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Daniliesing

vor 4 Monaten

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Gib Acht auf deine Gedanken!

In dieser Leserunde möchten wir gemeinsam einen Roman lesen, der vor Einfallsreichtum nur so sprüht. In "Smoke" vom in England lebenden Autor Dan Vyleta werden böse Gedanken und Sünden sofort mit Rauch bestraft. Doch wie sich herausstellt, betrifft dieses Phänomen längst nicht jeden. Findet gemeinsam mit den Hauptfiguren Thomas und Charlie heraus, was wirklich hinter dem Rauch steckt!

Mehr zum Inhalt:

Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan ...


Wir suchen zusammen mit carl's books 25 Testleser für diesen sprachgewaltigen und facettenreichen Roman. Lasst euch vom Autor in eine spektakuläre Geschichte zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge mitnehmen!

Beantwortet für die Chance auf ein Testleseexemplar* von "Smoke" die folgende Frage, indem ihr auf den "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular ausfüllt:

Was bedeuten euch die Freiheit und die Geschütztheit eurer eigenen Gedanken?


* Bitte beachtet vor einer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

Autor: Dan Vyleta
Buch: Smoke

Susanne_Post

vor 4 Monaten

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Die Gedanken sind frei und privat und unantastbar. Gerade in der aktuellen politischen Weltlage trifft das Thema freie Gedankenentfaltung einen sensiblen Nerv. Bin sehr gespannt, wie es im Buch umgesetzt wurde und wäre gern dabei.

raveneye

vor 4 Monaten

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Die Gedanken sind frei, wie es so schön heißt. Und so soll es auch bleiben. Solange ich sie nicht freiwillig mit jemandem teile, sind meine Gedanken genau das, meine. Niemand hat das Recht mehr über meine Gedanken zu erfahren als ich möchte.
Die Idee des Buches mit dem Rauch kommt einer Zensur gleich und genau wie ich nicht wollen würde daß jemand meine kennt, würde ich nicht die der Anderen kennen wollen bzw. daß sie etwas unschönes denken.
Das Buch aber klingt trotz allem sehr interessant und hat mich neugierig gemacht.

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Charlea

vor 2 Monaten

Leseabschnitt 6: Seite 515 - Ende
@wunder_buch

@wunder_buch
Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und genossen!

wunder_buch

vor 2 Monaten

Leseabschnitt 6: Seite 515 - Ende
@Charlea

@Charlea vielen lieben Dank:) Es ist schön zu hören, dass die eigenen Gedanken andere, in welcher Form auch immer ,berühren..

Darkmoon81

vor 2 Monaten

Fazit / Eure Rezensionen zum Buch

Da ich einfach nicht in das Buch reinkomme, habe ich nun beschlossen, es nach 200 Seiten zur Seite zu legen und ihm irgendwann nochmal eine Chance zu geben. Deshalb gibt es hier auch keine Rezension von mir. Ich war schon bei so einigen Leserunden hier dabei, doch das ist mir das erste Mal passiert.

Allerdings wollte ich mich nicht weiter durch das Buch kämpfen, denn da wäre mir dann die Lust am lesen komplett vergangen.

Aus dem Grund halte ich es für die beste Lösung, das Buch erst mal zur Seite zu legen und ihm zu einem späteren Zeitpunkt nochmal eine Chance zu geben.

Feuerherz93

vor 2 Monaten

Leseabschnitt 3: Seite 207 - 304

Jetzt habe ich für diesen Abschnitt schon wieder recht lange gebraucht. Ich denke, das liegt an der sehr eigenen Machart des Buchs. Normalerweise lese ich solche Bücher, in denen viel passiert, die Charaktere sich entwickeln, man mit ihnen auf eine Reise geht. Smoke hat einen ganz anderen Erzählstil, so ruhig und unaufdringlich, und die Handlung wird ganz allmählich aufgebaut. Wenn ich einen Abschnitt abgeschlossen habe, denke ich mir meist, dass ich ruhig erst einmal eine Pause machen kann, bevor ich das Buch wieder in die Hand nehme. So ist es natürlich etwas anstrengend, wenn man sich für die einzelnen Leseabschnitte neu motivieren muss, andererseits liest es sich für mich immer ganz flüssig, sobald ich dann mal wieder angefangen habe. Während ich diese Art von Buch also nicht immer lesen müsste, hoffe ich doch, dass sich die Geduld am Ende auszahlen wird, weil ich eine ganz besondere Leseerfahrung gemacht habe.

Am Anfang des Abschnitts steht die Flucht vor den Verfolgern vom Kutschenüberfall. Nachdem ich für ein paar Minuten tatsächlich in Betracht gezogen hatte, dass Thomas tot sein könnte (zum einen hatte Livia ihn da schon als „Leiche“ bezeichnet, zum anderen hätte dies für mich plausibel gemacht, dass Thomas im vorherigen Abschnitt so viel weniger präsent war als Charlie), löste sich die Situation dann ja doch recht schnell in Wohlgefallen auf. Langsame Handlungsführung hin oder her, da wäre meiner Meinung nach mehr drin gewesen. Ich hatte das Gefühl, dass bei der Flucht alles einfach ein bisschen zu problemlos funktioniert: den Attentätern gelingt es nicht, sie zu fangen (wie schwer kann das schon sein, es sind zwei verängstigte Jugendliche, die über einen Acker stolpern und dabei einen Freund mit sich zerren), sie treffen auf die Frau, die Thomas verarztet und ihnen den Weg weist, mit dem Boot landen sie bei einer weiteren Frau, die ebenfalls total hilfsbereit ist, sie aufnimmt und versorgt, dann geht es unter Tage. Keiner sieht sie, keiner verrät sie, alles läuft nach Plan. Natürlich finde ich es auch schön, die Loyalität der armen Menschen untereinander zu sehen, aber in Anbetracht dessen, wie prominent das Verschwinden der Drei allem Anschein nach ist und wie entschlossen sicher nicht nur Julius nach ihnen sucht, finde ich es etwas zu einfach gedacht. So wird im Grunde die Spannung, die am Anfang des Abschnitts aufgebaut wurde, gleich wieder total untergraben (im wahrsten Sinne des Wortes, wenn sie sich in die Grube begeben :D).

Sehr gefallen hat mir der kurze Abschnitt, der aus Lizzies Perspektive erzählt wurde, da ich ihn gerade im Vergleich mit der nach wie vor sehr gehemmten Livia als sehr erfrischend empfand. Und nachdem die Dunkelheit Charlie und Livia eine Gelegenheit gegeben hat, einander näher zu kommen und besser kennenzulernen als ihnen das an der Oberfläche wohl möglich gewesen wäre, finde ich es auch einen richtigen und konsequenten Schritt, jetzt einmal Livia und Thomas Zeit zu zweit verbringen zu lassen. Bisher ist zwischen den beiden ja immer Charlie als eine Art Vermittler aufgetreten, der nun erst einmal wegfällt. Ich bin gespannt, wie das mit den beiden funktioniert, da sie ja doch beide recht unterschiedliche Menschen sind. Insgesamt fand ich die Phase unter der Erde aber atmosphärisch sehr schön geschrieben und gar nicht eintönig.

Warum die beiden Jungen so ein großes Vertrauen in Renfrew setzen, verstehe ich allerdings auch nicht. Im ersten Abschnitt, als die Situation an der Schule beschrieben wurde, hatte ich nicht das Gefühl, dass es innerhalb des Lehrerkollegiums dahingehend Ausnahmen gibt, wie die Schüler unterdrückt und eingeschüchtert werden. Im Gegenteil, eine Einzelstunde mit Renfrew schien die schlimmstmögliche Strafe zu sein, die die Jungen sich vorstellen konnten. Dann macht der einen Ausflug mit den Schülern, der im Grunde auch nur zum Ausdruck bringen soll, wie furchtbar der Rauch ist und wie froh sie sein können, dass sie so darauf gedrillt werden, sich im Griff zu haben, damit sie das nie so erleben müssen, und schon ist er vertrauenswürdig? Oder ist es seine gemeinsame Vergangenheit mit Baron Naylor, die die Jungen überzeugt? Aber warum sollte das für ihn sprechen, wenn sie LADY Naylor misstrauen und dessen verdächtigen, den Überfall auf die Kutsche in Auftrag gegeben zu haben?

Mein Eindruck von Renfrew als einem Wohlmeinenden, aber schlecht Ausführenden bestätigt sich für mich in seinem Gespräch mit Charlie. Einerseits ist es sicher eine für seine Zeit sehr fortschrittliche Einstellung, dass alle Bevölkerungsschichten möglichst gleich sein sollen, andererseits finde ich seinen geplanten Weg dorthin völlig falsch. Wenn man Kinder so sehr unterdrückt, dass sie freiwillig etwas tragen, das ihnen Schmerzen bereitet, bloß weil sie solche Angst haben, auch nur für einen Moment die Kontrolle über sich selbst zu verlieren, dann kann das nicht gut für sie sein. Zu was für einer Art von Leben führt das denn, in dem man all seine Emotionen und Instinkte permanent unterdrückt und nie man selbst sein kann? Wenn alle Menschen so verängstigt und in sich gekehrt wären wie Renfrews Nichte, immer dabei, sich selbst zu kontrollieren und sich unter den gesellschaftlichen Anforderungen klein zu machen? Ich persönlich fände das tatsächlich so gar nicht mehr lebenswert.

In jedem Fall bin ich gespannt, wie es weitergeht, auch wenn ich zwischen den Abschnitten immer eine Weile brauche, bis ich mich wieder an die Geschichte setze. Manches muss man vielleicht auch erst mal ein wenig sacken lassen, bevor man den unaufgeregten Stil wieder so richtig in sich aufnehmen kann.

Feuerherz93

vor 2 Monaten

Leseabschnitt 4: Seite 305 - 411

wunder_buch schreibt:
Im Bezug auf den Rauch bin ich mir immer sicherer, dass sie unsere Emotionen spiegeln ohne Bezug auf unsere Wahrnehmung dieser. Kinder rauchen von Anfang an, denn wir fühlen auch von Anfang an. Babys und Kleinkinder sind in der ersten Zeit von relativ "animalischen" Gelüsten geprägt. Hunger, Durst, Angst, Schutzlosigkeit,Wohlbefinden alles Gefühle in Reinform, demnach wären sie in permanenten Rauch gehüllt. Da die Gesellschaft jedoch diesen Rauch unterdrücken will, werden sie so konditioniert, dass sie diese zu unterdrücken lernen. Dadurch stauen sich die Emotionen an und entladen sich gegeben falls umso stärker.

Ich stimme dir in vielen Belangen zu, aber diese Beschreibung finde ich besonders gut getroffen!

Feuerherz93

vor 2 Monaten

Leseabschnitt 4: Seite 305 - 411

Ich fand es in diesem Abschnitt gut, dass Licht in den Ablauf des Kutschenüberfalls gebracht wurde. Auch über die Zusammenhänge von Krone, politischen Parteien und der Schule kann man sich allmählich ein besseres Bild machen und dank der Geschichte des "Engels" haben wir auch wieder ein paar mehr Anhaltspunkte zur Entstehung des Rauchs. Insgesamt finde ich besonders die kurzen Kapitel, in denen Nebenfiguren zu Wort kommen, richtig toll. Die geben einem noch mal einen ganz neuen und oft unerwarteten Einblick in die Geschichte.

Bei Julius weiß ich mittlerweile nicht mehr, wie ich ihn einschätzen soll. Ich fand ihn eigentlich an sich schon einen guten Bösewicht, als er ein normaler junger Mann zu sein schien, der einfach viel auf die eigene Reinheit hält, aber insgeheim gern ihm Untergeordnete quält. Seine Wandlung jetzt zu einem total dämonischen und psychopathischen Charakter wirkt irgendwie überstürzt, im Sinne dessen, dass er wohl schon lange Bonbons und Zigaretten zu sich nimmt und auch die Maske nicht zum ersten Mal zu benutzen scheint, aber plötzlich genau jetzt, wo die Handlung der Jungen und Livia stattfindet, der Moment gekommen ist, in dem er sich selbst verliert und völlig durchdreht. Wenn ich von seinen Morden, Verstümmelungen und Angriffen auf andere Menschen und Tiere lese, erscheint mir das fast schon zu abgrundtief böse. Aber mal schauen, wie er sich noch weiter entwickelt.

Was Renfrew angeht, möchte ich mal sagen: Ich habs ja gleich gewusst, dass er nicht vertrauenswürdig ist. Obwohl er nach seinem besten Gewissen und seinen Überzeugungen handelt und wirklich das von ihm wahrgenommene höhere Wohl im Kopf hat, ist sein Handeln komplett fehlgeleitet. Es ist schon schlimm zu sehen, was er aus seiner Nichte gemacht hat, die nur den einen Lebenssinn zu kennen scheint, sich bis zur kompletten Reinheit selbst zu kasteien. Das erinnerte mich irgendwie fast schon an Dobby aus Harry Potter, der nach jedem wahrgenommenen Ungehorsam den unwiderstehlichen Drang verspürt, sich zu bestrafen. In der Situation zwischen Renfrew und Charlie ist vor allem Charlies Loyalität und Durchhaltevermögen zu bewundern. Der Abschnitt an sich erschien mir allerdings zu langgezogen und ereignislos. Dass keiner der beiden nachgeben würde, war mir schon nach wenigen Seiten klar, das hätte man also wirklich nicht so lang und detailliert beschreiben müssen.

Ich hoffe sehr, dass es bei der Andeutung eines Liebesdreiecks bleibt und dahingehend kein weiteres Drama veranstaltet wird. Meinetwegen können Thomas und Livia ihre Gefühle füreinander entdecken, solange Livia und Charlie gleichzeitig einsehen, dass das mit ihnen eher eine Vernunft- denn eine Herzenssache war. Ansonsten haben mir am besten die Szenen mit Grendel gefallen, den ich total interessant finde. Was hier einige schon angemerkt haben, dass er, nur weil er anders ist, ausgegrenzt wird, obwohl er doch genau das erreicht hat, was fast alle Menschen anstreben, das finde ich auch frappierend. Andererseits ist mir aufgefallen, dass Grendel nicht nur unter dem Stigma des Andersseins leidet, sondern auch darunter, dass all seine Emotionen wie gedämpft erscheinen, quasi die Amplitude seiner Empfindungen geringer ist, alles als mittelmäßig wahrgenommen wird. Das bestätigt für mich, dass der Rauch Ausdruck von Gefühlen ist. Wenn er wirklich wie eine Art Seuche über die Menschen gekommen ist, dann hat vermutlich Grendels starkes Fieber ihn in irgendeiner Form immunisiert. Und wenn die Emotionen so stark an den Rauch gekoppelt sind, dass er ohne Rauch auch nicht mehr zu intensiven Emotionen fähig ist, dann kann er einem eigentlich ganz schön leid tun.

Sabriiina_K

vor 2 Tagen

Fazit / Eure Rezensionen zum Buch

Hier ist nochmal meine Rezi. Ich habe sie gelöscht gehabt um sie neuzuschreiben, dann aber nicht wieder hochgeladen -.- Aber hier jetzt:

https://www.lovelybooks.de/autor/Dan-Vyleta/Smoke-1365768371-w/rezension/1466867940/

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