Dan Slott Silver Surfer

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Inhaltsangabe zu „Silver Surfer“ von Dan Slott

Alleine durchstreift der Silver Surfer die unendlichen Weiten des Universums, um fremde Wunder zu sehen und mit seiner kosmischen Macht Gutes zu tun. Diesmal gelangt er auf einen außergewöhnlichen Vergnügungs-Planeten und trifft die Never Queen, die Verkörperung aller Möglichkeiten. Darüber hinaus begegnet er Dawn, einer einerseits ganz gewöhnlichen, andererseits ganz außergewöhnlichen jungen Frau von der Erde. Als ungleiches Paar treten Dawn und der Surfer sogar den Guardians of the Galaxy gegenüber und kämpfen mit dem Meisterzauberer Dr. Strange und dem Avenger Hulk gegen eine Welt voller Albträume…

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    Silver Surfer
    Mueli77

    Mueli77

    22. February 2015 um 21:01

    Es gibt diesen schönen Spruch, dass man sich immer zweimal im Leben trifft. Wer jetzt glaubt dies wäre nur eine hohle Phrase, der wird im neuen Silver Surfer-Band eines Besseren belehrt. Denn Dan Slott kreiert eine wunderschöne Geschichte von Abenteuer und Vertrauen, Mut und Freundschaft sowie vor allem ganz viel Fantasie. Er schickt den Silver Surfer mithilfe der Popart-ähnlichen Bilder von Michael „Doc“ Allred nicht mehr nur einfach quer durchs Weltall und lässt ihn wahllos irgendwelche Abenteuer erleben oder wie viele andere Autoren vor ihm mit seiner Situation hadern, sondern er stellt Norrin Radd kurzerhand eine Gefährtin zur Seite. Diese junge Dame, die auf den Namen Dawn Greenwood hört, hat als kleines Kind einer Sternschnuppe ihren Wunsch geschenkt, ohne zu wissen, dass es sich hierbei um den Silver Surfer handelt. Ihr Wunsch, dass dieser „Stern“ immer weiter fliegen möge, damit jeder einen Wunsch frei hätte, führt die Beiden viele Jahre später erneut zusammen. Der Silver Surfer, ehemaliger Herold von Galaktus, soll den ihm bis dato unbekannten Planeten Impericon, der auch als der unmögliche Planet bekannt ist, beschützen. Angeblich wird Impericon von einer gefährlichen Macht bedroht und deshalb hat ihn sein Gründer, der zweifelnde Zed, „hergebeten“ und versucht ihn mit der entführen Dawn Greenwood zu „motivieren“, Impericon zu retten. Bis hierher klingt alles noch wie ein ganz normales Silver Surfer Abenteuer. Der silberne Held mit der kosmischen Kraft eilt zur Rettung und beschützt alle Unschuldigen. Doch Dan Slott wäre nicht der Autor der Veränderungen, immerhin hat er große Umwälzungen bei Spider-Man vollbracht, wenn er nicht auch hier seine Fähigkeiten spielen lassen würde. Schon alleine dadurch, dass er neben dem Surfer eine weitere Hauptfigur einführt, geht er eher unkonventionelle Wege, wenn man bedenkt, dass der Surfer, abgesehen von seiner Zeit als Defender an der Seite von Doctor Strange und dem Hulk, welche auch beide einen kurzen Gastauftritt in diesem Band haben, eher ein Einzelgänger ist. Dawn Greenwood ist aber dennoch weit davon entfernt, nur ein einfacher Sidekick zu sein. Vielmehr unterstützt sie den Surfer mit ihrem Handeln und Denken. Denn auch wenn Dawn optisch im ersten Moment nicht so wirkt, ist sie dennoch eine starke und zielorientierte Frau, auch wenn ihr selbst das erst nach und nach klar wird. Nicht nur Dawn täuscht optisch im ersten Moment über ihre wahren Qualitäten hinweg. Genau genommen gilt dies sogar für den ganzen Band. Ich bin ehrlich, wenn ich sage, dass ich Michael, Mike „Doc“ Allred bisher nicht immer überzeugend fand. Sein Popart-Stil mit den markanten Outlines ist Geschmackssache und deshalb gibt es von ihm auf dem deutschen Markt bis jetzt noch nicht wirklich viel zu sehen. Seine eigene Serie Madman (und auch deren Nachfolgeserien) haben den deutschen Comicmarkt gekonnt umschifft und auch sonst beschränken sich deutsche Veröffentlichungen bis zu diesem Band, eher auf kurze Gastarbeiten. Am ehesten bekannt dürfte hierbei noch die Ausgabe drei von Paninis ultimativen Marvel Team Ups sein, wo Allred ein Team Up zwischen Spider-Man und Iron Man, aus der Feder von Brian Michael Bendis inszenierte oder ebenfalls aus Nummer drei von Paninis letzter Daredevil-Paperbackserie, in der er die erste enthaltene Ausgabe umsetzen durfte. Allreds Stil ist auf jeden Fall außergewöhnlich, fast schon einzigartig und sticht grundsätzlich aus der breiten Masse an Artworks heraus. Das kann sowohl positiv, als auch negativ betrachtet werden. Denn gerade Einzigartigkeit spaltet die Menschen schon immer. Im Falle der neuen Silver Surfer-Serie kann man dies durchaus als Segen bezeichnen, denn zusammen mit Dan Slotts neuen und frischen Ideen wirkt Allreds Artwork wie ein Jungbrunnen für den Helden, der inzwischen auch schon fast 50 Jahre auf dem Buckel hat (sein erster Auftritt war in US-Fantastic Four #48 vom März 1966) und passt in meinen Augen somit ideal zum Neustart des Silberstürmers, wie der Surfer in den deutschen Marvel-Heften des Willimas-Verlags hieß. Ich habe bisher so einiges vom Silver Surfer gelesen. Seine erste eigene Serie habe ich komplett, genauso wie das seltene französische Abenteuer von Autor J.K. Melwyn Nash und Zeichner J.Y. Mitton. Auch alles, was Panini bisher vom Surfer veröffentlicht hat, habe ich gelesen, und vieles davon ist sogar noch in meiner Sammlung. Nur die Graphic Novel „Requiem“ und den Monsterband habe ich wieder verkauft, was vor allem daran lag, dass diese mich nicht so sehr überzeugen konnten, wie die früheren Abenteuer des Surfers. Zu Beginn dieses Bandes der neuen Serie hatte ich zuerst ein ähnliches Gefühl, wie bei dem Monsterband, doch mit jeder Seite, in der die Geschichte voranschritt, schwand dieser Zweifel. Slott schafft es wunderbar den Leser in seinen Bann zu ziehen, und den sich abzeichnenden Veränderungen offen gegenüberzustehen. Auch mit dem ungewöhnlichen Stil von Mike Allred freundet man sich schnell an, passt er doch wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

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