Dan Walsh Das letzte Manuskript

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Manuskript“ von Dan Walsh

Gerard Warner war eine Legende. Mit seinen Romanen begeisterte er ein Millionenpublikum. Doch für Michael war er noch viel mehr: Er war sein Großvater und sein großes Vorbild. Nicht nur als Autor, sondern auch als treusorgender Ehemann und liebevoller Familienvater. Als Michael nach Gerards Tod dessen Anwesen erbt, zieht er sich mit seiner frischgebackenen Ehefrau dorthin zurück, um selbst seinen ersten Roman zu schreiben. Doch dann stolpert er zu seiner Überraschung über ein Manuskript, das sein Großvater nie veröffentlicht hat. Der fesselnde Spionage-
thriller über die Zeit des Zweiten Weltkriegs zieht ihn schnell in seinen Bann, doch irgendwie ist dieses Buch anders als alles, was sein Großvater zuvor geschrieben hat. Im Grunde genommen ist es eine Liebesgeschichte. Michael gräbt tiefer und stößt auf ein Geheimnis, das die Macht hat, nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch seine Zukunft für immer zu verändern.

Eine schön erzählte Spionagegeschichte

— DanielaAlge

Eine spannende und bewegende Lebensgeschichte!

— mabuerele

Eine Familiengeschichte mit viel Geheimnis

— Monice

Eine leichte Lektüre mit historischem Hintergrund. Interessant, spannend, aber nicht gänzlich meines.

— catly

Spannend, emotional, historisch korrekt

— SusanD

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  • Ein Toast auf zwei wundervolle Menschen und ihr Leben – die berührende Geschichte einer großen Liebe

    Das letzte Manuskript

    LEXI

    09. November 2017 um 21:02

    Ein Toast auf zwei wundervolle Menschen und ihr Leben – die berührende Geschichte einer großen Liebe, die alle Hindernisse überwindet!Der Tod des berühmten Romanschriftstellers Gerard Warner bedeutet einen schmerzlichen Verlust für seinen Enkelsohn Michael. Der freundliche alte Herr mit der tiefen, sanften Stimme hatte seine verstorbene Ehefrau Mary über alles geliebt und war als fürsorglicher und herzlicher Familienmensch stets Michaels Vorbild gewesen. Darüber hinaus verband Michael und Gerard die gemeinsame große Leidenschaft für die Schriftstellerei. Im Zuge der Testamentseröffnung stört sich die Familie an der Obsession von Michaels Schwester hinsichtlich des Familienstammbaumes. Marilyn ist besessen von der Geschichte ihrer Familie und vermutet ein Geheimnis um die Person ihres Großvaters, ihre vielen Fragen wurden jedoch zu dessen Lebzeiten niemals beantwortet. Obgleich Gerard Warner als einer der größten Autoren seiner Zeit galt, gab es weder Interviews, noch Fotos von ihm. Er mied zeitlebens die Öffentlichkeit und behandelte sein Privatleben mit allergrößter Diskretion. Gerard hat seinem Enkelsohn Michael jedoch nicht nur ein kleines Vermögen hinterlassen, sondern auch sein wundervolles historisches Haus in Charleston, wo Michael einen unveröffentlichten Roman entdeckt - ein vergilbtes Manuskript mit dem Titel „Eine aussichtslose Liebe.“ Ein beiliegendes Tagebuch weist darauf hin, dass dieses Manuskript bewusst so platziert wurde, damit Michael es finden musste. Der Enkel beginnt sich in die Schriften seines Großvaters zu vertiefen und verstrickt sich immer mehr im Sog der geschilderten Ereignisse, die ihn bald nicht mehr loslassen. Die wunderschöne Liebesgeschichte, die der Autor hier erzählt, wird von den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges umrahmt. Sie handelt von einem jungen Mann namens Ben Coleman, der sich hoffnungslos in die hübsche und warmherzige Claire Richards verliebt, jedoch keine Chance auf eine gemeinsame Zukunft mit ihr sieht. Die Wahrheit über seine Vergangenheit, sein eigenes gefährliches Geheimnis, steht zwischen ihm und seiner Liebe. Dennoch ist Bens größter Wunsch die Chance auf einen Neubeginn mit der Dame seines Herzens an seiner Seite. Doch Claires Herz scheint ihrem Verlobten zu gehören, der sich im Kriegseinsatz befindet und ihr das Versprechen abgenommen hat, auf ihn zu warten. Werden die beiden es allen Hindernissen zum Trotz schaffen und ihr Glück finden?Dan Walsh hat in seinem Roman sehr überzeugende und wundervoll gezeichnete Charaktere erschaffen. Die beiden sympathischen Protagonisten Ben und Claire werden in diesem Buch von etlichen Nebenfiguren begleitet und besitzen die Fähigkeit, den Leser emotional tief ins Geschehen einzubeziehen. Einige der Nebenfiguren spielen lediglich eine untergeordnete Rolle in der Handlung, manchen jedoch kommt im Verlauf der Geschichte große Bedeutung zu. Mich persönlich haben Claires Eltern, der hartnäckige und ehrgeizige FBI-Agent Victor Hammond sowie der liebenswürdige katholische Priesters Aidan Flanagan am meisten berührt. Durch den einnehmenden und sehr fesselnden Schreibstil mit einem kontinuierlich ansteigenden Spannungsfaktor hat Dan Walsh mir aufwühlende, aber auch sehr emotionale Lesestunden bereitet. Die geschickt konstruierte Handlung wird dem Leser in zwei Erzählsträngen dargeboten. Der Autor beginnt mit dem Zusammentreffen der Familie bei der Testamentseröffnung und geht auf die einzelnen Personen, speziell jedoch auf Michael und seine Ehefrau Jenn, ein. Als Michael nach seinem überraschenden Fund beginnt, sich in das Manuskript des Großvaters zu vertiefen, wird ein weiterer Erzählstrang geöffnet und die Geschichte eines jungen Paares während der Kriegszeit nach und nach aufgeblättert. Dan Walsh dokumentiert dies auch optisch durch angedeutete schattierte Buchränder auf jeder einzelnen Seite, eine symbolhafte Darstellung eines „Buches im Buch“. Die Tatsache, dass dem christlichen Glauben ein wichtiger Stellenwert in diesem Roman eingeräumt wurde, rundete dieses hervorragende Leseerlebnis ab – „Das letzte Manuskript“ ist ein Buch, das meinem Lesegeschmack vollends entspricht!Fazit: Dieser Roman aus der Feder von Dan Walsh hat mir hervorragend gefallen, mich bestens unterhalten und mir eine sehr berührende Liebesgeschichte, gespickt mit vielen historischen Tatsachen beschert. Eine ausgezeichnete und spannende Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!

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    • 2
  • Eine Spionagegeschichte aus dem zweiten Weltkrieg

    Das letzte Manuskript

    DanielaAlge

    27. October 2017 um 10:23

    "Das letzte Manuskript" ist eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des zweiten Weltkriegs. Ein immer wieder spannendes Thema, das durchaus für eine interessante Geschichte taugt.  Ben hat schon Vieles durchgemacht. Ich habe tiefstes Mitgefühl mit allen Menschen, die einen Krieg miterleben mussten und müssen. Doch seit seiner Ankunft in Amerika scheint das Leben es gut mit ihm zu meinen. Für die Geschichte ist das nicht immer von Vorteil. Jedes Mal, wenn ich als Leser das Gefühl habe, dass sich ein spannender Konflikt anbahnt, geschieht durch Zufall etwas, das den Konflikt und die aufkommende Spannung wieder zunichte macht. Der Kontrahent ertrinkt, die Geliebte wird vom Exfreund sitzengelassen, Ben findet die perfekte Wohnung, obwohl schon Zeltstädte in Planung sind etc.Geschichten leben von Konflikten und der Spannung, wie der Protagonist wohl damit umgehen wird. Hier lösen sich mögliche Konfliktherde ständig ganz easy von selbst auf. Das finde ich bisher sehr schade. Der Titel verspricht eine Geschichte rund um Bücher, das Schreiben und Manuskripte. in Wirklichkeit ist es die Lebensgeschichte von Gramps. Sie ist sprachlich richtig schön geschrieben, aber meine Erwartungen lagen ein wenig woanders. Wer sich gerne gemütlich in eine andere Zeit versetzen lässt, für den ist diese Geschichte sicher genau passend. Viele Stellen sind liebevoll erzählt und die Figuren wachsen ans Herz.

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  • Eine solche Liebe war ein Geschenk

    Das letzte Manuskript

    eskimo81

    22. October 2017 um 09:44

    Michaels Grossvater, Gerard Warner, war eine Legende. Er begeisterte mit seinen Romanen ein Millionenpublikum. Nach seinem Tod erbt Michael sein Anwesen und zieht mit seiner Frau dort ein. Unerwartet findet er ein Manuskript. Unveröffentlicht! Was für ein Schatz. Ein Spionagethriller aus dem zweiten Weltkrieg. Rasch ist er gefesselt und in seinen Bann gezogen, aber was er danach rausfindet, damit hätte er nie gerechnet...Das letzte Manuskript ist bereits als Buch ein Hingucker. Ein passendes, herausstechendes Cover, das einfach Lust zum lesen macht. Der Inhalt - ich kann es kaum beschreiben. Für mich ein herausragendes, hervorragendes und spannendes Werk, dass ich nur ungern aus der Hand gelegt habe. Dan Walsh hat einen Schreibstil, den man unmöglich beschreiben kann. So fesselnd, süchtig machend, ich lese viele Thriller, aber das, was dieser Autor geleistet hat - Wow - das soll ihm einer mal nachmachen. Mit viel Gänsehaut und zum Schluss mit Tränen in den Augen habe ich das Buch geschlossen und bin nun eigentlich traurig darüber, dass es schon zu Ende ist. Solche Bücher wünsche ich mir! Fazit: Ein hervorragender Liebesroman, der aber auch spannend, sehr fesselnd und süchtig machend ist. Es ist ein Christlicher Roman, sprich der Bezug zu Gott ist ebenfalls enthalten wie auch ein bisschen Realität aus der Geschichte Amerikas. Darauf geht glücklicherweise der Autor am Schluss auch noch ein. Ich bin sprachlos, glücklich und einfach begeistert von einem solchen herausragendem Werk das mich zu Gänsehaut und Tränen gerührt hat.

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  • Bewegende Lebensgeschichte

    Das letzte Manuskript

    mabuerele

    17. October 2017 um 20:56

    „...Tu das, was du kannst. Suche die Straße, die du gehen willst, und dann sieh, wohin sie dich führt...“ Gerard Warner war ein erfolgreicher Schriftsteller. Heute ist die Familie zur Testamentseröffnung zusammengekommen. Um Ärger zu vermeiden, hat Gerard schon zu seinem Lebzeiten mit jedem gesprochen. Wie viel Geld er aber wirklich hat, weiß keiner so genau. Deshalb sind alle positiv überrascht. Nur Marylin, eine Enkelin, ist enttäuscht. Das liegt nicht an der Größe ihres Erbes. Marylin wollte einen Familienstammbaum erstellen. Doch ihr Großvater hat alle Fragen abgeblockt. Es gibt keinerlei Informationen über seine Vergangenheit. Auch die Großmutter hat zu ihren Lebzeiten geschwiegen. Vor seinem Tode hatte der Großvater Marylin gesagt, dass sich alles klären wird. Michael Warner, Marylins Bruder, erbt das Haus seines Großvaters. Ein Agent ruft in relativ kurz darauf an und bietet ihm die Veröffentlichung der Biografie von Gerarld Warner an, wenn Michael sie schreiben würde. Wie aber soll Michael eine Biografie schreiben, wenn die Vergangenheit im Dunkeln liegt? Dann findet er in einem alten Koffer, in den normalerweise des Großvaters Schreibmaschine gehört, findet er ein altes Manuskript. Der Autor hat einen bewegenden Roman geschrieben. Die Geschichte spielt nach dem Einstieg vorwiegend in der Vergangenheit. Nur ab und an ermöglicht der Autor ein Zurück in das Heute und Jetzt, um mich als Leser mit Michaels Gedanken zu dem Gelesenen vertraut zu machen. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Die Personen werden gut charakterisiert. Logischerweise müssen es Michael und seine Frau Jenn erst lernen, mit dem neuen Reichtum umzugehen. Michael hat immer davon geträumt, Schriftsteller zu werden. Sein Großvater hat ihm früher darin bestärkt und ihm Talent dafür bescheinigt. Obige Worte stammen von ihm. Jetzt hat er die finanziellen Möglichkeiten dazu. Die Rahmenhandlung wird von Michael erzählt. Das Manuskript hebt sich auch äußerlich von den restlichen Teilen ab. Es enthält an der Schnittkante jeder Seite jeweils einen zweigeteilten schattierten Rahmen. Die Handlung zeichnet sich durch einen hohen Spannungsbogen aus. Die Einordnung in ein Genre ist schwierig. Es ist eine Kombination aus Spionagethriller und berührender Liebesgeschichte. Ein Mann, er nennt sich Ben, kämpft um seine Liebe und um ein Leben in Freiheit. Doch die Umstände fordern von ihm wiederholt unerwartete Entscheidungen. Obwohl er evangelisch ist, wendet er sich in seinem inneren Kampf an einen katholischen Priester. Sein Ratschlag ist zweischneidig, denn er legt den Finger glasklar in die Wunde.Im Gebet ringt Ben um den richtigen Weg. Und plötzlich reagieren Menschen ganz anders als erwartet. Sie fühlen sich nur ihrem Gewissen verpflichtet und nicht der Staatsräson. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie zeigt die Kraft des Glaubens und der Liebe selbst in extremen Situationen.

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    • 6
  • Eine wahre Familiengeschichte

    Das letzte Manuskript

    Monice

    16. October 2017 um 12:50

    "Das letzte Manuskript" von Dan Walsh,ist ein Roman, der von Familie, schwierigen Zeiten und richtigen Entscheidungen erzählt. Dan Walsh hat mich als Leser mitgenommen in eine Zeit des Krieges, jeder steht sich am nächsten, doch Gefühle tauchen eben auch dann auf, wenn sie unangebracht scheinen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und durch die Sprünge in den Zeiten ergibt sich das Ende nicht schon zu beginn, sondern lässt auch die Leser noch etwas mit Rätseln. Der Autor vermittelt dem Leser ein Bild einer jungen Liebe in einer Zeit in der für Liebe nur wenig Platz war. Zumal wenn einer der Liebenden nicht hätte dort sein dürfen und immer aufpassen musste nicht entdeckt zu werden. Für mich ist hier außerdem schön der Unterschied zwischen den Lieben herausgekommen, was es zur Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde die Ehe nicht so leicht genommen wie heute. Eigentlich kann man zu diesem Buch nicht viel mehr sagen, ohne schon zu viel Inhalt zu verraten, nur noch so viel, das Buch hat sich sehr gut lesen lassen und es war eindeutig eine Spannungskurve vorhanden, welche durch das Ende abgerundet wird.Zum Inhalt:Ben versucht sind in Amerika wieder ein Leben aufzubauen, als er Claire und ihre Clique kennen lernt. Schnell wird ihm bewusst das er mehr als nur Freundschaft für Clair empfindet. Doch er kann nicht einfach so Fuß fassen, denn er ist als Saboteur ins Land gekommen, von den Deutschen geschickt. Als sich die Ereignisse überschlagen verändert sich vieles für Ben, doch eines bleibt, die Liebe. Die ganze Vergangenheit seiner Großeltern kann Michael erst nach dem Tot seines Großvaters erfahren, doch was er herausfindet macht nicht nur ihn Sprachlos.

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  • Liebesgeschichte, Kriegsroman und Familiengeheimnis

    Das letzte Manuskript

    catly

    11. October 2017 um 14:00

    InhaltAls der berühmte und geheimnisvolle Schriftsteller Gerard Warner stirbt, nimmt er das Geheimnis über seine Abstammung und Familiengeschichte mit ins Grab - dachte die Verwandtschaft zumindest zunächst. Sein Enkel Michael erbt nicht nur einen Teil des Vermögens, sondern auch das Haus des Großvaters. Hier stößt er auf "das letzte Manuskript". Doch was hat es mit dieser Geschichte, die so anders ist als die bisherigen Romane seines Großvaters, auf sich?Meine MeinungDa es sich bei dem Autor um einen Pastor handelt, sowie das Buch eindeutig als christliches Buch gekennzeichnet wurde, waren meine Erwartungen anfangs gemischt. Doch vor allem in der ersten Hälfte spielen Gott und Glaube noch keine große Rolle. Erst in der zweiten Hälfte des Buches fließen diese zwei Säulen in die Geschichte ein. Alles in allem habe ich rückblickend betrachtet dies jedoch nicht störend oder übertrieben gefunden, auch wenn die Verteilung des Themas nicht ausgeglichen ist. Aber in der ersten Hälfte des Buches hätten diese Themen vermutlich inhaltlich nicht gepasst. Außerdem sind sie keinesfalls so herausgehoben, dass für Leser ohne christlichen Glauben dieses Buch zu vermeiden wäre.Der Schreibstil ist locker und leicht und somit lässt sich das Buch gut und schnell lesen. So gänzlich fesseln konnten mich die Figuren und der Schreibstil jedoch leider nicht. Doch das ist Geschmackssache, da mich eher Charaktere mit zahlreichen Facetten die nicht so oberflächlich bleiben, sondern weiter in die Tiefe gehen, faszinieren. Gerard war hier natürlich so ein Charakter. Doch in Michael und seine Frau Jenn konnte ich mich nur wenig hineinversetzen.Die Liebesgeschichte mit einer Kriegsgeschichte zu verbinden und dabei den Spannungslevel aufrecht zu erhalten ist dem Autor sehr gut gelungen. Vor allem das Manuskript in der Geschichte fand ich teilweise sehr fesselnd. Auch die optische Abgrenzung des Manuskripts von der "Gegenwart" möchte ich lobend erwähnen. So wurde Klarheit geschaffen.Allerdings waren manche Zufälle und konfliktfreie Lösungen der Handlung mir persönlich etwas zu unrealistisch und zu problemlos (Mehr kann ich leider an dieser Stelle nicht verraten). Deshalb gibt es leider Punkteabzug.Besonders interessant fand ich auch den geschichtlichen Hintergrund USA-Deutschland. Über diesen historischen Aspekt wusste ich bisher noch nichts.Gesamt würde ich gerne 3.5 Punkte vergeben, doch das ist leider nicht möglich. ;)FazitAuch wenn mich vor allem der Einstieg nicht fesseln konnte, entwickelte sich die Handlung zu einem mehr oder weniger fesselnden Lesevergnügen mit wenigen Defiziten. Für alle Leser, welche eine lockere und eher leichte Lektüre mit historischem Hintergrund suchen eine gute Leseempfehlung!

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  • Schöne Kombination aus Liebesgeschichte und Kriegsroman

    Das letzte Manuskript

    SusanD

    10. October 2017 um 22:10

    Als der Bestseller-Autor Gerard Warner stirbt, erbt sein Enkel Michael nicht nur viel Geld und ein imposantes Anwesen, sondern findet auch "das letzte Manuskript" des erfolgreichen Schriftstellers. Nach und nach erkennt er bei der Lektüre, dass es sich dabei um keinen fiktiven Roman handelt, sondern um die unglaubliche Lebensgeschichte seiner Großvaters, die dieser bisher vor aller Welt und auch seiner Familie verheimlicht hatte.Dan Walsh schreibt dabei spannend und unterhaltsam von einer außergewöhnlichen Kriegsgeschichte, Spionage und großer Liebe. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass der Protagonist in Todesgefahr seinen Glauben an Gott und Vertrauen auf dessen Hilfe findet. Meiner Meinung nach sollte man sich hier von der Tatsache, dass Dan Walsh Pastor ist und mit seinem Roman ein christliches Buch vorlegt, nicht abschrecken lassen: Die Einbindung von Gottesglauben ist in der Gefahrensituation durchaus nachvollziehbar und wirkte auf mich keinesfalls "bekehrend".Der Spagat zwischen einer romantischen Liebesgschichte und einem spannenden Kriegsroman ist dabei gelungen und der Leser erfährt nebenbei wichtige historische Fakten über die Rollen Deutschlands und den USA im zweiten Weltkrieg und die eher unrühmliche Rolle von Hoover. Leider erscheinen einige Elemente im Verlauf recht unrealistisch und unglaubwürdig, was zu einigem Punktabzug führt.Sehr gut gefällt mir auch die optische Trennung der beiden Romanelemente von Enkel und Großvater im Buch; so ist das Manuskript im Roman jeweils von einem Rahmen eingefasst, was der Klarheit zuträglich ist.Mit leichten Abstrichen fühlte ich mich von dem Roman gut unterhalten und konnte mein Wissen um einige Elemente erweitern. So kann ich eine Leseempfehlung aussprechen!

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  • Leserunde zu "Das letzte Manuskript" von Dan Walsh

    Das letzte Manuskript

    Arwen10

    Gerade frisch im francke Verlag erschienen, ist dieser Roman. Ich danke dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Dan Walsh Das letzte Manuskript Zum Inhalt: Gerard Warner war eine Legende. Mit seinen Romanen begeisterte er ein Millionenpublikum. Doch für Michael war er viel mehr als das: Er war sein Großvater und sein großes Vorbild. Nicht nur als Autor, sondern auch als treusorgender Ehemann und liebevoller Familienvater. Als Michael nach Gerards Tod dessen Anwesen erbt, zieht er mit seiner frischgebackenen Ehefrau dorthin, um selbst seinen ersten Roman zu schreiben. Doch dann stolpert er zu seiner Überraschung über ein Manuskript, das sein Großvater nie veröffentlicht hat. Der fesselnde Spionagethriller über die Zeit des Zweiten Weltkriegs zieht ihn schnell in seinen Bann, doch irgendwie ist dieses Buch anders als alles, was sein Großvater zuvor geschrieben hat. Im Grunde genommen ist es eher eine Liebesgeschichte. Michael gräbt tiefer und stößt auf ein Geheimnis, das die Macht hat, nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch seine Zukunft für immer zu verändern. Übersetzt von: Eva Weyandt Infos zum Autor Dan WalshDan Walsh ist Pastor und Mitglied der American Christian Fiction Writers-Organisation. Mit seiner Frau lebt der Vater zweier erwachsener Kinder in Daytona Beach/Florida. Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 21. September 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum wollt ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!

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