Dan T. Sehlberg

 3.7 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Sinon, Mona und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dan T. Sehlberg

Sinon

Sinon

 (3)
Erschienen am 18.09.2017
Mona

Mona

 (3)
Erschienen am 10.09.2014
Mona

Mona

 (0)
Erschienen am 10.09.2014

Neue Rezensionen zu Dan T. Sehlberg

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Rezension zu "Sinon" von Dan T. Sehlberg

Hätte besser mit Band 1 begonnen...
ForeverAngelvor einem Jahr

Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, aber Romane - vor allem Thriller - über Viren üben seit jeher eine Fazsination auf mich aus. Genau so ein ransanter Viren-Thriller schien mir auch S.I.N.O.N. zu sein. Aber so richtig gepackt hat er mich dann doch nicht.


Sicherlich hilfreich wäre es gewesen, wenn ich vorher gewusst hätte, dass S.I.N.O.N. ein zweiter Band ist, nämlich die Fortsetzung von M.O.N.A., in welchem die ganze Vorgeschichte von Eric Söderqvist, seiner Frau Hanna und dem Computervirus, das auch Menschen befallen kann, erzählt wird. Dann wäre mir die Lektüre vielleicht etwas leichter gefallen, die auch so schon durch die rasanten Perspektivenwechsel sehr kompliziert ist. Leider steht nirgendwo im Buch ein Hinweis, dass es sich bei S.I.N.O.N. um einen zweiten Band handelt, das habe ich erst hinterher durch einen Zufall erfahren.


Der extrem holprige Einstieg und das fehlende Vorwissen haben meinen Spaß an dieser Lektüre deutlich gesenkt. Dutzende Orte und Personen, die man sich merken muss, Fachbegriffe, mit denen um sich geschmissen wird, eine nicht ganz eingängige Sprache und Figuren, deren Vorgeschichte zum besseren Verständnis extrem wichtig ist. Klar, es wird viel über M.O.N.A. erzählt; so viel sogar, dass ich gar keine Lust mehr habe, den ersten Band zu lesen, aber ich hatte trotzdem ständig das Gefühl, dass mir Informationen fehlen. Und trotzdem, ich habe mich durchgebissen.


Inhaltlich ist S.I.N.O.N. nämlich richtig, richtig gut. Wenn man sich erst einmal an den nüchternen Stil gewöhnt hat, steckt zwischen diesen Seiten eine rasante und spannende Geschichte, die uns einmal quer über den Planeten jagt und in der es viele skrupellose Menschen und finstere Pläne gibt. Und ein scheußliches Virus. Sehlberg hat ein beklemmendes Szenario geschaffen, das mir ab und an einen Schauer über den Rücken gejagt hat.


Pluspunkte gibt es für den spannenden Plot und die gut ausgearbeiteten Charaktere, Minuspunkte für die hölzerne Sprache, die chaotischen Perspektivenwechsel und den fehlenden Hinweis auf Band 1 zu Beginn der Lektüre. 
 


(c) Books and Biscuit

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Rezension zu "Sinon" von Dan T. Sehlberg

Sinon
angeltearzvor einem Jahr

Diese Bücher, wo es um Viren geht, die die Menschheit bedrohen, finde ich irgendwie spannend. Nein, nicht diese Art von Büchern, wo Zombies draus entstehen. Diese Art von Büchern meine ich jetzt nicht. Diese Bücher, die irgendwie dann doch realistischer sind bzw. sein können.Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, hat es mich direkt angesprochen. Und dann in Verbindung mit einem guten Thriller, da kann ich einfach nicht widerstehen.
Das Buch baut auf das Buch "Mona" auf, welches als Vorgänger genannt wird. Allerdings ist dieses hier kein 2. Teil. Es ist keine Reihe, sondern ein Folgeband. In der Regel ist es dann auch nicht nötig, den Vorgänger zu kennen. Auch das ist hier so. Es wird so viel über "Mona" gespoilert, dass ich gar nicht mehr den Bedarf verspüre "Mona" überhaupt zu lesen. Finde ich aber überhaupt nicht schlimm. Vielleicht werde ich es irgendwann mal machen, denn es hört sich echt gut an. Aber nicht in nächster Zeit.
Ich mag den Schreibstil des Autors unheimlich gerne. Ich lese wirklich viel zu selten was von schwedischen Autoren, wie mir aufgefallen ist. Das muss ich wirklich ändern. Denn der Autor schreibt anders als Andere. Er hat ein ganz anderes, eigenes Feeling, was mir sehr gut gefällt.
Entsprechend ist das Setting auch traumhaft schön. Teilweise spielt es in Schweden und es wird so schön bildlich beschrieben, dass ich unheimlich gerne hinfahren möchte. Sofort.Die Charaktere gefallen mir auch durchweg gut. Sie sind alle sehr sympathisch und irgendwie hat man das Gefühl alle irgendwie zu kennen, obwohl man das erste Mal von ihnen liest.Erzählt wird immer wieder aus anderen Sichten, die aber alle mit der Geschichte zu tun haben. Ich finde es super, dass man die Sache mit dem Virus so aus verschiedenen Perspektiven lesen kann. Jeder hat einen anderen Bezug dazu bzw. sogar was damit vor. Ist sehr interessant gemacht.
Die Geschichte in dem Buch gefällt mir auch richtig gut. Allerdings hatte es teilweise leichte längen oder eher Hänger. Sonst war es wirklich gut und hat sie Spannung super aufrecht erhalten. Aber irgendwie fehlt mir was in der Geschichte. Ich kann gar nicht definieren was genau, aber ein Gefühl ist irgendwie da. Es fehlt nicht viel und das Buch wäre perfekt gewesen. Vielleicht ging es am Ende auch einfach zu schnell. Mir war es aber auch etwas zu wenig über den Virus selbst. In dieser Hinsicht hätte ich mir etwas mehr davon gewünscht.Der Titel ist etwas irreführend. Wer oder was Sinon ist, wird immer mal wieder zwischendurch kurz erwähnt, aber bewusst habe ich es erst am Ende wahrgenommen.
Das Cover: Ich finde das Cover richtig, richtig genial. Das es etwas mit Computer sein muss war mir direkt klar. Aber ich fürchte, dass auch das eine minimale Irreführung ist.
Fazit: Es ist ein guter Thriller, der wenig blutig ist, aber dafür recht spannend. Auch ohne den Vorgänger "Mona" sehr gut lesbar. Der schwedische Autor hat mir echt gut gefallen!

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Rezension zu "Mona" von Dan T. Sehlberg

sehr spannend und wunderbar gelesen
Stoneheavenvor 4 Jahren

Das ewige Thema,gute Nordeuropäer gegen böse Terroristen ,wurde in einem spannenden Thriller verpackt.Das Thema ist ziemlich utopisch,ein Comutervirus befällt das Gehirn von Menschen und macht sie krank.Es ist aber nicht kompliziert erzählt und man kann mit etwas Fantasie die Handlung gut nachvollziehen.Der Held wird aus Liebe zu seiner Frau zum Spielball der Geheimdienste und der Nahostpolitik.Wem das Thema noch nicht zu strapaziert ist ,der findet ein spannendes ,sehr gut gelesenes und nicht zu langes Hörbuch.Besonders bemerkenswert fand ich den Schluss.

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