralte Thematik des Kampfes zwischen Erzeuger und Abkömmling greift Dan Simmons in seiner »Hyperion«-Reihe auf: Im 28. Jahrhundert lebt die Menschheit unter Führung der Hegemonie, einem Bündnis der Menschen auf ihren unterschiedlichen Planeten. Doch Gefahr droht diesem Zusammenschluß von innen wie von außen. Da ist der Angriff der Ousters, die mit unzähligen Schiffen die Randkolonie Hyperion angreifen. Und die groß angelegte Abwehrschlacht der menschlichen Streitkräfte scheint verloren zu gehen. Im Innern der Hegemonie sinnen derweil immer mehr der künstlich geschaffenen Intelligenzen, kurz KIs, danach, den Menschen die Vormachtstellung zu entreißen. Durch ihre nichtstoffliche Existenz innerhalb der Datensphäre und mit ihrem allumfassenden Wissen, das die Menschen bei ihnen abgespeichert haben, fühlen sich die KIs ihren physisch gebundenen Schöpfern überlegen. Sie versuchen, die Unruhe des Krieges für sich zu nutzen. Doch ausgerechnet der umkämpfte Planet Hyperion birgt ein Geschöpf, das für manche Menschen Gottstatus hat, während es die KIs fürchten: das Shrike. Dieses aus fremder Zeit und Welt kommende mechanische Wesen scheint allen weit überlegen zu sein. In diesem Spannungsfeld bewegt sich der Künstler Severn, der durch seine Tätigkeit Einlaß in die engsten Zirkel hegemonialer Macht erhält. Als Cybrid, also genetische Replika eines Originalmenschen, steht Severn zwischen Menschen und KIs. Der Ausgang der Auseinandersetzungen zwischen Menschen und abtrünnigen KIs ebenso wie den Ousters bleibt offen und die Rolle des Shrike zunächst unklar. Simmons versteht es sehr gekonnt, beim Leser sein Bild einer fernen Zukunft aufzubauen. Eingebettet in seine Vision hat er eine klassische Konfliktkonstellation unter Ausnutzung der Idee der künstlichen Intelligenz -- schon heute ein brisantes Thema. Wie er den Gedanken weiterentwickelt, fasziniert und führt zu einer fesselnden Geschichte. (Joachim Hohwieler)

Simmons Lieblingswörter sind hier: "kamesinrot" und "lapislazulifarbend" ;-)

— Niniji
Niniji

Stöbern in Science-Fiction

Star Wars™ - Der Auslöser

Tolles Buch, sehr spannend!

Paddy91

Die drei Sonnen

Komplex, wissenschaftlich und so fesselnd, dass es einen nicht mehr loslässt

Tasmetu

Zeitkurier

Guter Start, danach geht's den Bach runter. Schwache Charaktere und langatmige Story, die nichts mehr mit Zeitreisen zu tun hat.

Tallianna

SUBLEVEL 1: Zwischen Liebe und Leid

Wunderbar! Es hat alles was man sich wümschen könnte, ich hätte es ewig weiterlesen können... ❤

Lily911

Straßenkötergene

Eine mitreißende Geschichte voller Intrigen, Machtspielen und Liebe. Besonders gefallen hat mir der bildhafte Schreibstil der Autorin.

Majainwonderland

Superior

Interessante Grundidee, die noch viel Potenzial für den zweiten Band hat.

SelectionBooks

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der Sturz von Hyperion" von Dan Simmons

    Der Sturz von Hyperion
    rallus

    rallus

    17. February 2011 um 08:50

    Nach so einem Buch bin ich immer etwas sprachlos. Wie soll man der Fülle und Dichte dieses Romans gerecht werden. Nachdem jeder Einzelne der Pilger im ersten Teil seine Geschichte erzählt hat, warum er nach Hyperion kam, wird im zweiten Teil die Konfrontation mit dem Shrike erzählt. Der zweite Teil oder das zweite Buch, ist von der Art komplett anders, als der Erste. Hier wird die Geschichte der Pilger "geträumt". Träumer ist ein Cybrid der der Präsidentin den Fortlauf der Pilgergeschichte erzählt. Der Konflikt mit den Ousters steigert sich, die Pilger reisen in Zeit und Raum verweilen aber immer in Hyperion. Faszinierende (T)Räume tun sich vor dem Leser auf, nicht alles habe ich verstanden, doch habe ich selten eine so gelungene Verquickung von Space Opera und Lyrik(!) gelesen. Nicht umsonst rangiert Hyperion und dieser Nachfolger in vielen BestOF Listen weit weit vorne. Ein Meilenstein in der Sf-Geschichte.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Sturz von Hyperion" von Dan Simmons

    Der Sturz von Hyperion
    Niniji

    Niniji

    13. December 2010 um 23:49

    Der zweite Teil der "Hyperion-Gesänge" Hier erfahren wir, wie es mit den Pilgern zum Shrike weitergeht, die in eine welten- und zeitübergreifende Inszenierung verwickelt sind, die genial, aber zu erfassen und zu verstehen nicht immer einfach ist. Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr derart 'tiefenemotional' berührt. Das ging über Freude und Tränen bis zu Gänsehaut. Trotz der oft etwas nervigen Wiederholungen und langatmigen Passagen gerade am Anfang des Buches, in denen das politische Gerangel debattiert wird und etappenweise die Geschehnisse des ersten Buchs, teilweise mehrfach, wiedergegeben werden, ein gelungener Abschluss der Geschichte. Gesellschaftskritisch, philosophisch und natürlich poetisch. Absolut empfehlenswert und für Leser des ersten Teils quasi ein 'Muss'. Ich habe das ungekürzte Hörbuch gehört, welches ganz hervorragend von Detlef Bierstedt gelesen wird.

    Mehr