Big Game - Die Jagd beginnt

von Dan Smith 
3,9 Sterne bei58 Bewertungen
Big Game - Die Jagd beginnt
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Positiv (39):
Manuel_Deinerts avatar

Beste Unterhaltung!

Kritisch (4):
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Actionreiches Abenteuer mit blassen Charakteren und plakativer Story. Was für zwischendurch.

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Inhaltsangabe zu "Big Game - Die Jagd beginnt"

Spannend und unglaublich witzig - das Buch zum Kinofilm mit Samuel Jackson und Mehmet Kurtulus! ---
In der Nacht vor seinem 13. Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551316387
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:24.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.04.2015 bei Silberfisch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Kumosbuchwolkes avatar
    Kumosbuchwolkevor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Also Kopf aus und rein in ein herrlich unrealistisches Heldenabenteuer"
    Kopf aus und unrealistisches Heldenabenteuer genießen

    Meinung

    Oskari wächst in einem Dorf auf, das stark mit der Natur, Tieren, Legenden und Ritualen verwurzelt ist. Das wichtigste Ritual im Leben der Männer ist die Männlichkeitsprüfung. Sie entscheidet, was der Prüfling für ein Mann wird und bestimmt seinen gesellschaftlichen Platz.

    Bereits im Kleinkinderalter werden die Jungen trainiert, sich den eigenen Ängsten zu stellen. Im Alter von 5 Jahren muss Oskari gemeinsam mit seinem Vater einen großen Wasserfall hinunterspringen. In diesem Alter kann Oskari die Tragweite nicht einschätzen und hat verständlicherweise eine Heidenangst in den Wassermassen zu ertrinken. Trotzdem folgt er seinem Vater blindlings. Für mich ein Moment, in den ich mit Oskari mitgefühlt und den Vater nicht verstanden habe, dass er seinem Sohn dieser Angst aussetzt.

    Für Oskari ist die Prüfung wichtig, denn im Dorf gilt er als schwacher, kleiner Junge, der es nicht schaffen wird, ein anständiges Tier zu erlegen. Oskars Vater erlegte seinerzeit einen Bären und wurde damit zur Legende. Der Druck kommt nicht von seinem Vater, sondern den macht Oskari sich selbst. Er ist besessen von dem Ziel ein respektables Ergebnis abzuliefern, da er hofft damit seinen Vater von der Trauer, um Oskaris verstorbene Mutter abzulenken.

    Oskaris Mutter ist die einzige Frau in „Big Game“, die maßgeblich erwähnt wird, ansonsten gibt es nur männliche Charaktere.

    Kurze Zeit nach dem Oskari den Wald betritt, wird er unfreiwillig in einem Flugzeugabsturz, Mord und Intrigen verwickelt. Die Szenen sind teilweise recht rasant und blutig, werden zum Glück mit witzigen Situationen wieder aufgelockert.

    Das erste Aufeinandertreffen von Oskari mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Alan Moore ist eine solche. Der Präsident ist nach dem Absturz orientungs- und planlos. Alleine würde er nicht in der norwegischen Wildnis überleben. Zum Glück findet Oskari ihn als Erstes und fasst den Entschluss ihn zu beschützen.

    "Der Präsident steckte das Telefon in seine Anzugstasche, setzte sich und rieb sich nachdenklich das Gesicht. >>So wie es aussieht, bedeutet es in diesen Wäldern nicht eben viel, Präsident der Vereinigten Staaten zu sein.<<" - Alan Moore Seite 130-131

    Das ein 12-jähriger Junge einen erwachsenen Mann beschützt ist doch eigentlich nicht realistisch, oder? Und ob in "Big Game" funktioniert es, denn das Setting ist genau darauf ausgelegt. Oskari ist in den Augen einiger Dorfleute nicht der geborene Jäger, aber er ist klug, einfallsreich und er wächst an seinen Aufgaben. Für Mister Präsident gibt es keinen besseren Beschützer.

    Oskari ist ein geschickter Ich-Erzähler, der sein Innenleben gut darstellen kann. Für sein Alter wirkt er jedoch oft genug, zu tough, mutig und zielorientiert und erwachsen. Während Alan Moore immer wieder träge und ängstlich agiert. Zum Glück kein Dauerzustand hin und wieder kommt in
    Oskari das Kind und in Mister Präsident der Erwachsene durch. Beide lernen in der kurzen Zeit viel voneinander.

    ">>Welche Tiere jagt Ihr Sohn gerne?<< Der Präsident lachte. >>Hm ... ehrlich gesagt jagen wir nicht.<< >>Sie jagen nicht?<< Ich betrachtete ihn argwöhnisch." - Oskari Seite 121

    Lange Zeit tappt man im Dunkeln über die Gründe, weshalb die Air Force One zum Absturz gebracht wurde und der Präsident anschließend gejagt wird. Die Antworten waren mir nicht überzeugend genug. Gegen Ende schwächelte Big Game ein klein wenig.

    Fazit

    Die Maschine des mächtigsten Mannes der Welt stürzt in den tiefen der Wälder ab. Der Präsident wird anschließend wie ein Tier gejagt, ein 12-Jähriger steht im bei und beschützt ihn. Wie realistisch ist das? Ob es realistisch ist oder nicht spielt keine Rolle, denn in "Big Game" ist genau, dass das Besondere und unterhaltsame. Also Kopf aus und rein in ein herrlich unrealistisches Heldenabenteuer. "Big Game" ist spannend, atemlos spektakulär und durchaus witzig. Für junge und ältere Abenteurer. 4 Sterne

    _____________________________________________________
    © Coverrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
    © Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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    Kathaaxds avatar
    Kathaaxdvor einem Jahr
    Ziemlich spannendes Buch

    Ein richtig spannendes Buch, das einen von Anfang an fesselt. Als Leser merkt man sofort, dass der zentrale Punkt davon ausgeht, was es heißt ein Mann zu sein. Dabei soll ein Junge an seinem 13. Geburtstag beweisen, das er ein Mann ist. Dabei landet er im Wildnis und gerät in ein gefährliches Abenteuer, durch eine Verschwörung gegen den mächtigsten Mann der Welt. 

    Dabei lernt man Oskari kennen, er ist der 13. Jährige Junge, der ein großes Tier erlegen soll. Anfangs ist er ziemlich verzweifelt, doch im Laufe der Story beweist er, das mehr in ihm steckt. Das hat mir positiv gefallen, wodurch ich ihn auch bewundert habe. Mr. President ist auch einer der Hauptfiguren, die ein wichtiges Thema in dieser Story spielt. Auch er war mir sofort symphatisch und seine Handlungen waren nachvollziehbar. Ich musste die ganze Zeit mit ihnen mitfiebern. 

    Die Story hat mich ziemlich überrascht und nicht vorhersehbar. Die Handlungen entwickelt sich stetig vorwärts und wird nicht langweilig, geschweige den zu langatmig. Es ist alles andere als lustig und zieht einen in den Bann. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen, den durch die Spannung, hat man einfach keine Zeit eine Pause einzulegen, den man will unbedingt wissen wie es weitergeht. An manchen Stellen ist die Geschichte aber doch sehr grausam, wodurch ich erstmal schlucken musste und das gelesene, verdauen musste. Aber was dennoch positiv war, das sich hier der Autor mit der Beschreibung der Landschaft, viel Mühe gegeben hat. Ich fühlte mich, als ob ich selbst dort wäre und konnte mir auch bildlich vorstellen, wie alles aussieht. 

    Der Schreibstil ist spannend und flüssig zu lesen. Mir flogen die Seiten einfach davon und ich konnte einfach nicht genug davon kriegen. Ich finde es schade, das die Geschichte so schnell zu Ende war.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter und spannend geschriebener Jugendroman ohne konsequente Botschaft.
    Verfolgungsjagd in der Wildnis

    Ein jugendlicher Junge muss zu seinem 13. Geburtstag beweisen dass er ein Mann ist und gerät dabei in der Wildnis in ein lebensgefährliches Abenteuer durch eine Verschwörung gegen den mächtigsten Mann der Welt.

    Eines der zentralen Themen handelt davon was es heißt ein Mann zu sein. Dazu gehören entsprechende Mutproben. Anfangs wird vermittelt, dass der Protagonist Oskari nicht recht in das vorgegebene Schema passt was das Buch sympathisch macht. Jedoch ist die Auflösung dieses Konflikts in meinen Augen nicht besonders gut gelungen, da Oskari am Ende doch wieder in das besagte Schema (Mann sein) gepresst wird und dieses als erstrebenswert dargestellt wird. 

    Das Buch ist leicht verständlich sowie flüssig geschrieben. Dan Smith wählt dabei die Perspektive des Ich-Erzählers und schreibt in der Gegenwartsform. Dem Autor ist es gelungen die Spannung durchgängig aufrecht zu erhalten. Big Game richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahre. 

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 3 Jahren
    Big Game

    In Oskaris Dorf wird viel Wert auf Traditionen gelegt. So muss auch er, wie jeder andere, einen Tag vor seinem dreizehnten Geburtstag allein in die Wildnis, um ein Tier zu erlegen, bewaffnet nur mit Pfeil und Bogen, dadurch wird ein Junge zum Mann. Oskari jedoch ist eher schmächtig und schafft es kaum, den traditionellen Bogen zu spannen. Es scheint als würde nicht einmal sein Vater daran glauben, dass Oskari die Aufgabe meistert. Doch er ist fest entschlossen allen das Gegenteil zu beweisen und macht sich auf den Weg. Doch anstatt des erhofften Hirschs trifft Oskari auf den amerikanischen Präsidenten, auf den es irgendjemand abgesehen hat. Plötzlich weiß Oskari welche Prüfung der Wald für ihn vorgesehen hat...

    Oskari muss sich einer harten Prüfung unterziehen, um allen anderen zu beweisen, dass auch in ihm ein Mann steckt. Obwohl scheinbar niemand so richtig an ihn glaubt, macht er sich auf den Weg, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Schon allein diese Geste erfordert Mut und Selbstvertrauen, zumindest muss man dieses nach außen hin ausstrahlen, egal wie es im Inneren aussieht. Der Leser ist sofort begeistert von dem Jungen und steht voll und ganz hinter ihm. Man glaubt daran, dass er alles schaffen kann, weshalb man ihn natürlich gerne auf seinem Weg begleitet, der ihn tief in den Wald hineinführt, dann aber jäh gebremst wird, da sich Eindringlinge in der Wildnis befinden, die vermutlich keine guten Absichten haben.

    Gebannt verfolgt man das Geschehen, dass sich von Seite zu Seite zuspitzt, denn die Gegner sind alles andere als friedfertig und fackeln nicht lange. Oskari muss nun zeigen was in ihm steckt und vor allem den Vorteil, dass er in der Gegend zu Hause ist, bei jedem Schritt ausnutzen. Allerdings scheinen die Verfolger über starke Geräte zu verfügen, dass eine Flucht zwecklos erscheint. Ein anderer Plan muss her.

    Ruhephasen gibt es in „Big Game“ selten, man muss ständig auf der Hut sein, um dem Gegenspieler nicht in die Hände zu fallen. Die Spannung steigt mit jeder Seite an, so dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, selbst wenn äußere Einflüsse dies erzwingen. Bis zum Schluss befindet man sich auf einer Achterbahnfahrt ins Ungewisse, der Ausgang der Geschichte zeichnet sich zu keiner Zeit ab. Sicherlich hat man seine eigene Vorstellung davon wie sich das Ende gestalten sollte, doch ob dies wirklich so geschieht, zeigt sich erst ganz zum Schluss.

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    Kerrys avatar
    Kerryvor 3 Jahren
    Spannender Reihenauftakt

    Finnland: In dem Volk, dem der 12-jährige Oskari angehört, ist es Tradition, dass die Jungen die Nacht vor ihrem 13. Geburtstag allein in der Wildnis verbringen und an ihrem Geburtstag ein Tier erlegen, wobei hier die Größe und Gefährlichkeit des Tieres maßgebend ist, welchen Status der Junge anschließend in der Gruppe hat. Diese Nacht ist für Oskari nun gekommen, doch ihm ist alles andere als wohl bei der Sache. Sein Vater erlegte bei seiner Prüfung einen Bären, etwas, dass noch nie jemandem vorher gelungen ist. Nur mit Pfeil und Bogen bewaffnet, will Oskari es allen Männern vor ihm gleich tun, doch wirklich vielversprechend sieht die Prüfung nicht für ihn aus, denn Oskari ist ein kleiner, sehr schmächtiger Junge.

    Tatsächlich ist er noch nicht einmal stark genug, um den traditionellen Jagdbogen zu spannen und es scheint klar, dass Oskari diese Prüfung auf gar keinen Fall bestehen kann. Auch Oskari selbst weiß, wie seine Chancen stehen und dennoch ist er nicht gewillt aufzugeben, er will, ja er muss irgendein Tier erlegen, sei es auch noch so klein, denn sein Versagen würde auch auf seinen Vater zurückfallen. In der Tat scheinen sich Oskaris schlimmste Befürchtungen zu bewahrheiten - denn wenn er noch nicht einmal in der Lage ist, den Bogen zu spannen, wie soll er ein Tier erlegen?

    Durch Zufall stößt er mitten in der Wildnis auf eine Gruppe Jäger, hält sich aber vor diesen Verborgen, da er ahnt, dass sie nichts Gutes im Schild führen. Als auch noch "zufällig" ein Flugzeug abstürzt und die Jägergruppe sich auf den Weg dorthin macht, ist auch Oskari neugierig, was es damit auf sich hat. Mitten in der Wildnis stößt Oskari auf eine Kapsel, die durchaus den Anschein erweckt, als würde sie aus dem Weltall stammen und da ist jemand drin! Mit Hilfe des Insassen gelingt es ihm, die Kapsel via Code zu öffnen und er staunt nicht schlecht, als er daraus den US-amerikanischen Präsidenten entsteigen sieht. Doch für langes Erstauen bleibt auf beiden Seiten nicht viel Zeit, denn Oskari ahnt, warum die Jäger wirklich im Wald sind und tatsächlich sind diese bereits auf der Jagd, auf der Jagd nach dem Präsidenten. Nun muss sich Oskari entscheiden, was für ein Mann er sein will und er trifft seine Wahl und beschließt, dem Präsidenten zur Flucht zu verhelfen und ihm sein Überleben in der Wildnis zu sichern, was gar nicht so einfach ist, denn der Präsident an sich ist alles andere als ein Outdoor-Experte und die Jäger sind ihnen dicht auf den Fersen ...


    Spannender Reihenauftakt! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir vor allem die bildhaften Beschreibungen gefallen, denn hier hatte ich jederzeit das Gefühl, direkt mit Oskari in der Wildnis zu sein und ums Überleben zu kämpfen, es fühlte sich fast real an. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch bearbeitet, wobei mir hier die Figur des Oskari sehr ans Herz gewachsen ist, denn dieser kleine, schmächtige Junge, dem man auf den ersten Blick so gar nichts zutraute, wächst über sich hinaus und es gelingt ihm ein ums andere Mal, ihre Verfolger auszutricksen. Auch fand ich die emotionale Entwicklung des Oskari sehr überzeugend dargestellt. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd und sehr bildgewaltig beschreiben, sodass ich mich gar nicht von dem Buch trennen konnte und es am Stück gelesen habe. Abschließend kann ich sagen, dass es sich um einen sehr spannenden Reihenauftakt handelt und ich mich auf die Fortsetzung bereits jetzt freue.

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    claudi_ranis avatar
    claudi_ranivor 3 Jahren
    ein rasanter Jugendroman - oder wie es sich anfühlt, ein Drehbuch zu lesen

    Stell dir vor, du bist 13 und lebst mitten im finnischen Nirgendwo. Eine alte Tradition des Dorfes ist es, dich allein in den Wald auszusenden, bewaffnet mit einem Bogen - altmodischer und seltsamer geht es doch wohl kaum noch! Und dort sollst du auch noch ein Tier töten, das hoffentlich größer und gefährlicher als ein Kaninchen oder Eichhörnchen ist. Zu allem Überfluss ist dein Vater auch noch ein Held, der damals einen Bären getötet hat. Und du? Du bist eher der ängstliche Typ und hast eigentlich überhaupt keine Lust auf diese Veranstaltung.... Oskari ist dieser Junge und weiß wirklich überhaupt nicht, wie er sich achtbar aus der Affäre ziehen kann. Doch ihm läuft ein viel höheres Tier vor den Bogen: der amerikanische Präsident!!! Oskari kann es nicht fassen: Was macht ausgerechnet der mächtigste Mann der Welt mitten im finnischen Wald? Es bleibt keine Zeit für lange Erklärungen, denn schon sind fiese Terroristen hinter ihnen her und Oskari muss in einem rasanten Katz- und Mausspiel beweisen, was wirklich in ihm steckt!

    Das Buch wurde 2013 von Dan Smith geschrieben, ungewöhnlicherweise nach einer Drehbuchvorlage. Der Kinofilm startete am 15. Juni 2015 mit Samuel Jackson als Präsident in Deutschland. Und genau hier liegt die große Schwäche des Romans: Er liest sich zu sehr wie ein Film! Die Handlung schreitet zwar sehr zügig voran und es wird sich nicht groß mit weitschweifigen Beschreibungen der Umgebung oder der Charaktere aufgehalten- eben ein richtiger Actionroman für junge Leute. Jedoch bleibt der Leser dadurch auf Distanz sowohl zur Handlung als auch den Personen, obwohl Oskari eine wirkliche Entwicklung durchmacht.
    Der Schreibstil ist geradlinig und auch der Humor kommt nicht zu kurz, doch ist die eigentliche Zielgruppe nicht ganz zu erkennen. Für Erwachsene ist das Buch ein wenig zu kindlich, für junge Leser finde ich es an manchen Stellen zu brutal und blutig geraten.

    Doch weil das Buch mich trotz der Schwächen gut unterhalten hat und mich auch immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat, vergebe ich noch drei von fünf Sternen!

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    SinjeBs avatar
    SinjeBvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Actionreiches Abenteuer mit blassen Charakteren und plakativer Story. Was für zwischendurch.
    Das Buch zum Film - nicht mehr, nicht weniger

    Zum Inhalt: Oskari steht zu seinem dreizehnten Geburtstag ein großes Ritual bevor: Die Nacht vor dem großen Tag soll er allein in den Wäldern seiner Heimat verbringen und mit dem traditionellen Jagdbogen seines Dorfes ein nach Möglichkeit großes Tier erlegen. Nur schafft er es bereits bei der Verabschiedung an der "Schädelstätte" nicht, den riesigen Bogen ordentlich zu spannen. Mit einigem Muffensausen setzt er sich also auf das alte Quad seines Dads und braust durch die Wälder, um den geheimen Jagdplatz seines Dads zu erreichen. Doch dann kommt alles anders. Oskari rutscht mit dem Quad vom Weg und nur einen Augenblick später dröhnt ein riesiger Hubschrauber über ihn hinweg. Was der Junge dann beobachtet, passt keineswegs in seinen Wald. Er gibt Fersengeld, aber schon kurz darauf bricht der Himmel über ihm ein und zwischen brennenden Wrackteilen und Bäumen liegt eine Rettungskapsel. Darin: der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ...

    Meine Meinung:  Meinem Sohn, der aktuell von einem Bogenschießvirus befallen ist, fiel ein passendes Buch in die Hände. Ohne je von dem gleichnamigen Film gehört zu haben, sprach ihn der Umschlag mit den übergroßen Lettern auf schwarzem Grund an. Und weil das Buch ohne Alterzuordnung unter "Kinderbücher" im Buchladen herumlag, haben wir es gekauft. Ein Fehler dahingehend, dass mein Sohn zwei Jahre unter dem empfohlenen Lesealter liegt. Das ist nämlich, passend zum Alter des Protagonisten, mit 12 bis 17 Jahren angesetzt. Nach der Lektüre sind wir allerdings beide überzeugt, dass Smiths Roman wohl besser bei Lesern ab 14 aufgehoben ist.  Gespickt ist die Geschichte mit Aktion, Gefahr, Adrenalin, das ein Kind zum Superhelden macht, und auch mit einer ganzen Menge Leichen.  Zu Beginn verspricht "Big Game" eine naturverbundene Story über den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Mit erfolgreich absolviertem Jagdritual zählen die Jugendlichen in Oskaris finnischem Dorf nämlich zu den Erwachsenen. Dabei ist Oskari ein Durchschnittsjunge, der schon von Kindesbeinen an mit seinem Dad durch die Wälder zog und ganz sicher mal ein guter Jäger wird. Nun ist er aber auch noch ein Kind und kein Kraftprotz, sodass er dem Ritual entsprechend verunsichert entgegenblickt. Nach dem Tod seiner Mutter hat er einen besonderen Erfolg nötig, und er will auch keineswegs seinen Dad enttäuschen. Der steht nämlich ganz oben auf der Liste der Top-Jäger. Als es Oskari nicht gelingt, den traditionellen schweren Jagdbogen komplett zu spannen, sinkt ihm verständlicherweise der Mut. Doch Oskari ist mit Traditionen aufgewachsen und glaubt, wie seine Mom ihm schon immer sagte, daran, dass es da draußen ein Tier geben muss, das für ihn bestimmt ist. Das alles deutet auf eine Geschichte von Selbstfindung, Selbstvertrauen und Naturverbundenheit hin. 
    Hollywood lässt aber nicht lange auf sich warten. Hätte ich das Impressum hinten im Buch zuerst gelesen (meinen Sohn interessiert ja so etwas ohnehin nicht), wäre mir eine gewisse Vorahnung nicht erspart geblieben. Dort wimmelt es nämlich von "Based on ..." So basiert Smiths Roman nicht nur auf der Originalgeschichte von Jalmari Helander und Petri Jokarinta, sondern auch auf Helanders Drehbuch und dem gleichnamigen Film. Es ist damit nicht verwunderlich, dass Oskari und sein Umfeld von Beginn an eher den Eindruck machen, es handele sich um amerikanische Ureinwohner. Finnland kommt erst später im Zuge der Begegnung mit dem US-Präsidenten zur Sprache. Das Setting ist austauschbar und entbehrt einer lokalen Färbung. Oskari könnte genauso gut durch die Rockies wandern. 
    Spätestens als Oskari mit seiner Tarndecke zum Landeplatz des riesigen Hubschraubers robbt und Terroristen mit ihren Gewehren beobachtet, rutschen wir hinein in ein Action Movie, das flott mit seiner ersten Leiche seinen Lauf nimmt. Oskari muss zum Erwachsenwerden gar keinen großen Hirsch erlegen, nein, er darf den Präsidenten der freien Welt retten. Auf geht es mit unbrauchbarem, schwerem Jagdbogen und Campingequipment mit dem Präsidenten durch den Wald, Attentäter sind den beiden auf den Fersen. Selbstverständlich ist der Junge in seinem Element und der Staatschef ziemlich hilflos. Pathetische Dialoge, atemberaubende Actionsequenzen - Zwölfjähriger hängt mit Kühltruhe am Hubschrauber, springt hohe Wasserfälle hinab, schwimmt durch eiskalte Seen -, erschossene Secret-Service-Agenten und liquidierte Air-Force-One-Besatzung pflastern den Leseweg, und selbstverständlich blieb der Feuerball, als das Präsidentenflugzeug nebst Begleitflugzeugen vom Himmel geholt wurde, unbemerkt. Pläne werden vereitelt und so ganz ohne Handy und Fähigkeit im Umgang mit vorhandenen Waffen gestaltet sich die Flucht der beiden ungleichen Protagonisten konfliktreich, aber auch ziemlich ziellos. Nur gut, dass es die SEALs gibt ... 
    Das wird zwar rasant und routiniert spannend erzählt, vom erhofften Bogenschützen oder Naturburschen lesen wir jedoch nicht genug. Leider bleiben Oskari und der Präsident ziemlich blass und die Beweggründe der Attentäter gewohnt plakativ.
    Mein Sohn hat sich somit beim Lesen nicht nur ziemlich gefürchtet, immerhin schwamm Oskari nicht nur metaphorisch zwischen Toten, sondern bleibt einigermaßen enttäuscht zurück. Sein Fazit: "Da hätten wir auch ins Kino gehen können, und daheim hätt' ich dann ein gutes Buch gelesen."

    Fazit:
    Schnell zwischendurch zu lesendes Action-Spektakel, das vermitteln will, das man nie glauben soll, man sei nicht gut genug, aber die Belanglosigkeit nur selten verlässt. Nur Actionfans zu empfehlen, die gerne das "Buch zum Film" lesen. 

    Gesamteindruck: 
    2 von 5 Punkten

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    Uwes-Leselounges avatar
    Uwes-Leseloungevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch konnte mich nicht so recht überzeugen, wenig Spannung u. ein bisschen Action. Habe mehr erwartet und bin nun auf den Film gespannt.
    Hab mir mehr von dieser Geschichte erhofft

    Die Geschichte spielt in den finnischen Bergen. In einem kleinen Dorf lebt Oskari zusammen mit seinem Vater. Seine Mutter starb vor ein paar Jahren. Im diesem Dorf ist es Tradition, vor dem 13. Geburtstag, die Nacht alleine, nur bewaffnet mit Pfeil und Bogen, im Wald zu verbringen. Ziel ist es ein Tier zu töten, um seine Männlichkeit zu beweisen. Oskari hat Angst. Nicht davor eine Nacht alleine im Wald zu verbringen, sondern an der Aufgabe "Jagd" zu scheitern. Denn er besitzt nicht die nötige Kraft, den Bogen soweit wie möglich zu spannen. Und doch stellt er sich dieser Aufgabe. Aber in dieser Nacht soll alles anders kommen, als gedacht. Auf der Fahrt mit seinem Quart sieht Oskari, wie ein Flugzeug abstürzt. Er begibt sich zur Unglücksstelle, findet dort neben den ganzen Trümmern nur noch eine Rettungskapsel mit einer Person darin vor. Diese Person stellt sich als der Präsident der USA heraus, was Oskari zu Recht nicht wirklich glauben kann. Gemeinsam flüchten die Beiden vor den Attentätern, was sich zu einer regelrechten Hetzjagd entwickelt. Wird Oskari seinen "Mann" stehen? Während dem Lesen spürte ich Oskaris Angst. Er hat kaum Mut und resigniert sehr schnell, da niemand ihm etwas zutraut und er sich selbst auch nicht. Doch mit der Aufgabe, den US-Präsidenten zu beschützen und ihn in Sicherheit zu bringen, wächst er daran und auch teilweise darüber hinaus. Und doch bleibt er in manchen Situationen einfach nur ein Kind.


    Insgesamt konnten mich die Charaktere nicht wirklich überzeugen und blieben daher für mich recht blass.


    Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen, da mir die Geschichte insgesamt zu flach war und irgendwie falsch vorkam. Alleine die "Tradition" ein Kind eine Nacht alleine im Wald übernachten zu lassen und durch das Töten eines Tieres seine Männlichkeit zu beweisen, fand ich schon sehr merkwürdig. Um es mal milde auszudrücken.


    Auch hat die Geschichte insgesamt wenig Spannung zu bieten, lediglich ein bisschen Action und ein Junge, der über sich hinaus wächst.


    Insgesamt gebe ich dem Buch gut gemeinte 3 Nosinggläser, für die Aussage, dass man an sich und seine Fähigkeiten immer glauben sollte. Denn wie heißt es so schön, der Glaube kann Berge versetzen.


    Ich bin gespannt, wie mir der Film gefallen wird und wie nahe er am Buch dran ist.

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    BlackTeaBookss avatar
    BlackTeaBooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes, actiongeladenes Jugendbuch - ein wahres Kopfkino
    Unglaublich fesselnd


    Originalrezension bei BlackTeaBooks


    Zum Buch:
     Big Game 
    stand als 'kleiner' Bonus beim Geburtstags-Bloggertreffen von Chickenhouse auf der LBM für die Teilnehmer zur Auswahl; und ich habe zum Glück das wahrscheinlich letzte Exemplar ergattern können. Noch einmal ein dickes DANKE an das fantastische Chickenhouse Team! Ich bin so dankbar, dass ich dieses Buch schon weit vor dem Erscheinen lesen konnte. 
    Ein paar schöne Hintergrundinfos wurden beim Bloggertreffen auch erzählt, zum Beispiel dass die Geschichte von Oskari als Film begann. Doch als Barry Cunningham das Skript in die Finger bekam, stand für ihn fest: Big Game muss ein Buch werden. Und so wurde ein Autor gesucht und gefunden, Dan Smith setzte das Konzept um, und es entstand dieser Roman! 

    Meine Meinung:
     Zugegeben, ich brauchte eine Weile um in das Buch hinein zu finden. Die ersten beiden Kapitel habe ich in der Straßenbahn gelesen und fand sie recht interessant. Im Nachhinein konnte ich aber feststellen, dass die Details die man hier erfährt nicht unwichtig sind. Und auf eine besondere Art und Weise vertiefen sie das Verständnis für das Leben und Handeln der Menschen um Oskari und machen die Geschichte noch lebendiger. 
    Als es dann endlich für unseren jungen Helden in die Wildnis ging und die Ereignisse sich plötzlich überschlagen, konnte ich auch nicht mehr aufhören. An Weglegen war nicht zu denken, die Spannung hätte mich nicht schlafen lassen, und deswegen musste ich das Buch einfach bis in die Nacht fertig lesen. Genau das fand ich so erstaunlich: es gab für mich nicht eine Stelle, an der ich hätte Pause machen können. Aber so geht es Oskari und dem amerikanischen Präsidenten schließlich auch, keine Zeit zum Ausruhen, immer in Bewegung bleiben, weiter und weiter. Es hat mich sehr beeindruckt, wie sich dadurch die Situation der Charaktere auf den Leser überträgt!
    Dass das Konzept ursprünglich ein Film ist, hat man manchmal irgendwie gespürt. Man konnte es besonders daran merken, dass das Buch sehr visuell war. Einige Szenen habe ich förmlich im (Kopf-)Kino gesehen, was mir aber sehr gut gefallen hat! 

    Fazit:
     Dass Big Game mich so fesselt, hätte ich nicht erwartet. Das Buch basiert auf einem interessanten und etwas ungewöhnlichen Konzept, macht damit aber alles richtig und ist unglaublich unterhaltend. 
    Lustig finde ich nur, dass wahrscheinlich auch hier für mich gelten wird: Buch ist (fast immer) besser als Film - und überraschenderweise ist es egal, was zuerst da war. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass der Film dieses Erlebnis übertrumpfen kann. Aber wer weiß, vielleicht werde ich ja noch umgestimmt? Jetzt vergebe ich aber erst einmal:
    5 / 5 Black Tea Cups 
    ☕☕☕☕☕

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    Sunshine_Bookss avatar
    Sunshine_Booksvor 3 Jahren
    Nettes Kinderbuch

    Inhalt:
    In der Nacht vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Dass Oskari den Bogen kaum spannen kann, erleichtert die Sache nicht gerade. Doch dann fällt ihm der amerikanische Präsident quasi direkt vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt. (Klappentext, Amazon)
    Cover:
    Das Cov.

    Titel:
    Na ja, es handelt sich definitiv nicht um ein Spiel sondern ums nackte Überleben.

    Schreibstil:
    Das Buch ist an eine jüngere Zielgruppe gerichtet. Zumindest war das mein Eindruck, denn Oskari hat einen sehr lockeren Erzählstil, auch in Gefahrensituationen. Aber es ist ja auch ein dreizehnjähriger Protagonist, der plötzlich den Präsidenten der Vereinigten Staaten retten muss.
    Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass sich das Buch schnell durchlesen lässt. Dazu kommt ein lockerer und flüssiger Schreibstil.

    Charaktere:
    Oskari ist nicht unbedingt ein typischer Held, wobei klassische Charakterisierungsmerkmale gewählt wurden. Im Gegensatz zu den anderen Kindern in seinem Clan ist er kein begnadeter Jäger, was ihm eine Menge Spott einbringt. Und ausgerechnet an dem Tag, an dem er eine Prüfung ablegen soll, findet er den Präsidenten im Wald, dessen Flugzeug abgeschossen wurde.
    Plötzlich geht es nicht mehr darum, seinen Clan zu beeindrucken, sondern Terroristen zu entkommen. Oskars wächst mit seinen Aufgaben und war schön charakterisiert. Dafür waren (bis auf der Präsident und der Antagonist) die Nebencharaktere sehr blass.

    Erwähnenswert:
    Eher etwas für jüngere Leser.

    Stuck in my Head:
    »Jetzt war mir alles klar. Es war meine Aufgabe, den Präsidenten zu retten. Das war die Prüfung, die der Wald mir auferlegte. Nicht um zu töten war ich hier, sondern um zu retten. Jetzt musste ich nur noch herausfinden, wie ich das anstellen sollte. (S.181)

    Kriesenreif:
    Es hatten sich ein paar Logikfehler eingeschlichen. Zum Beispiel war das Flugzeug erst mit Wänden ausgestattet, die Explosionen standhalten können, und dann wurde ein Loch eingesprengt ... Kleinigkeiten – aber ärgerlich.

    Fazit:
    Ein nettes Kinderbuch, das bei jüngeren Lesern durchaus gut ankommen durfte. Dennoch wäre noch Luft nach oben gewesen und das Lektorat hat bei dem ein oder anderen Logikfehler geschlafen.
    Trotzdem kann das Buch mit einem schönen Schreibstil und einem netten Protagonisten punkten.

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