Dan Wells Du stirbst zuerst

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Inhaltsangabe zu „Du stirbst zuerst“ von Dan Wells

Mit »Ich bin kein Serienkiller« gelang dem jungen US-Autor Dan Wells ein Überraschungserfolg, der die Grenzen zwischen Thriller und Fantasy sprengte – jetzt erscheint sein Meisterwerk »Du stirbst zuerst« endlich im Taschenbuch: Michael erwacht in einem Krankenhaus. Was ist in den letzten zwei Wochen geschehen? Er erinnert sich nicht. Er weiß nur, dass mit ihm etwas ganz und gar nicht stimmt. Er sieht Monster. Er hört fremde Stimmen in seinem Kopf. Die Ärzte behaupten, er habe Wahnvorstellungen. Doch Michael weiß es besser. Die Monster sind keine Vision. Sie sind real. Und sie verfolgen einen dunklen Plan. Aber wenn er den Kampf aufnimmt – wer wird zuerst sterben?

Bin total begeistert. Super Mix aus Wahn, Realität und Fantasy

— Synapse11

War sehr spannend! Nur das Ende war mir zu abgespaced..

— SophieNdm

Dan Wells überzeugt mich immer wieder. Realität und Wahn werden mit Leichtigkeit vermischt.

— zickzack

Bin richtig begeistert von dieser Geschichte!!! Das Ende, wie von Dan Wells zu erwart ist, nicht vorhersehbar und atemberaubend.....

— Lesesucht9519

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  • Gesichtslose Menschen verfolgen dich!

    Du stirbst zuerst

    Shari_Wari

    20. May 2017 um 14:04

    "Mein Name ist Michael, und ich habe Visionen. Gesichtslose Monster verfolgen mich. Doch das ist noch mein geringstes Problem: Denn einige Monster sind real. Und ich weiß nicht, welche..." Inhalt: Michael ist Schizophren, seine Mutter ist tot und sein Vater möchte nichts mit diesem Irren zu tun haben. Michael hat nur eine Freundin Lucy ohne sie er nirgendwo hingeht.Micheal hat Angst davor abgehört zu werden und meidet somit jedliche Art von Technik. Als er im Krankenhaus aufwacht weiß er nicht wie er dahin gekommen ist, er weiß nur das er schnellst möglichst hier raus muss um vor den Gesichtslosen zu fliehen.Micheal wird in die Psychatrie verwiesen und bekommt dort ein Medikament beschrieben welche ihm helfen soll die Gesichtslosen Menschen nicht mehr wahrzunehmen.Doch das Medikament bewirkt nur das er jetzt genau weiß wer die echten Gesichtslosen sind.Meinung: Dan Wells ist für mich ein sehr guter Schriftsteller ich liebe seine Bücher und begebe mich gerne in seine Geschichten hinein.Auch mit diesem Buch hat er es wieder einmal geschafft, dass ich bis zum Schluss gebannt die Seiten leste um herauszufinden was Michael weiß und was es mit den Gesichtslosen auf sich hatte.Jeder der gerne Thriller liest und auch schon Bücher von Dan Wells gelesen hat und diese für gut empfunden hat sollte unbedingt auch dieses Buch lesen. Es ist für Rätsler, Abenteuerer und Forscher gedacht.

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  • Abgebrochen

    Du stirbst zuerst

    wischu

    19. January 2017 um 15:48

    Ich habe die Serie mit John Cleaver  spannend gefunden! Aber dieses Buch musste ich nach 200 Seiten abbrechen ich fand einfach den Draht nicht zu diesem Buch! Ich habe auch schon Bücher in der Ich Form gelesen, aber bei diesem Buch ging es nicht!

  • Rezension zu "Du stirbst zuerst" von Dan Wells

    Du stirbst zuerst

    AyLa36

    28. February 2016 um 19:13

    Zum Inhalt: Micheal Shipman erwacht mit Gedächtnisverlust in einer Klinik. Er sieht gesichtlose Monster und wird daher in die Psychiatrie eingewiesen. Micheal ist verzweifelt, nicht nur wegen seiner Wahnvorstellungen, sondern auch weil er ein Verdächtiger bei den Morden des Welnesskillers sein könnte. Dieser Mörder schält seinen Opfern die Gesichter ab. Bald schon kann Micheal die Realität nicht sicher von seiner Einbildung abgrenzen. Er muss schnellstens herausfinden, was real ist und was nicht, sonst könnte es ihm das Leben kosten. Also ich finde den Schreibstil von Dan Wells echt toll. Es ist spannend geschrieben, auch wenn ich anfangs Probleme hatte mich in die Story einzufinden. Da es aus Micheals Sicht geschrieben ist, kann man sich nie sicher sein, was man als wahr oder Halluzination einstufen kann. Anfangs hat mich das ganz wahnsinnig gemacht, aber dadurch wurde auch die Spannung gesteigert, weil man unbedingt auf die Lösung kommen wollte. Außerdem hat mich der Wechsel der psychischen Verfassung und die Einstellung zu seinen Medikamenten etwas verwirrt, sowie die Beschreibung seines Krankheitsbildes. Irgendwann hab ich mich aber auch daran gewöhnt. Bis zum Ende konnte ich mir nichts zusammenreihmen und der Abschluss war eine gelungene Überraschung. Fazit: Es lohnt sich das Buch zu lesen. Kann es trotz anfänglicher Schwierigkeiten nur weiterempfehlen.

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  • Was ist Wahn, was ist Realität?

    Du stirbst zuerst

    Kerry

    08. February 2014 um 07:56

    Der 20-jährige Michael Shipman kommt in einem Krankenhaus zu sich. Er weiß nicht, wie er dort hin gekommen ist, noch weiß er, was in den letzten zwei Wochen passiert ist, doch er weiß eines: Er muss dort weg, bevor sie ihn finden. Sie, das sind gesichtslose Wesen, die ihn jagen, denn anscheinend kann nur er sie sehen. Ihm zur Seite steht seine Freundin Lucy, doch über ihren Verbleib kann ihm im Krankenhaus niemand etwas sagen. Im Krankenhaus wird Michael gesagt, er wäre aus einem Fenster gesprungen oder gestürzt, doch Michael kann sich wage an einen Fall in ein tiefes Loch erinnern. Was haben die Ärzte vor? Aus Michaels Krankenakte geht hervor, dass er wegen Depressionen und einer generalisierten Angststörung behandelt wurde, ja er verbrachte sogar zwei Wochen in der Powell-Klinik für Psychiatrie. Schnell stellt sich heraus, dass er seine Clonazepampräparate, die ihm von seinem Hausarzt Dr. Ambrose Vanek verschrieben wurden, nicht genommen hat. Auch seine Angst vor elektrischen und elektronischen Geräten irritiert die Ärzte. Schnell wird Michael jedoch klar, dass er so leicht nicht aus der Klinik entkommen wird, denn auch das FBI hat Interesse an ihm, vorerst als Zeugen, der befragt werden soll, denn ein Killer, genannt "Der Wellnesskiller" geht um, tötet anscheinend wahllos Menschen und zerstört ihre Gesichter und da Michael anscheinend Menschen ohne Gesicht sehen kann, scheint die Verbindung klar. Als Michael in der Klink einen der gesichtslosen Männer sieht, ist ihm klar, dass es höchste Zeit ist, zu verschwinden, doch eine Flucht gelingt ihm nicht. Er verletzt einen Arzt und einen Pflege und wird auf Grund dieser Gewalttätigkeit und weil er nach wie vor "Wahnvorstellungen" hat, erneut in die Powell-Klinik für Psychiatrie verlegt. In der Klinik angekommen, leistet Michael erst einmal Widerstand gegen die Behandlung, erfolglos, wie er feststellen muss. Er beschließt, vorerst "mitzuspielen", doch bei der ersten Gelegenheit wird er fliehen und sich auf die Suche nach der Gruppe "Kinder der Erde" mache, denn fast alle Opfer des "Wellnesskillers" waren Mitglieder dieser Gruppe, doch nicht nur das: Vor seiner Geburt wurde Michaels Mutter von dieser Gruppe entführt, er wurde dort geboren und seine Mutter anschließend getötet. Erst nach einem Zugriff durch die Behörden wurde er zu seinem Vater gebracht, zu dem er allerdings kein besonders enges oder gar gutes Verhältnis hat. Als ihn die gesichtslosen Männer auch noch in Klinik folgen, weiß Michael, dass die Zeit zur Flucht gekommen ist ... Was ist Wahn, was ist Realität? Der Plot wurde abwechslungsreich und spannend erarbeitet, wobei ich hier immer wieder gerätselt habe, was denn den Tatsachen entsprechen könnte und was wirklich nur Michaels Einbildung entsprungen ist. Die Figuren wurden facettenreich und vielfältig erarbeitet, wobei hier natürlich Protagonist Michael unheimlich Eindruck auf mich hinterlassen hat, denn auch er muss erkennen, dass er anders ist, als ein "normaler" Mensch, doch wie viel von dem, was er sieht oder zu sehen glaubt, ist tatsächlich real? Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass das Buch in einem Rutsch gelesen habe.

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  • Die Spannung war wieder da!

    Du stirbst zuerst

    Daniela2606

    02. January 2014 um 15:18

    Lange habe ich keinen Triller mehr gelesen und da entdeckte ich dieses Buch als Mängelexemplar bei Penny in der Auslage :-) Das Buch war durchgehend spannend und ich habe es mit begeisterung durchgelesesen, so schaffte ich es in einer Woche. Die Hauptfigur ist schon ein wenig komplex mit seinen ganzen Diagnosen, aber genau das hat mich zum Weiterlesen motiviert! Ich fieberte mit. Was mich allerdings enttäuscht hat war der Schluß, der war so simple, fast banal und schnell zu Ende, das ich hier ein wenig enttäuscht war! Deshalb fehlt auch bei meiner Bewertung ein Stern! Leider, aber der Autor ist es auf alle Fälle wert, ich werde mir noch ein weiteres Buch von ihm holen und mal sehen ob er die Enden auch besser hinbekommt! Alles in allem ist es aber zu empfehlen, wer richtige Thriller mag!

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  • Wahn und Wirklichkeit

    Du stirbst zuerst

    cvcoconut

    07. October 2013 um 13:34

    Anfangs wusste ich nicht so ganz, was ich von der Geschichte halten sollte. Ist der Michael wirklich verrückt oder nicht? Man erhält Einblick in sein Leben und ist mittendrin zwischen Wahn und Realität. Begleitet von dem Krankenhaus in die Psychatie, erhält man von allem ein Bild. Trotz seiner verqueren Denkweise, klingt alles irgendwie aber auch logisch. Es bleibt dem Leser überlassen, in wie weit er dem ganzen Glauben schenkt. Die Auflösung kommt wirklich erst am Schluss. Bis dahin ist es alles in Spannung gehalten und liest sich dadurch auch sehr schnell.

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  • Originell

    Du stirbst zuerst

    AnnaChi

    15. September 2013 um 15:51

    Michael erwacht im Krankenhaus und kann sich nicht daran erinnern, was in den vergangenen zwei Wochen geschehen ist. Typischer, nicht weiter origineller Thrilleranfang. Wegen vermeintlicher Wahnvorstellungen wird er in die Psychiatrie gesteckt. In seinen "Visionen" sieht er Menschen ohne Gesichter. Schizophrenie wird diagnostiziert, er wird mit Psychopharmaka vollgestopft. Auch wenn sich die Konturen seiner Welt wieder verfestigen, bleibt ein Teil seiner Visionen. Was ist wahr? Was Wahn? Wieso haben elektrische und elektronische Geräte so eine verheerende Wirkung auf Michaels Zustand? Dan Wells nimmt den Leser mit auf das schwankende Schiff von Michaels Psyche, indem er den Roman aus der Ich-Perspektive erzählt,  mit einer guten Portion schwarzem Humor und Selbstironie. Gemeinsam mit Michael leidet und zweifelt man mit. Mit der Auflösung des Romans hadere ich ein bisschen, weil mir die SciFi-Wendung (als SciFi-resistenter Leser) nicht gefällt. Verraten werde ich sie aber trotzdem nicht und wünsche zukünftigen Lesern  viel Freude bei der Lektüre.

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  • komischer pageturner

    Du stirbst zuerst

    gurke

    30. July 2013 um 19:41

    Inzwischen muss ich auf einem Titel nur noch Dan Wells lesen und schon ist das Buch so gut wie gekauft. So ging es mir auch mit „Du stirbst zuerst“. Mir hat sein trockener und schwarzer Humor schon immer gefallen und ich bin bisher immer über die Seiten seiner Werke regelrecht geflogen. Die Handlung an sich, war überhaupt nicht berechenbar, was ich als sehr positiv empfunden habe. Normalerweise denkt sich der Autor eine Mischung aus Mystik, Fantasy und Spannung aus. Hier wusste man aber bis beinahe zuletzt nicht ob es sich um was es sich handelt und was Einbildung ist. Das gibt der Geschichte genau die perfekte Würze. Ansonsten konnte mich der Autor von der ersten bis zur letzten Seite an die Geschichte fesseln. Der Schreibstil selbst ist flüssig und die Seiten haben sich richtig schnell gelesen. Der gewohnte Witz und Humor, den ich von Dan Wells kenne, blieb diesmal ein wenig auf der Strecke. Allerdings hätte dies auch gar nicht gepasst. Mich hat Dan Wells auch diesmal nicht enttäuscht. Ich habe das Buch verschlungen und es wurde für mich ein richtiger Pageturner und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte endet. Leider hat mich der Schluss, zu dem ich inhaltlich natürlich nichts sagen werde, überhaupt nicht befriedigt. Ansonsten war „Du stirbst zuerst“ ein erfrischender und spannender Lesespaß.

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  • Was ist real?

    Du stirbst zuerst

    Bellexr

    27. March 2013 um 12:53

    Der 20-jährige Michael Shipman wacht im Krankenhaus auf, an die letzten zwei Wochen kann er sich nicht mehr erinnern. Doch er weiß, dass er verfolgt wird, verfolgt von gesichtslosen Monstern, und dass irgendetwas nicht mit ihm stimmt. Denn Michael hat Visionen, sieht Monster und hört fremde Stimmen in seinem Kopf. Die Ärzte halten ihn für verrückt, diagnostizieren bei Michael Schizophrenie und weisen ihn in eine psychiatrische Klinik ein. Doch Michael weiß es besser, die Gesichtslosen verfolgen einen dunklen Plan und nur er allein kann sie aufhalten oder bildet er sich dies alles doch nur ein? Dan Wells startet seinen Horrortrip mit dem Aufwachen von Michael im Krankenhaus. Da der Autor seinen Protagonisten selbst seine Geschichte erzählen lässt, kommt beim Lesen schnell ein ziemlich beklemmendes Gefühl auf. Denn man spürt regelrecht die Angst, welche Michael vor jeglichen elektronischen Geräten empfindet, fühlt seine Machtlosigkeit gegenüber den Ärzten, die seine Erklärungen für sein merkwürdiges Verhalten nicht glauben und diese als Wahnvorstellungen abtun. Ganz zu schweigen von seinen Erzählungen über „die Anderen“, diesen gesichtslosen Wesen, die Michael ständig verfolgen, die irgendetwas Schreckliches planen und Michael als Einziger diese sehen und somit auch aufhalten kann. Ja, und dann ist da noch der Wellness-Mörder, der bereits mehr als zehn Menschen auf dem Gewissen hat und allen seinen Opfern die Gesichter verstümmelt. Und da Michael sich nicht an die letzten zwei Wochen seines Lebens erinnern kann, gerät er in den Fokus des FBIs. Doch mit der Einweisung in die Psychiatrie ist er erst einmal wenigsten vor dem FBI sicher, doch was ist mit seinen Visionen? Welche Menschen sind real, welche existieren nur in seinem Gehirn und ist vielleicht auch die Psychiatrie von den Gesichtslosen unterwandert? Diese Fragen stellt sich nicht nur Michael andauernd, auch man selbst als Leser rätselt ständig darüber, ob Michael jetzt wirklich schizophren ist oder ob seine Geschichte stimmt und seine Angstzustände daraus resultieren. Aber nicht nur diese Fragen wirft der Thriller ständig auf. Völlig im Unklaren lässt Dan Wells seine Leser lange Zeit auch in Hinblick auf die Sekte „Kinder der Erde“, die immer wieder Erwähnung finden, wie auch über die Identität des Wellness-Mörders, der ja ganz offensichtlich irgendetwas mit Michael zu tun hat, oder ist Michael gar selbst der Killer? Dieser Thriller verwirrt unentwegt, aber genau hierdurch kann man die Verzweiflung, die Ängste und die Machtlosigkeit von Michael auch gegenüber den Ärzten sehr gut nachempfinden. Und auch wenn die Geschichte erst im letzten Drittel richtig spannend wird, versteht es der Autor dennoch mit seinem fesselnden, rasanten Schreibstil einen mühelos an seinen Thriller zu binden. Durch die Ich-Form bekommt man schnell eine Vorstellung von diesem verunsicherten, verängstigten und so sympathischen jungen Mann, der eigentlich nur irgendwo weitab auf einer Farm leben und endlich seine Ruhe haben möchte. Nach und nach erfährt man auch etwas über seine schreckliche Kindheit, doch selbst mit diesem Wissen kann man absolut nicht einschätzen, ob Michael jetzt wirklich schizophren ist. Hier versteht es Dan Wells perfekt, einen immer wieder genau dann zu verunsichern, wenn man sich gerade hierüber eine Meinung gebildet hat. Die Story ist logisch und nachvollziehbar aufgebaut, bleibt zumeist unvorhersehbar und gerade ihr Ausgang bleibt während des Lesens völlig ungewiss, was natürlich auch die Neugier steigert. Das Ende bzw. die Erklärung für Michaels Geschichte ist zumeist schlüssig umgesetzt, aber sie kann auch nicht unbedingt als realistisch bezeichnet werden. Aber was ist überhaupt real an der Geschichte, was findet nur in Michaels Kopf statt? Fazit: Ein verwirrender, beklemmender Thriller, der einen in die Abgründe einer psychisch gestörten Seele führt und dies überzeugend, nachvollziehbar und fesselnd umzusetzen versteht.

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  • Rezension zu "Du stirbst zuerst" von Dan Wells

    Du stirbst zuerst

    Medienjournal

    07. March 2013 um 20:11

    Dan Wells‘ Du stirbst zuerst ist ein im Grunde durchweg überzeugender Roman eines an Schizophrenie erkrankten jungen Mannes. Der übernatürliche Einschlag zum Ende hin und die teils unausgegoren wirkende Dramaturgie kosten ihn jedoch wertvolle Punkte und machen ihn zwar zu einem durchaus lesenswerten, keineswegs aber uneingeschränkt empfehlenswerten Thriller mit einer gehörigen Portion Mystery. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2013/03/review-du-stirbst-zuerst-buch/

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  • Rezension zu "Du stirbst zuerst" von Dan Wells

    Du stirbst zuerst

    Infinity_Books

    11. December 2012 um 20:20

    .:Empfehlung:. Dan Wells ist ein außergewöhnlicher Autor, er hat hier ein wirres Geflecht aus Einbildung knapp an der Realität liegende Dinge geschaffen die mich so fasziniert haben das sich das Buch in Windeseile flüssig lesen ließ. In meinen Augen ist es immer sehr schwer in der "Ich" - Perspektive zu schreiben doch bei Dan Wells fällt das nicht mal so richtig auf, er schreibt die "Ich" - Form so gekonnt wie andere eine "allwissende Erzähler" - Form. Demnach haben wir jedoch nicht mehr und nicht weniger Infos als Michael, unser sympatisch verrückter Hauptprotagonist. Hier wird die perfekte Verwirrung geschaffen die es dem Leser denke ich nur selten möglich macht zu erahnen was nun real ist und was nicht. Dan Wells habe ich als neuen Autor für mich entdeckt den ich Anderen nur sehr ans Herz legen kann. .:Fazit:. [Vorsicht Spoiler!] Michael ist 20 Jahre alt, hat eine schreckliche Kindheit geführt die schon im Leib seiner entführten Mutter begann. Allein mit dem Vater aufgewachsen der ihn schlug, verfiel er in Depressionen und Angstzustände. Und letztendlich trifft ihn auch noch die Schizophrenie. Das Letzteres jedoch seine Rettung bzw. eine weit größere Bedeutung spielen soll ist ihm und uns als Leser zu Anfang nicht klar. Er sieht Menschen ohne Gesichter, er hat eine Freundin die nicht real ist. Einen Hausarzt namens Dr. Vanek und auch bald das FBI an der Pobacke, denn er kann sich an die letzten 2 Wochen seines Lebens nicht mehr erinnern. Somit glauben die Agent´s er sei der so genannte Wellnesskiller, der seinen Opfern die Gesichter abschält. Wir durchleben mit Michael viele unglaubliche Dinge, er hat Angst vor elektronischen Geräten, keiner glaubt ihm als die Theorie entsteht das ihm bei seiner Kindesentführung etwas in seinen Kopf gepflanzt wurde, oder bildet er sich das ein? Der Leser wird immer wieder in neue Richtungen gelenkt, immer wenn man denkt "nun hab ich es aber" jaha dann macht uns Dan Wells da nen wundervollen ticken Strich durch die Rechnung. Als Michael ein zweites Mal in der Powell Klinik für Psychiatrie landet, immer wechselnde starke Medikamente bekommt und die Symthome schwächer werden und kaum noch da sind glaubt er selbst an seine Krankheit und das alles nur eingebildet sei. Somit wird der Leser wieder in eine perfekte Verwirrung gestürzt. Nach einigen Fluchtversuchen gelingt ihm tatsächlich einer erfolgreich und er macht sich auf die Suche nach seinen zwei Wochen, was mit ihm los ist und ob er wirklich der Killer sein kann, denn er selbst ist sich unsicher. An seiner Seite immer seine eingebildete Freundin Lucy und zuletzt auch Dr. Vanek der alles andere ist, als er zu zugeben bereit war. Es ist ein unglaublicher Thriller, und ein Hauptprotagonist den man direkt ins Herz schließt, denn trotz seiner Verrücktheiten und ihm ständig eingeredeten Schwäche ist er Jemand den man lieben und bewundern sollte. Dan Wells hat hier ein unglaublich verwirrendes und erschreckendes Werk geschaffen, selbst nicht Thriller Fans kommen hier auf ihre Kosten. Es wird sicher nicht das letzte Werk gewesen sein, dass ich von ihm in die Hand nehmen werde und ich freue mich jetzt schon darauf.

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  • Rezension zu "Du stirbst zuerst" von Dan Wells

    Du stirbst zuerst

    SonnenBlume

    26. October 2012 um 14:27

    Michael ist sich nicht sicher, wer er ist. Michael ist sich nicht sicher, wo er war. Und Michael ist sich nicht sicher, was real ist und was nur in seinem Kopf stattfindet. Für den 20-jährigen Michael ist es nicht so einfach, wie für andere Menschen. Er wacht in einem Krankenhaus auf, nachdem er scheinbar aus einem Fenster gestürzt ist, aber die zwei Wochen nach dem vermeintlichen Sturz fehlen in seiner Erinnerung komplett. Als sich herausstellt, dass er schizophren ist und immer wieder gesichtslose Menschen sieht, wird er in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie eingewiesen. Erst wehrt er sich gegen die Behandlungen, aber dann wird ihm klar, dass die Medikamente helfen und er dadurch wieder gesund wird. Aber was, wenn er gar nicht krank war? Alles nur eine Verschwörung ist? Oder die Gesichtslosen tatsächlich existieren und nur er sie sieht? Michael muss einen Fluchtweg finden, um die Wahrheit erfahren zu können, aber er weiß nicht, wem er vertrauen kann und vor allem, was real und was nur ein Produkt seiner Phantasie ist ... Mein größter Kritikpunkt ist der Anfang. Als Leser wird man nur in die Irre geführt und bekommt keine Anhaltspunkte, was wirklich ist. Auf der einen Seite ist das sehr gut, aber andererseits hat es sich, in meinen Augen, viel zu lange gezogen. Diese Verwirrung hätte man auch auf weniger Seiten stiften können, denn schon relativ früh zweifelte auch ich an meiner Wahrnehmung. Kann man sich selbst denn wirklich trauen? Das Gehirn sortiert doch Dinge aus, vielleicht dichtet es auch durchwegs Sachen dazu, die in Wirklichkeit gar nicht da sind? Das menschliche Gehirn ist ein Meisterwerk, ganz ohne Frage, aber das ist ein anderes Thema. Mir hat dagegen sehr gut gefallen, dass man einen Einblick in die schizophrene Psyche bekommt. Sehr interessant und teilweise auch aufschlussreich, der Autor hat nämlich sehr gut recherchiert. Trotz phantastischer Elemente erfährt man medizinische Details. Zum Ende hin schwenkt alles ganz ins Phantastische ab, was ich von Herrn Wells schon kenne und auch mag. Seine Bücher sind eine gute Mischung aus Realität und Fiktion. Alles wird als ganz selbstverständlich dargestellt, aber man weiß, dass es das nicht gibt. Wobei ich das ein oder andere Mal schon an mir selbst gezweifelt habe, nachdem ich eines seiner Bücher fertig gelesen hatte. Ich habe das Gefühl, er setzt bei seiner Schreibweise sehr auf die psychologische Masche, das finde ich toll, auch wenn er es, denke ich, nicht offensichtlich macht. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat, wie seine anderen Werke, weil es für mich stellenweise einfach zu verwirrend und verschwommen war, aber dennoch fand ich es sehr gut, auch der Aufbau und die Abhandlung waren logisch und spannend, deshalb vergebe ich trotzdem noch gute vier Sterne und freue mich, sobald es endlich wieder Nachschub für mein Wells-süchtiges Bibliophilenherz gibt!

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  • Rezension zu "Du stirbst zuerst" von Dan Wells

    Du stirbst zuerst

    Morgoth666

    11. October 2012 um 20:58

    Auf der einen Seite finde ich dieses Buch wahnsinnig witzig, aber auf der anderen Seite ist das ganze auch sehr weit hergeholt - was mich sehr enttäuscht, da die anderen Bücher dieser Serie echt gut sind!

  • Rezension zu "Du stirbst zuerst" von Dan Wells

    Du stirbst zuerst

    Minerva

    06. August 2012 um 12:59

    Meinung: Hätte ich mich vorab über den Inhalt schlau gemacht, wäre dieses Buch gar nicht erst in meine Hände gekommen. Denn wenn von Aliens die die Weltherrschaft zurückerobern wollen die Rede ist, ist es definitiv nicht mein Buch. Spannung?! Kam an keiner Stelle im Buch richtig auf. Ich hätte gerne früher etwas über die "Gesichtslosen" erfahren, es wurde auch oft angesprochen und blieb lange Zeit im unklaren. Der Klinikaufenthalt von Michael Shipman ist ebenfalls ziemlich fad. Erst bei seiner Flucht hinterfragt er die Fakten und Morde des Wellnesskillers. Die Gruppe der "Kinder der Erde" besteht zum Teil aus normalen Menschen und dann wieder aus den Gesichtslosen.. das fand ich verwirrend. Alles in allem waren das 300 Seiten durch die ich mich richtig gequält habe, ich habe immer auf ein tolles Ende samt Auflösung gehofft. Doch vergebens.. Schade um das schöne Papier =)

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  • Rezension zu "Du stirbst zuerst" von Dan Wells

    Du stirbst zuerst

    manu62

    01. April 2012 um 20:26

    Dieses Buch von Dan Wells hat mir gar nicht gefallen. Die ersten drei Bücher des Autors habe ich verschlungen, ich fand sie klasse. Obwohl der Autor seinem Schreibstil treu geblieben ist, fand ich die Geschichte nicht gut. Die Geschichte zog sich endlos in die Länge, Spannung kam bei mir überhaupt nicht auf. Zum Glück konnte ich das Buch ausleihen, hätte ich dafür 13 € bezahlen müssen, hätte ich mich sehr geärgert.

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