Smoke

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 48 Bibliotheken
  • 7 Follower
  • 33 Leser
  • 17 Rezensionen
(2)
(3)
(4)
(11)
(3)

Inhaltsangabe zu „Smoke“ von Dan Vyleta

Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ... Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet.

Hier schien anfangs alles zu stimmen, doch nichts passte... Ein Genremix, der mich leider in seiner Umsetzung nicht ganz überzeugen konnte.

— Floh
Floh

Sehr tolle Idee, aber die Umsetzung ist einfach nur mangelhaft

— ErbsenundKarotten
ErbsenundKarotten

Die Story löst sich leider in Rauch auf.

— MargareteRosen
MargareteRosen

Toller Einstieg, super Idee, aber zum Ende hin wurde es völlig verrückt und alle Charaktere wurden für mich zu Psychopathen.

— AhernRowlingAusten
AhernRowlingAusten

Ich bin sehr enttäuscht. Schade um die vergeudete Lesezeit

— susn2003
susn2003

Das Buch wird zum Ende hin leider immer langweiliger und auch das Ende ist in sich nicht schlüssig und nicht alles wird beantwortet.

— ShineOn
ShineOn

Leider enttäuschend...

— lesemaedel
lesemaedel

Ein Buch, das seine Versprechen nicht einhält, und alle anderen Regeln bricht.

— Isabella_
Isabella_

Einfach wirr...

— Schnupfel_Janine
Schnupfel_Janine

Die Klappentexte versprechen Dinge, die die Geschichte nicht einlösen kann. Dazu kommt ein schreckliches und moralisch fragwürdiges Ende.

— CocuriRuby
CocuriRuby

Stöbern in Fantasy

Das Herz der verlorenen Dinge

Belagerung und Perspektivenwechsel

Aramara

Das Frostmädchen

Tolles Cover, nette Idee - schlechte Umsetzung

Arianes-Fantasy-Buecher

Water Love

Die Welt steht vor dem Abgrund. Vor dem Ende. Doch dieser Untergang ist der Beginn von etwas Neuem. ♡

Majainwonderland

Mondprinzessin

Tolle Idee mit einem überraschendem Ende.

adore_u

Mythos Academy - Frostkiller

Ein fantastischer Abschluss einer grandiosen Buchreihe!

FantasyLeseRatte95

Die Krone der Sterne

Nachdem Star Wars so gar nicht meins war, hätte ich nie geglaubt, dass mich "Die Krone der Sterne" so fesseln könnte. Doch das hat sie.

may4la

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Genremix, der mich leider in seiner Umsetzung nicht ganz überzeugen konnte.

    Smoke
    Floh

    Floh

    24. March 2017 um 12:36

    [Meine Rezension zu einem vorzeitig beendeten Buch, welches ich nach Seite 383 (in „Engel“ wollte ich dann doch noch reinlesen, da die Kapitelüberschrift so viel versprach) von 616 leider nicht weiterlesen mag.]Dieser Ausnahmeroman ist außergewöhnlich in vielerlei Hinsicht. Zunächst hat mich dieses grandiose und düstere Cover richtig angesprochen, dann die Dicke des Buches, die magische Haptik wenn man das Werk in den Händen hält und nicht mehr zurücklegen will, das verheißungsvolle Thema mit dem packenden Klapptext und zuletzt die spannende Epoche des 19. Jahrhunderts im viktorianischen England. TOP. Hier schien alles zu stimmen, was mich begeistern könnte. „Smoke“ vom vielseitigen Autor Dan Vyleta musste einfach von mir entdeckt werden, sonst wäre ich vermutlich vor Neugierde geplatzt… Hier erwartete ich bereits durch die vielen Pressemeldungen und Diskussionen, sowie den sehr auseinanderklaffenden Lesestimmen ein aufwühlendes und arg kontroverses Buch, was mich zusätzlich neugierig gemacht hat. Ein Buch voller Begeisterungsströmen, aber auch voller Kritik und –Verblüffung. Ein Buch, was aneckt, aber auch einen wahren Kern beherbergt… Der Autor Dan Vyleta scheint für seinen gewagten Schachzug und seinem Genremix und seinem Mut zu etwas Anderen und Neuem in der Literaturwelt bekannt zu sein. Für mich ist sein streitbarer Roman „Smoke“ sein erstes Werk was ich zu lesen gewünscht habe. Der Grat der Begeisterung und der Geschmacksfrage ist hier sehr schmal, ich habe meinen Weg zum Buch leider nicht gefunden. Erschienen im carl´s books Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/carls-books/65000.rhd)Zum Inhalt:"Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ...Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet."Die Handlung / das erwartet den neugierigen Leser:Wenn man sich als angesprochener Leser den Klapptext auf der Zunge zergehen lässt, so stellen sich bereits bei der Vorstellung, in diesen Roman einzudringen, erste sensationelle Bilder, Sinnbilder, Metaphern und skizzierte Erwartungen ein. Damit wirbt auch dieses Buch, mit kunstvollen Wortspielereien, mit Philosophie, mit der Frage nach Moral und Ethik, mit Atmosphäre und dem spannenden Stilmittel mehrere Genres zu verweben und zu bedienen. Sehr atmosphärisch wird uns gleich zu Beginn der Einstieg ins viktorianische England gegen Ende des 19. Jahrhunderts ermöglicht. Es ist eine düstere Zeit, denn alle Sünden jedes Einzelnen verursachen Rauch (der britische Smog würde in der industriellen Zeit des Heute eine ganz andere Bedeutung bekommen, CO2 Ausstoß mal ganz anders interpretiert…), der von Innen hervordringt. Gier, Selbstsucht, Lüge, Wollust, Hass, Gewalt, Raub, Mord...etc, wer nur daran denkt oder schlimmer noch sich diesen Gedanken beugt, stößt unweigerlich und unaufhaltsam Rauch aus, die Kleider und die Haut werden rußig, ein Stigma. Anstatt, dass sich die Menschen besinnen ohne Sünde zu leben, suchen sie die Flucht. Sie wollen der Schwärze entkommen. Dicht besiedelte Städte, wie zum Beispiel London, versinken bereits im Nebel und das Atmen fällt schwer. Wer es sich leisten kann, zieht aufs Land, wo weniger Verderb und Unrecht das Leben bestimmen. Die Elite schickt ihre Kinder auf spezielle Schulen, wo sie lernen, ihren Rauch zu unterdrücken. Charlie und Thomas sind zwei Schüler einer solchen elitären Schule. Doch für beide stellt sich die Frage, woher dieser Rauch überhaupt kommt, was dieses Phänomen ausgelöst hat, was dahinter steckt, warum nicht jeder Bürger für seine Missetaten mit der entlarvenden Schwärze gebrandmarkt wird, Beide finden sie heraus, dass es den Rauch nicht immer gab, und Thomas und Charlie wollen diesem Ereignis nachgehen. Eine Odyssee, bei der sie von der mutigen Livia unterstützt werden und die drei Jugendlichen so einige Abenteuer erleben und schon bald selbst im Sog zwischen Recht und Unrecht, Moral, Missgunst und Begehren stehen. Schreibstil:Der Stil des Autors bei seiner Umsetzung wurde ja bereits preisgekrönt und seine besondere Art hochgelobt. Ja, Dan Vyleta hat wirklich einen Wiedererkennungswert und eine sehr bildhafte Sprache. Um seinem Werk eine gewisse Dynamik, nebst seinen vielen Details und Ausformungen, zu geben, wechselt er von der ersten zur dritten Person hin und her. Das Buch beginnt wirklich atmosphärisch und sehr bildintensiv mit vielen Ausführungen zum Setting, zur Umgebung, zur Epoche, zur Gesellschaft und zu Details, die am Rande fungieren. So beschreibt der ambitionierte Autor beinahe jeden Windhauch, jeden einzelnen Duft, alles was das Auge des jeweiligen Erzählers sieht, sämtliche Eindrücke und Emotionen, die dem Leser ein Gefühl des Handlungsortes und der Charaktere verschaffen soll. Das funktioniert im ersten Drittel des Buches auch ganz wunderbar. Im Mittelteil hingegen (weiter habe ich leider auch nicht gelesen) verstrickt sich der Autor zusehends und auf mich wirkte der Plot plötzlich sehr unaufgeräumt und chaotisch. Ich hatte an vielen Passagen den Eindruck, als hätte sich der Autor in seinen vielen Handlungssträngen und Erzählebenen verirrt und versucht durch unterschiedliche Wege einen Weg aus diesem Irrgarten zu finden. Das hat für mich den Lesefluss gehemmt und ich selbst habe beim Lesen den Überblick verloren. Jeweiliger Erzähler war für mich nicht mehr sofort erkennbar und somit die Handlung für mich nicht eindeutig und personifiziert. Sehr schade. Trotzdem möchte ich die vielen Sinneseindrücke loben, die der Autor wunderbar in Worte kleidet und die Phantasie der Leser beflügelt. Das Düstere dringt wahrhaft hervor und der Autor nimmt uns mit hinter die kargen Mauern des Internats, die Gassen Englands und auf die Suche nach den Ursprung des Phänomens. Zwischen Gut und Böse. Sehr beklemmend, sehr spannend und mit einem Hauch von Krimi, Fantasie, Historie, Fantasie und All-Age-Romantacy. Dan Vyleta zeigt ein erschütterndes Bild einer gekennzeichneten Gesellschaft und des Arm-Reich-Gefälles, eine Zwei-Klassengesellschaft. Grausame Bilder entstehen und packen den Leser beim Schopfe und ziehen ihn im ersten Teil des Buches unweigerlich mit ins Geschehen. Dieser erste Schachzug ist dem Autor wirklich gut gelungen, leider war es nicht der entscheidende Schachzug und Kunstgriff des Schreibens. D. Vyleta möchte ein gesellschaftliches Abbild schaffen, mit Blick auf die Vergangenheit, die wie eine Zukunftsvision anmutet. Dabei bedient er sich einer gewissen Provokation und polarisiert dadurch. Er ist im Gespräch und sein Stil in aller Munde. Er beweist dadurch Mut und hebt sich von der Masse ab. Charaktere:Das Buch wird immer wieder aus wechselnden Erzählperspektiven geschrieben. Die Sicht wechselt aus der ersten zur dritten Person und wieder zurück. Dadurch wird man als Leser zum Beobachter, aber kann parallel auch ganz nah bei einzelnen Figuren an der Seite weilen und das Geschehen mit ihnen aufnehmen und erleben. Wer nun hier Hauptprotagonist ist, und wer eher eine Nebenrolle bekleiden soll ist hier schwierig auszuloten. Ich glaube, dass für Vyleta drei oder eher vier Charaktere von besonderer Wichtigkeit sind und eine Schlüsselrolle besitzen. Hier ist man wieder dem Umstand ausgesetzt, dass der Autor doch eher unsortiert und unaufgeräumt wirkt. Eben wie hier bei der Frage nach den Hauptpersonen. Ich nenne einfach diese Vier: Charlie, Thomas und Livia und zu einem Teil auch Julius.Meine Sympathien diesen Charakteren gegenüber waren sehr schwankend, ebenso wie meine Begeisterung zur Gesamtumsetzung. Gerade zu Beginn war ich voller Euphorie und habe alle Nuancen und Facetten des Werks und der einzelnen Figuren regelrecht aufgesogen und war voller Elan und Begeisterung. Allesamt hatten diese Figuren etwas Interessantes an sich und ich wollte jeden dieser jungen Leute weiter durch den Roman begleiten. Dann zeigte sich aber im mittleren Drittel ein wirklich chaotisches Platzieren und Wechsel der Erzählebenen. Wo ist Hand und wo ist Fuß? Ich habe mich wirklich verstrickt, den Kontakt zu einzelnen verloren und den Überblick nicht mehr behalten können. Es wirkte willkürlich, wann wer spricht und von sich und seinen Gedanken erzählt. Der Wechsel wirkte oft unpassend, abrupt und aus dem Geschehen herausgerissen. Regelrecht deplatziert, wodurch gerade Thomas und Julius eher an den Rand gedrückt werden und unwichtiger erscheinen und nur noch eine Nebenrolle spielen sollen? Das verstehe ich nicht… Als Resultat ergab sich für mich die Situation, aus der ich auch nicht mehr herausfinden konnte, dass ich die Aktionen und Beweggründe einzelner Hauptfiguren überhaupt nicht mehr nachvollziehen konnte und sie mich zum Teil genervt haben und ich unfähig war irgendeine Form von Empathie ihnen entgegen zu bringen.Später deutete sich dann noch eine weitere Entwicklung an, wo ich für mich beschlossen habe, den Roman einfach zu beenden. Es zeigte sich eine Art Dreiecksbeziehung und bei den Psychogrammen einzelner drang der völlige Wahnsinn durch. Neee, das brauchte ich zur Krönung dann doch nicht. Nein, Danke!Meinung:Historischer Roman, Fantasy, Dystopie, Krimi, Psychothriller, Endzeitroman, SciFi, Parodie, Satire, Gesellschaftskritik? …. Ich wüsste nach meinen gelesenen Seiten wirklich nicht, was ich mit diesem Buch anfangen sollte? Voller Erwartungen und Offenheit habe ich gleich mit dem Buch begonnen. Ich bin wirklich hin und her gerissen. Sehr mutig, gewagt und einzigartig. Leider muss ich mir jedoch eingestehen, dass ich mich mit diesem unkoordinierten und sprunghaften Wechsel der Erzählperspektiven und der vielen einzelnen Elemente und Handlungsstücke, der Gesamtumsetzung samt Stil und Inhalt nicht wirklich anfreunden kann und ich beschlossen habe, das Buch vorzeitig nach knapp 483 gelesenen Seiten zu beenden. Ich wollte das Buch schon vorher beenden, aber das Kapitel „Engel“ hat mich dann doch noch neugierig gemacht und hoffen lassen. Aber diese Hoffnung erstarb dann leider auch schon bald. Leider habe ich im Laufe des Lesens festgestellt, dass es mir immer schwieriger wurde, der Handlung zu folgen, Sympathien zu entwickeln und ich die Ausdrucksart und den Tonfall einzelner Figuren nicht mehr in Einklang bringen konnte. Für mich erschließt sich der Kern nur mühsam und es entstehen unheimlich viele und surreale Bilder, mit denen ich mich nicht arrangieren kann. Das tut mir zwar unheimlich leid, aber ein Buch was mich nicht so sehr fesselt oder mitnimmt, lässt sich dann nur noch schwer oder mühsam lesen. Das ist denke ich nicht Sinn und Zweck beim Lesevergnügen.Meine Rezension bietet daher nur einen kleinen persönlichen Ausriss aus meinen Leseeindrücken, die nicht das komplette oder gänzliche Bild und Wirken des Romans widerspiegeln kann. Gerade da ich so die Schlusselemente und den Kontext nicht als Ganzes bewerten kann ohne es gelesen zu haben….Der Autor:"Dan Vyleta wurde 1974 als Sohn tschechischer Einwanderer in Gelsenkirchen geboren. Nach dem Abitur studierte er in England und Wien Geschichte und promovierte am King’s College in Cambridge. Für seine Romane hat er bereits mehrere Literaturpreise erhalten. Smoke begeisterte in den USA und in Großbritannien Kritiker und Leser gleichermaßen und erscheint demnächst in 15 Ländern. Nach vielen Jahren in Kanada lebt Dan Vyleta zur Zeit wieder in England."Cover / Buch:Das Cover wirkt angemessen düster und dadurch sehr auffällig. Der Klapptext hat meine absolute Neugier geweckt und der Bezug zu gesellschaftlichen und moralischen Themen hat mich letztendlich zum Buch greifen lassen. Die Haptik des Buches ist einmalig, man will es gar nicht mehr weglegen, wenn man es sich erst einmal gegriffen hat. Die Kapitel werden wunderbar mit bekannten Zitaten umrahmt und die Innengestaltung des Romans ist ein wahrer Genuss für die Sinne. Liebevolle Vignetten und ein zauberhaftes Gefühl von Magie und Nebel. WOW. Das Buch besitzt ein handfreundliches Format bei angenehmem Eigengewicht. Offenes und einladendes Schriftbild Fazit:Es tut mir wirklich leid, dass ich keine durchweg positiven Rückmeldungen zu diesem sehr vielversprechenden Buch geben kann! Vielleicht sind andere Leser da ganz anderer Meinung, aber für mich ist dieses Buch leider von der Umsetzung und Struktur im Ganzen diesmal nicht das Richtige! 2 Sterne möchte ich dem guten Ansatz geben.

    Mehr
    • 2
  • Smoke, Die Story löste sich in Rauch auf!

    Smoke
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    23. March 2017 um 19:01

    Der Klappentext hat mich wirklich neugierig gemacht. Eine neue Idee, spannend umgesetzt. Moral wurde erwähnt, Vergleiche zur heutigen Zeit versprochen.Leider konnte der Autor in seinem Erstlingswerk nicht halten, was ich mir darunter versprochen habe.Die Geschichte zieht sich erzählerisch. Seite für Seite mußte ich mich durchkämpfen. Für mich ein absolutes Hindernis war, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Personen erzählt wird. Selbst kleinste Nebenpersonen, die zwar wichtiges Input vermitteln, wurden mit ihren Gedankengängen niedergeschrieben. Puh, so wurde der Geschichte das Tempo und die Spannung genommen.Die Fragen der Moral wurden nicht gelöst. Jeder hat seinen eigenen Moralkodex, den er so wie er es gerade braucht anwendet.Schade auch, wie Rauch und Asche erklärt werden. Wie sie wirken, oder eben nicht. Mir fehlte DAS Geheimnisvolle, dass sich letztendlich klärt.Und wie soll es eine Fortsetzung geben? Für mich ist die Geschichte erst einmal abgeschlossen. Bitte in diesem Stil keine Fortsetzung mehr. Die Geschichte hinterläßt bei mir kein gutes Gefühl.Ich schreibe sehr ungerne eine negative Bewertung, doch hier ist sie für mich angebracht.Dem Carl`s Books-Verlag danke ich für die Möglichkeit, das Buch lesen zu können.

    Mehr
  • Stand der Autor selbst im Nebel?

    Smoke
    lesemaedel

    lesemaedel

    22. March 2017 um 17:34

    Von "Smoke" habe ich mir sehr viel versprochen und meine Erwartungen waren extrem hoch. Der Fall war tief. Es gab alles, was ein neues Lieblingsbuch haben muss: erstklassige Idee, tolles Setting, kein eingeschränktes Genredenken und sicherlich auch Talent beim Autor. Nur leider hat er es verbockt. Ich bin sprachlich schon auf den ersten Seiten genervt gewesen und habe mich dann durch die Seiten gewunden. Ab der Hälfte wusste der Autor wahrscheinlich selbst nicht, wo das Abenteuer endet. Zäh, wie Kaugummi und langatmige Gedankengänge. Ganz versaut hat er die Story mit dem Ende! Offene Enden müssen passen und hier klappt es nicht! Hatte er keine Lust mehr? Sind der Druckerei die Blätter ausgegangen? Für mich eine enttäuschende Lesewoche.

    Mehr
  • Alles Schall und Rauch

    Smoke
    Legeia

    Legeia

    22. March 2017 um 11:53

    Klappentext:Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ... Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet.Der Autor:Dan Vyleta wurde 1974 als Sohn tschechischer Einwanderer in Gelsenkirchen geboren. Nach dem Abitur studierte er in England und Wien Geschichte und promovierte am King’s College in Cambridge. Für seine Romane hat er bereits mehrere Literaturpreise erhalten. Smoke begeisterte in den USA und in Großbritannien Kritiker und Leser gleichermaßen und erscheint demnächst in 15 Ländern. Nach vielen Jahren in Kanada lebt Dan Vyleta zur Zeit wieder in England.Meine Meinung:Oh je, was soll ich nur schreiben? Von der Idee her klang das Buch nach einer grandiosen Idee, die der Autor hatte. Rauch und Ruß verraten unsere Gedanken, Gefühle und Taten. Doch was er daraus gestrickt hat, ist leider eine ganz andere Sache.Die Geschichte ist zunächst einmal sehr ausführlich erzählt, fast schon in Slow-Motion, wenn man das so beschreiben darf. Die Beschreibungen sind ausufernd, sodass man sich alles bildlich und detailliert vorstellen kann. Die langsame Erzählweise lässt wenig Spannung aufkommen. Man wartet immer darauf, dass gleich etwas Dramatisches, Interessantes passieren mag - aber da wird man bitter enttäuscht. Ich muss gestehen, dass ich nach dem Lesen des Buches immer noch so schlau wie vorher bin. Es scheint, als wüsste Dan Vyleta selbst nicht, wie er seine Geschichte auflösen und erklären soll. Als wäre ihm der rote Faden immer mehr entglitten und in eine diffuse Entwicklung geraten, in der er sich vollends verheddert hat.Was mir auch noch aufgefallen ist, ist die Moral, die es in der Geschichte einfach nicht gibt, und das für niemanden. Jeder denkt, dass sein egoistisches Handeln in Ordnung ist. Besonders das Ende fand ich im Bezug dazu krass. Auch zu den einzelnen Figuren lässt sich kaum bis gar keine Sympathie aufbauen.Wenn wirklich die gesamte Welt so schlecht wie hier beschrieben wäre, würde sich die Menschheit noch mehr am Abgrund befinden oder bald hinunterstürzen. Das machte es noch schwerer, all die Intentionen der Charaktere nachzuvollziehen. Wo es Schatten gibt, muss es doch auch Licht geben, oder? Oder ist nur alles Schall und Rauch?Eine überflüssige Liebesdreiecks-Geschichte findet sich auch noch in den über 600 Seiten.Alles in allem war "Smoke" eine herbe Enttäuschung für mich. Ich habe mir ein spannendes Buch mit vielen Fantasy-Elementen und durchaus schlüssigen Erklärungen gewünscht - denn auch Fantasy, sofern man solch eine Welt erschafft, sollte für den Leser nachvollziehbar sein, auch wenn sich ein Autor viele Freiheiten nehmen darf.Leider kann ich das Buch nicht empfehlen.Somit gibt es 2 Sterne für das Cover und die Idee dahinter,

    Mehr
  • Langatmig und irre - ich bin sehr enttäuscht

    Smoke
    susn2003

    susn2003

    22. March 2017 um 09:59

    Wie immer wenn ich mich für ein Buch interessiere, finde ich das Cover sehr schön und laut dem Klappentext habe ich mit einer Art Krimi – Fantasy Geschichte gerechnet. Ich dachte, dass mich das Buch richtig fesselt und ich es nicht mehr weg legen kann. Leider ist das Gegenteil eingetroffen. Ich habe mich mehr oder weniger durch das Buch gequält und hätte es am Liebsten abgebrochen. Bis zur Mitte hatte ich noch die Hoffnung, dass es doch noch besser wird und sich irgendwann mein Knoten im Kopf auflöst, aber auch das ist nicht eingetreten. Im Gegenteil. Es wurde immer schlimmer und abgedrehter. Zum Teil war ich ziemlich genervt und ich musste mich zum Lesen zwingen. Es hat mich überhaupt nicht gefesselt und ich hätte es am liebsten abgebrochen. Sehr schade. Aus der Idee hätte man eine richtig spannende Geschichte machen können. Aber das Ende war ja noch schlimmer als der ganze Rest.  Den Schreibstil kann ich gar nicht richtig beurteilen. Einerseits wird alles so genau beschrieben, dass ich mir jede Person, jeden Ort, jeden Geruch usw. richtig gut vorstellen kann, andererseits ist der Wechsel vom Erzählstil anstrengend. Der wechselt von der ersten zur dritten und wieder zurück. Auch werden manche Kapitel aus der Sicht einer Nebenperson erzählt, die dann nie mehr auftaucht. Leider konnte ich keine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Die Handlung der Charaktere kann ich ganz und gar nicht nachvollziehen. Irgendwie sind alle plötzlich Psychopathen. Die mit eingeflochtene Dreiecksliebesbeziehung war total deplatziert in dem Roman. Der Autor hat die Welt und die gesamte Menschheit als böse hingestellt. Das komplette gesellschaftliche Leben wurde schlecht gemacht. Ich frage mich, wie viel Hass man selbst in sich tragen muss, um die Menschen so schlecht darzustellen. Das Ende finde ich ganz furchtbar. Nicht nur, dass man nicht schlauer ist, wie am Anfang, nein, ich habe eine echt Wut im Bauch, weil das, was da propagiert wird, gar nicht geht!!  Fazit: Ich bin sehr enttäuscht von dem Buch. Es hat viel versprochen und wenig gehalten. Es tut mir leid, dass ich eine so schlechte Rezension schreiben muss, aber für mich waren das runde 600 Seiten Quälerei und das Ende hat mich echt wütend gemacht. Ich glaube nicht, dass ich wieder etwas von dem Autor lesen werde. Ich bin froh, wenn ich jetzt endlich was anderes lesen kann.  Ich vergebe 2 Sterne, wobei einer davon nur für das schöne Cover ist...

    Mehr
  • Dank sei dem Rauch

    Smoke
    ShineOn

    ShineOn

    22. March 2017 um 09:59

    Anfang:"Thomas! Thomas! Wach auf!" Kaum ist er wach, sucht er Nachthemd und Bettzeug nach Ruß ab. Er macht es schnell, mechanisch, noch im Halbschlaf: fährt sich mit einer Hand über die Haut und tastet nach der verräterischen körnigen Substanz.Smoke hört sich anfangs wunderbar an, etwas düster, mysteriös und voller Geheimnisse. Auf eine gewisse Weise hat das Buch auch diese Eigenschaften. Am Anfang ist man noch gefesselt von den Charakteren und dem Rauch. Doch leider hält das nicht lange an. Das Buch hat viele Stellen, die eher langweilig sind und meiner Meinung nach auch teilweise unnötig hineingeschrieben wurden, aber damit rechnet man schon irgendwie, wenn ein Buch über 600 Seiten hat.Nach etwa der Hälfte hatte ich keine große Lust mehr. Alles war verwirrend und ergab für mich oft keinen Sinn. Einige Charaktere wurden zu übertrieben dargestellt und auch viele Fragen bleiben am Ende offen. Und das Ende selbst? Naja, sagen wir, ich war enttäuscht davon. Auch wenn ich nur ungern schlechte Rezensionen schreibe, dieses Mal komme ich nicht drum herum. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.

    Mehr
  • Gute Idee, langatmige Umsetzung

    Smoke
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    21. March 2017 um 17:33

    Dieses Buch klingt vom Klappentext total spannend, das ist auch der Grund, warum ich es lesen wollte. Sünden, schlechte Gedanken oder sonst etwas in dieser Richtung, was sichtbar wird, wie schön wäre diese Gesellschaft? Alle müssten die Wahrheit sagen. Zumindest war das meine erste Idee. Nur dass dieser Rauch keinen festen Gesetzen folgt. Und damit wäre das wieder nur lästig. So wie dieses Buch. Es ist soooo dick, und das Cover ist eigentlich ziemlich schön, aber nach 200 Seiten ist immer noch nicht viel passiert. Die Gesellschaft, in der Thomas und Charlie leben, ist nicht richtig erklärt, die Regeln, denen der Rauch angeblich folgt, sind nicht klar, und eigentlich gibt es viele Fragen, aber keine Aussicht auf Antworten. Der Schreibstil ist sehr flüssig, aber eben langatmig. Das raubt mir die Lust weiterzulesen. Und wenn dann auch noch nichts wirklich passiert, oder die Action dann sehr kurzlebig ist, ist das auch nicht sehr hilfreich. Also mir sagt das Thema des Buches sehr zu, ich finde die Idee sehr spannend. Aber das Buch fesselt mich einfach so gar nicht.

    Mehr
  • Schade um meine Lesezeit

    Smoke
    JennaLightwood77

    JennaLightwood77

    21. March 2017 um 17:25

    Bewertung:Das Buch hatte mich sowohl vom Cover als auch vom Klappentext sehr angesprochen, ist dann aber leider weit hinter meinen Erwartungen zurücke geblieben. Der Beginn hat mir noch ganz gut gefallen, aber nach den ersten 200 Seiten ging es leider nur noch steil bergab.Zum Inhalt: Die ganze Thematik über Moral und die Freiheit der Gedanken hat mich gleich angesprochen und konnte mich von der Umsetzung zu Beginn auch überzeugen. Es wurden bezüglich des Rauches sehr viele Fragen aufgeworfen, was die Enstehung, Entwicklung und das Vorkommen angeht, die leider auch am Ende nicht beantwortet wurden. man war nach dem lesen der mit 600 nicht gerade wenigen Seiten genauso schlau beziehungsweise in diesem Fall unwissend wie am Ende. Auch wusste ich die meiste Zeit überhaupt nicht, in welche Richtung sich das Buch entwickeln sollte. Zu Anfang dachte ich an eine Internatsgeschichte, dann drifftete es ins Dystopische ab und letztendlich weiß ich gar nicht wohin mich das Buch überhapt geführt hat. Wirklich viel ist in dem Buch inhaltlich gar nicht passiert. Das Ende finde ich zudem doch sehr fragwürdig, da die Charaktere eine Entscheidung treffen gegen die sie zuvor die ganze Zeit angekämpft haben. Acuh empfand ich einige Szenen als übertrieben grausam, so als wolle der Autor den Leser unbedingt schocken und sich dann in der nächsten Szene wieder selbst übertreffen. Absolut unverständlich. Auch das offene Ende gefällt mir überhaupt nicht, ich habe absolut keine Vorstellung, was jetzt weiter passieren sollte.Zu den Charakteren:Auch hier machte sich bei mir schnell Verwirrung breit. In den ersten 100 Seiten wirkt es so, als wäre Thomas unser Protagonist. Mehr und mehr kommt aber immer zu kurz und ich haben im Endeffekt keine wirklich Vorstellung von seinen Gedanken und Gefühlen, außer das er  zunehmend jammert und in Selbstmitleid versinkt. Die anderen Charaktere waren okay, aber wirklich emotional berührt hat mich keiner von ihnen. Es war mir eigentlich ziemlich egal, was mit ihnen passiert. Bei der Entwicklung der Beziehungen zueinander war ich dann zunehmend genervt. Dreicksbeziehung hätte jetzt wirklich nicht sein müssen und zudem kommen Thomas Gefühle einfach aus dem nichts heraus ohne vernünftige Erklärung. Der Bösewicht in der Geschichte ist einfach maßlos übertrieben irre und wirkt deswegen unrealistisch und unglaubwürdig. Gründe für sein Verhalten? Der Rauch, der dann aber auch nicht wirklich erklärt wird.Zum Erzählstil:Auch den fand ich etwas anstrengend. Der Auto verliert sich in seinen endlosen Beschreibungen, die zwar die Plätze in dem Buch anschaulich machen, das Ganze aber unnötig in die Länge ziehen und das Tempo der Geschichte auf ein Minimum reduzieren.Merkwürdig fand ich zudem, dass es Kapitel gab, die aus der Sicht eine Nebenperson geschrieben waren, dann aber nicht mehr vorkommen. Oder das auf einmal der Erzählstil bei einer Nebenperson von der dritten in die  erste Perspektive wechselt, bei den Protagonisten aber nicht.Alles in allem ein absolut enttäuschendes Buch, das wenn ich es nicht in einer Leserunde gelesen hätte, wahrscheinlich abgebrochen hätte, weil es sich hingezogen hat wie Kaugummi und die Auflösung leider nicht vorhanden ist. Ich konnte mich nicht mit den Charakteren identifizieren, sie waren mir schlicht und ergreifend vollkommen egal.

    Mehr
  • Eine große Enttäuschung

    Smoke
    Isabella_

    Isabella_

    21. March 2017 um 15:47

    Smoke klang so vielversprechend. England im 19. Jahrhundert. Ein mysteriöser Rauch, die Frage nach Gut und Böse, darin zwei Heranwachsende.Und die ersten 100 Seiten schienen mir auch genau das zu bieten. Wir lernen Charlie und Thomas kennen, die nicht nur beste Freunde sind, sondern eigentlich das Einzige sind, das der jeweils andere hat. Die Schule wird als eine erschreckende Institution beschrieben, mit dem Mitschüler Julius, der nachts alle zusammentrommelt und sie nach dem Zufallsprinzip auf ihre Sünden prüft. Doch dann naht Weihnachten. Thomas und Charlie machen sich zu Thomas' Onkel auf, und ab da geht die Geschichte, gelinde gesagt, den Bach runter.Aber noch mal einen Schritt zurück, zu Thomas und Charlie. Vyleta hat mit ihnen nicht nur eine besondere, innige Freundschaft geschaffen, sondern auch ein Paar, das gegensätzlicher nicht sein könnte. Thomas' Eltern sind tot; sein Vater war ein Mörder, er fürchtet, ebenfalls der Sünde zu verfallen. Charlie hingegen ist in einem reichen Elternhaus aufgewachsen, seine Hemden sind quasi nie mit irgendwelchem Ruß (das Resultat des Rauches) befleckt. Ihre Freundschaft scheint unter schlechten Voraussetzungen zu stehen, doch in Wahrheit behandeln sie sich vorbehaltlos, erzählen sich alles und sind einfach füreinander da. Die Freundschaft der beiden war etwas, das mich durchweg durch das Buch beeindruckt hat."'Du hättest es mir erzählen sollen. Ich bin dein Freund!'[...]'Ja. Aber wirst du es auch noch sein, wenn ich jemanden umbringe?'"(Smoke, Dan Vyleta, carl's books)Das Ganze hat aber eine Kehrseite. Eine ziemlich paradoxe, um ehrlich zu sein. Trotz der 600 Seiten, die das Buch fasst, hatte ich nach dem Zuschlagen der letzten Seite das Gefühl, nicht viel schlauer geworden zu sein - egal, auf welcher Ebene.Wie gesagt: Vyletas Idee ist grandios. Aber es ist, als er hätte er einen Samen gepflanzt und wäre nie zurückgekommen, um die Ernte zu holen. Smoke ist eigentlich ein passender Titel, denn die Geschichte ist auch mehr Rauch als alles andere - die Idee einer Idee, eine Sammlung vieler Ansätze und nichts Handfestem. Obwohl sich Thomas, Charlie und Livia (auf die komme ich später noch zurück) auf die Suche nach Antworten begeben, "erhalten" sie diese nur mit Anführungszeichen. Bitten um Erklärung werden meist beantwortet, dass man es dem Fragenden "zeigen" werde, aber stattdessen bekommt man eine schwammige Vorführung und eine dürftige, ein paar Zeilen lange Erklärung. Selten habe ich mir bei Büchern eine längere Erklärung gewünscht, aber hier hätte ich selbst Infodumping mit offenen Armen empfangen. Dutzende, hunderte Seiten lang werden Fragen gehäuft und mehr oder weniger viel Spannung angesammelt... doch als Leser bleibt man in der Luft hängen.Darunter gehört unter anderem die Frage, wie der Rauch ersteht - die Erklärung fand ich so an den Haaren herbeigezogen, dass ich mir lieber keine gewünscht hätte. Auch werden immerzu verschiedene Farben des Rauches beschrieben, deren Bedeutungen man nur erahnen kann. Es ist wirklich ein Jammer, und einer, der mich während des Lesens einfach an den Rand der Verzweiflung trieb. Ich frage mich immer noch, ob Vyleta einfach zu subtil gearbeitet hat, oder ob ich schlichtweg zu blöd war, um's zu verstehen.Doch Zweidimensionalität ist auch bei Charlie und Thomas zu finden. Obwohl man sich mit dem Charakter der Jungen ausgiebiger beschäftigt, wird ihre Vergangenheit höchstens im Nebensatz erwähnt. Als wären sie mit 16 Jahren auf das Papier getreten und hätten nur vage Schatten hinter sich. Wieder war ich frustriert.Ich kann leider auch verallgemeinernd sagen, dass die Motivation sämtlicher Charaktere ein bisschen rätselhaft ist und bleibt. Wer auf welcher "Seite" ist bzw. wer für was kämpft, wurde mir bis zum Ende nicht klar.Mein größter Kritikpunkt, den ich in anderen Rezensionen so noch gar nicht gesehen habe (was mich schockiert), ist jedoch die Liebesgeschichte bzw. die weiblichen Charaktere in Smoke. Kurz gefasst: Es wird eine junge Frau, Livia, eingeführt, in die sich tatsächlich sowohl Charlie als auch Thomas verlieben - und vice versa. Es geht mir aber weniger um die Dreiecksgeschichte (obwohl die allein mich schon zur Weißglut bringen könnte) als um die Art und Weise, wie sie beschrieben wird."'Was hältst du von ihnen?'[...]'Die Mutter ist ganz Parfüm und Charme. Und die Tochter [Livia]-''Teerseife und Gebetsbücher!'"(Smoke, Dan Vyleta, carl's books)Grundsätzlich gibt es keine Frauenfigur in Smoke, bei der nicht an irgendeinem Punkt das Aussehen kommentiert oder die als Verführerin dargestellt wird. Hier noch einmal Livia, die einem Mann ihre Wange anbietet:"'Möchten Sie mich küssen? Nur zu. Ihre Frau wird es nie erfahren.'Er tut es, flüchtig, schüchtern wie ein Kind.'Oh, Sie Wüstling!'"(Smoke, Dan Vyleta, carl's books)Auch Thomas' Gedanken werden meiner Meinung nach sehr bedenklich dargestellt:"Wie leicht es ihr mittlerweile zu fallen scheint, ihn anzufassen. Der Gedanke macht ihn wütend."(Smoke, Dan Vyleta, carl's books)Und das sind nur ein paar wenige ausgewählte Beispiele. Ich habe dutzende Bemerkungen im Buch gefunden, manche noch erschreckender als die anderen. Solche Äußerungen sind schlichtweg erschreckend und sollten nicht in einem Buch stehen. Vor allem sollten sie niemandem als Vorlage dienen (können).Ich muss generell eine Warnung für das Buch aussprechen, denn zum einen gibt es ein paar (wenn auch realitätsferne) explizite Szenen, in denen Gewalt angewandt wird. Außerdem gibt es tatsächlich eine Stelle, in der ein Charakter von selbstverletzendem Verhalten spricht bzw. dieses beschreibt. Um niemanden zu triggern, werde ich die Stelle nicht zitieren.Wenn ich Dan Vyleta eines lassen muss, dann ist es der Schreibstil. Grundsätzlich ist der Aufbau des Buches sehr neuartig - es wird abwechselnd aus der dritten Person Präsens und der ersten Person Präsens eines Nebencharakters erzählt. Das habe ich nie so gesehen; vor allem funktioniert es bei Smoke sehr gut und bringt Abwechslung in das teils zähe Geschehen mit hinein. Und Vyleta kann wirklich fantastisch schreiben. Er flicht Weisheiten in seinen Text, die man einfach nur abnicken möchte."Worte sind wie Rauch, entdecke ich: Lässt man sie erst einmal hinaus, vermehren sie sich unkontrolliert."(Smoke, Dan Vyleta, carl's books)Aber der Schreibstil rettet auch nicht über die Probleme des Buches hinweg. Und niemals über die tiefergehenden, über die Äußerungen, die einfach nur noch erschreckend sind. Smoke soll ein Buch über Moral sein, über Gut und Böse,  und das ist es auch die ersten hundert Seiten lang. Es ist nur irgendwie vom Weg abgekommen und ins Abseits gerutscht.

    Mehr
  • Einfach wirr...

    Smoke
    Schnupfel_Janine

    Schnupfel_Janine

    20. March 2017 um 20:43

    Ich habe einfach etwas ganz anderes von dem Buch erwartet. Ich muss sagen, der Anfang hat mir auch wirklich gut gefallen. Ich kam super mit dem Schreibstil klar und ich mochte die Welt, die Idee mit dem Rauch und auch Charlie und Thomas. Ich hatte eine Abneigung gegen Julius, was sich ja auch irgendwie so gehört gegenüber dem "Bösewicht" der Geschichte. Ich fand es zum Teil echt spannend und war einfach neugierig, wie sich die Geschichte entwickelt und was hinter dieser Sache steckt. Aber um so länger das Buch ging, um so mehr ich gelesen habe, um so mehr hat sich das geändert. Die Geschichte wurde immer verworrener, ich hab immer mehr aus den Augen verloren, wohin es eigentlich gehen sollte und die Charaktere waren einfach nur noch da. Ich hatte für keinen auch nur noch eine Gefühlsregung zum Ende hin. Und so ziemlich alle waren auf die eine oder andere Weise Wahnsinnig. Auch der Rauch folgte irgendwie keiner Logik, oder wenn doch, habe ich sie nicht verstanden. Ich musste mich die letzten 250 Seiten auch echt zwingen, weiter zu lesen. Das Ende war dann noch die Krönung. In meinen Augen absolut unbefriedigend. Es tut mir wirklich leid, dass ich solch eine Rezension schreiben muss, da ich das Buch für die Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen habe, aber ich kann leider nichts anderes sagen. 

    Mehr
  • Dieses Buch lässt mich ratlos zurück ...

    Smoke
    wortgeflumselkritzelkram

    wortgeflumselkritzelkram

    20. March 2017 um 07:33

    "Smoke" von Dan Vyleta ist 2017 bei carl´s books erschienen.Zum Inhalt: Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, leben in England, Ende des 19. Jahrhunderts. Sünde, Schuld und böse Gedanken manifestieren sich in Form von dunklem Rauch – für jeden sichtbar. London ist als Sündenpfuhl unter einer Rauchwolke gefangen und die, die es sich leisten können, leben möglichst ehrbar und unbescholten auf dem Land. Als die beiden Jungen mitten in London bei einer Hinrichtung einen Menschen entdecken, der nicht „raucht“, machen sie sich zusammen auf, um hinter das Geheimnis des Rauches zu kommen. Dies wird leider ein kurzer Beitrag zu einem Buch, durch das ich mich quälen musste. Ich habe dieses Buch nicht verstanden. Es war verwirrend und langatmig. Es ging mir zuviel um Sünde und Schuld, Macht und Moral, aber ohne wirklich einen Zusammenhang erkennen zu lassen. Am Ende blieben für mich viel zu viele Fragen offen. Oder ich habe es nicht verstanden – nicht verstanden – nicht verstanden…..

    Mehr
  • Hat mich sehr enttäuscht

    Smoke
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    20. March 2017 um 00:11

    Ich finde den Schreibstil etwas problematisch. Er ist doch sehr blumig und ausschweifend. Es gibt einen schon ein Gefühl für die damalige Zeit und durch die ganzen Ausschmückungen, wirkt die Welt auch sehr plastisch. Aber er konnte mich nicht gefangen nehmen und hat die Handlung ziemlich gestreckt. Per Klappentexte wurde bereits angekündigt, dass es in dem Buch viele „sprachliche Bilder und brillante Beschreibungen“ geben soll. Ich fand einige der „Bilder und Beschreibungen“ doch recht deplatziert oder einfach zu ausschweifend. In jedem zweiten Satz steckt ein Vergleich, das nervt auf Dauer, wenn sich die Figuren nicht mal nach einer Münze bücken können, ohne dass gleich zwei bildliche Vergleiche auf einen einprasseln. Gerade durch die Klappentexte wurde mir  ein falscher Eindruck von dem Buch vermittelt. Ich hatte mit einem philosophischen, gesellschaftskritischen Roman gerechnet, mit Setting der Historie und leichtem Fantasy-Einschlag. Auf jedem Fall mit einem Buch, dass mich zum nachdenken anregt. Dem war überhaupt nicht so! Beginnen wir mit dem Genre. Es wird u.a. für das Buch geworben mit dem Slogan „ein Roman, der verschiedene Genres kunstvoll vermischt“.  Das Überschreiten von Genregrenzen ergibt aber nur dann Sinn, wenn das Buch weiß was es will, wenn es eine eigene Identität hat – und dieses Gefühl hatte ich hier nicht. Ich weiß nicht, was dieses Buch eigentlich sein will. Ich würde sagen es ist zum größten Teil ein Roman mit Krimieinschlag (mittelmäßig) im 19.Jh., mit einem Hauch von Fantasy, was sich aber nicht wie Fantasy anfühlt. Mit Fantasy ist natürlich hauptsächlich der Rauch bzw. Ruß gemeint. Ich fand sogar, dass es zu Beginn ganz gut in die Welt eingewoben wurde, selbst in Büchern wie z.B. der Bibel. Das Problem ist, dass sich dieses Symbol von Ruß und Rauch nach einer Weile abnutzt. Aber vor allem, dass der Rauch überhaupt keinen Sinn ergibt. Viele Darstellungen widersprechen sich. Mal reagiert er auf Taten, mal auf Moral (Gedankenkonstrukt), mal auf Emotion – es scheint vollkommen der Willkürlich des Autors zu unterliegen. Die meisten Fragen dazu werden übrigens nie beantwortet. Das Buch ist vor allem sehr ruhig. Was ich keinesfalls schlimm finde, aber Spannung wird man vergebens suchen. Man muss sogar sagen, dass das Buch stellenweise ziemlich zäh ist und die Handlung nur sehr langsam (fast quälend) in Gang kommt. An manchen Stellen hat die Geschichte etwas abgehacktes, fast schon zusammenhangloses. Es gibt immer mal wieder kleinere Sprünge. Trotzdem fand ich es nicht uninteressant. Es ist nicht so, dass ich mich durchkämpfen musste. Das Buch ist aus vielen verschiedenen Sichten geschrieben. Nach einer Weile entwickeln sich aber drei bis vier wichtigere Figuren heraus (Charlie, Thomas und Livia / Julius). Meine Sympathien diesen Charakteren gegenüber waren sehr schwankend. Gerade zu Beginn hatten diese Figuren etwas Interessantes an sich und ich fand sie auch authentisch und fassettenreich. Dann begann es aber, dass sie deutlich unterschiedlich häufig zu Wort gekommen sind und dummerweise fand ich die gewählte Setzung nicht gelungen und zum Teil regelrecht deplatziert, wodurch gerade Thomas und Julius an den Rand gerückt wurden und fast zu stereotypen degradiert wurden. Geendet damit, dass ich die Handlungen der Hauptfiguren überhaupt nicht mehr nachvollziehen konnte und sie mich zum Teil genervt haben und ich unfähig war irgendeine Form von Empathie ihnen entgegen zu bringen.   Ab einen gewissen Punkt scheinen plötzlich viele der (Neben)Figuren dem Wahnsinn zu verfallen, ohne dass mir ein guter Grund dafür genannt wurde. Das fand ich nur wenig glaubwürdig und irgendwie nicht gut eingeflochten in die Geschichte. Dadurch driftete sie in das Absurde ab. Generell wird der Mensch in diesem Buch als schlecht dargestellt. Selbst solche Sachen wie Wissenschaft, Gesellschaftsleben, Handel, Religion, Großstädte – wurden in einen ausschließlich schlechtes Licht gerückt. Der Autor hat sich ziemlich viel Mühe gegeben eine möglichste schlechte Welt zu erschaffen und wollte immer noch einen oben drauf setzten. Dieses Gefühl hatte ich jedenfalls – das hat jedoch dafür gesorgt, dass es schon fast grotesk wurde, dass es nur noch unglaubwürdig wurde. Das Ende setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich finde es schrecklich was dort propagiert und dargestellt wurde – ich finde eigentlich nicht, dass man das so vertreten kann.   Fazit Ich hatte mir viel von dem Buch erhofft und wurde unfassbar enttäuscht. Die Klappentexte versprechen Dinge, die die Geschichte nicht einlösen kann. Dazu kommt ein schreckliches und moralisch fragwürdiges Ende. Ich kann es leider überhaupt nicht empfehlen.

    Mehr
  • Sichtbare Sünden und Gedanken

    Smoke
    MissNorge

    MissNorge

    18. March 2017 um 17:51

    Kurz zur GeschichteWas wäre, wenn wir in einer Welt leben würden, in der Sünden und Gedanken durch Rauch sichtbar gemacht werden könnten?So ergeht es Thomas und Charlie, die beide in einem strengen Elite-Internat in England gegen Ende des 19. Jahrhunderts leben. Doch nicht bei allen Menschen ist Rauch zu sehen, selbst bei einigen Bösewichten nicht. Die beiden Jungen begeben sich auf ein riskantes Abenteuer um das Rätsel zu lösen.Meine MeinungIch bin ja eigentlich so gar kein Fantasy-Fan, aber die Story klang einfach so abgedreht und ungewöhnlich das ich dachte, ich probiere es einfach mal aus und widme mich diesem wirklich dicken Schmöker von 624 Seiten. Und siehe da? Ich wurde nicht enttäuscht, denn es vereinen sich mehrere Genres in diesem Buch und es ist nicht nur ein reiner Fantasy-Roman. Das historisch düstere England, Ende des 19. Jahrhunderts, fand ich schon immer faszinierend und hier wird es wieder einmal sehr deutlich. Der Rauch wird von Dan Vyleta als eine Hauptfigur des Romanes dargestellt. Der Rauch löst sich nicht einfach in Luft auf, er ist ein ständiger Begleiter und ich wurde als Leserin so richtig durch die Geschichte geleitet, als würde mich der Autor an seine Hand nehmen und mir alles zeigen. Leider gab es in der Mitte des Buches ab und zu einige sich ziehende Längen, aber im Großen und Ganzen ein sehr lesenswerter Roman.

    Mehr
  • Leserunde zu "Smoke" von Dan Vyleta

    Smoke
    Daniliesing

    Daniliesing

    Gib Acht auf deine Gedanken! In dieser Leserunde möchten wir gemeinsam einen Roman lesen, der vor Einfallsreichtum nur so sprüht. In "Smoke" vom in England lebenden Autor Dan Vyleta werden böse Gedanken und Sünden sofort mit Rauch bestraft. Doch wie sich herausstellt, betrifft dieses Phänomen längst nicht jeden. Findet gemeinsam mit den Hauptfiguren Thomas und Charlie heraus, was wirklich hinter dem Rauch steckt! Mehr zum Inhalt: Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ... Wir suchen zusammen mit carl's books 25 Testleser für diesen sprachgewaltigen und facettenreichen Roman. Lasst euch vom Autor in eine spektakuläre Geschichte zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge mitnehmen! Beantwortet für die Chance auf ein Testleseexemplar* von "Smoke" die folgende Frage, indem ihr auf den "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular ausfüllt: Was bedeuten euch die Freiheit und die Geschütztheit eurer eigenen Gedanken? * Bitte beachtet vor einer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

    Mehr
    • 509
  • Faszinierend und richtig fesselnd!

    Smoke
    Buechertraeume

    Buechertraeume

    17. March 2017 um 07:32

    Meine Meinung zum Buch: Das Cover gefällt mir einfach seeehr gut, da mir dieses düstere durch die Farbgestaltung sehr gefällt und so sich der Story im Buch super anpasst. Was mir sofort aufgefallen ist als ich das Buch ausgepackt habe, dass der Schriftzug bei "Smoke" höher gesetzt wurde und das wirkt nochmal ganz ganz anders wenn man es anblickt und so positiv. Ich mag dieses Cover sehr.Die Kapitelüberschriften waren dieses mal anders als bei den vorherigen. Dieses mal standen dort Namen und Überschriften, was das lesen für mich angenehmer gemacht hat und mir hat es gefallen, dass man so aus vielen Sichten das Buch lesen konnte und wenn einmal kein Name dort stand sondern eine Überschrift, dann konnte man seiner Fantasie echt schön den Raum lassen. Nun, Dan Vyleta's Schreibstil ist außergewöhnlich. Positiv gemeint natürlich, denn dieser Stil steckt so voller Macht und so voller Energie, dass ich alleine anhand des faszinierenden Schreibstil's das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Anfänglich hatte ich meine Schwierigkeiten ins Buch rein zu kommen aber ich habe es dann doch geschafft und dann ging es es richtig los. Die Charaktere die der Autor geschaffen hat, hatten allesamt ihr eigenes Leben und ihre eigenen Sorgen aber wenn sie sich angefreundet haben, dann haben sie auch zusammengehalten und das war es, was ich an den Charakteren echt sehr gerne mochte. Sympathie entwickelte ich vor allem Thomas und Charlie gegenüber, da mich diese beiden nicht los gelassen haben. Dann gab es da noch Julius, den ich übrigens gar nicht mochte. Er spielte sich immer als heiliger auf und das ging mir echt auf die nerven, denn jeder dort hatte die ein oder andere Last zu tragen.Anfänglich hatte ich es nicht leicht, denn der Einstieg ins Buch selbst ist mir schwer gefallen aber als ich dann nach ca. 50 - 60 Seiten in der Geschichte drin war, gab es kein Entkommen mehr. Die Handlung überschlug sich nur so von Ereignissen und ich wusste nicht wie mir geschieht. Der Handlungsstrang war stets nachvollziehbar und man verlor auch nichts aus dem Gedächtnis, wenn man das Buch kurzzeitig unterbrechen muss aufgrund Schlaf etc. Definitiv eine Story die ausgereift war und die man super umgesetzt hat! Mein Fazit zum Buch: Dan Vyleta erschaffte eine All Age Fantasy Geschichte die durch und durch spannend war. Der Autor schrieb mit einem sehr sprachgewaltigem Stil und lies mir als Leser genug Freiraum um kurzzeitig durchatmen zu können. Dieses Buch fesselte mich an sich und ich konnte, trotz anfänglichen Schwierigkeiten, dieses Werk nicht aus der Hand legen. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Diamanten und eine klare Leseempfehlung!

    Mehr
  • weitere