Dan Vyleta Pavel & Ich

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Inhaltsangabe zu „Pavel & Ich“ von Dan Vyleta

Pavel Richter, ein ehemaliger amerikanischer GI deutsch-russischer Abstammung, ist Dolmetscher im Nachkriegs-Berlin. Als plötzlich ein Koffer mit der Leiche eines russischen Spions in seiner eiskalten Wohnung auftaucht, gerät er zwischen die Fronten von Engländern und Russen. Auf der Suche nach den Motiven dieses Mordes kommt Pavel in bedrohliche Situationen. Dabei bringt er auch seinen Schützling, den Waisenjungen Anders, und seine Geliebte Sonja in Gefahr.

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  • Rezension zu "Pavel & Ich" von Dan Vyleta

    Pavel & Ich

    walli007

    19. November 2011 um 13:23

    Berlin - eiskalt Das ist er, der Winter im Berlin um den Jahreswechsel 1946/47. Und in dieser Zeit lernen wir Pavel kennen, nicht allzu alt, Amerikaner mit deutschen Vorfahren, der englisch spricht, deutsch, russisch und französisch. Damit wäre er im Berlin dieser Zeit bestens aufgehoben. Doch keine Heizung funktioniert und so hat er sich eine Infektion eingehandelt, die ihn Blut pinkeln lässt. Fast scheint es so als wolle er sich ans Sterben machen. Wäre da nicht sein treuer Gefährte Anders, der Waisenjunge, der versucht Medikamente für Pavel zu besorgen. Geheimnisvoll wird es als Boyd, der ehemalige Kriegskamerad mit einem toten Zwerg unter dem Arm ankommt und Pavel bittet, den Toten zu verstecken. Und dann ist auch Boyd tot. Und Pavel würde es kaum besser gehen, hätte Anders nicht den Mut aufgebracht, bei der scheinbar reichen Nachbarin zu klingeln und um Hilfe für den Kranken zu bitten. Beinahe kann man die Kälte dieses Nachkriegswinters in Berlin spüren. Viel ist zerstört, die Menschen hungern und frieren, finden sich zu Notgemeinschaften zusammen, um zu überleben. Nur hier und da blitzen Vorboten des Aufschwungs auf. Von diesen profitieren die Protagonisten dieses Buches allerdings eher in zweiter Linie, in dem vielleicht am Schwarzmarkt mal was für sie abfällt. Dazu kommt dann noch diese mysteriöse Geschichte mit dem Zwerg. Wieso ist er tot, wieso sind mehrere Parteien hinter der Leiche her? Und die schöne Sonja, die von dem Colonel ausgehalten wird, spielt sie etwa auch eine Rolle in der Geschichte? Engländer, Russen, Amerikaner, Deutsche, Abgerissene, Kriegsgewinnler - sie alle geraten hier in ein Räderwerk, bei dem keiner so richtig weiß, wer die Fäden zieht. Verbissen kämpft jede Partei um den Erfolg, wobei zunächst alles eher so aussieht, als wolle einer einfach nur herausfinden, weshalb sein Freund sterben musste. Doch je tiefer Pavel und damit auch der Leser verstrickt wird, desto weiter werden die Kreise gezogen, aus denen sich herausstellen soll, um was es eigentlich geht, was das große Ganze ist. Und ein Geheimnis bleibt, auch nach der vermeintlichen Auflösung. Ein ungewöhnlicher Roman, in dem wohl bewußt Fragen offen gelassen werden. Dennoch ein äußerst spannendes Buch, das die Situation im Nachkriegsdeutschland außerordentlich anschaulich darstellt.

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