Dan Simmons Terror

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Inhaltsangabe zu „Terror“ von Dan Simmons

England, 19. Mai 1845. Zwei stolze Schiffe der Royal Navy segeln aus der Themsemündung und nehmen Kurs Richtung Norden: die "Terror" und ihr Schwesternschiff "Erebus". Es sind die modernsten Schiffe ihrer Zeit - gepanzert mit dicken Eisenplatten, ausgestattet mit Heißwasserheizungen, angetrieben wenn nötig mit Dampfmaschinen. Mit diesen beiden Schiffen soll es endlich gelingen, die legendäre Nordwestpassage zu finden, den freien Seeweg durch das bisher unüberwindliche Eis der Arktis in den Pazifischen Ozean. Die Expedition steht unter dem Kommando des hochdekorierten Sir John Franklin. Nach etlichen gescheiterten Versuchen will er dieses Mal den Erfolg mit aller Macht erzwingen. Er treibt die beiden Schiffe und ihre einhundertdreißig Mann Besatzung immer weiter in die arktische Inselwelt hinein - bis sie schließlich hoffnungslos im Packeis festsitzen. Gefangen in einer alptraumhaften Eiswüste, versuchen die Männer, sich gegen die Kälte, den Hunger und die Attacken der Polarbären zu behaupten. Doch nach und nach werden die Schiffe von den gewaltigen Eismassen zerdrückt. Und der Terror beginnt... >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Gut geschrieben und interessant, aber viel zu langatmig und oft zu spirituell. Sprecher ist super!

— Luiline

Interessante und spannende Geschichte, erzählt von Detlef Bierstedt, der die Geschehnisse glaubhaft und sehr passend liest.

— krimielse
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  • Themen
  • Interessant aber auch langatmig

    Terror

    Luiline

    29. March 2017 um 10:47

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Hörbuch "Terror" von Dan Simmons. Gelesen wird das Hörbuch von Detlef Bierstedt.   Verlag: Audible / Hördauer: 28 Stunden und 45 Minuten / Erscheinungsjahr: 2008 / Originaltitel: "The Terror" / Übersetzung: Friedrich Mader / ISBN: 978-3453406131  Inhalt:England, 19. Mai 1845. Zwei stolze Schiffe der Royal Navy segeln aus der Themsemündung und nehmen Kurs Richtung Norden: die "Terror" und ihr Schwesternschiff "Erebus". Es sind die modernsten Schiffe ihrer Zeit - gepanzert mit dicken Eisenplatten, ausgestattet mit Heißwasserheizungen, angetrieben wenn nötig mit Dampfmaschinen. Mit diesen beiden Schiffen soll es endlich gelingen, die legendäre Nordwestpassage zu finden, den freien Seeweg durch das bisher unüberwindliche Eis der Arktis in den Pazifischen Ozean. Die Expedition steht unter dem Kommando des hochdekorierten Sir John Franklin. Nach etlichen gescheiterten Versuchen will er dieses Mal den Erfolg mit aller Macht erzwingen. Er treibt die beiden Schiffe und ihre einhundertdreißig Mann Besatzung immer weiter in die arktische Inselwelt hinein - bis sie schließlich hoffnungslos im Packeis festsitzen. Gefangen in einer alptraumhaften Eiswüste, versuchen die Männer, sich gegen die Kälte, den Hunger und die Attacken der Polarbären zu behaupten. Doch nach und nach werden die Schiffe von den gewaltigen Eismassen zerdrückt. Und der Terror beginnt...  Meine Meinung: Auf das Buch bin ich durch mehrere positive Stimmen bei You-Tube aufmerksam geworden und habe dann mein Guthaben bei Audible genutzt und mir diesen Wälzer als Hörbuch heruntergeladen. Der Hörbuchsprecher Detlef Bierstedt hat eine sehr angenehme Stimme und hat das Buch sehr gut vertont. Er spricht die unterschiedlichen Charaktere alle anders und verleiht jeder Figur so eine eigene Stimme. Das Buch wird auch aus mehreren Perspektiven erzählt, z.B. vom Kapitän, vom Schiffsarzt und weiteren Protagonisten. Dan Simmons hat sich als Grundlage für seinen Roman an einer wahren Begebenheit orientiert. Er lässt aber noch fiktive Elemente einfließen, was mir gut gefallen hat. In der Printausgabe gibt es vorne eine Landkarte zur Orientierung, ein Personenregister und noch weitere zusätzliche Informationen im Anhang. Diese haben beim Hörbuch natürlich gefehlt. Mir hätte eine Karte hier durchaus geholfen und auch mit den ganzen Personen bin ich oft durcheinander gekommen. Das Buch ist sehr komplex und hat aber auch seine Längen. Stellenweise musste ich mich doch sehr durch das Buch quälen. Dadurch, dass ich auch so lange an dem Hörbuch gehört habe, habe ich oft den Faden verloren und konnte nicht allen Handlungssträngen folgen.Der Schreibstil von Dan Simmons hat mir gut gefallen und er versetzt den Leser in eine andere Zeit. Er hat sich der damaligen Sprache und Ausdrucksweise angepasst und die Figuren werden dadurch sehr glaubhaft und realistisch dargestellt.Vor allem ab der Hälfte der Geschichte geht er auch ein wenig in die spirituelle Richtung und dieser Aspekt hat mir weniger gut gefallen. Fazit:Ein sehr gut recherchiertes und interessantes Buch, was aber vor allem durch seine Länge oft auch langatmig geworden ist. Trotz der tollen Vertonung muss ich sagen, dass hier eine Printausgabe mir wahrscheinlich besser gefallen hätte, da ich der Geschichte so hätte besser folgen können. Dan Simmons ist für mich aber ein Autor, von dem ich noch mehr lesen möchte und vielleicht lese ich dieses Buch irgendwann nochmal! Daher gibt es von mir 3 Sterne!

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  • eiskalte Atmosphäre, tolles Buch

    Terror

    Gwhynwhyfar

    28. May 2014 um 17:53

    Hörbuch Gesprochen von Detlef Bierstedt „England im Jahr 1845: Unter dem Kommando von Sir John Franklin brechen die modernsten Schiffe ihrer Zeit – die „Terror“ und die „Erebus“ – auf, um die legendäre Nord-West-Passage zu finden: den Weg durch das ewige Eis der Arktis in den Pazifik. 130 Männer nehmen an der Expedition teil. Keiner von ihnen wird je zurückkehren. Dies ist ihre Geschichte.“, so der Klappentext. Die Nordwestpassage ist der Seeweg zwischen dem nördliche Amerika (Atlantik ) dem Pazifik. Erstmals gelang 1903/1906 die Durchfahrt Roald Amundsen. 1845 liefen zwei Schiffe der königlich-britischen Marine mit insgesamt 129 Mann Besatzung unter gewaltigem Medienrummel aus, die Nordwest-Passage vom Atlantik zum Pazifik zu entdecken. Die Schiffe hiessen „Terror“ und „Erebus“. Das Kommando führte Sir John Franklin. Walfänger in der Baffin Bay waren ihre letzten Augenzeugen. Was dann geschah, ist bis heute unklar. Irgendwann entdeckte man in der Arktis Ausrüstungsgegenstände und kurze Nachrichten, die besagten, dass die Schiffe zwei Jahre im Packeis festsaßen und die Männer zu Fuß Hilfe suchen wollten. Einige Leichen wurden von Inuits entdeckt, die Kannibalismus vermuten lassen. Soviel zur realen Geschichte. Dieser Roman versucht zu beschreiben, was passiert sein könnte. Das Hauptschiff hieß Terror, so auch der Titel des Buchs. Terror steht aber auch für das Eis und das menschliche Handeln, für das Scheitern. Die Schiffe samt der Männer tauchten nie wieder auf und so beschreibt die Geschichte ihren Überlebenskampf. Über allem steht in der Sicht der allwissende Erzähler, aber auch kommt die Sicht einzelner Protagonisten zu Wort, als Hauptcharakter Francis Crozier. Hunger und Kälte, die Unfähigkeit die richtigen Entscheidungen zu treffen, Streit, Arroganz, Demütigung, die Unfähigkeit Fehler einzusehen, der Durst nach Ruhm, lässt die Männer scheitern. Lebensmittel die verdorben sind, Bekleidung die sich als unpassend zeigt, Glieder die einfach abfrieren, Skorbut, das Eis verlangt den Männern alles ab. Menschen und unter unheimlichem Druck, eine Gruppe Soldaten mutiert zur Meute. Ein spannendes Buch, das die Härte der Arktis beschreibt, aber auch die Abgründe der menschlichen Seele, die Arroganz der Offiziere, die von Anfang an die Lage falsch einschätzten und nicht zugeben wollen, dass sie sich irren. Dem Buch liegt aber in Teilen ein Hauch von Fantasy bei. Mich hat es ein wenig gestört, ich konnte damit leben. Auch im Eis kommt es zu Bewusstseinsstörungen, wie bei einer Fata Morgana. Wer nun einen Geschichtsroman erwartet, der liegt falsch. Denn was geschehen ist, liegt in der Fiktion, da es keine Aufzeichnungen gibt.

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