Sinon

von Dan T. Sehlberg 
3,7 Sterne bei3 Bewertungen
Sinon
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Hennies avatar

Ist der 2. Band, man sollte besser mit Band 1 beginnen, schwer verständlich

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Inhaltsangabe zu "Sinon"

Seit der Entdeckung des neuartigen Virus NCoLV gibt es bisher nur eine einzige Person, die die Infizierung überlebt hat: Hanna, die Frau von IT-Professor Eric Söderqvist. Eric war es gelungen, an die einzige existierende Dosis des Gegenmittels zu kommen, doch nun ist der Entwickler tot, und niemand kennt die Formel. Dann kommt eine Biotechfirma aus Uppsala auf die Idee, einen Impfstoff zu entwickeln. Die dafür benötigten Antikörper lassen sich möglicherweise aus Hannas Blut gewinnen – aber diese hat kein gutes Gefühl dabei, und es gibt Gerüchte, dass das Unternehmen in terroristische Aktivitäten verwickelt ist ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442483433
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:18.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ForeverAngels avatar
    ForeverAngelvor einem Jahr
    Hätte besser mit Band 1 begonnen...

    Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, aber Romane - vor allem Thriller - über Viren üben seit jeher eine Fazsination auf mich aus. Genau so ein ransanter Viren-Thriller schien mir auch S.I.N.O.N. zu sein. Aber so richtig gepackt hat er mich dann doch nicht.


    Sicherlich hilfreich wäre es gewesen, wenn ich vorher gewusst hätte, dass S.I.N.O.N. ein zweiter Band ist, nämlich die Fortsetzung von M.O.N.A., in welchem die ganze Vorgeschichte von Eric Söderqvist, seiner Frau Hanna und dem Computervirus, das auch Menschen befallen kann, erzählt wird. Dann wäre mir die Lektüre vielleicht etwas leichter gefallen, die auch so schon durch die rasanten Perspektivenwechsel sehr kompliziert ist. Leider steht nirgendwo im Buch ein Hinweis, dass es sich bei S.I.N.O.N. um einen zweiten Band handelt, das habe ich erst hinterher durch einen Zufall erfahren.


    Der extrem holprige Einstieg und das fehlende Vorwissen haben meinen Spaß an dieser Lektüre deutlich gesenkt. Dutzende Orte und Personen, die man sich merken muss, Fachbegriffe, mit denen um sich geschmissen wird, eine nicht ganz eingängige Sprache und Figuren, deren Vorgeschichte zum besseren Verständnis extrem wichtig ist. Klar, es wird viel über M.O.N.A. erzählt; so viel sogar, dass ich gar keine Lust mehr habe, den ersten Band zu lesen, aber ich hatte trotzdem ständig das Gefühl, dass mir Informationen fehlen. Und trotzdem, ich habe mich durchgebissen.


    Inhaltlich ist S.I.N.O.N. nämlich richtig, richtig gut. Wenn man sich erst einmal an den nüchternen Stil gewöhnt hat, steckt zwischen diesen Seiten eine rasante und spannende Geschichte, die uns einmal quer über den Planeten jagt und in der es viele skrupellose Menschen und finstere Pläne gibt. Und ein scheußliches Virus. Sehlberg hat ein beklemmendes Szenario geschaffen, das mir ab und an einen Schauer über den Rücken gejagt hat.


    Pluspunkte gibt es für den spannenden Plot und die gut ausgearbeiteten Charaktere, Minuspunkte für die hölzerne Sprache, die chaotischen Perspektivenwechsel und den fehlenden Hinweis auf Band 1 zu Beginn der Lektüre. 
     


    (c) Books and Biscuit

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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor einem Jahr
    Sinon

    Diese Bücher, wo es um Viren geht, die die Menschheit bedrohen, finde ich irgendwie spannend. Nein, nicht diese Art von Büchern, wo Zombies draus entstehen. Diese Art von Büchern meine ich jetzt nicht. Diese Bücher, die irgendwie dann doch realistischer sind bzw. sein können.Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, hat es mich direkt angesprochen. Und dann in Verbindung mit einem guten Thriller, da kann ich einfach nicht widerstehen.
    Das Buch baut auf das Buch "Mona" auf, welches als Vorgänger genannt wird. Allerdings ist dieses hier kein 2. Teil. Es ist keine Reihe, sondern ein Folgeband. In der Regel ist es dann auch nicht nötig, den Vorgänger zu kennen. Auch das ist hier so. Es wird so viel über "Mona" gespoilert, dass ich gar nicht mehr den Bedarf verspüre "Mona" überhaupt zu lesen. Finde ich aber überhaupt nicht schlimm. Vielleicht werde ich es irgendwann mal machen, denn es hört sich echt gut an. Aber nicht in nächster Zeit.
    Ich mag den Schreibstil des Autors unheimlich gerne. Ich lese wirklich viel zu selten was von schwedischen Autoren, wie mir aufgefallen ist. Das muss ich wirklich ändern. Denn der Autor schreibt anders als Andere. Er hat ein ganz anderes, eigenes Feeling, was mir sehr gut gefällt.
    Entsprechend ist das Setting auch traumhaft schön. Teilweise spielt es in Schweden und es wird so schön bildlich beschrieben, dass ich unheimlich gerne hinfahren möchte. Sofort.Die Charaktere gefallen mir auch durchweg gut. Sie sind alle sehr sympathisch und irgendwie hat man das Gefühl alle irgendwie zu kennen, obwohl man das erste Mal von ihnen liest.Erzählt wird immer wieder aus anderen Sichten, die aber alle mit der Geschichte zu tun haben. Ich finde es super, dass man die Sache mit dem Virus so aus verschiedenen Perspektiven lesen kann. Jeder hat einen anderen Bezug dazu bzw. sogar was damit vor. Ist sehr interessant gemacht.
    Die Geschichte in dem Buch gefällt mir auch richtig gut. Allerdings hatte es teilweise leichte längen oder eher Hänger. Sonst war es wirklich gut und hat sie Spannung super aufrecht erhalten. Aber irgendwie fehlt mir was in der Geschichte. Ich kann gar nicht definieren was genau, aber ein Gefühl ist irgendwie da. Es fehlt nicht viel und das Buch wäre perfekt gewesen. Vielleicht ging es am Ende auch einfach zu schnell. Mir war es aber auch etwas zu wenig über den Virus selbst. In dieser Hinsicht hätte ich mir etwas mehr davon gewünscht.Der Titel ist etwas irreführend. Wer oder was Sinon ist, wird immer mal wieder zwischendurch kurz erwähnt, aber bewusst habe ich es erst am Ende wahrgenommen.
    Das Cover: Ich finde das Cover richtig, richtig genial. Das es etwas mit Computer sein muss war mir direkt klar. Aber ich fürchte, dass auch das eine minimale Irreführung ist.
    Fazit: Es ist ein guter Thriller, der wenig blutig ist, aber dafür recht spannend. Auch ohne den Vorgänger "Mona" sehr gut lesbar. Der schwedische Autor hat mir echt gut gefallen!

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    Hennies avatar
    Hennievor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ist der 2. Band, man sollte besser mit Band 1 beginnen, schwer verständlich
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