Dan Wells Bluescreen

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Inhaltsangabe zu „Bluescreen“ von Dan Wells

Nach den Bestsellern um den Serienkiller John Cleaver führt Dan Wells in eine Zukunft, die erschreckend schnell Realität werden kann: Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ...

Puhh, sehr anstrengend .. Viel Technik, wenig Emotionen!

— Unzertrennlich

Die totale Überwachung - per Chip im Gehirn. Systemausfall oder die Rettung?

— MissStrawberry

Recht Spannend - aber etwas zu technisch, leicht verwirrend und emotionslos.

— ConnyKathsBooks

Jugendbuch, der sich sehenlässt und ein wunderbarer Auftakt zu einer Reihe, die spannende Lesestunden verspricht.

— Helli

Spannende Idee...

— tschulixx

Zu Beginn verwirrend, zwischendurch ein bisschen langatmig, aber trotzdem ein sehr spannender Scifi-Thriller, mit einer genialen Grundidee!

— Leseeule96

Insgesamt ein guter Technik-Thriller mit tollem Spannungsbogen, interessantem Szenario, aber leider viel zu wenig Tiefgang...

— _hellomybook_

Schwieriger Einstieg, da viel technisches Wissen von Belang ist, dann nimmt es aber an Fahrt auf und wird sehr spannend!

— SillyT

Bluescreen ist super geil geschrieben und hat mich echt gefesselt.

— hope_stlp

Zuerst war ich nicht so begesiertr, aber es wird richtig super 😍😍

— michelle_loves_books

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Der Schwarze Thron - Die Schwestern

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  • Sehr anstrengend ...

    Bluescreen

    Unzertrennlich

    05. January 2018 um 11:52

    Ich muss zugeben, dass ich bei "Bluescreen" in erster Linie eine Dystopie erwartet habe, was vermutlich hier ein großer Fehler war, denn schon nach den ersten Seiten war ich maßlos überfordert. Statt auf eine interessante Zukunftskritik zu treffen, nehmen wir erst einmal an einem Online-Spiel teil, das sich als normales Ballerspiel entpuppt. Als wir dann aber in die "echte" Welt katapultiert werden, stellen wir schnell fest, wie stark das Online-Leben die Menschen beeinflusst. Beinahe alle Leute tragen ein Implant im Kopf, das sogenannte Djinni, das es einem ermöglicht, rund um die Uhr mit dem Internet verbunden zu sein. Klingt anstrengend? Ist es auch ... So spielt sich das ganze Internet in dieser Welt direkt vor den eigenen Augen ab, die Leute steuern alles direkt mit ihrem Kopf, wodurch natürlich auch die "echte Welt" mit dieser virtuellen Welt kollidiert. Das Djinni ist auf jeden Nutzer abgestimmt, es gibt Werbung, egal wohin man tritt und natürlich lässt sich das gesamte Leben über diesen Internetzugang regeln. Dieser technische Fortschritt bringt aber auch Schattenseiten mit sich: Es gibt immer weniger Arbeitsplätze, weil die Technik praktisch alles übernimmt, sei es das Putzen oder aber die Lieferung von Essen. Klingt erst mal nach einer interessanten Welt? Ja, wäre da nur nicht die fehlende Kritik. In diesem Roman akzeptieren nämlich alle, unsere Protagonistin eingeschlossen, dieses System und deswegen wird auch kaum etwas in Frage gestellt. Vielmehr geht es nun um die Droge "Bluescreen", die dieses ach so tolle Leben bedroht. Puhh, ich muss sagen, dass ich das Buch fast eine Woche mit mir herumgeschleppt habe und immer gehofft habe, dass jetzt doch noch irgendwas kommt. Die Grundidee mit diesem technischen Fortschritt ist gut, wenn auch nicht neu, aber mir fehlte es hier einfach an einer kritischeren Betrachtung. Hinzu kommt leider, dass ich mir die Welt kaum im Ganzen vorstellen konnte. Meiner Meinung nach gab es einige Ungereimtheiten bezüglich der verwendeten Technik, aber ich möchte mich hier auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da es leider so gar nicht mein Interessengebiet ist. Ich war beim Lesen an vielen Stellen auf jeden Fall stark überfordert und ich hätte mir echt gewünscht, mehr Erklärungen zu bekommen. Geschockt war ich, als ich gelesen habe, dass "Bubble Tea" das supercoole Getränk der Zukunft sein soll. Ernsthaft? Ist der Trend um dieses klebrige und ungesunde Zeug nicht längst vorüber? Und warum kleiden sich die Jugendliche in diesem Buch so sonderbar? Und die Frage aller Fragen: Was sollte der Handlungsstrang mit diesem Onlinespiel? Sollte es nur irgendwie das Buch füllen? Auch Emotionen kann das Buch leider nicht bieten, was noch ein großer Kritikpunkt ist. Die Freunde sind allesamt nicht so recht sympathisch und besitzen überhaupt keinen Hintergrund, weswegen das Gemeinschaftsgefühl bei mir leider nicht aufkam. Die Geschichte ist zwar an einigen Stellen recht spannend, doch die langweiligen Abschnitte überwiegen leider, sodass ich leider überhaupt nicht in den Lesefluss kam. Schade, denn eigentlich hat es Dan Wells echt drauf!

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  • Die totale Überwachung

    Bluescreen

    MissStrawberry

    02. May 2017 um 14:43

    Wir machen uns so gern über Leute lustig, die rund um die Uhr ihr Smartphone in den Händen zu halten scheinen und immer und überall erreichbar sind. Smartphones, Notebooks, Tablets – all das ist für uns schon „Standardausrüstung“ geworden. Dan Wells lässt dies in einer nicht allzu fernen Zukunft noch ein wenig stärker als Szenario für sein Buch Normalität werden. Ein Implantat im Kopf, das Djinni, lässt die Menschen 24 Stunden am Tag online sein. Klar, das liefert nicht nur dem Nutzer Informationen, sondern auch … ja, wem genau denn? Und wozu? Das findet man im Laufe der Story dann heraus …!Eine gute Idee, wenn auch nicht wirklich nagelneu und unverbraucht, aber auch noch nicht ausgelutscht. Die Umsetzung ist gelungen, haut mich dennoch nicht aus den Schuhen, denn das ganze Buch lässt an Emotionen fehlen. Selbst der Widerstand ist reichlich unterkühlt, es gibt keine offene Kritik (klar, toll ist nicht, was da so vor sich geht, aber so wirklich gesagt wird das nicht so recht). Die Figuren sind klar und gut gezeichnet, aber ich sympathisiere mit keiner wirklich. Ich bleibe als Leser außen vor, bringe mich nicht ein, werde nicht zum Mitstreiter, sondern bleibe Beobachter. Das gefällt mir nicht beim Lesen – ich will mitgerissen werden, mich und mein wirkliches Dasein vergessen und mich im Buch verlieren. Das kann ich hier leider nicht.Der Stil ist flott und actionreich, das muss man Dan Wells zugestehen. Dass es um Manipulation und Viren geht, ist eigentlich klar. Ein Bluescreen ist nun mal kein gutes Zeichen, wie man weiß. Das Ende ist mehr oder weniger abgeschlossen, dennoch steht die Tür weiteren Bänden offen – und dass die zu erwarten sind, verrät der Untertitel: „Ein Mirador-Roman“. Wer dieses Buch liest, sollte sich auf Jugendliche einstellen, die in der Gamerszene unterwegs sind und einfach anders reagieren, als Erwachsene das tun oder tun würden. Dennoch ist es kein Jugendbuch – dazu sind die Kids dann doch etwas zu erwachsen geraten.Insgesamt war die Lesezeit nicht ganz vergeben, aber weitere Bände werde ich wohl nicht lesen wollen. Macht insofern dann drei Sterne.

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  • Spannend, aber zu viel Technik und zu wenig Emotionen

    Bluescreen

    ConnyKathsBooks

    09. April 2017 um 10:45

    "Es sind überwältigende Sinneseindrücke, es ist ein unglaublicher Trip, und dann - peng. Der Absturz." (S. 62)Los Angeles, 2050: Durch ein Implantat im Kopf, dem sogenannten Djinni, sind fast alle Menschen ständig vernetzt und online. Auch die 17jährige Marisa, eine begabte Hackerin mit Armprothese, kann sich ein Leben ohne ihr geliebtes Djinni nicht vorstellen. Doch dann taucht plötzlich eine geheimnisvolle virtuelle Droge namens Bluescreen auf und Marisa gerät mitten hinein in einen gefährlichen Kampf um Macht, Einfluss und Geld."Bluescreen" stammt aus der Feder von Dan Wells. Ein durchaus spannender und flüssig geschriebener Zukunftsentwurf, der jedoch auch viele Schwächen aufweist.Die Grenzen des technischen Fortschritt, die Gefahren und Folgen einer totalen digitalen Überwachung - mit solchen Themen erfindet der Autor das Rad nicht gerade neu, punktet aber mit netten Einfällen, wie den allgegenwärtigen Drohnen, die je nach ihrer Aufgabe beispielsweise Liefernuli, Putznuli oder Wäschenuli genannt werden. Sowas wär schon echt praktisch.Doch ansonsten fiel mir bereits der Einstieg recht schwer. All die unbekannten technischen Begriffe sorgten für einige Verwirrung, obwohl ich Romane, in denen es um virtuelle Welten geht, gern und oft lese. Zum Glück steigerte sich die Geschichte später und ich wurde immer mehr vom Geschehen gefesselt. Je näher Marisa und ihre Freunde den Drahtziehern hinter der mysteriösen Droge Bluescreen kommen, umso gefährlicher wird es, denn Bluescreen hat ungeahnte Nebenwirkungen. Schon bald weiß Marisa nicht mehr, wem sie noch trauen kann und erlebt so manche unliebsame Überraschung, die auch ich nicht vorhergesehen habe. Die kritische Betrachtung kommt mir hier aber einfach zu kurz. Das Djinni an sich wird außer von Marisas Freund Bao nie in Frage gestellt. Es gibt zwar eine antitechnologische Vereinigung namens Foundation, doch diese agiert leider nur im Hintergrund. Im sehr ähnlich gelagerten "Mind Games" von Teri Terry (da haben die Menschen auch ein Kopfimplantat) findet man bedeutend mehr Tiefgang, Gefühle und Charaktere zum Mitfiebern. Das alles fehlte mir hier und ich wurde mit keinem der farblosen Protagonisten so richtig warm. Marisas Vorliebe für ein Ballerspiel in der virtuellen Overworld-Welt war einfach nicht meins und die entsprechenden Szenen nervten mich, ebenso wie der daraus abgeleitete komische Kampfspruch: Spiel verrückt, welcher oft verwendet wird. Auch Marisa Freundin Sahara empfand ich als sehr oberflächlich und ihre ständig um sie kreisenden Kameradrohnen und Liveübertragungen jedes ihrer Schritte grenzwertig. Zudem störten mich die häufig eingestreuten spanischen Ausdrücke, die nicht übersetzt wurden, denn leider bin ich des Spanischen nicht mächtig. "Du bist nicht nur eine Heldin, Mari. Du bist meine Heldin. Wenn irgendjemand eine Lösung findet, dann bist du es." (S. 315)Im actionreichen Showdown wird zwar dann einiges gelöst, doch es bleiben noch genügend Fragen für den Nachfolger offen, der dann hoffentlich etwas mehr Emotionen liefert.Insgesamt kann ich "Bluescreen" daher nur bedingt empfehlen. Die dystopische Geschichte hat zwar Potential, lässt mich aber jetzt nicht sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. 3 Sterne von mir.

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  • Bluescreen von Dan Wells

    Bluescreen

    Helli

    17. March 2017 um 18:37

    Bluescreen von Dan Wells Buch:     Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ...   Autor:     Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah, und war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen futuristischen Thrillern um die »Partials« war »Du bist noch nicht tot« der lang erwartete neue John-Cleaver-Roman. Mit der »Mirador«-Saga führt Dan Wells in eine neue Welt. Quelle: https://www.piper.de/autoren/dan-wells-2599   Meinung:     Der Autor, Dan Wells, gibt dem Leser sein neues Buch, Bluescreen, in die Hand. Zu Anfang des Buches musste ich mich erst einfinden, die ganzen neuen Begriffe haben mir Schwierigkeiten bereitet. Nach paar Kapiteln legte es sich und ich habe die Geschichte genossen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass ich nur so durch die Kapiteln “geflogen“ bin. Eine Stelle ist etwas Langatmig, aber ansonsten sehr spannend und man mag das Buch nicht aus der Hand legen. Die Story wird in der dritten Person erzählt, was ich sehr angenehm fand. Ich habe sehr gerne Marisa und ihre Freunde begleitet. Sie lebt in etwas ärmlichem Stadtteil von LA, ist sehr intelligent und rennt nicht blauäugig durch die Gegend, so auch begegnet sie der Droge, die über einen USB mit ihrem Djinni verbunden wird, sehr skeptisch, was auch gut so war, außerdem ist sie begnadete Hackerin und das schon mit ihren 17 Jahren. Marisa hab ich von Anfang an gemocht, sie hat ihr Herz auf dem richtigen Fleck und versucht immer für ihre Freunde da zu sein. Dan hat mit ihr einen tollen Charakter geschaffen.   Fazit:     Jugendbuch, der sich sehenlässt und ein wunderbarer Auftakt zu einer Reihe, die spannende Lesestunden verspricht.      Meine Bewertung:   Ich vergebe           ★★★★ ©Helli's Bücher-Land

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  • Spannender Jugend-Sci-Fi mit Schwächen

    Bluescreen

    Krinkelkroken

    19. February 2017 um 16:06

    Schon seit den 80er Jahren haben Cyberthriller ihren festen Platz in den Regalen der Buchläden. Doch in letzter Zeit erfreuen sich gerade im Jugendbuchsektor dystopische Zukunftsszenarien allergrößter Beliebtheit. Dabei ist es gar nicht leicht als Autor den richtigen Geschmack der Leser zu treffen. Denn oft müssen stimmige Technikdetails und ein logischer Plot zugunsten der sehr viel populäreren Dreiecksbeziehungen und jeder Menge Herzschmerz zurücktreten, oder die Menge an versierten Computerbschreibungen übersteigt den Unterhaltungswert, indem man mit einem Wörterbuch für Cyberslang durch den Text ackert. Der neue Jugendbuch-Roman von Thrillerautor Dan Wells, "Bluescreen", macht hier zum Glück einiges richtig - auch wenn er auf ein paar Trends und Hipster-Klischees hätte verzichten können. Selbstverständlich kann man heutzutage das Rad nicht neu erfinden - schon gar nicht als Science-Fiction-Autor, der ein klassisches Zukunfstszenario ohne große Innovationen entwirft: Die Mobiltelefone wurden im Jahre 2050 durch Kopfimplantate ersetzt, durch die man permanent online ist. Durch Blinzeln kann man sich direkt auf der Netzhaut durch das Internet klicken. Auch in virtuelle Welten kann der Körper versetzt werden, indem man sein Implantat, das sogenannte Djinni, per Kabel anschließt. Die Gesellschaft ist - Cyperpunk-typisch - in Armut verfallen, da die Arbeit der Menschen nun hauptsächlich von Drohnen erledigt wird. Bandenkriege und Drogengeschäfte prägen das Leben im Ghetto-ähnlichen Los Angeles, wo die junge Marisa lebt, eine begnadete Hackerin. Eines Tages gerät ihre Freundin an die Droge "Bluescreen", einen USB-Stick, den man sich (wer ist so blöd?) direkt in sein Djinni schiebt. Fiese Ganoven wollen damit die Weltherrschaft an sich reißen, was Marisa und ihre Freunde um jeden Preis verhindern wollen.  Mit Marisa hat Dan Wells eine wunderbare Heldin geschaffen, die sich weder von gut aussehenden Jungs noch gesellschaftlichen Moralvorstellungen von ihrem Vorhaben, die Welt zu retten, abbringen lässt. Die toughe und ironische Hackerin mit dem Roboterarm weiß sich zu helfen und führt den Leser rasant und unterhaltsam durch ihre Geschichte, die Elemente von "I, Robot" bis zu "Firefly" aufweist. Dabei hat Dan Wells alles bereits dagewesene auf so abwechslungsreiche Art kombiniert, dass ein solider Jugendthriller entstanden ist. Leider ist das Trend-Pferd, auf das er aufgesprungen ist, teilweise etwas mit ihm durchgegangen: Die - meist völlig unpassenden und überflüssigen - Outfit-Beschreibungen der Protagonistinnen ergaben oftmals keinen Sinn. Vermeintlich innovative technische Errungenschaften gibt es leider schon seit etlicher Zeit - und sind bereits sogar wieder als dysfunktional in der Versenkung verschwunden (siehe Apple-Steckersysteme etc.). Warum sollte die Droge nach einem Windows-Fehler benannt sein, wenn die Betriebssysteme nicht mehr existieren? Oder läuft alles über Windows, das man bestimmt gerne IN SEINEM KOPF ANGESCHLOSSEN HABEN MÖCHTE? Der ganze Plot mit dem virtuellen Spiel, der Name der Gruppe ("Cherry Dogs") und der tausendmal erwähnte, sowieso schon geistlose, aber in Übersetzung noch furchtbarere, Kampfspruch der Mädchen ("Spiel verrückt!") ist gänzlich überflüssig. Und der vermeintlich trendige Slang der Mädels lässt vermuten, dass niemand in dieser Altersgruppe im Jahre 2050 derart sprechen wird. Und zuletzt kann den Werbestimmen, die behaupten, der Roman sei vor allem etwas für Technik-affine Menschen, getrost widersprochen werden; denn gerade die merken schnell, was da zusammengeschrieben wurde. Auch einen "Blick in die Zukunft" garantiert uns"Bluescreen" mitnichten. Nichtsdestoweniger hat Dan Wells einen spannenden Thriller entworfen, dessen düstere Zukunftsvision zwar nicht innovativ, aber durchaus unterhaltend ist, und mich, obwohl ich inzwischen ein Verächter von Reihen bin, auf den nächsten Band warten lässt.

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  • Erst verwirrend, dann spannend!

    Bluescreen

    Leseeule96

    13. February 2017 um 15:41

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank dafür! Los Angeles in naher Zukunft. Die Technologie ist weit fortgeschritten und alle Menschen auf der Welt sind ständig online über eine Art Chip, die in ihrem Kopf sitzt. Marisa ist eine von ihnen. Sie liebt die Onlinewelt, kennt sich mit Programmieren und Hacken aus und liebt die Spiele, die sie online mit ihren Freundinnen spielt.  Dann taucht auf einmal eine Droge namens Bluescreen auf. Was zuerst ziemlich harmlos wirkt, entpuppt sich als gefährliche und hinterlistige Falle. Denn durch Bluescreen können andere auf deinen Chip zugreifen und die Kontrolle über dich und deinen Körper übernehmen. Und das hat ungeahnte Folgen. Der Einstieg ins Buch ist mir ehrlich gesagt ziemlich schwer gefallen, denn wir begleiten Marisa und ihre Freunde in ihrer Online Welt bei einer Art "Kampfspiel". Da sind bereits so viele Begriffe gefallen, mit denen ich gar nichts anfangen konnte, dass ich total verwirrt war.  In den nächsten Kapiteln würden es immer mehr, allerdings konnte ich mich in der normalen bzw. realen Welt schon etwas besser zurecht finden. Eine Weile hat es dann schon gedauert, bis ich mich richtig eingefunden habe und die ganzen Bezeichnungen zuordnen konnte und dann könnte ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen.  Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt, unsere Protagonistin ist wie bereits erwähnt die 17jährige Marisa, welche in einem etwas ärmeren Viertel lebt. Als ihre Freundin Anja das erste Mal von der Droge Bluescreen erzählt ist sie skeptisch und eher negativ gestimmt. Sie stellt das Ganze direkt in Frage und hat sich nicht so naiv und blauäugig darauf eingelassen wie ihre Freundin. Marisa ist sehr tapfer und mutig, aber auch intelligent und pfiffig. Sie kennt sich bestens mit der ganzen Technik aus und schafft es sich überall hinein zu hacken und an wichtige Daten zu kommen.  Der Schreibstil war angenehm und bis auf die ganzen fiktiven Bezeichnungen auch sehr leicht verständlich. Phasenweise hat sich das Buch ein kleines bisschen gezogen, aber dann wurde es auch immer wieder richtig spannend und fesselnd, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.  Das Ende schließt jetzt nicht mit dem größten Cliffhanger, aber trotzdem kann man erahnen, dass da noch einiges auf uns zu kommt und die eine oder andere Frage baut sich zum Ende hin wieder auf. Ich bin also schon sehr gespannt, wie es weiter geht und hoffe, dass die Fortsetzungen der Reihe nicht so ewig lang auf sich warten lassen.

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  • Spannend geschrieben!

    Bluescreen

    tschulixx

    13. February 2017 um 14:57

    "Bluescreen" ist das erste Buch, das ich von Dan Wells gelesen habe. Wir befinden uns hier in der Zukunft und jeder ist online. Zu jeder Stunde, Minute, Sekunde. Das Leben findet nicht mehr in der Wirklichkeit statt, sondern virtuell. Nur mehr das zählt und nur mehr das ist wichtig. Als wäre das nicht schon beängstigend genug für uns Leser, kommt auch noch eine eigenartige Droge ins Spiel. "Bluescreen" verspricht dir vieles... 1.Kriterium: Die Idee des Buches. Ich war von dem Klappentext hin und weg. Ich liebe genau diese Art von Science Fiction: alles worüber sich die heutigen Menschen Sorgen machen tritt ein und wenn es zusätzlich auch noch so real wirkt, ist es perfekt. Der Autor hat die Zukunft finde ich sehr realistisch dargestellt und ist mit seiner Idee nicht über den Horizont hinausgeschossen sondern bewegt sich in einer noch annehmbaren Grenze. Sehr gefiel mir dann das Extreme in diesem Buch: diese Droge. Und natürlich viele Geheimnisse hinter dieser Droge: woher kommt sie, wie funktioniert sie. Zusammen mit der Protagonistin geht man diesen verschwörerischen Tatsachen nach... 2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte. Die Geschichte wird aus der Sicht von Marisa erzählt. Durch sie habe ich einen sehr guten Einblick bekommen, wie die Jugend im Jahr 2050 denkt. Es ist erschreckend und doch so vorstellbar, dass es bald einmal so sein wird. Zusammen mit ihr gerät man als Leser dann auf die falschen Wege. Die Geschichte ist gut aufgebaut und man wird immer mehr in diese zukünftige Welt hineingezogen. Die Informationen die man bekommt sind nicht verwirrend, sondern man behält leicht den Überblick. Mit der Zeit wird die Geschichte dann auch bedrohlich. Ich bekam beim Lesen eine Gänsehaut und konnte mich gar nicht mehr von dem Buch losreißen.  3. Kriterium: Die Charaktere. Die vielen Nebencharaktere sind interessant und auch wichtig für die Geschichte. Zu ihnen baut man jedoch keine Verbindung auf. Das Hauptaugenmerk liegt auf Marisa. Sie ist in meinen Augen die perfekte Protagonistin. Ich habe mit ihr mitgezittert, mich gefürchtet und mit ihr gelitten. Sie wurde so klar dargestellt und ich hatte ein genaues Bild von ihr im Kopf. Sie ist schlau, gerissen und mutig und es machte Spaß mit ihr diesen Geheimnissen auf den Grund zu gehen. 4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat.  Der Einstieg war noch nicht so spannend und ich hab das Buch in den ersten 100 Seiten ein paar Mal auf die Seite gelegt. Dann aber nahm die Story ihren Lauf und die Spannung steigerte sich bis zum Schluss. Ich ziehe einen halben Weltentaucher für den holprigen Einstieg ab. 5. Kriterium: Die Schreibweise. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Er beschreibt die Situationen und Personen sehr bildlich und man kann sich sehr gut hineindenken. Er versteht es auch Spannung aufzubauen und bedrohliche Dinge noch bedrohlicher wirken zu lassen. Das Buch bekommt von mir fast die volle Punktezahl. Dan Wells ist einer meiner Lieblingsautoren geworden und ich hab mir gleich weitere Bücher von ihm gekauft. Wenn ihr auf der Suche nach Spannung seit und solche Science Fiction mögt, seit ihr hier genau richtig!

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  • Spannend

    Bluescreen

    Buchraettin

    23. January 2017 um 08:30

    Rezi von Buchraettin Mann Eine voll vernetzte Welt. 24 Stunden online sein – und das direkt mit Hilfe eines Implantats im Gehirn. Freunde, Waren, Informationen. Alles verfügbar mit einem Wimpernschlag. Aber was, wenn das „Netz“ selber zur Gefahr wird? Ein fesselnder Roman mit jugendlichen Mädchen als Protagonisten. Die Vision der allgegenwärtigen Möglichkeit online zu sein – für viele Jugendliche und jung Gebliebene ein Traum. Und aufgrund des technischen Fortschrittes gar nicht so weit entfernt. Doch dieser Traum hat auch negative Seiten. Und das hat mir an dem Roman gefallen: dass diese negativen Seiten gut beschrieben werden. Dass hervorgehoben wird wie wichtig der persönliche Schutz in Netzwerken ist, und dass fundiert beschrieben wird wie er aussehen sollte. Aber ohne erhobenen Zeigefinger, denn das Ganze ist eingebettet in eine spannende Geschichte mit einer guten Portion Action und interessanten Figuren in deren Situation ich mich gut hineinversetzen konnte. Ein spannender Roman mit einem (für mich) wichtigen Thema, das vor allem Jugendliche und jung Gebliebene ansprechen wird. 4 von 5

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  • Sehr gute und solide Unterhaltung...

    Bluescreen

    unclethom

    11. January 2017 um 17:54

    Spätestens nach der Lektüre der Partials-Reihe bin ich bekennender Dan Wells-Fan. Auch dieses Mal hat er mich gleich auf den ersten Seiten abgeholt und gefesselt. Es fällt bei dieser Geschichte wirklich nicht leicht das Buch aus den Händen zu legen, denn wie man es vom Autor gewöhnt ist, nimmt einen sein Schreibstil gleich gefangen.Es gelingt ihm wieder gleich zu Beginn eine relativ hohe Spannung zu erzeugen, ohne jedoch dass es „erzeugt“ wirkt. Diese Spannung kann auch bis zum Ende gehalten werden, ja er konnte sie sogar noch steigern.Der Roman unterhält sehr gut ist aber auf der anderen Seite auch ein beängstigendes Zukunftsszenario und nicht nur einmal dachte ich so bei mir “hoffentlich wird unsere Zukunft niemals so werden“.Wie man es von Dan Wells kennt, sind Figuren und Schauplätze sehr plastisch beschrieben und so erschien es mir als würde vor meinem inneren Auge ein Film ablaufen. Apropos Film, wie schon bei der Partials Reihe habe ich auch hier die Hoffnung diesen Stoff irgendwann einmal verfilmt zu sehen. Denn dank der wirklich tollen Schreibweise gelang es auch hier dem Autor in meinem Kopf Bilder und Szenen zu erzeugen die man problemlos in einen Film einbauen könnte.Das war in meinen Augen wirklich großes Kino und man kann sich schon heute auf die Fortsetzung der Reihe freuen.Ich wurde wieder sehr gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Virtual Reality

    Bluescreen

    Sandra1978

    10. January 2017 um 17:33

    Inhaltsangabe:  Wir befinden uns im Jahr 2050. Die Menschheit lebt mit einer fortgeschrittenen Technik: So gut wie jeder hat eine Anschlussbuchse in seinen Körper inplantiert und hat ein sogenanntes "Djinni" im Kopf installiert -es ermöglicht quasi das Zugreifen auf das Internet, Straßenkarten, Chats, virtuelle Realitäten und vieles mehr mittels einem Augenblinzeln.  Ohne Djinni ist man sozial ausgeknockt- auch die Häuser und Wohnräume werden mittlerweile nur noch mittels Djinni gesteuert, so dass man ohne den virtuellen Schlüssel oft nicht einmal mehr die eigene Wohnung verlassen oder betreten kann. Doch was passiert, wenn im eigenen Kopf nicht mehr kontrollierbare Computerviren im großen Stil freigesetzt werden?  Eine neue Droge, das sogenannte Blue Screen, scheint ganz groß in Mode zu sein und wird konsumiert, in dem man sich einen entsprechenden USB-Stick in seinen implantierten Port steckt. Angeblich soll das nur für ein paar Minuten einen absoluten Kick geben, ohne den Körper oder die Umgebung negativ zu beeinflussen - doch Marisa erlebt etwas ganz Anderes, als sie dabei ist, wie ihre Freundin Anja die Droge zu sich nimmt.  Marisa und ihre Freunde fassen den Entschluss, der Verbreitung der Droge einen Riegel vorzuschieben, finden sich aber schnell in einer Situation wieder, die ihnen über den Kopf zu wachsen steht, und stehen unsichtbaren, aber mächtigen Feinden gegenüber. Beurteilung  So, das ist ja mal wieder genau meins: Eine Dystopie in nicht allzuferner Zukunft, mit einer weiterentwickelten Technik, die nach dem heutigen Stand und Trend nicht allzuweit hergeholt scheint. Der Autor versteht es in diesem Roman sehr meisterhaft, mit der bei vielen Menschen unterbewußt vorhandenen Angst vor einer nicht mehr kontrollierbaren Weiterentwicklung der Technik zu spielen, und gerade weil es nicht so unwahrscheinlich scheint, ist dieser Roman so packend.  In Los Angeles ist Marisa eines von 4 Kindern einer Einwandererfamilie, die ein Restaurant im Viertel Mirador von Los Angeles führen und die wie alle anderen Schutzgeld an eine Gang zahlen, um in Ruhe gelassen zu werden. Ihre Freunde stammen aus ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und haben auch unterschiedliche Migrationshintergründe, so dass wir neben den Erlebnissen von Marias Clique einen Einblick in die unterschiedlichen Lebensverhältnisse bekommen, die jedoch im virtuellen Leben der Jugendlichen keine Rolle spielen - sich wohl aber im realen Leben deutlich bemerkmar machen, schon bei der Qualität der genutzten Technik, denn auch im hochvirtuellen Zeitalter ist nichts umsonst und nicht jeder kann sich alles leisten. Ich fand Blue Screen total spannend, einfach supergut geschrieben - was anderes ist von Dan Wells auch kaum zu erwarten. Blue Screen ist in sich eigentlich eine abgeschlossene,, wenn auch nicht beendete Geschichte, es ist jedoch der Start einer Reihe, und ich freue mich schon darauf zu lesen, wie es Marisa und ihrer Clique weiter ergeht. Am Anfang fand ich es schon ein bisschen albern mir vorzustellen, dass die Menschen irgendwann alle so etwas wie einen USB Anschluss am Kopf haben, aber wenn man mal darüber nachdenkt, irgendwie muss sich ja die Technik dahin entwickeln, und warum soll es nicht ein Stadium geben, in dem man Anschlüsse am Körper hat? Ist auch nicht verrückter, als sich irgendwelche Metall- oder Gummiteile unter die Haut implantieren zu lassen, und das gibt es heute schon. Ob wir dann auch gleich alle, wie es in dem Roman zumindest um Marias Clique dargestellt wird, alle auch gleich begnadete Hacker sein werden, sei mal dahingestellt. Ich denke da hat Dan Wells einfach der Story zuliebe eine Clique Superhelden zusammengebracht, die alle gerade genau die richtigen Kontakte und Fähigkeiten haben. Aber hey, es ist ja auch eine erfundene Erzählung und keine Tatsachenreportage :-) Auf jeden Fall hat mir das Buch großen Spaß gemacht - ließ sich super lesen, war verständlich geschrieben, durchgehend spannend und die Vision, dass das Leben irgendwann mehr virtuell als real stattfindet, finde ich sowieso sehr faszinierend und beobachte die tatsächliche Entwicklung schon jetzt mit großem Interesse.  Also, ich hab nichts zu nörgeln, und auch diesem Buch gebe ich die volle Punktzahl und werde die Fortsetzung, wenn sie erscheint, definitiv lesen.

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  • Virtual Reality

    Bluescreen

    Sandra1978

    10. January 2017 um 17:33

    Inhaltsangabe:  Wir befinden uns im Jahr 2050. Die Menschheit lebt mit einer fortgeschrittenen Technik: So gut wie jeder hat eine Anschlussbuchse in seinen Körper inplantiert und hat ein sogenanntes "Djinni" im Kopf installiert -es ermöglicht quasi das Zugreifen auf das Internet, Straßenkarten, Chats, virtuelle Realitäten und vieles mehr mittels einem Augenblinzeln.  Ohne Djinni ist man sozial ausgeknockt- auch die Häuser und Wohnräume werden mittlerweile nur noch mittels Djinni gesteuert, so dass man ohne den virtuellen Schlüssel oft nicht einmal mehr die eigene Wohnung verlassen oder betreten kann. Doch was passiert, wenn im eigenen Kopf nicht mehr kontrollierbare Computerviren im großen Stil freigesetzt werden?  Eine neue Droge, das sogenannte Blue Screen, scheint ganz groß in Mode zu sein und wird konsumiert, in dem man sich einen entsprechenden USB-Stick in seinen implantierten Port steckt. Angeblich soll das nur für ein paar Minuten einen absoluten Kick geben, ohne den Körper oder die Umgebung negativ zu beeinflussen - doch Marisa erlebt etwas ganz Anderes, als sie dabei ist, wie ihre Freundin Anja die Droge zu sich nimmt.  Marisa und ihre Freunde fassen den Entschluss, der Verbreitung der Droge einen Riegel vorzuschieben, finden sich aber schnell in einer Situation wieder, die ihnen über den Kopf zu wachsen steht, und stehen unsichtbaren, aber mächtigen Feinden gegenüber. Beurteilung  So, das ist ja mal wieder genau meins: Eine Dystopie in nicht allzuferner Zukunft, mit einer weiterentwickelten Technik, die nach dem heutigen Stand und Trend nicht allzuweit hergeholt scheint. Der Autor versteht es in diesem Roman sehr meisterhaft, mit der bei vielen Menschen unterbewußt vorhandenen Angst vor einer nicht mehr kontrollierbaren Weiterentwicklung der Technik zu spielen, und gerade weil es nicht so unwahrscheinlich scheint, ist dieser Roman so packend.  In Los Angeles ist Marisa eines von 4 Kindern einer Einwandererfamilie, die ein Restaurant im Viertel Mirador von Los Angeles führen und die wie alle anderen Schutzgeld an eine Gang zahlen, um in Ruhe gelassen zu werden. Ihre Freunde stammen aus ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und haben auch unterschiedliche Migrationshintergründe, so dass wir neben den Erlebnissen von Marias Clique einen Einblick in die unterschiedlichen Lebensverhältnisse bekommen, die jedoch im virtuellen Leben der Jugendlichen keine Rolle spielen - sich wohl aber im realen Leben deutlich bemerkmar machen, schon bei der Qualität der genutzten Technik, denn auch im hochvirtuellen Zeitalter ist nichts umsonst und nicht jeder kann sich alles leisten. Ich fand Blue Screen total spannend, einfach supergut geschrieben - was anderes ist von Dan Wells auch kaum zu erwarten. Blue Screen ist in sich eigentlich eine abgeschlossene,, wenn auch nicht beendete Geschichte, es ist jedoch der Start einer Reihe, und ich freue mich schon darauf zu lesen, wie es Marisa und ihrer Clique weiter ergeht. Am Anfang fand ich es schon ein bisschen albern mir vorzustellen, dass die Menschen irgendwann alle so etwas wie einen USB Anschluss am Kopf haben, aber wenn man mal darüber nachdenkt, irgendwie muss sich ja die Technik dahin entwickeln, und warum soll es nicht ein Stadium geben, in dem man Anschlüsse am Körper hat? Ist auch nicht verrückter, als sich irgendwelche Metall- oder Gummiteile unter die Haut implantieren zu lassen, und das gibt es heute schon. Ob wir dann auch gleich alle, wie es in dem Roman zumindest um Marias Clique dargestellt wird, alle auch gleich begnadete Hacker sein werden, sei mal dahingestellt. Ich denke da hat Dan Wells einfach der Story zuliebe eine Clique Superhelden zusammengebracht, die alle gerade genau die richtigen Kontakte und Fähigkeiten haben. Aber hey, es ist ja auch eine erfundene Erzählung und keine Tatsachenreportage :-) Auf jeden Fall hat mir das Buch großen Spaß gemacht - ließ sich super lesen, war verständlich geschrieben, durchgehend spannend und die Vision, dass das Leben irgendwann mehr virtuell als real stattfindet, finde ich sowieso sehr faszinierend und beobachte die tatsächliche Entwicklung schon jetzt mit großem Interesse.  Also, ich hab nichts zu nörgeln, und auch diesem Buch gebe ich die volle Punktzahl und werde die Fortsetzung, wenn sie erscheint, definitiv lesen.

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  • Ein super genialer Auftakt!

    Bluescreen

    Buechertraeume

    29. December 2016 um 22:54

    MEINE MEINUNG ZUM BUCH:Ich habe das Cover gesehen und wusste sofort, dass ich mir dieses Buch genauer anschauen muss. Es ist zwar ein schlichtes Cover in Schwarz, Blau und Weiß gehalten aber dennoch hat es diese wunderbare Ausstrahlung die ich einfach mag. Selbst der Schriftzug hat in seiner Einfachheit etwas an sich, was ich mag. Ich finde es einfach spitze, dass man das Cover schlicht gehalten hat und nicht übertrieben hat.Das war mein erstes Buch von Dan Wells und ich war von seinem Schreibstil einfach nur geflasht. Er war einfach so super genial und ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Der Stil von Dan Wells ist spannend, fesselnd und auch flüssig, was mir in der Kobination einfach sehr gut gefallen hat. Dadurch passierte es auch, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Dan Wells hat in "Bluescreen" Charaktere erschaffen, welche ich einfach super gern mochte, da diese authentisch und sympathisch rüber kamen. Ich habe schnell gemerkt, dass sich Dan Wells bei seinen Charakteren sehr viel Mühe gegeben hat und sie genau studiert hat, denn sie kommen so real rüber und haben das gewisse Etwas, dass ich sie sofort mochte.Nun, die Handlung hat mich dann einfach im Verlauf des Buches so umgehauen, da ich es einfach unterschätzt habe. Der Autor hat seine "Aufgabe" in Hinsicht der Handlung und dem Handlungsstrang gemacht, denn in diesem Buch war, in meinen Augen, alles so perfekt und ganz genau durchdacht. Auch das Setting, Los Angeles im Jahr 2050, war einfach genial. Ich konnte es mir sehr bildlich vorstellen und der Gedanke, dass in Zukunft jeder ein "Computer" eingesetzt bekommt, war für mich einfach genial geschrieben.MEIN FAZIT ZUM BUCH:Dan Wells konnte mich mit dem Auftakt seiner neuen Serie "Mirador" einfach von sich, seinem Schreibstil und seiner Geschichte überzeugen. Der Mix aus Scie-Fi und Zukunft wurde perfekt miteinander abgestimmt und von beidem wurde nicht übertrieben. Für mich ist dieser Auftakt sehr gelungen und ich werde diese Reihe definitiv weiter im Auge behalten, da ich nun voll in diesem Genre drin bin. Deshalb gebe ich dem Buch 5 von 5 Bücher und kann nur eine Leseempfehlung aussprechen, denn dieses Buch hat es in sich!

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  • Solider Science-Fiction-Thriller

    Bluescreen

    _hellomybook_

    27. December 2016 um 20:35

    Nach dem Klappentext erwartete ich einen Science-Fiction-Thriller, keine großartig neue Story, jedoch mit Spannung. Ein Buch eben, das nicht so lange im Gedächtnis bleibt, aber trotzdem gute Unterhaltung bietet. Dan Wells bietet uns ein gut ausgearbeitetes Szenario mit einem sinnvollen Spannungsbogen. Der Schreibstil ist, abgesehen von einigen Stellen, an denen zu viele technische Begriffe verwendet werden, sodass ein „Normalsterblicher“ manchmal Schwierigkeiten besitzt, dem Geschehen zu folgen, flüssig und prima zu lesen. Die Grundidee spannend, die Umsetzung ebenfalls. Jedoch hat der Roman mit zwei großen Schwierigkeiten zu kämpfen: Die Figuren und Protagonisten sind viel zu eindimensional und uneinsichtig, was mich beim Lesen sehr gestört hat. Vor allem die Hauptperson stellt für mich einen großen Minuspunkt dar, da man ihre Gedanken und Gefühle nicht nachvollziehen kann, denn Emotionen o.Ä. fehlen hier einfach völlig. Hier hätten etwas mehr Tiefgang und eine persönlichere Schreibweise sicherlich nicht geschadet. Und zweitens ist das Ende für mich viel zu konstruiert, denn bei dem kleinen Repertoire an Figuren in diesem Roman bleibt nicht mehr viel Platz für große Überraschungen übrig. Diesen hätte man erweitern können. Und damit ist „Bluescreen“ leider nur das, was ich befürchtet hatte: ein solider, jedoch nicht herausragender Roman. Schade, denn hier wäre mehr Potenzial drin gewesen. Dennoch kann ich hier eine Leseempfehlung für diejenigen aussprechen, die Genre-Fans sind. Fazit: Insgesamt ein guter Technik-Thriller mit tollem Spannungsbogen, interessantem Szenario, aber leider viel zu wenig Tiefgang.

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  • Langweilig

    Bluescreen

    kitty_montamer

    23. December 2016 um 23:10

    Die Thematik, die Dan Wells mit seinem neuesten Werk behandelt, hat mich brennend interessiert. Als Spiele und Bücher-Fan war es somit klar, dass ich in diese neue Welt versinken und den Charakteren auf ihre Reise begleiten muss. Die Begeisterung, die sich am Anfang des Lesens bei mir einstellte, flachte allerdings leider genauso schnell wieder ab, wie sie gekommen war. Aber der Reihe nach:Besonders gut hat mir gefallen, dass sich Dan Wells zu Beginn nicht mit Nebensächlichkeiten aufhält, sondern den Leser gleich ins Geschehen hineinwirft. Man lernt die Figuren kennen, während sie sich gerade in einem "Spiel" befinden. Der Anfang ist spannend und macht Lust auf mehr, nämlich auf alles, was sich der Autor wohl noch für seine Figuren ausgedacht hat.Die Geschichte kann mit einem richtig guten Plot punkten, die Umsetzung hingegen empfand ich als schwach. Dan Wells hält sich mehr mit der Technik und den dazu passenden Begriffen auf, als mir lieb war. Hier noch ein Detail, dort noch eine Ausschmückung. Hier wäre weniger mehr gewesen. Insbesonders, weil er dadurch seine Protagonisten aus den Augen verloren hat. Gerade bei ihnen hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Dadurch, dass diese ausblieben, oder er nicht genug Farbe für diese verwendet hat, blieben sie mir das gesamte Buch über absolut fremd. Aber das ist leider noch  nicht alles.»"So definierst du Glück?", fragte Marisa. "Es reicht, dass du lebst und dass dein Leben unkompliziert verläuft?" [...] "Ich definiere Glück als das Angebot der richtigen Möglichkeiten. Als die Fähigkeit, etwas zu erreichen."«Zitat aus: "Bluescreen"Eine der Protagonisten spricht ständig Spanisch. So wird hier mit der Fremdsprache um sich geworfen und dort ebenfalls noch mal. Weder gibt es ein paar Sätze danach eine "Auflösung", was sie gerade gesagt hat, noch ein Glossar am Ende des Buches, so dass der Leser mal nachschlagen kann, um was es sich handelt. Gerade die Szenen, in denen in Spanisch gesprochen wurde, haben mich immer wieder aus der Geschichte befördert, dabei kann diese mit einem guten Grundgedanken punkten: Ist es heutzutage doch weit verbreitet, dass wir immer öfter und immer länger online sein "müssen" und wir schon in Schnappatmung ausbrechen, ist dies mal nicht möglich. Dan Wells hat versucht, diese Thematik in "Bluescreen" mit einzubringen, ohne jedoch den typisch erhobenen Zeigefinger dazu benutzen. Zum Teil ist ihm dies sogar gelungen, denn am Ende der Geschichte habe ich tatsächlich drüber nachdenken müssen, wie es wohl wäre, würden wir uns wirklich in einer solchen Welt befinden. Das Setting dieser ist voller Technik und natürlich auch voll online. Dan Wells schaffte es mich zum Nachdenken zu bringen, aber eher wegen des Plots, als wegen dem Gesamtpaket. Leider empfand ich dieses nämlich eher langweilig als spannend und war letztendlich froh, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte.Fazit:Positiv an "Bluescreen" ist vor allen Dingen der Plot. Wäre dieser gut umgesetzt worden, wäre ich ganz entzückt gewesen. Aufgrund fehlender Spannung und zu blasser Charaktere war ich froh, als ich die Geschichte fertig gelesen hatte. Die vielen technischen Begriffe taten dazu ihr Übriges. Aus diesem Grund werde ich die Reihe auch nicht weiter fortsetzen.© www.mybooksparadise.de

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  • LL rezensiert

    Bluescreen

    lenasbuecherwelt

    15. December 2016 um 19:39

    Nachdem mich Dan Wells bereits mit seiner „Partials“-Trilogie begeistern konnte, war ich sehr gespannt auf sein neues Werk: „Blue Screen“. Diesmal verschlägt es uns in eine Welt, in der Protagonistin Marisa nicht direkt mit dem Weltuntergang zu tun hat, sondern die Tücken der ausgeklügelten Welt der Technik im Jahre 2050 kennenlernt. Das Szenario ist sicher nicht mehr neu: Den Menschen in der Zukunft werden hier Implantate in den Kopf gesetzt, durch welche man 24/7 online ist. Ein Miteinander, wie wir es heute kennen, gibt es schon längst nicht mehr. Nur die wenigsten Menschen leben abgeschottet ohne Implantate, von den Anderen geächtet und nicht verstanden. Ich gebe zu, der Einstieg fiel mir nicht ganz so einfach. Der Leser verfolgt erst über einige Seiten Marisas Alltag und die zahlreichen Computerspiele, die sie mit ihren Freunden spielt. Doch sobald die Droge das erste Mal ins Spiel kam, zog das Tempo und die Spannung schlagartig an und endlich geschah das, worauf ich so am Anfang gehofft hatte: Ich habe die Seiten verschlungen und wollte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Wer zu „Blue Screen“ greift, sollte sich nicht vor neuen Technologien und Wissenschaften scheuen. Das Buch ist gespickt von technischen Begriffen und zu Beginn lässt sich die Geschichte unteranderem deswegen nicht ganz so leicht lesen, doch je weiter man kommt, desto besser fügen sich die Begriffe in die Geschichte ein und machen das Ganze nun um einiges anschaulicher. Das Buch hat einiges an Gesprächswert und bietet viel zum Überlegen und Nachdenken, vor allem was unseren Umgang mit der Technik betrifft. Dan Wells hat mit „Blue Screen“ keine Welt aus Schwarz und Weiß geschaffen, sondern vielmehr ein durchmischtes Grau, was sich auch an den Charakteren bemerkbar machte. Es gab nicht die typischen Bösewichte und die strahlenden Helden. Jeder hatte sowohl aufrichtige, als auch dunklere Seiten.

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