Dan Simmons The Terror: A Novel

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Inhaltsangabe zu „The Terror: A Novel“ von Dan Simmons

The men on board, Her Britannic Majesty's Ships Terror and Erebus had every expectation of triumph. They were part of Sir John Franklin's 1845 expedition - and theirs were the first steam-driven vessels to go in search of the fabled North-West Passage. But the ships have now been trapped in the Arctic ice for nearly two years. (Quelle:'Flexibler Einband/01.02.2007')

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  • Rezension zu "The Terror" von Dan Simmons

    The Terror: A Novel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2010 um 21:51

    Am 19. Mai 1845 brechen die britischen Schiffe HMS Erebus und HMS Terror unter Leitung des umstrittenen Kapitäns Sir John Franklin auf, um den berühmt-berüchtigten Seeweg von Europa nach Asien - die Nordwestpassage - im ewigen Eis zu erforschen und zu kartografieren. Es wird eine Reise, die kein Besatzungsmitglied überleben soll. Eine Reise ins kalte Herz der Welt, in dem der Tod durch Hunger und Erfrierungen lauert. Und etwas noch viel schlimmeres... Dan Simmons, der Meister des Thrillers, der Science Fiction und des Horrors wagt sich an eine fast schon peinlich genaue Rekonstruktion der historischen Ereignisse. Er zeichnet Seewege akribisch genau nach, Listet alle Teilnehmer auf, berichtet von ihrem Schicksal mit übersprudelnder und doch realistischer Kreativität, ohne jemals das Gespür für die Vielzahl an Personen zu verlieren. John Franklin und Francis Crozier, die Kapitäne der beiden Schiffe, sind beeindruckende Persönlichkeiten, die einem schnell ans Herz wachsen und bei deren Erlebnissen man gerne mitfiebert, Seite um Seite verschlingt wie... wie das Monster die Besatzung. Monster, ja. Und sei der Aufschrei unter den historisch Interessierten noch so groß: Simmons bleibt sich treu und wäre nicht er selbst, wenn er seine Erzählung nicht in seinem Stil zu Ende bringen würde. Die Inuit berichteten davon das Kannibalismus unter der Besatzung geherrscht haben soll und es wurde an mehreren Stellen historisch belegt, das die Expeditionsteilnehmer Kontakt zu den Ureinwohnern hatten. Simmons macht hier, was ein aufmerksamer Fan erwarten würde und mischt die historische Erzählung mit Inuit-Mythologie - und dies gelingt ihm großartig. Das Eis als Hauptdarsteller allein würde zwar genügen, denn es ist so greifbar und frostig, das man die Bettdecke sehr weit über den Hals zieht, ganz zu schweigen von den Ränkespielen an Bord der beiden größtenteils lahmgelegten Schiffe, die Würze in der Erzählung, der besondere Kniff, der das Buch eindeutig zu einem Simmons macht und unverkennbar ist, stellt das Monstrum dar, das direkt aus der Inuit-Mythologie entnommen und sehr schön und passend eingebaut wurde. Die meisten Leser würden dies anders sehen, was ich einem Mangel an Informationen zuschreiben muss. Wer Dan Simmons kennt und sich etwas mit dem Buch schon im Vorfeld beschäftigt hat, hätte wissen müssen, was ihn erwartet. Und das ist ein Simmons wie er sein sollte: Episch, Detailverliebt, Kreativ und, was am erfeulichsten ist, meisterhaft geschrieben und inszeniert. Wie auch in den meisten anderen Büchern erkennt man den erfahrenen Schriftsteller, der weiß, wie er sein Publikum mit kleinen Anspielungen (Poe), geschickten Wendungen und einer guten Portion Emotionalität bei der Stange hält - und alles ohne lästige Abnutzungserscheinungen, die renomierte Autoren und deren Werke oftmals mit der Zeit bekommen. Warum also vier und nicht fünf Sterne? Weil das Thema des Buches normalerweise garnicht mein Fall ist und ich es blind gekauft habe, weil der Autor mir zusagt. Dafür das es mir trotzdem dermaßen gut gefallen hat, sollte ich eigentlich fünf Sterne vergeben. Im Vergleich zu den brillianten "Hyperion Gesängen" wäre dies jedoch dann einen Tick zu hoch... Deshalb bleibt es bei vier, gefühlten fünf, von fünf Sternen. Und eine ganz klare Kaufempfehlung - Monster hin oder her...

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